Forschung

Friedensmuseum in Wolfsegg am Hausruck

Wo beginnt der Krieg? Wo und wann beginnt der Friede? Was macht einen Krieg so Widersinnig? Das Friedensmuseum in Wolfsegg am Hausruck im Kulturhaus Wolfsegg befasst sich seit über 20 Jahren mit Friedenspädagogik. In verschiedenen thematischen Bereichen geht das Team rund um Initiator Franz Deutsch dem Komplex „Vorurteile, Pauschalurteile, Schwarz-Weißmalereien, Klischeevorstellungen, Feind- und Sündenbockdenken“, der kritischen Betrachtung von Entwicklungen unseres Jahrhunderts und der Frage nach „Wo beginnt’s?“ und auch den Zukunftsperspektiven, Modellentwürfen, Visionen und erprobten Initiativen auf den Grund.

  • Das Friedensmuseum ist nach Vereinbarung von Mitte April bis Mitte Oktober, jeweils Montag Nachmittag nach tel. Voranmeldung unter T 0676 77 53 354 (Jo Nagl) oder Marktgemeindeamt Wolfsegg, T 07676 73 55 geöffnet. Informationen beim Kulturhaus Wolfsegg.
  • Aktueller Veranstaltungtipp: Podiumsdiskussion „Wieviel Waffen braucht der Friede?“ am Donnerstag, 2. November 2017 – 19.00 Uhr im Wissensturm Linz.

Fachtagung: Couragierte Gemeinde – Gemeinsam für ein friedliches Miteinander

Als „Couragierte Gemeinde“ ist Ansfelden Schauplatz eines der momentan interessantesten Sicherheitsprojekte im deutschsprachigen Raum. Am Donnerstag, 1. Juni findet im ABC – Anton Bruckner Centrum, Ansfelden die Fachtagung „Couragierte Gemeinde – Gemeinsam für ein friedliches Miteinander“ statt. Dabei wird der renommierte Sozialpsychologe Heiner Keupp aus der „Werkstatt“ des zivilgesellschaftlichen Engagements berichten. Dr. Harald Ebert und Stefan Simon-Lutz referieren über die Erfahrungen des Würzburger Bündnisses für Zivilcourage und Katharina Barandun wird über das Zusammenleben im interkulturellen Siedlungskontext sowie Konzepte und Methoden der Partizipation sprechen.

Integrationskonferenz OÖ am 8. Juni 2017 in Linz

Am 8. Juni 2017 findet ab 9 Uhr die 10. Integrationskonferenz des Landes Oberösterreich im Ursulinenhof des OÖ Kulturquartier statt. Das Themenfeld spannt sich heuer rund um „Das WIR ist das … was wir daraus machen. Ein Versuch der Auseinandersetzung mit Identität(en).“. Als Hauptredner wird PD Dr. Sebastian Haunss zum ThemaKollektive Identität(en) im Kontext Integration und Migration“ referieren.

Auch Mitglieder der Stadtverwaltung Ansfelden werden – „in guter Tradition“ – dabei sein. Bürgermeister Manfred Baumberger, der Referent für kommunales Zusammenleben Mag. Gregor Kraftschik und Jugendkoordinator Günter Kienböck, MAS haben die Teilnahme angekündigt.

Wissen schaffen für gutes Zusammenleben – Tagesheimstätten Ansfelden

Bei der Studienübergabe: Bürgermeister Manfred Baumberger (Stadt Ansfelden), Dr.in Ursula Rami (JKU Linz), Abteilungsleiterin Sonja Schillinger und Projektkoordinator Mag. Gregor Kraftschik (Stadt Ansfelden – Sozialservice & Zusammenleben). (Foto: Stadt Ansfelden / Mag. Ines Höllinger CCBY)

Seit gut 35 Jahren betreibt Ansfelden drei Tagesheimstätten: Abwechslung vom Alltag, Kontakt mit Gleichgesinnten und eine freundliche Umgebung sind Beweggründe für Besucherinnen und Besucher, das Angebot zu nutzen. Dennoch wird die Zahl  der Teilnehmerinnen und Teilnehmer weniger. Darum möchte es Ansfelden ganz genau wissen: Gemeinsam mit dem Institut für Soziologie an der Johannes Kepler Universität startete die Abteilung Sozialservice & Zusammenleben im März 2016 ein Forschungsprojekt zu Fragen wie „Wie sind die Bürgerinnen und Bürger mit dem kommunalen Angebot „Tagesheimstätten“ zufrieden?“ und „Was würde die Tagesheimstätten noch attraktiver machen?“

Die Ergebnisse wurden Ende Jänner von den Studierenden der Öffentlichkeit präsentiert und liegen nun vor. Studien zur Bedarfsgrundlage haben in Ansfelden einen festen Platz: so kooperierte die Stadt bereits ab 2011 mit Forschungs- und Lehreinrichtungen bei der Wohnumfeld- und Sozialstudie (Grundlage für das Angebot „Ansfelden Miteinander“), der Studie zur Weiterentwicklung der Stadtbibliothek, der Jugendstudie und der Familienstudie.

KinderUni Linz: Fragen – Forschen – Wissenwollen!

Die Angebote der KinderUni in Linz machen auch heuer jungen Menschen zwischen 5 und 16 Jahren Lust auf Forschen und Experimentieren. Neben Workshops- und Experimentierklassen zu naturwissenschaftlichen Themen liegt einer der Schwerpunkte im Bereich Förderung des gute Zusammenlebens. So gibt es Workshops rund um „Streiten? Ja, aber richtig!“,  gemeinsam zu erfahren, was es heißt Flüchtling zu sein, bei einer „Entdeckungsreise zu fremden Kulturen“ die Möglichkeit Studierende aus Syrien an der JKU kennenzulernen, philosophische Gespräche um die Frage „Schön und gut, weils wahr ist?“ zu führen oder auch beim Workshop „Marhaba! Freunde auf Arabisch zu finden“.

OECD-Bericht: 10 Punkte für erfolgreiche Integration

MedienservicestelleWie gelingt die Integration von Flüchtlingen in ein neues gesellschaftliches Umfeld?

Im Bericht „Erfolgreiche Integration: Flüchtlinge und sonstige Schutzbedürftige“ werden auf Basis der Erfahrungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zehn wichtige Integrationsmaßnahmen wie Arbeitsmarktzugang für Asylwerberinnen, Asylwerbern und Asylberechtigte, Erfassung von Qualifikationen der geflüchteten Personen oder Einbezug der Zivilgesellschaft herausgearbeitet.

Vortrag Karin Kneissl: Brennpunkt Naher Osten – die Hintergründe der Flucht

KarinKneisslNeuhofenDer Lions Club Neuhofen lädt am Mittwoch, 25. November 2015 um 19.30 Uhr zum Vortrag der Publizistin und Nahost-Expertin Dr.in Karin Kneissl „Brennpunkt Naher Osten – die Hintergründe der Flucht“ in den Sparkassensaal Neuhofen ein. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind gerne willkommen!

Weblog zu Integration und Wohnen

Quelle: wohnmanagement.wordpress.com

Quelle: wohnmanagement.wordpress.com

Ist man ohne Parkplatz vor der Tür wirklich ein Mensch zweiter Klasse? Ist en Haus mehr als eine Immobilie? Mit welchen Nadel können Architektinnen und Architekten stechen? Und: wie kann ein gelungenes Miteinander einer immer vielfältigeren Bevölkerung aktiv gestaltet werden?

Integration – diese Thematik bezieht sich längst nicht mehr nur auf MigrantInnen, sondern generell auf eine zunehmend diverse Gesellschaft. Mit dem Blog „Integration und Wohnen“ trägt das Department für Migration und Globalisierung an der Donau-Universität Krems dazu bei  EntscheidungsträgerInnen öffentlicher Wohnbaueinrichtungen, MitarbeiterInnen in Hausverwaltungen und der Gemeinwesenarbeit über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen rund um das Thema “Wohnmanagement” am Laufenden zu halten und auf interessante Projekte, Veranstaltungen und Studien aufmerksam zu machen.

Ansfelden geht auf Spurensuche – Zeitgeschichtliche Wanderung durch die Stadt

Barackenlager Haid. Quelle: Pfarrarchiv Haid

Barackenlager Haid. Quelle: Pfarrarchiv Haid

Geschichtsbewusste Leserinnen und Leser aufgepasst: Ansfelden geht auf Spurensuche!

Wie war das in der Stadt zum Ende des 1. Weltkriegs während des Bürgerkriegs im Februar 1934, zur Zeit des Nationalsozialismus und wie das Flüchtlingslager Haid gebaut wurde? Alexander Schinko, Diplompädagoge für Geschichte und Ansfeldner Gemeindebürger teilt am Samstag, 12. September bei Schönwetter bei einer zeitgeschichtlichen Wanderung sein Wissen. Treffpunkt 13.30 Uhr Gasthof zur Traunbrücke/Stockschützenhalle Traun. Eintritt frei!

ARS Electronica – Mehrsprachige Führungen durch die Ausstellung

VUINAP by Peter Verpancke licensed unter CC-BY-NC-ND

VUINAP by Peter Verpancke licensed unter CC-BY-NC-ND

Wie soll eine Stadt aussehen, die dem 21. Jahrhundert gewachsen ist? Wie werden unsere Lebensräume aussehen, wenn wir mit der digitalen Revolution „durch sind“, wenn die globale Verschiebung von politischer und wirtschaftlicher Macht greift, wenn der Klimawandel so richtig beginnt?

Die heurige Ars Electronica in Linz (von 3. bis 7. September 2015) legt den Fokus auf vier Themenkreise (Future Mobility, Future Work, Future Citizens und Futur Resilience), um aus lokaler wie globaler Perspektive zu untersuchen, wie die aktuellen und prognostizierten Entwicklungen das Aussehen und die Funktionen unserer Städte verändern werden.

  • Neben Führungen in deutscher Sprache setzen die Organisatorinnen und Organisatoren ein Zeichen für sprachliche Vielfalt und bieten geführte Rundgänge in Thailändisch, Arabisch, Polnisch, Rumänisch, Bosnisch-Serbisch-Kroatisch, Russisch, Türkisch, Igbo, und Persisch an!