Friedensarbeit

Ist Demokratie (noch) ein Instrument zur Friedenssicherung?

Am Freitag, 1. Februar lädt die Arbeitsgemeinschaft “Linzer Friedensgespräche” zu den Friedensgesprächen 2019 in den Wissenturm Linz ein. Den Eröffnungsvortrag wird um 14 Uhr Politologe Lothar Brock (früherer Leiter der Forschungsgruppe “Demokratisierung und der innergesellschaftliche Frieden” an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung). In vier aufeinander folgenden Workshops (ab 16 Uhr) geht es um das Spannungsfeld zwischen Mehrheitsentscheiden und Minderheitenrechten, um direkte Demokratie und ihre Chancen bzw. Risiken für Frieden, um die Bedeutung der Friedenspädagogik und um das Thema “Partizipation und Demokratie”.

Friedensmuseum in Wolfsegg am Hausruck

Wo beginnt der Krieg? Wo und wann beginnt der Friede? Was macht einen Krieg so Widersinnig? Das Friedensmuseum in Wolfsegg am Hausruck im Kulturhaus Wolfsegg befasst sich seit über 20 Jahren mit Friedenspädagogik. In verschiedenen thematischen Bereichen geht das Team rund um Initiator Franz Deutsch dem Komplex „Vorurteile, Pauschalurteile, Schwarz-Weißmalereien, Klischeevorstellungen, Feind- und Sündenbockdenken“, der kritischen Betrachtung von Entwicklungen unseres Jahrhunderts und der Frage nach „Wo beginnt’s?“ und auch den Zukunftsperspektiven, Modellentwürfen, Visionen und erprobten Initiativen auf den Grund.

  • Das Friedensmuseum ist nach Vereinbarung von Mitte April bis Mitte Oktober, jeweils Montag Nachmittag nach tel. Voranmeldung unter T 0676 77 53 354 (Jo Nagl) oder Marktgemeindeamt Wolfsegg, T 07676 73 55 geöffnet. Informationen beim Kulturhaus Wolfsegg.
  • Aktueller Veranstaltungtipp: Podiumsdiskussion “Wieviel Waffen braucht der Friede?” am Donnerstag, 2. November 2017 – 19.00 Uhr im Wissensturm Linz.

Jugend im Dialog: Vielfalt schon in der Schule schätzen lernen

Sven Janson und Koordinator Stefan Schwabeneder (rechts) haben nicht nur gute „Rat-Schläge“ sondern begleiten junge Menschen auf dem Weg zu friedlichem Zusammenleben.

Sven Janson und Koordinator Stefan Schwabeneder (rechts) haben keine „Rat-Schläge“, sondern begleiten junge Menschen aktiv auf dem Weg zu friedlichem Zusammenleben.

Das Angebot Jugend im Dialog der Volkshilfe OÖ FMB begeistert die Ansfeldner Schulen: Unter der Begleitung von Trainer Sven Janson lernen Kinder Unterschiede als Chance zu entdecken, sich miteinander zu verständigen und wie vielfältiges Zusammenleben gut gelingen kann.

Im Jahr 2015 wird dieses Angebot besonders in der Volksschule Haid und der Volksschule Ansfelden nachgefragt. Schwerpunkte sollen dabei einerseits der Themenbereich „Streit und Konflikt“ und andererseits „Team und Gemeinschaft“ sein.

Die Stadt Ansfelden unterstützt im Rahmen des Prozesses „Zusammenleben in Ansfelden“ dieses Angebot  und leistet einen aktiven finanziellen Beitrag um gutes Zusammenleben in der Stadt auch in Zukunft zu ermöglichen!

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