Freizeit

KuleS Ansfelden – Stadt entwickelt gemeinsam ihre Kulturstrategie weiter

„Die Brucknerstadt Ansfelden verfügt über ein vielfältiges und reges Kulturangebot. Darauf sind wir mit Recht stolz. Aber auch was schon gut ist, soll noch die Chance erhalten, besser werden zu können“ (Vizebürgermeisterin Renate Heitz und Bürgermeister Manfred Baumberger).

Bereits vor einigen Jahren entwickelte die Stadt Ansfelden kooperativ ihr Kultur-Leitbild. Prozesshaft wurde dabei erarbeitet, welche Stratgegien die Stadt im Rahmen des Kulturbetriebes verfolgen soll, welche Ziele sie erreichen will, und welche Maßnahmen sie dazu setzt. 2016 luden nun Kultur-Stadträtin und Vizebürgermeisterin Renate Heitz und Bürgermeister Manfred Baumberger zur Weiterarbeit im Strategieprozess ein.  Jetzt geht es darum, die Zwischenergebnisse in konkrete Maßnahmenvorschläge zu gießen und mit bestehenden Initiativen und Arbeitsgruppen zu verbinden.

Folgende Fokusthemen bilden dabei den Rahmen der Diskussion, die wiederum offen für Ideen und Anregungen ist:

  • Kinder- und Jugendkultur (Familien)
  • Offene Räume (Begegnung von 0 – 100)
  • Interkulturalität / Kulturvielfalt

Am  Dienstag, 4. April 2017, 18 Uhr, Stadtsaal Haid (Stadtamt, Hauptplatz 41, 4053 Haid) wird weiter an der Kulturentwicklungsstrategie Ansfelden gearbeitet. Mitdenkerinnen und Mitdenker sind herzlich willkommen! Mehr Infos gibt’s bei Evelyne Schmid (07229/840-216 oder kulturjugendsport@ansfelden.at).

Wie ist der Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ mit dem Prozess „Kultur-Strategie“ verknüpft? „Politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und Aktive aus der organisierten Zivigesellschaft engagieren sich in beiden Prozessen, so dass sich aus der Schnittmenge thematische Synergien ergeben können. Zusätzlich ist das Referat kommunales Zusammenleben als Teil der Verwaltung mit der Abteilung Kultur-, Jugend- und Sport eng verknüpft.“ erläutert Mag. Gregor Kraftschik, Referent für kommunales Zusammenleben in Ansfelden.

 

In Ansfeldens Wohnanlagen ist Mitreden machbar, Frau und Herr Nachbar!

Ein gemeinesame Picknick ist eine der Möglichkeiten, Kontakte zwischen Menschen zu fördern und so die Basis für friedliches Zusammenleben zu fördern.

Ob Konflikt-Regelung im Mietwohnhaus, Bleib-Steh-Cafe, Plauderrunde, aHAIDaFEST oder Picknick im Park: Die (freiwillig) engagierten Menschen von AnsfeldenMiteinander haben 2016 das Wohnumfeld attraktiver gemacht und aktive Gemeinschaften gestärkt. Der Verein Wohnplattform führt das Angebot im Auftrag der Stadt Ansfelden seit 2013 in Wohnbauten von Wohnbauträgerinnen im Stadtteil Haid durch. Finanziert wird die Maßnahme zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger aus dem Bereich Zusammenleben durch Wohnbauträgerinnen, die Integrationsstelle Oberösterreich und die Stadt Ansfelden.

  • Informieren Sie sich dazu im aktuellen Bericht auf den Stadtseiten ansfelden.at
  • Ansfeldens Bürgermeister weiß von einer ziemlich vertrackten Situation in einem Wohnhaus zu berichten, die durch den Einsatz von Ansfelden Miteinander verbessert werden konnte.
  • 2017 geht’s ums Thema Müllvermeidung und Reststoffverwertung: Möchten auch Sie sich einbringen und Zeit, Ideen, Motivation und Anpacken in gutes Zusammenleben investieren? Oliver Jungwirth und Verena Schadauer (+43 65060310 – 44 / – 46) freuen sich über die bereits aktiven und auch neue freiwillig Engagierte!

Gemeinschaftsgarten Nettingsdorf: Eine andere Welt ist pflanzbar

Engagierte Menschen aus Ansfelden und Umgebung leben Umverteilung im Gemeinschaftsgarten Nettingsdorf. Foto: Treffpunkt Mensch & Arbeit Nettingsdorf.

Im Gemeinschaftsgarten Nettingsdorf leben Menschen Umverteilung durch gemeinsamen Gartenbau und begegnen sich beim gemeinsamen Arbeiten. Damit im April vielleicht schon der Vogerlsalat im Hochbeet grünt braucht es ideenreiche Um- und Einsetzer oder -innen. Die engagierten Menschen rund um den Gemeinschaftsgarten laden ein: jede und jeder, der mitmachen möchte ist willkommen! Einfach beim der ersten Vorbesprechung (Donnerstag, 2. März 2017, 17 Uhr im Treffpunkt Mensch & Arbeit Nettingsdorf) vorbeikommen und mitarbeiten.

„Vorbilder“ im Anton Bruckner Centrum

Einer der Grundwerte in Ansfelden:
Respekt – mehr als Toleranz!

Was ist ein Vorbild? Wozu brauchen wir Vorbilder? Wer waren oder sind Vorbilder? Wodurch sind Sie Vorbild? Was raten Sie jungen Menschen? Worauf kommt es im Leben an? Wenn sich 3 von 10 Österreicherinnen und Österreicher einen autoritären Führer oder eine Führerin wünschen dann stellt sich die Frage, ob sie mit einem (guten) Vorbild nicht besser bedient wären.

Thomas J. Nagy ging dem Thema „Vorbilder“ auf den Grund und führte ab 2014, begleitet von Fotograf Rainer Friedl, mit 80 „großen“ Persönlichkeiten wie Helmut Schmidt, Heinz Fischer, Jane Goodall, Anton Innauer, Barbara Coudenhove-Kalergi oder Barbara Prammer Interviews. Dabei ist es ihm gelungen, einen Blick in die Tiefe der Menschen zu werfen und sehr persönliche Ansichten, Haltungen und Tugenden zu erfahren. Die Antworten wurden wissenschaftlich ausgewertet, die Ergebnisse werden in verschiedenen Formaten präsentiert, aber vor allem als 90-minütiger Vortrag, in dessen Rahmen die großen Persönlichkeiten in pointierten Original-Tönen zu Wort kommen und auf Fotografien im Bild zu sehen sind.

  • Die Stadt Ansfelden lädt am Donnerstag, 16. Februar zur Bilderschau und zu Gesprächseinblicken in den Saal des ABC Ansfelden. Beginn ist um 20 Uhr, Karten gibt’s um 13 EUR im Onlineshop oder an den Bürgerservicestellen. Zusätzlich gibt es Plätze für Passinhaberinnen und -inhaber von Hunger auf Kunst & Kultur!

6. Dezember 2016: Kochen & Kultur zum Mitmachen im Treffpunkt Mensch & Arbeit Nettingsdorf

Kochen & Kultur Der Treffpunkt mensch & arbeit in Nettingsdorf lädt am Dienstag, 6. Dezember 2016 um 17.30 Uhr zum gemeinsamen Kochen und Essen – gewürzt mit einer schmackhaften Prise Kultur ein. Schnipseln, würzen, schneiden, rühren – das stärkt die eigenen Kochkünste und auch die Bande zwischen den Menschen. Unter der Anleitung von Alfred Pointner gelingen auch nicht-alltägliche Gerichte. Das gemeinsame Essen danach wärmt Herz und Seele – besonders in der kalten Jahreszeit!

Bitte unbedingt um Anmeldung für das Kochen bis Freitag, 2. Dezember 2016 bei Fritz Käferböck-Stelzer unter mensch-arbeit.nettingsdorf@dioezese-linz.at oder 07229/88015!

aHAIDaFEST 2016 – Ansfelden feierte ein Fest zum Mitmachen

Gemeinsam neue Varianten ausprobieren: bei Macarena tanzt auch Bürgermeister Manfred Baumberger mit.

Gemeinsam neue Varianten ausprobieren: bei Macarena tanzt auch Bürgermeister Manfred Baumberger mit.

Gemeinsam feiern, gemeinsam Freude haben, miteinander etwas ausprobieren: das verbindet, macht Spaß und baut Brücken zwischen den Menschen. Rund 150 gut gelaunte Gäste feierten am 12. November 2016 das 7. Ahaidafest – das Ansfeldner Mitmach-Fest im Neuen Stadtzentrum Ansfelden. Mit dabei waren unter dem Motto „mitmachen, mit dabei sein und dem anderen begegnen“  die Werksmusik Nettingsdorf, die Goldhaubengruppe Haid, der Jugendtreff Echo, der Treffpunkt mensch & arbeit Nettingsdorf, die Brücken~bauer~Innen, die Kinderfreunde Oberösterreich mit der Ortsgruppe Haid, Das Napalm Quintett, Rubija Begic … und viele Ansfeldnerinnen und Ansfeldner (unter Ihnen Bürgermeister Manfred Baumberger, Vizebürgermeisterin Renate Heitz, Vizebürgermeister Christian Partoll, Sozialreferentin Andrea Hettich) die offensichtlich viel Spaß und Freude bei Impro-Theater, Fotoecke, Lachyoga, Bauchtanz und Musik hatten.

aHAIDaFEST – das Ansfeldner Mitmachfest am 12. November 2016

ahaidafest_2016Gemeinsam Basteln, beim Lachyoga Spaß haben, den Bauch tanzen lassen oder in der Fotoecke besondere Erinnerungsfotos machen: Am 12. November 2016 lädt Ansfelden zum Mitmachen ein! Organisiert wird das klasse Fest von den freiwilligen und beruflich engagierten Personen rund um „Ansfelden Miteinander“. Sie sorgen bereits seit vier Jahren in Ansfelden für gute Kontakte zwischen Nachbarn und Nachbarinnen!

Auch heuer erwartet die Besucherinnen und Besucher ein unterhaltsames, bunt gemischtes Programm mit kreativen Angeboten. „Besonders freut mich die Möglichkeit, bei kostenlosen Mini-Workshops eigene verborgene Talente zu entdecken und dabei miteinander ins Gespräch zu kommen.“ so Bürgermeister Manfred Baumberger. Wo getanzt wird, braucht‘s auch zu Essen und trinken: Im AHAIDAFEST-Cafe sorgen die Damen der Goldhauben-Gruppe Haid mit selbstgemachten Kuchen und leckeren Kaffe für das Wohl der Gäste.

„Sucht geht uns alle an!“ – Info-Abend am 10. November 2016 in Ansfelden

suchtrussisch suchttuerkischUmgangssprachlich bezeichnet „Sucht“ die Abhängigkeit von einer Substanz oder einem Verhalten. Dabei haben betroffene Menschen keine Selbstkontrolle mehr. Er oder sie steht unter dem Zwang, mit Hilfe von bestimmten Substanzen oder bestimmten Verhaltensweisen belastende Gefühle zu vermeiden. 

Das Streetwork Linz-Land/Traun und Ansfelden veranstaltet am Donnerstag, 10. November um 19 Uhr im Hortzentrum Haid einen mehrsprachigen Info-Abend (deutsch, türkisch und russisch), der sich mit dem Thema Sucht und Suchtprävention beschäftigt. Dabei geht es um Fragen wie „Was genau kann alles zur Sucht werden?“, „Wie erkenne ich in meinem Umfeld, ob jemand ein Suchtproblem hat?“ und „Wohin kann ich mich wenden, wenn ich Hilfe für mich oder andere suche?“

  • Do, 10. November 2016, 19 Uhr, Hortzentrum Haid
  • Eintritt frei! Keine Anmeldung notwendig!
  • Fragen zum Info-Abend? David Popela (0664 / 230 85 76), Viki Wimhofer (0680 / 216 08 71) und Stefan Leyerer (0664 / 344 52 60) helfen gerne weiter!

 

Mein Haid – Einblicke in einen Stadtteil mit jungen und jung gebliebenen Menschen

Logo Gemeinsam sind wir Stadt„Wo gibt’s das beste Kebap?“, „In welchem Winkel des Hauptplatzes lässt es sich am besten chillen?“, „Was sind für Jugendliche No-go-Areas?“?

Alexander Schinko lud im Rahmen des Projektes Gemeinsam sind wir Stadt Anfang Oktober 2016 zum abendlichen Spaziergang durch den Ansfeldner Stadtteil Haid ein. Als Guides fungierten dabei Jugendliche und junge Erwachsene, die hier aufgewachsen sind. Dabei gab’s subjektive Einblicke auf „ihr Haid“ – inklusiver gemeinsamem Austausch von Gedanken und Erfahrungen rund um den Stadtteil.

Frag Nebenan – Nachbarschafthilfe einfacher gemacht

Quelle: Fragnebenan.at

Quelle: Fragnebenan.at

Wer kennt das: man hat Zeit zur Verfügung, um mit dem Nachbarhund spazieren zu gehen, weil man das gerne macht. Allein, es fehlt am Wissen: wo gibt es einen Nachbarn mit Hund, der sich darüber freuen würde. Nun hat nicht jeder den Mut, einfach anzuklopfen und zu fragen, ob wer seinen Hund, seine Bohrmaschine, Mixer gerne „ausleihen“ würde. FragNebenan hilft hierbei: Die Online-Plattform stärkt Nachbarschaftshilfe, in dem sie Nachbarn miteinander vernetzt, um sich gegenseitig zu unterstützen und auszuhelfen. Und noch mehr: Nachbarn vernetzen sich hier, organisieren Treffen, finden Gleichgesinnte und gestalten vielleicht sogar die Stadt ein Stück mit. Die Nutzung ist dabei für Privatpersonen kostenlos.

 

  • Wo gibt es FragNebenan bereits? Wie kann ich mich registrieren? Wie weit geht eine Nachbarschaft geografisch? Wer steht hinter dem Angebot und wie finanziert es sich? Die FAQ zum Projekt helfen weiter!
  • Ein ähnliches Projekt – mit dem Unterschied, dass es dort keine Registrierung braucht – ist Pumpipumpe. Auch hier können Nachbarn ihre Angebote sichtbarer machen.