Vernetzung

Fachtagung: Lost in Migration – Unbegleitete Kinder und Jugendliche auf der Flucht

Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Familie ihre Heimat verlassen mussten, oder unterwegs von ihren Angehörigen getrennt wurden, sind besonderen Risiken ausgesetzt. Im Jahr 2015 suchten in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union 88.300 unbegleitete Minderjährige Schutz. 2015 waren es in Österreich 8.277, bis Dezember letzten Jahres weitere 4.315 junge Menschen.

Mit der Fachtagung „Lost in Migration – Unbegleitete Kinder und Jugendliche auf der Flucht“ möchten die Kinder- und Jugendanwaltschaften für die besonderen Bedürfnisse von unbegleiteten Minderjährigen sensibilisieren. Kinderhandel, Schlepperei und kinderspezifische Fluchtgründe sind oft Themen, die im Dunkeln liegen. Zusätzlich sollen Maßnahmen zum Schutz von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen diskutiert und die nationale und internationale Zusammenarbeit gefördert werden.

  • Mittwoch, 5. April 2017 von 10:00 – 16:30 Uhr, Redoutensäle des Landes OÖ
  • Verbindliche Anmeldung bis 24. März 2017 per Mail an kija@ooe.gv.at mit Anmeldeabschnitt
  • Alle Infos zur Fachtagung in der Einladung.
  • Die Teilnahme und Seminarverpflegung ist kostenlos.

Gemeinschaftsgarten Nettingsdorf: Eine andere Welt ist pflanzbar

Engagierte Menschen aus Ansfelden und Umgebung leben Umverteilung im Gemeinschaftsgarten Nettingsdorf. Foto: Treffpunkt Mensch & Arbeit Nettingsdorf.

Im Gemeinschaftsgarten Nettingsdorf leben Menschen Umverteilung durch gemeinsamen Gartenbau und begegnen sich beim gemeinsamen Arbeiten. Damit im April vielleicht schon der Vogerlsalat im Hochbeet grünt braucht es ideenreiche Um- und Einsetzer oder -innen. Die engagierten Menschen rund um den Gemeinschaftsgarten laden ein: jede und jeder, der mitmachen möchte ist willkommen! Einfach beim der ersten Vorbesprechung (Donnerstag, 2. März 2017, 17 Uhr im Treffpunkt Mensch & Arbeit Nettingsdorf) vorbeikommen und mitarbeiten.

Ausstellung: „Die weibliche Kopfbedeckung“

Historische Kopf-Bedeckungen und Kopf-Tücher für Frauen gab und gibt es viele, quer über die Religionen, Gesellschafts-Schichten und durch alle Epochen der Zeit. Zwischen 1. Februar und 14. März 2017 widtmet sich die Foto-Ausstellung „Die weibliche Kopfbedeckung“ dem Thema Kopfbedeckungen aus aller Welt. Dabei begegnet Fotograf Wolfgang Stadler dem Thema aus verschiedenen Perspektiven:

Was kann ein Kopftuch alles bedeuten? Wer sind die Menschen, die es tragen? Warum werden manche kritisch betrachtet?

Organisiert wird die Veranstaltung unter der Koordination von Klaus Schöngruber (Together – Das Integrations- und Jugendservice der Stadt Traun) von verschiedenen in Traun aktiven Organisationen und Vereinen: Volkshilfe, SiebenbürgerInnen, Goldhauben, sowie der kath. Pfarre und der Mevlana Moschee.

Vortrag: „Die extremistische Herausforderung“

In vielen Teilen Europas sind nationalistische und religiöse ExtremistInnen auf dem Vormarsch. Autoritäre Politikmodelle setzen sich durch: Sie stellen die Demokratie und Menschenrechte in Frage. Neben „traditionellen“ Neonazis tauchen vermeintlich neue Gruppen wie die „Identitären“ auf. Extremismen finden wir aber auch in Gemeinschaften von MigrantInnen, etwa die „Grauen Wölfe“ oder SalafistInnen.

Der freie Journalist Thomas Rammerstorfer gibt am Do, 26. Jänner 2017 im Arcobaleno in Linz einen Überblick über die vielfältigen extremistischen Herausforderungen unserer Tage, speziell auch über deren Erscheinungsformen in Oberösterreich und Linz.

Oberösterreich sagt DANKE fürs Zusammenhelfen

Oberösterreich hat die Herausforderungen, die die Fluchtbewegung aus Kriegsgebieten nach OÖ mitgebracht hat bisher sehr gut bewältigt. NGOs, Bildungseinrichtungen, Kirchen, Gemeinden, Behörden und eine großartige Zivilgesellschaft haben dabei großes geleistet und gestalten gutes Zusammenleben aktiv mit. Über 10.000 Helferinnen und Helfer sind heute noch aktiv.  „Danke für das großartige Engagement und BITTE machen Sie weiter und machen auch Sie mit.“ bedankt sich Integrations-Landesrat Rudi Anschober und motiviert zum weitermachen.

  • In 9 Kurzvideos erzählen Menschen, warum sie sich engagieren; warum sie anderen Menschen helfen anzukommen, was es bedeutet Pate zu sein, Unterkünfte zu schaffen, unbegleitete Minderjähige zu unterstützen, selbst auf der Flucht Brückenbauer zu sein oder das Gefühl, willkommmen zu sein zurück zu geben.

Ansfelden.Fest.Engagiert – Zusammenkommen rund um den Prozess Zusammenleben

„Wer gemeinsam arbeitet, soll auch gemeinsam feiern!“ –  Seit über sechs Jahren engagiert sich Ansfelden gemeinsam im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ darin, die Stadt zu einer noch lebenswerteren Gemeinschaft zu machen. Mit vielen guten Ideen, Anregungen, Vorschlägen aber auch tatkräftigem Engagement tragen viele Menschen in und rund um den Prozess entschieden zum guten Gelingen bei.

Das Prozessleitungs-Team Bürgermeister Manfred Baumberger & Sozialstadträtin Andrea Hettich luden als DANKESCHÖN für die gute Arbeit am 23. November 2016 ins Anton-Bruckner-Centrum Ansfelden zum „Ansfelden.Fest.Engagiert“ ein. Auf der Gästeliste standen aktive Mitglieder in den Arbeitsgruppen des Prozesses Zusammenleben in Ansfelden, die frewillig Engagierten aus der Stadtbibliothek, dem Sozialmarkt Ansfelden und dem Besuchsdienst sowie alle aktiven Personen rund um das Quartier für Menschen, die auf der Flucht sind in Ansfelden.

Höhepunkt des Abends war die Welt-Premiere des Brücken~bauer~Innen-Videos. Darin berichten Brücken~bauer~Innen über Ihre Motivation, sich für gutes Zusammenleben einzusetzen und Hass, Respektlosigkeit und Engstirnigkeit keine Chance zu geben. Im Anschluss gab’s Möglichkeit, sich bei leckeren und reichhaltigen Brötchen aus der Küche des Bezirksaltenheimes Haid und Getränken der ABC-Bar zu vernetzen.

How to be Österreich – Ansfelden hört die Lesung aus dem Werteguide für Integrationswillige

Alle sprechen von Integration und von Werten. Nur, wie geht eigentlich Österreich, abseits von freundlich Grüßen und pünktlich sein? Der Wiener Satiriker Maximilian Zirkowitsch las auf Einladung der Stadt Ansfelden am Montag 28. November 2016 im Neuen Stadtzentrum unter anderem aus seinem neuen Buch „How to be Österreich“.

Im stimmungsvollen Ambiente auf der Glasbrücke im Neuen Stadtzentrum und unter dem romantischen Schimmern der Adventbeleuchtung, vermittelte er dabei den Besucherinnen und Besuchern der Lesung österreichische Werte abseits von Fleiß und Tugend in einem kurzweiligen „ABC der Befindlichkeiten“. Dabei erstreckte sich der Bogen von Arschkriechen („auch Popolismus genannt“) bis Zivilcourage.

Projekt-Info-Abend: Brücken~bauer~Innen laden zum Mitbauen ein

einladung_bb_infoabendIn Ansfelden engagieren sich freiwillig Menschen als  Brücken~bauer~Innen. Sie führen dabei seit drei Jahren  Ansfeldner Bürgerinnen und Bürger an kommunale Angebote und Vereine heran und bauen Hemmschwellen zwischen Menschen ab. Am Mittwoch, 23. November 2016 laden sie ab 18 Uhr zum „Info- und Begegnungsabend“ ins Anton Bruckner Centrum Ansfelden (Haupteingang) ein. Die Besucherinnen und Besucher erwarten Erfahrungsberichte und eine Rückschau auf die Aktivitäten seit Projektstart. Auch das neue „Brücken~bauer~innen-Video“ hat an diesem Abend Premiere.

  • 23. November 2016 | 18 Uhr | ABC Ansfelden | Eintritt frei!
  • Anmeldung möglich unter bb@ansfelden.at – jedoch nicht zwingend!
  • Informationen über die Aktivitäten der Brücken~bauer~Innen finden Interessierte hier unter der Kategorie: Brücken~bauer~Innen
  • Lust, selbst Brücken~bauer~In werden? Projektkoordinator Günter Kienböck (0676 898 480 201 bb@ansfelden.at) hilft weiter!

How to be Österreich – Lesung am 28. November 2016 in Ansfelden

flyer_lesung_infoflyAlle sprechen von Integration und von Werten. Nur, wie geht eigentlich Österreich? Der Wiener Satiriker Maximilian Zirkowitsch liest am Montag 28. November 2016 um 19 Uhr unter den Lichtern der Weihnachtsbeleuchtung auf der Verbindungsbrücke im Neuen Stadtzentrum Ansfelden aus seinem Buch „How to be Österreich“.

„How to be Österreich ist eine patriotische Liebeserklärung an ein Österreich, das es nicht gibt.“  – Das Innenministerium gab 2016 einen „Refugee-Guide“ heraus, der vom Krieg traumatisierte Menschen im Handumdrehen zu Vorzeigeösterreichern machen soll. Das Satireprojekt Hydra hat diesen Wertekatalog – samt platten Klischees – aufs Korn genommen und einen Werteguide verfasst, der Flüchtlinge weniger zu Vorzeige-, sondern mehr zu Alltagsösterreichern macht.

aHAIDaFEST 2016 – Ansfelden feierte ein Fest zum Mitmachen

Gemeinsam neue Varianten ausprobieren: bei Macarena tanzt auch Bürgermeister Manfred Baumberger mit.

Gemeinsam neue Varianten ausprobieren: bei Macarena tanzt auch Bürgermeister Manfred Baumberger mit.

Gemeinsam feiern, gemeinsam Freude haben, miteinander etwas ausprobieren: das verbindet, macht Spaß und baut Brücken zwischen den Menschen. Rund 150 gut gelaunte Gäste feierten am 12. November 2016 das 7. Ahaidafest – das Ansfeldner Mitmach-Fest im Neuen Stadtzentrum Ansfelden. Mit dabei waren unter dem Motto „mitmachen, mit dabei sein und dem anderen begegnen“  die Werksmusik Nettingsdorf, die Goldhaubengruppe Haid, der Jugendtreff Echo, der Treffpunkt mensch & arbeit Nettingsdorf, die Brücken~bauer~Innen, die Kinderfreunde Oberösterreich mit der Ortsgruppe Haid, Das Napalm Quintett, Rubija Begic … und viele Ansfeldnerinnen und Ansfeldner (unter Ihnen Bürgermeister Manfred Baumberger, Vizebürgermeisterin Renate Heitz, Vizebürgermeister Christian Partoll, Sozialreferentin Andrea Hettich) die offensichtlich viel Spaß und Freude bei Impro-Theater, Fotoecke, Lachyoga, Bauchtanz und Musik hatten.