Sprache

(Mehr)-Sprachentwicklung gut unterstützen und Auffälligkeiten erkennen mit kindersprache.org

Sprache ist eine Schlüsselkompetenz – denn Sprache öffnet Türen zum erfolgreichen Lernen, für Freundschaften und Beziehungen und das selbstbewusste Mitwirken in der Welt. Das Projekt „kindersprache.org“ des Konventhospitals Barmherzige Brüder sowie der Kinder- und Jugendhilfe Oberösterreich bietet eine erste Anlaufstelle für Informationen rund um Kindersprache und Sprachentwicklung.

Neben Informationen zur allgemeinen Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit finden Eltern von Kindern bis zum 6. Lebensjahr Hilfen zum frühen Erkennen von Auffälligkeiten der Sprachentwicklung und auch Information über professionelle Abklärungs- und Diagnostikangebote. Darüber hinaus werden zahlreiche Sprachfördertipps im Alltag für die unterschiedlichen Entwicklungsphasen angeführt sowie pädagogische und therapeutische Angebote bzw. Kontaktstellen erläutert.

  • Besonders die Informationen zu Formen der Mehrsprachigkeit sind für Elternin einem vielfältigen Umfeld interessant.
  • Auch die FAQ zu Fragen wie „Wie kann ich darauf reagieren, wenn mir das nächste Mal jemand empfiehlt, mit meinem Kind Deutsch zu sprechen oder mir sagt, dass Zweisprachigkeit schlecht für mein Kind ist?“ sind hilfreich bei der mehrsprachigen Erziehung.

Sprache entdecken und erleben im Ansfeldner Sommersprachcamp 2017

Im Sommer 2017 bietet die Stadt Ansfelden gemeinsam mit dem Institut Interkulturelle Pädagogik zum dritten Mal jungen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse im Sommersprachcamp zu festigen. In Kooperation mit der Neuen Mittelschule im Stadtteil Haid richtet sich das Angebot an Volks- und Neuen-Mittelschul-Kindern in Ansfelden. Das Sommersprachcamp findet vom 21. August bis 1. September 2017 statt und bietet die Möglichkeit, sich gut auf den Einstieg in die nächste Schulstufe vorzubereiten, Freundschaften zu festigen und zu erweitern und Sprache aktiv und lebhaft wahrzunehmen.

  • Was bietet das Sommersprachcamp? Ist das für alle Kinder? Und warum profitiert Ansfelden von dem Angebot als Wohn- und Wirtschaftsstandort? Lesen Sie mehr auf den Stadtseiten ansfelden.at!
  • Die Anmeldung erfolgt im Juni direkt über die Schulen.Der Kostenbeitrag für Eltern liegt auch heuer bei 10 EUR für das komplette Angebot.

Fake News: Wie Erkennen? Was tun?

Manipulation, Schwindelei und Propaganda: Vor allem in manchen digitalen Medien ist’s mit sachlichen Informationen manchmal nicht mehr recht weit her. Das ärgert, es schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und auch die Medien selbst. Und dann gibt’s da noch sogenannte „Filterblasen“  und „Echokammern“. Was tun damit? Hat eine vielfältige Meinungsbildung und Demokratie noch Chancen? Darüber wollen sich die Brücken-bauer-innen Ansfelden gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern am Montag, 12. Juni 2017 ab 19 Uhr weiterbilden und laden ein zum Vortrag FAKE NEWS: Wie erkennen? Was tun? mit Christian Diabl und Martin Wassermair im Neuen Stadtzentrum Ansfelden! Eintritt frei, keine Anmeldung notwendig!

  • Christian Diabl ist Politologe, Journalist, Texter und Kulturarbeiter. Seit Herbst 2016 ist er bei Radio FRO die Öffentlichkeitsarbeit und den Kultur- und Bildungskanal verantwortlich. Außerdem moderiert er regelmäßig das politische Infomagazin FROzine.
  • Martin Wassermair ist Historiker und Politikwissenschaftler und als Kultur- und Medienaktivist tätig; seit 2016 Leiter der Politikredaktion bei Dorf TV.

Mehrsprachigkeit gut nutzen mit dem Angebot „Rucksack“

Lesen Bildet – die Stadtbibliothek ist dazu eine gute Ansprechpartnerin für groß und klein!

Ansfelden bietet bereits seit acht Jahren gemeinsam mit dem Institut Interkulturelle Pädagogik allen Eltern von Kindergartenkindern das Angebot „Rucksack“ an. Die oft mehrsprachigen Teilnehmenden erhalten dabei Unterstützung, ihre Kinder mehrsprachig zu erziehen, gute Deutschkompetenzen zu erwerben und sie allgemein in ihrer Entwicklung zu fördern. Im Frührjahr 2017 besuchten die Teilnehmerinnen der „Rucksack“-Gruppe die Stadtbibliothek Ansfelden und informierten sich über die vielfältigen Angebote der „zentralen Anlaufstelle für Wissensdurst und Bildungshunger in Ansfelden“.

Ansfelden fördert gutes Zusammenleben in der Schule

Ansfelden fördert seit Jahren mit verschiedenen Angeboten gutes Zusammenleben in der Stadt. Dabei entwickelt sie im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ gemeinsam mit AkteurInnen aus der organisierten Zivilgesellschaft Maßnahmen. Diese basieren auf konkreten Handlungsbedarfen in Themenfeldern und unterstützen die Agierenden bei konkreten Herausforderungen, die sich durch eine vielfältige Gesellschaft ergeben.

Bildung ist das, was Dich machen lässt, was Du machen willst

Besonders das Themenfeld Schule & Bildung liegt der Prozessleitung am Herzen. Mit folgenden Angeboten investiert die Stadt in ein friedliches, respektvolles Zusammenleben:

  • Mit dem städtischen Budgetopf „Jack D.“ fördert die Stadt Schulen und Vereine, die ihre SchülerInnen und jungen Mitglieder im Bereich Demokratie, Zivilcourage, Menschenrechte fortbilden. Dabei fördert die Stadt Angebote der politischen Bildung wie Bildungsfahrten in die Gedenkstätten Hartheim oder Mauthausen, den Besuch der Demokratiewerkstatt in Wien, einen Besuch im Landhaus Linz, Zivilcouragetrainings, das Planspiel „Miramix, StandUp! Menschenrechtsworkshops oder auch das projektXchange.
  • Das Angebot Jugend im Dialog  unterstützt Kinder dabei, Unterschiede als Chance zu entdecken, sich miteinander in Vielfältigkeit zu verständigen und zu lernen, wie Zusammenleben gut gelingen kann. Das Angebot wird im Auftrag und mit finanzieller Beteiligung der Stadt den Schulen angeboten und in Form von Workshop-Doppelstunden von Mitarbeitern der Volkshilfe OÖ FMB durchgeführt.
  • Die SprachmittlerInnen in Bildungseinrichtungen unterstützen Eltern und PädagogInnen dabei, ihre Anliegen und Fragen im Schulbereich über Sprachgrenzen hinweg zu bereden. PädagogInnen der Ansfeldner Schulen, der Horte und Kindergärten können bei Veranstaltungen wie Elternsprechtagen oder Klassenforen mehrsprachige Fachkräfte für Übersetzungen vor Ort anfordern. Das erleichert die Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern und Eltern die gerade Deutsch lernen besuchen die Veranstaltungen vermehrt.
  • Mit „Gemeinsam sind wir Stadt – und Du gehörst dazu“ laden wir Ansfeldner Schülerinnen und Schülern ein, die Ansfeldner Grundwerte durch ihre Sichtweise mit Leben zu erfüllen. In Zusammenarbeit mit dem Angebot „Jugend im Dialog“ bietet die Stadt Workshops speziell für die 7. und 8. Schulstufe an. Dabei haben bereits einige Klassen die Möglichkeit genutzt, sich mit diesem altersgerechten Dialogangebot an einem noch besseren Zusammenleben in der Stadt zu beteiligen.
  • Mit dem Lesetandem unterstützen wir als Stadt die Freude am Lesen bei jungen Ansfeldnerinnen und Ansfeldnern. Dabei lesen freiwillig engagierte erwachsene Mentorinnen und Mentoren mit den Kindern aus Ansfeldner Volksschulen. Sie wecken dabei das Interesse am Lesen und an Büchern, fördern die Kreativität und Vorstellungkraft, sind ein „starkes Lesevorbild“ und fördern Konzentration und den Sprachschatz der Kinder. Koordiniert wird das Angebot vom Verein für interkulturelle Begegnung und Kulturvermittlung (IBUK).

Noch heute aktiv werden für gutes Zusammenleben

Möchten Sie als Pädagogin oder Pädagoge eines der Angebote mit ihren Schülerinnen und Schülern nutzen? Möchten Sie sich als Ansfeldner Bürgerin oder Bürger beim Lesetandem engagieren, Ihre mehrsprachlichen Fähigkeiten als SprachmittlerIn einbringen? Kontaktieren Sie noch heute Mag. Gregor Kraftschik (07229/840-518 oder zusammenleben@ansfelden.at) im Referat für kommunales Zusammenleben, der Dreh- und Vernetzungsstelle für gutes Zusammenleben in der Stadt.

 

Strategien gegen den Hass im Netz

Kein Platz für Hassbotschaften in Ansfelden – und in den Sozialen Medien?

Die Deutsche Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) fördert nach Eigendefinition „das Verständnis für politische Sachverhalte“ und festigt „das demokratische Bewusstsein“. In den sozialen Medien tobt – Stichworte: Fake News, Hasskommentare, „Lügenpresse“ – ein Kampf um die Wahrheit. Welche Strategien die bpb entwickelt hat, damit demokratische Grundwerte dabei nicht auf der Strecke bleiben, dazu hat sich Ruth Hutsteiner für science.orf.at mit  Caroline Hornstein Tomić unterhalten. Sie ist seit dem 1. April 2016 Leiterin der Fachabteilung der Bundeszentrale für politische Bildung und koordiniert und steuert die inhaltliche Arbeit und die Planungsprozesse in den unterschiedlichen Fachbereichen der bpb.

Vortrag: Mehrsprachigkeit als Chance im EKIZ Ansfelden

Mehrsprachigkeit ist gelebte Realität in Ansfelden. Die Stadtpolitik fördert und unterstützt Menschen dabei, diesen Schatz gut nutzen zu können: Denn Sprache ist der Schlüssel zur Welt.

Am Dienstag, 31. Jänner lädt das EKIZ Sabberlot von 19.30 bis 21 Uhr zum kurzweiligen und einfach verständlichen Vortrag von Cornelia Klinglmayr (Logopädische Beratungsstelle der Volkshilfe OÖ in Ansfelden) in den Stadtteil Haid ein. Erfahren Sie, wie mehrsprachige Erziehung bei Kinder noch besser gelingen kann und welche Chancen die Mehrsprachigkeit Kinder ermöglicht!

  • EKIZ Sabberlot | 31. Jänner 2017, Beginn 19.30 Uhr. | 2 EUR pro Person oder Elternpaar.
  • Bitte unbedingt um Anmeldung bei Sonja Schillinger unter sozial@ansfelden.at bis 24. Jänner 2017!

Mit Deutsch mehr Chancen – Integrationskurse am BFI Traun

bfiWer neben seiner Muttersprache auch die deutsche Sprache gut spricht, hat mehr Chancen in Österreich. Das Berufsförderungsinstitut in Traun bietet dazu Kurse auf verschiedenen Niveaus an. Mit dem Standort in der Nachbarstadt ist es für Ansfeldnerinnen und Ansfeldner gut zu erreichen. Die Kosten für die Fortbildung sind durch Förderungen für die Kundinnen und Kunden günstig – und der Mehrwert der Investition (wie zu Beispiel: mehr am deutschsprachigen gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, bessere Möglichkeiten seine Qualifikationen am Arbeitsmarkt einzusetzen) ist quasi unbezahlbar.

Die Produktpalette umfasst dabei eine mehrsprachige Beratung zu den Kursen (auf Deutsch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Englisch, Mazedonisch, Polnisch, Russisch und Türkisch), Kurse zur Alphabetisierung, Deutsch als Zweitsprache, Vorbereitungslehrgänge für Prüfungen und auch Individual-Coachings. Die Angebote des BFI entsprechen den Standards des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen und den seit 1. Juli 2011 neuen gesetzlichen Regelungen. In 6 Wochen führen Sie die Lehrenden zur A1 – Prüfung (Antragsberechtigung), in weiteren 12 Wochen zur A2 – Prüfung (Aufenthaltsbewilligung) und in noch mal weiteren 6 Wochen erhalten Sie das Wissen um die B1 – Prüfung (Daueraufenthalt & Staatsbürgerschaft) zu meistern.  Die Prüfungen selbst werden nach den Systemen des Österreichischen Sprachdiploms und des Österreichischen Integrationsfonds durchgeführt.

Im November 2016 starten folgende Kurse in Traun:

  • 10.11.2016 für A1 Vormittags, MO-FR 8-12 Uhr
  • 10.11.2016 für B1 Vormittags, MO-FR 8-12 Uhr
  • 15.11.2016 A1 Abendkurs, Di, Mi, Do 18:00 bis 21:30
  • 15.11.2016 B1 Abendkurs, Di, Mi, Do 18:00 bis 21:30

Der Kursort ist in der Kremstalstraße 90, in 4050 Traun. Als Ansprechpartnerinnen helfen Frau Rita Frauenhuber (+43 732 6922-1766, rita.frauenhuber@bfi-ooe.at) und Frau Gudrun Glück (+43 732 6922-5458, gudrun.glueck@bfi-ooe.at) weiter!

Ansfelden sichert mit Sprachförderung Bildungschancen von Anfang an

infografik-sprachfoerderungWir möchten, dass unsere Ansfeldner Kinder gut Deutsch sprechen, bevor sie in die Schule kommen. Das macht Lernen und Lehren einfacher und bringt Vorteile für alle Ansfeldnerinnen und Ansfeldnern.“ meint Bürgermeister Manfred Baumberger. Darum setzt Ansfelden seit über 20 Jahren auf die Förderung der Muttersprachen Deutsch und andere als Deutsch: „Dabei geht es um alle Kinder: auch jene aus Familien, in denen Deutsch als Erstsprache gesprochen wird, profitieren von der muttersprachlichen Förderung.“ so Sozialstadträtin Andrea Hettich. In der Sitzung des Gemeinderates der Stadt Ansfelden im September hat es ein mehrheitliches Bekenntnis von SPÖ, ÖVP und GRÜNEN zu diesem Angebot gegeben.

  • Warum die Förderung der Sprache, die ein junger Mensch spricht, besonders in jungen Jahren sinnvoll und besonders zielführend ist lesen Sie auf den Stadtseiten ansfelden.at

Mehrsprachige Online-Wegweiser: Welcome to AMS!

SefaAMSInfoVideoWer wenig über die Angebote des AMS zur Unterstützung weiß, tut sich schwerer, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die MitarbeiterInnen des AMS OÖ bemühen sich täglich, die Kundinnen und Kunden bestmöglich zu beraten. Dabei kommen Menschen, die gut die Deutsche Sprache sprechen in die Beratung – und auch jene, die sich noch schwer tun oder gar Analphabetinnen oder Analphabeten sind. Das AMS hat erkannt: hier bringt der beste geschrieben Folder nichts, hier führen neue Wege zum Ziel!

Dazu hat ein Projektteam rund um den Migrationsbeauftragten des AMS OÖ  Sefa Yetkin mehrsprachige Online-Wegweiser zu den Themen Erstkontakt, Finanzielle Fragen, Jobsuche und Weiterbildung in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari, Russisch und Paschtu entwickelt.

Die darin ansprechend vermittelten Informationen sind für all jene hilfreich, die sich bereits vor dem ersten Besuch beim AMS über das Wie und Wo informieren möchten!