Institut Interkulturelle Pädagogik

Angebote des IIP eröffnen Chancen für Bürger und Bürgerinnen in Ansfelden

IIP Logo ScreenshotOb Elternbildung beim Angebot „Rucksack“, Sprachförderung für die Ansfeldner Kinder in den Kindergärten, „Mama lernt Deutsch“, das „Elterncafe“, das „Sommersprachcamp“ oder die tollen „Sprachmittler und Sprachmittlerinnen bei Elternsprechtagen“ in den Schulen: als Teil der Angebotsträgerpalette bietet das Institut Interkulturelle Pädagogik der VHS Oberösterreich auch in Ansfelden Maßnahmen an, die durch Bildung zu gutem Zusammenleben in der Stadt beitragen.

Die OÖN berichteten Anfang Februar über die vielfältigen Angebote des Institutes und deren Wirkungen.

Ansfelden fördert Mehrsprachigkeit – von Anfang an

Die engagierte Elterngruppe aus dem „Rucksack“-Angebot trifft sich jeden Dienstag im Neuen Stadtzentrum zum gemeinsamen Austausch

Die engagierte Elterngruppe aus dem „Rucksack“-Angebot trifft sich jeden Dienstag im Neuen Stadtzentrum zum gemeinsamen Austausch

Die Stadt Ansfelden bietet bereits seit sechs Jahren gemeinsam mit dem Institut Interkulturelle Pädagogik allen Eltern von Kindergartenkindern das Angebot „Rucksack“ an. Die oft mehrsprachigen Bürgerinnen und Bürger erhalten dabei Unterstützung, ihre Kinder mehrsprachig zu erziehen, gute Deutschkompetenzen zu erwerben und sie allgemein in ihrer Entwicklung zu fördern.

Die Stadt Ansfelden unterstützt dieses Angebot finanziell und tatkräftig: Die Mütter treffen sich jeden Dienstag in einem Besprechungsraum direkt im Neuen Stadtzentrum, der von der Verwaltung zur Verfügung gestellt wird.

Möchten auch Sie mitmachen? Sie kennen jemanden, der von diesem Angebot profitieren würde? Elif Yilmaz vom Institut Interkulturelle Pädagogik hilft gerne unter 0676/9026396 weiter!

SprachmittlerInnen in Ansfelden: neu auch in rumänisch und tschetschenisch

Banu Ciftci und Midhad Kadic (Projektleitung SprachmittlerInnen in der Schule, Institut Inter-kulturelle Pädagogik) gemeinsam mit Erika Heidlmayr (stellvertretende Direktorin NMS Haid).

Banu Ciftci und Midhad Kadic (Projektleitung SprachmittlerInnen in der Schule, Institut Inter-kulturelle Pädagogik) gemeinsam mit Erika Heidlmayr (stellvertretende Direktorin NMS Haid).

Bereits seit 2011 unterstützen Sprachmittler und Sprachmittlerinnen Eltern und PädagogInnen dabei, ihre Anliegen und Fragen im Schulbereich über Sprachgrenzen hinweg zu bereden. So können PädagogInnen der Ansfeldner Schulen bei Veranstaltungen wie Elternsprechtagen oder Klassenforen aus einem Pool von muttersprachlichen Begleitern Fachkräfte für Übersetzungen anfordern.

Durch Einsatz des Institutes für Interkulturelle Pädagogik gemeinsam mit dem Referat für kommunales Zusammenleben ist es gelungen den Schulen nun auch Sprachmittlerinnen für die tschetschenische und die rumänische Sprache anbieten zu können. Damit reagiert die Stadt auf den derzeit verstärkten Zuzug von Menschen aus Rumänien.

Sommersprachcamp in Ansfelden

Sich gut auf den Einstieg in die nächste Schulstufe vorzubereiten, Freundschaften zu festigen oder zu neue knüpfen und Sprache aktiv wahrnehmen: Seit 18. August 2014 findet in der Neuen Mittelschule Haid zum ersten mal das Sommersprachcamp statt. 35 Kinder aus Ansfelden im Volks- und Hauptschulalter sind heuer dabei und profitieren von engagierten PädagogInnen, die gemeinsam mit ihnen spielerisch Grammatik, Lesen und Sprechen üben.

Am Nachmittag ist dann Spiel und Spaß angesagt: Indianerfest, Spiel-, Sprach- und Bastelstationen oder Bewegung auf den Sportanlagen – da ist für jeden und jede etwas dabei. Als besonderes Highlight stand letzte Woche Freitag ein Ausflug zum Weg der Sinne nach Haag am Hausruck am Plan.

 

Sommersprachcamp in Ansfelden: Spiel, Spaß und dabei was Lernen

Ende August findet in der NMS Haid das erste Sommersprachcamp in Ansfelden statt. Das Institut Interkulturelle Pädagogik hat zu dem Angebot ein ansprechendes Video gestaltet, wo die Lebendigkeit und der Spaß beim Leitspruch „L(i)ebe die Vielfalt. Denn nur gemeinsam sind wir stark“ gut rüberkommt. Schauen Sie sich das an – wir teilen das gerne!

Gemütlicher Wochenausklang beim Picknick im (Wohn)Park

Picknick im Wohnpark 2014„Es ist genug für alle da!“ – unter dem Motto luden Ansfelden Miteinander, der Treffpunkt mensch&arbeit Nettingsdorf und die Stadtgemeinde Ansfelden am 27. Juni 2014 zum gemeinsamen Wochenausklang im Wohnpark (Stadtteil Haid) ein. Dabei tauschten freundliche Menschen aus der Stadt nicht nur Speisen und Getränke, sondern auch rege Gedanken und Ideen aus.

„Rucksack“-Gruppe zu Besuch in der Stadtbibliothek

Mit dem Angebot „Rucksack“ bietet die Stadt Ansfelden gemeinsam mit dem Institut Interkulturelle Pädagogik (IIP) Eltern Unterstützung dabei, ihre Kinder mehrsprachig zu erziehen, gute Deutschkompetenzen zu erwerben und sie allgemein in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Ende Mai besuchten die Teilnehmerinnen der „Rucksack“-Gruppe die Stadtbibliothek und informierten sich über die vielfältigen Angebote der „zentralen Anlaufstelle für Wissensdurst und Bildungshunger in Ansfelden“.

Sommersprachcamp 2014 in Ansfelden

Im Sommer 2014 bietet die Stadt Ansfelden gemeinsam mit dem Institut Interkulturelle Pädagogik jungen Gemeindebürgern und Gemeindebürgerinnen die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse im Sommersprachcamp zu festigen. In Kooperation mit der Neuen Mittelschule Haid richtet sich das Angebot an Volks- und Hauptschulkinder in Ansfelden. Das Sommersprachcamp findet vom 18. bis 29. August 2014 statt und bietet die Möglichkeit, sich gut auf den Einstieg in die nächste Schulstufe vorzubereiten, Freundschaften zu festigen oder zu knüpfen und Sprache aktiv und lebhaft wahrzunehmen.

 

In Ansfelden baut man Brücken zwischen Sprachen

In Ansfelden besuchen Kinder mit deutschem, bosnisch-serbokroatischem, türkischem, albanischem und tschetschenischem Sprachschatz die öffentlichen Schulen. Seit über zwei Jahren bietet die Stadt Ansfelden ihren Pflichtschulen die Möglichkeit Sprachmittler und Sprachmittlerinnen zu Elterngesprächen und Elternsprechtagen anzufordern.

Direktorin Theresia Lauß von der Neuen Mittelschule Haid ist vom Angebot überzeugt:

„Mit Unterstützung der SprachmittlerInnen haben wir die Möglichkeit, den Eltern wichtige schulische Angelegenheiten verständnisvoll mitzuteilen.“