Sprache

Sommersprachcamp in Ansfelden

Sich gut auf den Einstieg in die nächste Schulstufe vorzubereiten, Freundschaften zu festigen oder zu neue knüpfen und Sprache aktiv wahrnehmen: Seit 18. August 2014 findet in der Neuen Mittelschule Haid zum ersten mal das Sommersprachcamp statt. 35 Kinder aus Ansfelden im Volks- und Hauptschulalter sind heuer dabei und profitieren von engagierten PädagogInnen, die gemeinsam mit ihnen spielerisch Grammatik, Lesen und Sprechen üben.

Am Nachmittag ist dann Spiel und Spaß angesagt: Indianerfest, Spiel-, Sprach- und Bastelstationen oder Bewegung auf den Sportanlagen – da ist für jeden und jede etwas dabei. Als besonderes Highlight stand letzte Woche Freitag ein Ausflug zum Weg der Sinne nach Haag am Hausruck am Plan.

 

Heidelberg: Was heißt hier Migrationshintergrund?

“Migrationshintergrund”, “Integration” oder “Willkommenskultur” – oft fallen diese Begriffe unreflektiert. Nicht alle Bürger und Bürgerinnen finden sich in diesen Worten wieder. Als erste deutsche Kommune fragt die Stadt Heidelberg nun ihre Bürgerinnen und Bürger nach neuen Begriffen. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelte das Interkulturelle Zentrum Heidelberg, die “Neuen deutschen Medienmacher” und SAP eine Alternative für den Begriff “Mensch mit Migrationshintergrund”. Die Stadt Heidelberg hat zugestimmt, diesen Begriff anschließend in ihrer Verwaltung zu übernehmen.

  • Informieren Sie sich auf den Seiten der Stadt Heidelberg  über die vielfältigen Angebote – besonders auch im Bereich Bürger- und Bürgerinnenbeteiligung in der Stadt Heidelberg!

PraktikerInnen aus der Schule für Türkisch als Maturafach

Bisher ist in Österreich möglich in den fremdsprachenfächern Griechisch, Latein, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, BKS, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch und Polnisch zu maturieren. Welche Vorteile für, aber auch welche Argumente gegen Türkisch als Maturafach sprechen – und warum sich viele AHS-DirektorInnen für Türkisch als Maturafach aussprechen – lesen Sie im Bericht von SOS Mitmensch.

„Rucksack“-Gruppe zu Besuch in der Stadtbibliothek

Mit dem Angebot “Rucksack” bietet die Stadt Ansfelden gemeinsam mit dem Institut Interkulturelle Pädagogik (IIP) Eltern Unterstützung dabei, ihre Kinder mehrsprachig zu erziehen, gute Deutschkompetenzen zu erwerben und sie allgemein in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Ende Mai besuchten die Teilnehmerinnen der „Rucksack”-Gruppe die Stadtbibliothek und informierten sich über die vielfältigen Angebote der “zentralen Anlaufstelle für Wissensdurst und Bildungshunger in Ansfelden”.

Offener Brief des Klagsverbandes zu Wohnungsvergabe in Oberösterreich

Um eine geförderte Genossenschaftswohnungen in OÖ bekommen zu können, ist seit Mai der Nachweis von Deutschkenntnissen erforderlich. Der Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern sieht darin einen Verstoß gegen die Artikel 11 der langfristig-aufenthaltsberechtigten-Richtlinie und gegen Artikel 32 der Status-Richtlinie (Neufassung) der EU und fordern in einem offenen Brief Landeshauptmann Pühringer und Landtagspräsident Sigl auf, dieser Verletzung von EU-Recht ein Ende zu setzen.

Sag noch einmal Tschusch!

„Rausländer sind Armländer“, “Ach Wien, ohne uns Fremde, Migranten, Zugewanderte hättest du weder Vergangenheit noch Zukunft.”, „Neo Österreicher dürfen mitspielen, sind aber meistens im Abseits. Außer beim Fußball.“ und „Migrantig“ – Wem sind die Plakate von Patricio Handl noch nicht aufgefallen?

 

Ansfelden hat viele Sprachen – Ansfelden hat Potential

Ansfelden_Sprachplakat

„Zeigen wir doch, dass wir hier in Ansfelden viele Sprachen haben!“

Diese Anregung kam beim Forum.Zusammenleben im März 2014. Wir haben die Idee aufgenommen und in einem ersten Schritt umgesetzt. Damit wollen wir sichtbar machen: In Ansfelden werden viele Sprachen gesprochen – Ansfelden hat viel Potential. Herzlich Willkommen hier in der Stadtverwaltung – „Schen dass S‘ do san!“

Wenn Sie nun sagen, da gehört noch eine weitere der etwa 6.000 Sprachen weltweit drauf – nur her damit: Wir bauen das Plakat auch gerne aus! Schreiben Sie uns: zusammenleben@ansfelden.at

Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch praktizieren im Sprachencafé

In der karibischen Atmosphäre des Cafe Valdez finden zweimal im Monat ein abendliche Sprachencafé die Gelegenheit, gemeinsam mit Gleichgesinnten seine Sprachschätze praktisch anzuwenden oder für den Urlaub aufzupolieren. Dabei stehen grammatikalischen Fehler oder auch einen Akzent im Hintergrund. Vielmehr geht’s um unbefangenes Plaudern über Wetter, Urlaubsziele oder den Alltag!

  • Sprachencafé im Cafe Valdés, Herrenstraße 7, 4020 Linz. Telefon 0676 / 37 24 301;
  • E-Mail: antonio@cafe-valdes.at, www.cafe-valdes.at,
  • jede zweite und letzte Woche im Monat 16.30 bis 18.30 Uhr.
  • Montag: Italienisch, Dienstag: Spanisch, Mittwoch: Englisch, Donnerstag: Französisch
  • Teilnahme kostenlos, keine Anmeldung erforderlich!

Besuch beim Deutsch-Kurs im Neuen Stadtzentrum Ansfelden

DIK_AnsfeldenIm Stadtzentrum finden seit zwei Jahren bereits Kurse für Menschen statt, die noch besser Deutsch lernen wollen. Edith Schauflinger, Nebenstellen-Leiterin der Volkshochschule Ansfelden und Bürgermeister Manfred Baumberger besuchten Ende März die KursteilnehmerInnen.

Um einen Teilnehmer zu zitieren:

„Ich spreche Finnisch, Französisch, Türkisch und lerne nun auch noch Deutsch”

  • Mehr Informationen zu den Deutschkursen in Ansfelden bei Helga Lang von der VHS Ansfelden am Telefon unter 0676/845 500 601 oder per E-Mail unter helga.lang@vhs-ooe.at

In Ansfelden baut man Brücken zwischen Sprachen

In Ansfelden besuchen Kinder mit deutschem, bosnisch-serbokroatischem, türkischem, albanischem und tschetschenischem Sprachschatz die öffentlichen Schulen. Seit über zwei Jahren bietet die Stadt Ansfelden ihren Pflichtschulen die Möglichkeit Sprachmittler und Sprachmittlerinnen zu Elterngesprächen und Elternsprechtagen anzufordern.

Direktorin Theresia Lauß von der Neuen Mittelschule Haid ist vom Angebot überzeugt:

“Mit Unterstützung der SprachmittlerInnen haben wir die Möglichkeit, den Eltern wichtige schulische Angelegenheiten verständnisvoll mitzuteilen.“

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