Internationaler Tag gegen Rassismus
Rassismus ist eine Ideologie, die Menschen nach Körpertypen und -merkmalen einteilt und aus biologischer Verschiedenheit eine soziale Wertigkeit baut. Das lähmt, verletzt, macht Angst, macht hilflos. Und es birgt Gefahren in sich, auf die aufmerksam gemacht werden muss: Verletzung der Menschenrechte, Ausgrenzung ganzer Gruppen aus gesellschaftlichen Prozessen, Verhinderung jeglicher Integration.
Mit einer Facebook-Kampagne anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus macht das Bündnis „Rassismus mog i ned“ auf das Thema aufmerksam. Dabei zeigen bekannte Persönlichkeiten, dass Rassismus keinen Platz haben soll.
Auch Ansfeldens Bürgermeister Manfred Baumberger machte dabei mit – und stellt klar, dass auch bei ihm für Rassismus kein Platz ist.
12. März 2016: Zammruckn zua Traun
Den Frühling gemeinsam begrüßen und zur Traun „zammruckn“ – dazu laden die Trauner Angebote Wohnen im Dialog Traun, Pfarre Traun, Streetwork, Jugendzentrum X-Treff, iPunkt, Frauengruppe IRIS, Rotes Kreuz und das Integrations- und Jugendservice TOGETHER der Stadt Traun am Samstag, 12. März 2016 ab 14 Uhr am Kirchenplatz St. Martin beim frühlingshaften Begegnungsfest „Zammruckn zua Traun“ ein.
aHAIDaFEST 2015: Ansfelden feierte ein lebendiges Fest zum Mitmachen

Linedance und viele freudvolle Angebote zum Mitmachen beim aHAIDaFEST in Ansfelden (Foto: O. Rockenschaub)
Rund 200 gut gelaunte Gäste feierten am Samstag, 14. November 2015 das sechste aHAIDaFEST unter dem Motto „mitmachen, mit dabei sein und dem anderen begegnen“ im Neuen Stadtzentrum Ansfelden.
Ob Linedance, Improtheater, Fotoecke oder Bollywood-Workshop: „Ein Blick in die Gesichter der Leute bei aHAIDaFEST zeigte, dass eines klar ist: gemeinsam feiern, gemeinsam Freude haben, miteinander etwas machen verbindet, macht Spaß und baut Brücken zwischen den Menschen.“ freut sich Bürgermeister Manfred Baumberger über den Erfolg.
- Lesen Sie den ganzen Bericht auf den Stadtseiten ansfelden.at
- Mehr Fotos finden Sie am Flickr-Portal der Stadt Ansfelden
- Den Fernsehbericht von Kremstaldirekt finden Sie auf YouTube
Landesweite Wohnungsvergaberichtlinien in Vorarlberg: Integration statt Separation
Vor einem Jahr wurden von der Vorarlberger Landesregierung landesweite Wohnungs-Vergabe-Richtlinien für Miet- und Mietkaufwohnungen und betreute Wohnungen beschlossen. Dabei ersetzt erstmals eine bindende landesweite Vergaberichtlinie die bisher von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich vorhandenen Regelungen.
Die Richtlinie wurde in einem gemeinsamen Prozess mit Gemeinden erarbeitet und regelt die Bedarfsermittlung, die Bewerbung und die Dringlichkeitsreihung samt Ausnahmen zum Zweck einer sozialen Mischung. Der Vergabeprozess selbst ist nach wie vor interne Organisation jeder Gemeinde.
Weblog zu Integration und Wohnen
Ist man ohne Parkplatz vor der Tür wirklich ein Mensch zweiter Klasse? Ist en Haus mehr als eine Immobilie? Mit welchen Nadel können Architektinnen und Architekten stechen? Und: wie kann ein gelungenes Miteinander einer immer vielfältigeren Bevölkerung aktiv gestaltet werden?
Integration – diese Thematik bezieht sich längst nicht mehr nur auf MigrantInnen, sondern generell auf eine zunehmend diverse Gesellschaft. Mit dem Blog „Integration und Wohnen“ trägt das Department für Migration und Globalisierung an der Donau-Universität Krems dazu bei EntscheidungsträgerInnen öffentlicher Wohnbaueinrichtungen, MitarbeiterInnen in Hausverwaltungen und der Gemeinwesenarbeit über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen rund um das Thema “Wohnmanagement” am Laufenden zu halten und auf interessante Projekte, Veranstaltungen und Studien aufmerksam zu machen.
Für saubereres Zusammenleben: Mehr Mistkübel im Stadtteil Haid
Wo viele Menschen zusammen leben, fällt auch viel Abfall an. Engagierte und fleißige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Wirtschaftshof sind unter der Woche jeden Tag unterwegs und halten das Kernstadtzentrum im Stadtteil Haid sauber. Trotz vieler disziplinierter Bürgerinnen und Bürger ist das notwendig, weil einfach nicht jedes Papierl den Abfalleimer trifft. Dazu kam, das bisher zu wenig Abfalleimer verfügbar waren.
- Auf Wunsch der Bevölkerung hat die Stadt dazu zusätzliche Mistkübel angekauft, und um den Hauptplatz aufstellen lassen. Für mehr SauberHaid! Danke für das Wortspiel an Ansfelden Miteinander – die übrigens einen tollen Film zum Thema Müll produziert haben
Sommerempfang des Prozess Zusammenleben in Ansfelden mit Jubiläum und Filmpremiere
Am 15. September 2015 luden Bürgermeister Manfred Baumberger und Vizebürgermeisterin Andrea Hettich als Prozessleitungsteam alle engagierten Menschen rund um den Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ zum (Spät-)Sommerempfang in das neue Stadtzentrum. Mit dabei waren über 60 Menschen aus den verschiedenen Arbeitsgruppen, freiwillig Engagierte aus der Stadtbibliothek, dem SOMA und dem Besuchsdienst des Roten Kreuzes sowie von Ansfelden Miteinander.
- Lesen Sie mehr auf den Stadtseiten ansfelden.at
- Fotos vom (Spät-)Sommerempfang finden Sie auf dem städtischen Flickr-Account!
- Der Film wird in den nächsten Tagen auf Youtube abrufbar sein. Wir informieren Sie hier!
ARS Electronica – Mehrsprachige Führungen durch die Ausstellung
Wie soll eine Stadt aussehen, die dem 21. Jahrhundert gewachsen ist? Wie werden unsere Lebensräume aussehen, wenn wir mit der digitalen Revolution „durch sind“, wenn die globale Verschiebung von politischer und wirtschaftlicher Macht greift, wenn der Klimawandel so richtig beginnt?
Die heurige Ars Electronica in Linz (von 3. bis 7. September 2015) legt den Fokus auf vier Themenkreise (Future Mobility, Future Work, Future Citizens und Futur Resilience), um aus lokaler wie globaler Perspektive zu untersuchen, wie die aktuellen und prognostizierten Entwicklungen das Aussehen und die Funktionen unserer Städte verändern werden.
- Neben Führungen in deutscher Sprache setzen die Organisatorinnen und Organisatoren ein Zeichen für sprachliche Vielfalt und bieten geführte Rundgänge in Thailändisch, Arabisch, Polnisch, Rumänisch, Bosnisch-Serbisch-Kroatisch, Russisch, Türkisch, Igbo, und Persisch an!
Gemeinsame Sache machen im offenen Technologie-Labor (OTELO) in Ansfelden
In Ansfelden haben ein paar engagierte Leute ein „Otelo“ gegründet. Das ist ein Raum, in dem Menschen in nicht-hierarchischer Weise (Kultur)Techniken untereinander austauschen und gemeinsam Neues entwickeln.
- Sie finden das spannend? Schauen Sie vorbei am Mo, 13. Juli um 18.30 Uhr in der Salzburger Straße 24a – bei der DenkBAR! Dort wird darüber nachgedacht, was konkret gemeinsam gemacht werden soll.
- Mehr Infos dazu gibt’s per Mail hier: otelo.haid@gmx.at
Good Practise Kooperation mit dem Regionalen Kompetenzzentrum für Integration und Diversität in Linz Land
Seit Jahresanfang bietet die Volkshilfe Flüchtlings-u. MigrantInnenbetreuung das Regionale Kompetenzzentrum für Integration und Diversität (ReKI) in Linz Land an. Die ReKIs sind auf Bezirksebene organisiert und unterstützen Kommunen und Gemeinden rund um die Themen Integration und Vielfalt.
Was bietet ein ReKI an?
ReKI bietet in erster Linie Prozessbegleitung für strukturierte Integrationsvorhaben an. Dazu gehören vor allem Beratung, Moderation, Vernetzung, Projektmanagement, Organisation und Wissenstransfer.
Wobei können die Dienste des ReKI unterstützen?
Wenn in einer Gemeinde oder Kommune beispielsweise zum Thema Integration eine Informationsveranstaltung stattfindet, zum Thema sensibilisiert werden soll, oder überlegt wird, eine Arbeitsgruppe bzw. ein Beirat ins Leben zu rufen , dann können sich Akteurinnen und Akteure im Bezirk an das ReKI wenden.
Wer ist mein Ansprechpartner?
Ansprechpartner im Bezirk Linz Land ist Herr Andreas Hiebl | 4020 Linz, Kellergasse 14 | +43 676 8734 7170 | andreas.hiebl@volkshilfe-ooe.at.
Ansfelden als Good Practise Partner
Im Mai besuchte Herr Hiebl die Stadt Ansfelden und informierte sich über die vielfältigen Angebote und den Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“. Der Referent für kommunales Zusammenleben, Mag. Gregor Kraftschik und Herr Hiebl kamen dabei überein, die guten Erfahrungen der Stadt bei Bedarf auch kooperativ anderen Gemeinden und Städten als „Good Practise Beispiele“ zur Verfügung zu stellen.



