Angebot in Ansfelden

Vernetzungstreffen Soziale Einrichtungen in Ansfelden

Beim Vernetzungstreffen Soziale Einrichtungen gab es nach dem formellen Teil noch genug Zeit, sich im Gespräch über den Sozialstandort Ansfelden auszutauschen.

Wer professionell begleiten möchte, muss wissen, was sich aktuell im Sozialbereich tut. Nach einer Idee aus dem Prozess Zusammenleben in Ansfelden luden Sozialstadträtin Andrea Hettich und Bürgermeister Manfred Baumberger am 21. November 2019 zum Vernetzungstreffen Soziale Einrichtungen ins Stadtzentrum.

Ob Besuchsdienst, Jugendcoaching, Gebietskrankenkasse, Kinder-, Jugend- und Elternarbeit oder auch Miteinander-Pflege in Gemeinschaftsgärten & Co: In Ansfelden leisten viele engagierte Menschen in verschiedenen Organisationen Tag für Tag gute Arbeit für die Gemeinschaft. Organisiert wurde der Abend im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden durch das Team der Abteilung Sozialservice & Zusammenleben.

Ansfeldner Suppenkochen für mehr soziale Wärme

Bgm. Manfred Baumberger und Stadtamtsdirektor Dr. Wilhelm Wilfinger mitten im “Team Warme Suppe” (v.l.): Mag. Gregor Kraftschik, Sonja Schillinger, Sabrina Seyrl, Ursula Schneider und Elisabeth Gusenbauer. (Foto: Stadt Ansfelden / I. Höllinger)

Wohin, wenn man seine Wohnung verliert – und nirgendwo mehr hinkann? Der Soziavverein B37 bietet in Linz seit über 25 Jahren eine Notschlafstelle für Menschen, die in der Not kein Dach über dem Kopf mehr haben. Auch manche Ansfeldner und Ansfeldnerinnen haben dort schon Hilfe gefunden.

Bereits zum sechsten Mal haben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Ansfelden beim gemeinsamen „Suppenessen für mehr soziale Wärme“ Spenden für den Sozialverein B37 gesammelt. 350 EUR sind diesmal zusammengekommen. Umgesetzt wurde die Aktion vom „Team Frostschutzsuppe 2019“ Elisabeth Gusenbauer, Ursula Schneider, Mag. Tamara Höhlhubmer, Sabrina Seyrl als Suppenkochende und den Organisatoren Mag. Gregor Kraftschik und Sonja Schillinger. Das gespendete Geld wird beim B37 gegen Jetons umgetauscht. Die „100 warmen Nächte“ können dann kostenlos von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern an Menschen, die auf der Straße leben ausgegeben werden.

„Diese Aktion hilft einerseits Ansfeldner Bürgern und Bürgerinnen in Notlagen. Andererseits fördert sie den Zusammenhalt innerhalb der Belegschaft“ so Bürgermeister Manfred Baumberger, der gemeinsam mit Stadtamtsdirektor Dr. Wilhelm Wilfinger zu den Unterstützern der ersten Stunde gehörte.

Ansfelden gewinnt den Landesintegrationspreis 2019

Bürgermeister Manfred Baumberger, Stadträtin Andrea Hettich, Vizebürgermeisterin Renate Heitz und die Landesräte Rudi Anschober und Max Hiegelsberger gemeinsam mit Engagierten rund um das ausgezeichnete Projekt “Lern:Treff & Ringen:Training” (Foto: Land OÖ / Sabrina Liedl)

Ansfelden hat den Landesintegrationspreis 2019 in der Kategorie Gemeinden gewonnen. Gestern Abend durften Bürgermeister Manfred Baumberger, Vizebürgermeisterin Renate Heitz und Sozialstadträtin Andrea Hettich für die Stadt die Auszeichung für das Ansfeldner Jugend- und Zusammenlebenprojekt “Lern:Treff & Ringer:Training” aus den Händen der Landesräte Rudi Anschober und Max Hiegelsberger  (in Vertretung für Landeshauptmann Thomas Stelzer) annehmen.

“Mit dem Angebot Lern:Treff & Ringen:Training setzen wir als Stadt nicht nur ein starkes Zeichen für ein gutes Miteinander sondern fördern auch Fitness für Hirn & Körper bei jungen Ansfeldnerinnen und Ansfeldnern. Ich freu mich gemeinsam mit allen im Bereich Zusammenleben Engagierten und gratuliere den im Projekt aktiven Menschen für die hervorragende Leistung” so Bürgermeister Manfred Baumberger. 

Simon Pearce: „Allein unter Schwarzen“ im ABC

Bob Marley, Gerard Asamoa, schwarze Perle, Maximalpigmentierter – Kabaretist Simon Pearce musste sich aufgrund seiner Hautfarbe schon so einige Namen und Vergleiche anhören. Nur, dass das eigene Leben zum Gegenstand einer Comedy-Performance werden würde, war zunächst so nicht geplant. Am Freitag, 22. November 2019 spielt Simon Pearce im ABC (Anton Bruckner Centrum Ansfelden) und bringt Gesellschaftskritik mit Augenzwinkern und viel Ironie. Da lohnt sichs, dabei zu sein!

  • Weil Kabarett zu zweit mehr Spaß macht: Beim Kauf einer Karte gibt’s eine zweite gratis dazu. Schicken Sie einfach ein Mail an abc@ansfelden.at mit dem Betreff “Simon 1+1” ihrem Namen und der Anzahl der Tickets. Bezahlt wird bequem an der Abendkassa.

Brücken zueinander bauen mit dem Ansfeldner Wir.Buch

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Das Wir.Buch bietet bietet Inspiration zum guten Zusammenleben und ist online und in den Bürgerservicestellen der Stadt Ansfelden erhältlich.

„Was bedeutet Respekt für mich?“Was können andere zum Thema Vielfalt beitragen?“ – zu diesen und noch anderen Fragen kamen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner bereits 2017 in den gemeinsamen Dialog. Die Sichtweisen, Ideen und konkreten Tipps von Menschen in Ansfelden dazu machen die Ansfeldner Grundwerte Vielfalt, Respekt, Mitspielen, Zuhause und Willkommen lebendig. Das Wir.Buch ist eine 32-seitige Handreichung für gutes Zusammenleben. Es bietet Inspiration zum guten Zusammenleben aus über 600 Anregungen, die Ansfeldner Bürgerinnen und Bürger formuliert haben.

Was kann man mit dem Wir.Buch machen?

  • Schauen Sie sich das Wir.Buch hier an (PDF, rund 6 MB)
  • Bauen Sie Brücken zueinander: Es braucht manchmal Mut. Und ja, hin und wieder ist es auch anstrengend. Aber manchmal auch ganz einfach. Es lohnt sich, über Grundsätzliches zu reden!
  • Greifen Sie sich Sichtweisen aus diesem Wir.Buch heraus und diskutieren Sie darüber mit Ihrer Familie.
  • Tauschen Sie sich mit Freundinnen & Freunden über die gemeinsamen, über unterschiedliche Werte aus.
  • Klopfen Sie bei Ihren Nachbarn an und reden Sie über eine der vielen Anregungen in diesem Wir.Buch.
  • Kommen Sie ins Gespräch mit Kolleginnen & Kollegen an Ihrem Arbeitsplatz, mit Schülerinnen & Schülern Ihrer Schule, mit Interessierten in Ihrem Verein.

Stadtbildungsfahrt nach Mauthausen

Zeitgeschichtlich interessierte Ansfeldnerinnen und Ansfeldner bei der Exkursion ins Mauthausen Memorial im Oktober 2019

Das Konzentrationslager Mauthausen steht wie kein anderer Ort unserer Region für die Gräuel des Nationalsozialismus. Rund 30 Ansfeldnerinnen und Ansfeldner fuhren Anfang Oktober bei der ersten Ansfeldner Stadtbildungsfahrt (organisiert im Rahmen der Brücken~bauer~Innen in Ansfelden) mit. Maria Molterer vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) begleitete die zeitgeschichtlich interessiertem Ansfeldner Bürgerinnen und Bürger und vermitteltete Wissen in der ausführlichen rund dreistündigen Führung durch das Memorial.

Schönwetterwandern mit Ansfelden Miteinander

Der Ansfeldner Herbstausflug von Ansfelden Miteinander ging am 19. Oktober 2019 bei Schönwetter zum idyllischen Gleinkersee. Rund 20 Wandernde genossen bei traumhaftem Sonnenschein das Naturjuwel mit kristallklarem Wasser vor der majestätischen Kulisse des Toten Gebirges. Ein paar besonders Wandermotivierte nutzten die Gunst der Gegend und machten auch noch einen Abstecher zum nahegelegen Pießling Ursprung.

Ansfeldner Herbstausflug für die ganze Familie zum Gleinkersee

Ansfelden Miteinander lädt am Samstag, 19. Oktober 2019 zum Herbstausflug für die ganze Familie ein. Diesmal wandern Ansfeldner Familien und Freunde bei Schönwetter zum idyllischen Gleinkersee – mit seinem kristallklarem Wasser ein Naturjuwel vor der majestätischen Kulisse des Toten Gebirges. Dieser gemütlicher Rundwanderweg (45 Minuten) ist ideal für die ganze Familie. Wer möchte, kann  einen längeren Weg zum Pießling Ursprung, der größten Karstquelle der Ostalpen wählen.

Bei Schlechtwetter geht’s in die Gärtnerei Sandner in Sankt Florian, die sich zu allen Jahreszeiten anders präsentiert. Der Rundgang führt durch drei Klimazonen, in dem wanderfreudige das Ensemble aus modernen Geschäftshäusern, angelegtem Barockgarten sowie einem barocken Prachtbau genießen.

  • Bitte um Anmeldung bis 14. Oktober 2019 bei Brigitta Lajko (0660 / 102 61 12) oder unter ansmit@verein-wohnplattform.at
  • Eine Veranstaltung von Ansfelden Miteinander in Kooperation mit Treffpunkt Mensch und Arbeit Nettingsdorf. Die Anfahrt und Teilnahme erfolgen auf eigene Gefahr und eigene Kosten.

Den Horizont erweitern im Sprach-Café Ansfelden

Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt – und „durch’s Reden kommen’d Leut z’amm“. Mit dem kostenlosen Sprach-Café bietet Ansfelden deutschlernenden Bürgerinnen und Bürgern in freundlicher Atmosphäre Raum und Zeit, ihre Sprachkenntnisse auszubauen. Das Angebot findet alle zwei Wochen im Ansfeldner Rathaussaal (Stadtteil Haid) statt und kann ohne Anmeldung unverbindlich besucht werden. Damit auch Eltern(-teile) mit Kind(ern) das Angebot in Anspruch nehmen können, ist für einen Kinderbetreuung gesorgt!

Termine Herbst 2019

Das Sprachcafe findet im Herbst 2019 zu folgenden Terminen statt:

  • 23. und 30. Oktober von 17.00 bis 19.00 Uhr im Rathaussaal Haid
  • 13. und 27. November von von 17.00 bis 19.00 Uhr im Rathaussaal Haid 
  • 11. Dezember von 17.00 bis 19.00 Uhr im Rathaussaal Haid 

Das Sprach-Café Es ist kann kostenlos und ohne Anmeldung unverbindlich besucht werden. 

Ein Angebot im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden

Das Sprach-Café ist ein Angebot im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden. Es wurde von den Ansfeldner  Brücken~bauer~Innen entwickelt und wird durch das Land OÖ (Integrationsstelle) gefördert. Ansfelden fördert das Erlernen der deutschen Sprache mit Angeboten wie der Frühen Sprachförderung im Kindergarten oder auch dem Sommersprachcamp.

Toleranztheater im Rathaussaal: Wedel und Krebsenspeck

Was entsteht, wenn man bereit ist, den Blickwinkel zu verändern und sich auf Neues einzulassen? (Foto: Theatro Piccolo)

Ansfelden präsentiert am Montag, 21. Oktober 2019 ab 14 Uhr Theaterkunst im Rathaussaal. Das Theatro Piccolo entführt in 55 Minuten alle ab 5 Jahren in eine Geschichte rund um Andersartigkeit, neue Blickwinkel, Verständnis, Neugier und Toleranz. Karten gibt’s um 5 EUR pro Kind im Ansfeldner Eltern-Kind-Zentrum Sabberlot oder an der Bürgerservicestelle im Stadtamt Ansfelden.

Frau Krebsenspeck hat die Einsamkeit satt

Frau Krebsenspeck wohnt in einem netten Häuschen. Alles ist wie es sein soll: ordentlich! Leider bemerkt das niemand, weil sie ganz alleine wohnt. Und weil sie die Einsamkeit satt hat, beschließt sie, ein Zimmer zu vermieten. Doch der neue Untermieter ist eine einzige Katastrophe! Er heißt Wedel, stinkt, ist vorlaut und verfressen, verwüstet die Küche und beißt den Briefträger. Denn was die gute Frau nicht wusste: Er ist ein Hund. Und der bringt ihr beschauliches Leben ordentlich durcheinander!

Gleich und gleich gesellt sich gern

Wenn „Gleich und gleich gesellt sich gern!“ zum obersten Prinzip wird, dann hat Andersartigkeit keinen Platz. Aber was entsteht, wenn man bereit ist, den Blickwinkel zu verändern und sich auf Neues einzulassen: Neugier? Verständnis? Toleranz? Finden Sie’s in 55 Minuten Theater für alle ab 5 Jahren heraus!

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