Zivilcourage

Stand up! Menschenrechte in der Praxis – Workshopangebote in Ansfelden

SOS-Menschenrechte tritt aktiv für Demokratie und Zivilcourage ein und fördert den interkulturellen Dialog. Durch Bildungsarbeit wie dem Angebot „Stand Up! Menschenrechte in der Praxis“ sensibilisiert sie insbesondere Kinder und Jugendliche für Fragen rund um den Schutz von Menschenrechten.

„Stand Up!“ ist für Schulen, Jugendorganisationen, Gemeinden, Aus- und Fortbildungseinrichtungen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung geeignet. Das Angebot ist modular zu Themen wie Demokratie, Flucht und Asyl, Zivilcourage, Diversität, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit oder Armut und Medien aufgebaut und im Ausmaß von zwei Stunden bis zu mehreren Tagen buchbar. Darüber hinaus bietet SOS Menschenrechte ein vierstündiges Planspiel zum Thema Medien an.

  • Die Stadt Ansfelden ermutigt im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden Ansfeldner Organisationen – besonders im Jugendbereich – das Angebot zu nutzen.
  • Mehr Informationen über das Was & Wie und die Umsetzung gibt’s auf den Seiten von SOS-Menschenrechte oder auch im Folder.
  • Ansfelden fördert Schulen und Jugendeinrichtungen, die das Angebot nutzen möchten im Rahmen der Förderschiene Jack D.

Demokratie-Menschenrechte-Zivilcourage: Ansfelden unterstützt mit Jack D. junge Bildungshungrige

Wie spürt sich Demokratie an? Was heißt Mitgestalten? Wie werden Gesetze in Oberösterreich beschlossen? Worauf ist es schlau zu achten, wenn ich mir eine eigene Meinung bilde? Wann kann ich in „unangenhemen Situationen“ selbst eingreifen? Mit dem Fördertopf Jack D. (check Demokratie) unterstützt die Stadt Ansfelden junge Menschen in Schulen und Vereinen dabei, sich zu den Themen „Demokratie“, „Zivilcourage“ und „Menschenrechte“ weiterzubilden. Denn: politische Bildung junger Menschen ist ein wesentlicher Motor für das Gelingen von gutem Zusammenleben in der Stadt.

Respekt, Verständnis und Akzeptanz machen unsere Stadt, unser Land, unsere Welt noch lebenswerter

(Quelle: Bündnis für Zivilcourage und Menschenrechte)

(Quelle: Bündnis für Menschenrechte & Zivilcourage)

Das Bündnis für Menschenrechte & Zivilcourage lädt zur Videobotschaft ein:

„Gemeinsam sind wir mehr, und sind überzeugt davon, dass Vielfalt eine Bereicherung ist, dass Respekt, Verständnis und Akzeptanz unsere Stadt, unser Land, unsere Welt noch lebenswerter machen.

Gemeinsam sind wir mehr, und beziehen Position gegen Rassismus. Wir finden es nicht in Ordnung, dass Menschen ausgegrenzt oder diskriminiert werden, als Sündenböcke herhalten müssen, verbaler oder physischer Gewalt ausgesetzt sind. Nur weil sie eine andere Hautfarbe, eine andere Religion haben, oder einer anderen ethnischen Gemeinschaft angehören.“

  • Wer bereits aller mitgemacht hat steht auf der Kampagnenseite.
  • Wer die Idee mit einem eigenen Statement unterstützen möchte und sein eigenes Video mit Handy oder Web-Cam gemacht hat schickt es an info@das-buendnis.at!

Gelebte Zivilcourage am Hauptplatz in Haid

Bürgemeister Manfred Baumberger und der engagierte Bürger Islam Yusupkhadzhiev

Bürgermeister Manfred Baumberger (rechts) mit dem engagierten Bürger Islam Yusupkhadzhiev

Bürgermeister Manfred Baumberger sprach Mitte Jänner 2015 Herrn Islam Yusupkhadzhiev seine Anerkennung aus: Zu Jahresanfang beobachtete er zwei Trickdiebinnen dabei, wie sie einer älteren Mitbürgerin die Geldtasche stehlen. Der dreifache Familienvater saß gerade beim Friseur, sprang auf, rannte den beiden nach und hielt sie fest, bis die Polizei kam. Herr Yusupkhadzhiev, der schon seit rund 10 Jahren in Haid wohnt meint, für ihn sei das selbstverständlich anderen zu helfen.

„Sich für andere einzusetzen kann riskant sein – aber Unrecht zu verhindern, wenn man es kann: das gehört vor den Vorhang! Vielen Dank an Herrn Yusupkhadzhiev und an alle, die nicht wegschauen!“ so Bürgermeister Manfred Baumberger.

Vielfalt am Plakat: Der RefKommZu hat’s für Sie!

Plakat "Wiener Blut"DAS BÜNDNIS für Menschenrechte & Zivilcourage ist ein Zusammenschluss von BürgerInnen, die besorgt darüber sind, dass Teile der Gesellschaft immer mehr an den rechten Rand driften. Gemeinsam arbeiten sie an einer Gesellschaft ohne Hass, Verhetzung, Ausgrenzung und Diskriminierung, in der sich Menschen mit Respekt begegnen und sachlich an der Lösung von Problemen arbeiten – miteinander, nicht gegeneinander!

Um auf die alltägliche Vielfalt in der (nicht nur wiener) Gesellschaft aufmerksam zu machen, haben die Aktivisten und Aktivistinnen das Plakat „Wiener Blut – Vielfalt tut gut“ gestaltet.

  • Möchten auch Sie eines aufhängen? Wir haben noch ein paar Plakate zu vergeben! Holen Sie sich eines beim Referenten für kommunales Zusammenleben Mag. Gregor Kraftschik (Stadtverwaltung Ansfelden, 07229/840-518). Für Sie kostenlos, solange der Vorrat reicht!