Weiterbildung

„iKomp vorort“ – Lehrgang zur Begleitung von regionalen und kommunalen Integrationsprozessen

Sie möchten gesellschaftliche Veränderungsprozesse mitgestalten? Sie legen Wert auf innovative und ganzheitliche Auseinandersetzung? Sie wollen ihre Qualifikationen und beruflichen Erfahrungen vertiefen und erweitern?
Im September 2018 startet der dritte Lehrgang ikomp vorort. Im sieben-moduligen Lehrgang erwerben Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kompetenzen zu: Was ist nötig um eine prozesshafte, strukturelle und potenzialorientierte Auseinandersetzung gesellschaftlicher Vielfalt zu ermöglichen? Wie lassen sich regionalen und kommunalen Integrationsprozessen gut begleiten? Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen praxisorientierte und interaktive Modulgestaltung durch renommierte Referentinnen und Referenten und der Austausch, die Vernetzung und Diskussion in Form von Kamingesprächen. Der Lehrgang schließt mit eine Abschlussarbeit und -präsentation und demAbschlusszertifikat„Experte/in zur Begleitung von regionalen und kommunalen Integrationsprozessen“ (10 ECTS) ab.

Wissen weiter geben in der VHS OÖ

Haben Sie eine besondere Begabung oder Fertigkeit? „Brennen“ Sie so richtig für ein Thema und möchten Ihr Wissen weitergeben? Möchten Sie mit ihrem Wissen andere Menschen befähigen, gutes Zusammenleben zu gestalten? Die VHS ist aktuell auf der Suche nach Kursleiterinnen und Kursleitern. Besonders die Bereiche Bewegung und Sport, Sprachen, Kulinarik, kreatives Gestalten und Neue Medien werden von Kundinnen und Kunden nachgefragt. Bei den „Kursleiter-Castings“ (zum Beispiel auch in Traun!) im März und April 2018 können Sie sich und Ihre Kursideen in 5 bis 10 Minuten vorstellen, die Rahmenbedingungen der VHS-Arbeit kennenlernen und gleich vor Ort Kontakte mit den Programmplanenden knüpfen. 

Die Erwachsenen-Bildungseinrichtung Volkshochschule Oberösterreich (VHS) bietet rund 8000 Kurse und Veranstaltungen in ganz Oberösterreich an. Dabei werden die Veranstaltungen zum großen Teil von nebenberuflich tätigen Expertinnen und Experten geleitet. Mit ihrem Engagement und ihrer Kompetenz machen sie die Kurse zu Impulsgebern und einer Bereicherung fürs Leben und befähigen mit dem weitergegeben Wissen Menschen, gutes Miteinander und Zusammenleben in Oberösterreich zu gestalten.

„iKomp vorort“ – Erfolgreicher Lehrgangsabschluss in Ansfelden

StR Renate Heitz (2. v. r.) gemeinsam mit der Projektgruppe: Mag. Gregor Kraftschik (Stadt Ansfelden), Klaus Schöngruber (Stadt Traun), Michaela Bangerl (Caritas) und Gabriele Pointner (Volkshilfe FMB). Foto: Land OÖ/Schauer

StR Renate Heitz (2. v. r.) gemeinsam mit der Projektgruppe: Mag. Gregor Kraftschik (Stadt Ansfelden), Klaus Schöngruber (Stadt Traun), Michaela Bangerl (Caritas) und Gabriele Pointner (Volkshilfe FMB).
Foto: Land OÖ/Schauer

Die Stadt Ansfelden beschäftigt sich seit vielen Jahren proaktiv und einbindend mit der Gestaltung von guten Zusammenleben. Dazu wurde im September 2013 das Referat für kommunales Zusammenleben in der Stadtverwaltung gegründet. Mag. Gregor Kraftschik (Referent für kommunales Zusammenleben) absolvierte von September 2014 bis Juni 2015 den Lehrgang „ikomp vorort“ zur Begleitung von regionalen und kommunalen Integrationsprozessen. Mit dem dabei erworbenen Wissen bringt er zusätzliche Ideen rund um prozesshafte, strukturelle und potenzialorientierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Vielfalt in die Stadtverwaltung ein.

Der Lehrgang vermittelt Kompetenzen, die dazu befähigen, gesellschaftliche Veränderungsprozesse mitzugestalten, sich dabei innovative und ganzheitliche mit dem Thema auseinanderzusetzen und erweitert und vertieft nicht zuletzt das Wissen in der Organisation „Stadtverwaltung Ansfelden“.

„Die im Lehrgang in einer Projektgruppe erarbeitete Abschlussarbeit befasst sich mit einer möglichen prozessorientierten Weiterentwicklung des Angebotes ‚Seniorennachmittag in der Stadt Ansfelden im Hinblick auf eine sich verändernde Gesellschaft‘. Dabei gehen wir auf die verschiedenen Akteurinnen und Akteure ein und entwerfen ein mögliches Prozess-Szenario. Besonderes Augenmerk haben wir darauf gelegt, dass unsere Lehrgangsarbeit einen praktischen Bezug hat und der Stadt von Nutzen sein kann.“ so Mag. Gregor Kraftschik über die Abschlussarbeit im Rahmen des Lehrganges.

Hermann Krenn (Landtagsabgeordneter) und Dr.in Renate Müller (Leiterin der Integrationsstelle Oberösterreich) gemeinsam mit Mag. Gregor Kraftschik Foto: Land OÖ/Schauer

Hermann Krenn (Landtagsabgeordneter) und Dr.in Renate Müller (Leiterin der Integrationsstelle Oberösterreich) gemeinsam mit Mag. Gregor Kraftschik
Foto: Land OÖ/Schauer

Der Referent für kommunales Zusammenleben hat die Ausbildung im Juni 2015 abgeschlossen. Im Rahmen der feierlichen Abschlusspräsentation wurde ihm von Landtagsabgeordneten Hermann Krenn (in Vertretung für Landesrätin Mag.a Gertraud Jahn) und Dr.in Renate Müller, Leiterin der Integrationsstelle Oberösterreich im Beisein von Stadträtin Renate Heitz (Ansfelden) das Zertifikat überreicht.

Ansfelden beschäftigt sich seit fünf Jahren intensiv mit der partizipativen Weiterentwicklung des Zusammenlebens in der Stadt. Motivation, den Lehrgang zu absolvieren, war der Wunsch, die dabei übertragenen Aufgaben praktisch und theoretisch noch fundierter bearbeiten zu können.

Bürgermeister Manfred Baumberger freut sich, dass die Stadt Ansfelden das Angebot für engagierte Akteurinnen und Akteure der Stadt weiter ausbauen kann: „Gutes Zusammenleben stellt eine Stadt vor spannende Herausforderungen. Wir haben gelernt, durch kreatives, lösungsorientiertes Zusammenarbeiten Zukunft zu gestalten. Es freut mich, dass wir als eine der ersten Städte in Oberösterreich einen Mitarbeiter mit Kompetenz zur Begleitung für kommunale Integrationsprozesse in der Stadtverwaltung beschäftigen können.“

Vielfalt.Verwaltung – „Souverän und klar agieren in schwierigen Situationen“

Eine Gruppe von Mitarbeitern & Mitarbeiterinnen, die sich für die Ansfeldner Bürgerinnen & Bürger weiterbilden

Mitarbeiter & Mitarbeiterinnen bilden sich für Ansfeldner Bürgerinnen & Bürger weiter

„Wie vermittle ich meine Informationen so, dass sie mein Gegenüber tatsächlich versteht und annehmen kann?“, „Wie kann ich schwierigen bzw. belastenden Situationen in meinem beruflichen Umfeld positiv gegenüber treten?“ oder auch „Wie kann ich wertschätzend Grenzen setzen?“

In insgesamt 3 Gruppen und 12 Terminen bilden sich zwischen Februar und Mai 2015 Mitarbeiter & Mitarbeiterinnen aus der Stadtverwaltung hausintern bei der Fortbildung „Souverän und klar agieren in schwierigen Situationen“ unter der Leitung von Dr. Gerhard Kapl weiter.

Das Angebot ist ein Ergebnis des Prozesses „Zusammenleben in Ansfelden“ und unterstützt die Verwaltung dabei, im Sinne der Kundinnen & Kunden gut mit den Anforderungen einer sich verändernden Gesellschaft umzugehen.