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Ansfelden.Fest.Engagiert – Zusammenkommen rund um den Prozess Zusammenleben

„Wer gemeinsam arbeitet, soll auch gemeinsam feiern!“ –  Seit über sechs Jahren engagiert sich Ansfelden gemeinsam im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ darin, die Stadt zu einer noch lebenswerteren Gemeinschaft zu machen. Mit vielen guten Ideen, Anregungen, Vorschlägen aber auch tatkräftigem Engagement tragen viele Menschen in und rund um den Prozess entschieden zum guten Gelingen bei.

Das Prozessleitungs-Team Bürgermeister Manfred Baumberger & Sozialstadträtin Andrea Hettich luden als DANKESCHÖN für die gute Arbeit am 23. November 2016 ins Anton-Bruckner-Centrum Ansfelden zum „Ansfelden.Fest.Engagiert“ ein. Auf der Gästeliste standen aktive Mitglieder in den Arbeitsgruppen des Prozesses Zusammenleben in Ansfelden, die frewillig Engagierten aus der Stadtbibliothek, dem Sozialmarkt Ansfelden und dem Besuchsdienst sowie alle aktiven Personen rund um das Quartier für Menschen, die auf der Flucht sind in Ansfelden.

Höhepunkt des Abends war die Welt-Premiere des Brücken~bauer~Innen-Videos. Darin berichten Brücken~bauer~Innen über Ihre Motivation, sich für gutes Zusammenleben einzusetzen und Hass, Respektlosigkeit und Engstirnigkeit keine Chance zu geben. Im Anschluss gab’s Möglichkeit, sich bei leckeren und reichhaltigen Brötchen aus der Küche des Bezirksaltenheimes Haid und Getränken der ABC-Bar zu vernetzen.

5. November 2016: „Rescue Me“ im Anton Bruckner Centrum Ansfelden

rescueme112016Wollte Jesus nach Ägypten? Mohammed nach Medina? Die Juden in die Diaspora? Und hatten sie einen Pass? Und hat ihnen der geholfen? Waren sie dann gerettet? Wollte Brecht endlich einmal woanders aufwachen? Oder Stefan Zweig? Und hatten sie einen Pass? Und hat ihnen der geholfen? Wer hat ihnen denn geholfen?

„Retten braucht mehr als Worte! Retten braucht Taten!“ ist eine der Botschaften aus dem Stück „Rescue Me“ des BRG Traun. Das Theaterstück wurde von Schülerinnen und Schülern der schuleigenen Theatergruppe gemeinsam mit ihren Professorinnen Ute Bauer und Andrea Plass erarbeitet und bereits mehrmals aufgeführt.

  • Schauen auch Sie hin, wenn die Schülerinnen und Schüler des BRG Traun sich mit dem Begriff „Rettung“ in einem Theaterstück auseinandersetzen!
  • Samstag, 5. November 2016 im Anton Bruckner Centrum Ansfelden. Beginn 20.00 Uhr.
  • Ihre Freiwillige Spende kommt dem Quartier für Menschen, die auf der Flucht waren in Ansfelden zugute.

7. Juli 2016: „Rescue Me“ im Anton Bruckner Centrum Ansfelden

Rescue MeWollte Jesus nach Ägypten? Mohammed nach Medina? Die Juden in die Diaspora? Und hatten sie einen Pass? Und hat ihnen der geholfen? Waren sie dann gerettet? Wollte Brecht endlich einmal woanders aufwachen? Oder Stefan Zweig? Und hatten sie einen Pass? Und hat ihnen der geholfen? Wer hat ihnen denn geholfen?

Rescue me! Rette mich! Hilf mir! Schau hin! Geh nicht an mir vorbei!

  • Schauen auch Sie hin, wenn die Schülerinnen und Schüler des BRG Traun sich mit dem Begriff „Rettung“ in einem Theaterstück auseinandersetzen!
  • Donnerstag, 7. Juli 2016 im Anton Bruckner Centrum Ansfelden. Beginn 19.30 Uhr.
  • Ihre Freiwillige Spende kommt dem Quartier für Menschen, die auf der Flucht waren in Ansfelden zugute!

Neuer Garten in Audorf: Flüchtlingsquartier in der Traunuferstraße suchen Unterstützerinnen und Unterstützer

Foto: Tara Schmidt on flickr.com, lizenziert unter CC-BY

Foto: Tara Schmidt on flickr.com, lizenziert unter CC-BY

Die Bewohner und freiwillig engagierten Ansfeldnerinnen und Ansfeldner rund um die Traunuferstraße 96 möchten in den kommenden Wochen einen neuen Obst- und Gemüsegarten neu anlegen und laden ein, mitzumachen. Um den Garten wirklich toll gestalten zu können, suchen die Gärtner und Gärtnerinnen Ableger von verschiedenen Pflanzen.

Judith Rucker übernimmt Koordination im Quartier für Menschen auf der Flucht Ansfelden

Seit über einem halben Jahr gibt es in der Traunuferstraße ein Quartier für Menschen aus Kriegsgebieten. 39 Männer gehören seit dem zu den neuen Bürgern in Ansfelden. Durch das großartige Engagement des Roten Kreuzes Oberösterreich ist es möglich, dass über 60 freiwillig engagierte Menschen aus der Stadt den Männern als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner beiseite stehen.

Seit Anfang März 2016 hat nun die Ansfeldnerin Judith RUCKER die Koordination des Quartiers übernommen. Frau Rucker engagiert sich seit vielen Jahren freiwillig und seit 2013 auch beruflich beim Österreichischen Roten Kreuz.

  • Hier im Blog informieren wir über die Möglichkeiten, Kontakt aufzunehmen, sich zu engagieren oder zu spenden!

Volles Haus am 25. Jänner bei Kochen und Kultur im Treffpunkt mensch & arbeit

12628564_941580682596121_5943273061203096329_oDas Haus war voll mit über 50 Menschen als der Treffpunkt mensch & arbeit in Nettingsdorf in der letzten Jänner-Woche 2016 zum gemeinsamen Kochen und Essen in die neue Küche einlud. Gemeinsam mit den pakistanischen Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft in Ansfelden kochte Fredl Pointner (Restaurant „Gelbes Krokodil“, Linz) „landestypische“ Gerichte. Beim Wissens-Input zur Region um Parachinar, jener pakistanischen Stadt, aus der die meisten der Bewohner geflüchtet sind klang der Abend gemütlich aus.

Bürgermeister zu Besuch im Flüchtlingsquartier Ansfelden

39  Menschen, die in Ansfelden Schutz vor Verfolgung gfunden haben sagen "Danke Ansfelden von Herzen"

39 Menschen, die in Ansfelden Schutz vor Verfolgung gfunden haben sagen „Danke Ansfelden von Herzen“

Bürgermeister Manfred Baumberger besuchte am 9. September 2015 als Vertreter der Stadt Ansfelden die Menschen im Flüchtlingslager Ansfelden und schildert auf seiner Facebookseite seine Eindrücke:

„Ich komm grade zurück vom „offiziellen Willkommensbesuch als Bürgermeister“ im Flüchtlingsquartier. 39 junge Männer leben seit erstem September dort in 9 Wohngruppen. Sie sind aus dem Irak, aus Syrien und aus Pakistan geflüchtet. Als Aufmerksamkeit der Stadt habe ich die Willkommensmappen (die jede Bürgerin und jeder Bürger, der neu nach Ansfelden zieht bekommt), Ausweise für den Sozialmarkt (der ab nächster Woche auch dort Station machen wird) und Fußbälle mitgebracht.

Ich kann Euch sagen, das sind sehr freundliche Leute dort, die in bescheidenen, sauberen Zimmern wohnen. Mir wurde Tee und Saft angeboten von Menschen, die viel weniger als viele von uns haben. Und: Wer freundlich Hallo sagt, wird freundlich begrüßt – viele sprechen sehr gut Englisch und viele auch schon Deutsch. Macht auch Ihr Euch ein Bild davon, bringt was mit und sagt auch ihr Hallo zu den neuen Nachbarn in Ansfelden!“

  • Eindrücke vom Besuch gibt‘s hier: https://flic.kr/s/aHskjoEF5z
  • Auf den Stadtseiten ansfelden.at informiert die Stadt Ansfelden über das wie und wo rund um die Unterkunft. Zusätzlich bietet sie Informationen, wie Bürgerinnen und Bürger aktiv helfen können und weiterführende Informationen zur Flucht in Europa und zum Thema Asyl in Österreich.

September 2015: Flüchtlinge im Quartier Ansfelden eingezogen

Rot-Kreuz Mitarbeiter Christian Hrubes und Unterkunftsbetreuer Okan Kar bei den Vorbereitungsarbeiten Ende August 2015. Foto: Stadt Ansfelden / Mag. G. Kraftschik.

Rot-Kreuz Mitarbeiter Christian Hrubes und Unterkunftsbetreuer Okan Kar bei den Vorbereitungsarbeiten Ende August 2015. Foto: Stadt Ansfelden / Mag. G. Kraftschik.

Am 1. September 2015 bezogen 39 Männer auf der Flucht aus Syrien, Afghanistan und dem Irak die neu adaptierte Unterkunft in der Traunuferstraße 96 in Ansfelden. Das Rote Kreuz betreibt dort im Auftrag des Landes Oberösterreich ein Quartier für hilfs- und schutzbedürftigen Menschen aus Kriegsgebieten.

Auf den Stadtseiten ansfelden.at informiert die Stadt Ansfelden über das wie und wo rund um die Unterkunft. Zusätzlich bietet sie Informationen, wie Bürgerinnen und Bürger aktiv helfen können und weiterführende Informationen zur Flucht in Europa und zum Thema Asyl in Österreich.

Bis zu 40 Menschen finden in Ansfelden Schutz vor Krieg und Not

Illustration by Chico945 / flickr in CC-BY

Illustration by Chico945 / flickr in CC-BY

Das Land Oberösterreich betreibt in Kooperation mit dem Roten Kreuz Oberösterreich ab 1. September 2015 in Ansfelden in der Traunuferstraße 96 (am Gelände der Straßenmeisterei) ein Quartier zur Unterbringung von bis zu 40 hilfs- und schutzbedürftigen Menschen aus Kriegsgebieten. Bürgermeister Manfred Baumberger stellt in einem Brief an alle Ansfeldner Haushalte klar: „Als Bürgermeister ist es mir ein besonderes Anliegen, den ärmsten der armen Menschen, die durch Krieg ihre Heimat verloren haben, in unserer Stadt mit Respekt und Toleranz begegnen.“ Gleichzeit betont er, dass Ansfelden Flüchtlinge „mit Augenmaß“ aufnimmt, und freut sich, das bereits so viele Menschen ihre Hilfe angeboten haben!

  • Lesen Sie hier den ganzen Brief, der Ende August 2015 an alle Ansfeldner Haushalte geht.
  • Das Rote Kreuz freut sich über freiwillig Engagierte! Menschen, die gerne Zeit spenden und freiwillig im neuen Quartier mithelfen wollen melden sich unter ll-asyl@o.roteskreuz.at oder auch am Telefon unter 0732/7644-203 oder -271
  • Die Menschen vor Ort freuen sich auch über folgende Sachspenden:
    Am Blog „Zusammenleben in Ansfelden“ informieren wir über aktuell „gefragte Dinge“. Sachspenden können wochentags täglich zwischen 08:00 – 12:00 Uhr an der Ortsstelle Traun des Österreichischen Roten Kreuzes in der Johann Roithner-Straße 92 abgegeben werden.
  • Das Rote Kreuz dankt auch für Ihre Geldspende: bitte an „Rotes Kreuz Linz-Land“, Stichwort „Flüchtlinge“ – IBAN AT06 3427 6000 0001 4688

Ansprechpartner vor Ort ist Herr Okan KAR. Sie erreichen Ihn Montag bis Freitag zwischen 8 und 19 Uhr am Telefon unter 0664 / 887 459 81

Fragen und Antworten zum Quartier in Ansfelden für Menschen auf der Flucht

Illustration by Chico945 / flickr in CC-BY

Illustration by Chico945 / flickr in CC-BY

Wo befindet sich das Quartier?

  • Das Quartier befindet sich in der Traunuferstraße 96 im Stadtteil Audorf. Dabei handelt es sich um ein bisher nicht genutztes Bürogebäude aus dem Komplex der Straßenmeisterei.

Wann ist der Bezugstermin?

  • Ab 1. September 2015 können Menschen einziehen – das genaue Bezugsdatum teilt uns das Rote Kreuz nach Information durchs Land OÖ zeitgerecht mit.

Wie viele Menschen finden im Quartier Platz?

  • Das Quartier bietet Platz für bis zu 40 Personen. Das sind etwa 0,2 Prozent der Ansfeldner Bevölkerung.

Woher kommen die Menschen?

  • Nach Rücksprache mit der Grundversorgungsstelle des Landes OÖ wird es sich um Familien und Einzelpersonen aus Kriegsgebieten wie Syrien, Afghanistan und dem Irak handeln. Die Leute werden nach Info des Roten Kreuzes aus Erstaufnahmezentren ins Quartier Ansfelden kommen.

Wer übernimmt die Betreuung vor Ort?

  • Herr Okan KAR, Mitarbeiter des Roten Kreuzes Oberösterreich betreut die Menschen vor Ort. Ihr erreicht Ihn Montag bis Freitag zwischen 8 und 19 Uhr am Telefon unter 0664 / 887 459 81.

Wie informiert die Stadt die Bevölkerung über das Quartier?

  • Bürgermeister Manfred Baumberger informiert in einem Brief an alle Ansfeldner Haushalte über das Quartier. Dabei betont er, dass Ansfelden Flüchtlinge „mit Augenmaß“ aufnimmt und informiert über Eckdaten und Möglichkeiten, wie geholfen werden kann.
  • Zusätzlich gibt’s Informationen auf der Stadtseite.

Wie kann ich helfen?

  • Hilfe ist herzlich willkommen! Das Rote Kreuz informiert uns, dass bereits Menschen anrufen, die ihre Unterstützung anbieten. Ob Zeit-, Sach- oder Geldspenden – alle Möglichkeiten zu helfen findet Ihr immer aktuell auf der Infoseite im Blog Zusammenleben in Ansfelden. Momentan sagt das Rote Kreuz im Namen der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern „DANKE“ für Küchenutensilien, einfache saubere Küchengeräte, Waschmittel, Duschgel, Handseifen (bitte keine Seifenspender), Zahnpasta, Zahnbürsten und Schreibutensilien und Hefte (für Deutschkurse).

Wie ist die Lage in den Kriegsgebieten, woher die Menschen kommen?

  • Syrien, Afghanistan, Irak, Ukraine und viele andere Krisenherde: Frieden-Fragen.de informiert Euch auf einfache, anschauliche Weise, was die Hintergründe der Konflikte sind und welche Auswirkungen das auf die Lebensumstände dort hat.