Rotes Kreuz

Zusammenleben im Alter: Mit dem Besuchsdienst ein Stück weit in die Gemeinschaft eingebunden bleiben

In einer Gemeinschaft sein und etwas bewirken können: Menschen, die diese Möglichkeiten haben, denen geht es gut. Im Lauf der Jahre verlieren manche ihre sozialen Kontakte. Keiner mehr da, der mit einem ein nettes Plauscherl hält oder mal ein Brett- oder Karten-Spiel spielt.

Beim Besuchsdienst des Roten Kreuzes in Ansfelden engagieren sich Menschen in dem sie zuhören und helfen. Sie fördern damit gutes Zusammenleben und bringen Informationen „von außen“ zu Menschen, die sonst von der Teilhabe aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen sind.

Die Ortsstelle des Roten Kreuzes Oberösterreich bietet den Besuchsdienst als Angebot in Ansfelden an. Neue Mitarbeitende sind herzlich willkommen. Auf den Stadtseiten ansfelden.at gibt’s Wissenswertes rund um’s aktiv werden und die Informationsabende im April und Mai 2017.

September 2015: Flüchtlinge im Quartier Ansfelden eingezogen

Rot-Kreuz Mitarbeiter Christian Hrubes und Unterkunftsbetreuer Okan Kar bei den Vorbereitungsarbeiten Ende August 2015. Foto: Stadt Ansfelden / Mag. G. Kraftschik.

Rot-Kreuz Mitarbeiter Christian Hrubes und Unterkunftsbetreuer Okan Kar bei den Vorbereitungsarbeiten Ende August 2015. Foto: Stadt Ansfelden / Mag. G. Kraftschik.

Am 1. September 2015 bezogen 39 Männer auf der Flucht aus Syrien, Afghanistan und dem Irak die neu adaptierte Unterkunft in der Traunuferstraße 96 in Ansfelden. Das Rote Kreuz betreibt dort im Auftrag des Landes Oberösterreich ein Quartier für hilfs- und schutzbedürftigen Menschen aus Kriegsgebieten.

Auf den Stadtseiten ansfelden.at informiert die Stadt Ansfelden über das wie und wo rund um die Unterkunft. Zusätzlich bietet sie Informationen, wie Bürgerinnen und Bürger aktiv helfen können und weiterführende Informationen zur Flucht in Europa und zum Thema Asyl in Österreich.

Erste Hilfe bei Säuglings- und Kindernotfällen

Neben der Theorie standen vor allem praktische Übungen beim Erste-Hilfe-Kurs am Programm.

Neben der Theorie standen vor allem praktische Übungen beim Erste-Hilfe-Kurs am Programm.

Alle Kinder sind kleine Entdeckerinnen und Entdecker. Sie möchten erforschen und Spaß haben. Das kann jedoch auch mal in einem Unfall enden.

Um in so einer Situation gut und richtig reagieren zu können nahmen Frauen rund um das Frauenzentrum Olympe am 17. April 2015 an einem vierstündigen Erste Hilfe Kurs teil. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf Kindernotfälle gelegt.

Herr Mayerhofer von der Ortsstelle Leonding des Österreichischen Roten Kreuzes führte 11 Frauen durch den spannenden Nachmittag. Dabei kam einerseits die theoretische Fundierung, andererseits praktische Übungen nicht zu kurz.

Die Stadt Ansfelden unterstützte den Kurs als Netzwerkpartnerin und stellte den Festsaal im Neuen Stadtzentrum für das Angebot zur Verfügung.

Meier. Müller. Shahadat. MigrantInnen bei Feuerwehr und Rotem Kreuz

Im Vergleich finden nur wenige Menschen mit Migrationshintergrund zur Freiwilligen Feuerwehr oder zum Roten Kreuz. Dabei sind es keine Mauern, die das Zusammenfinden behindern, eher geht es um Stolpersteine wie Stereotypen, Unsicherheiten, Fehleinschätzungen oder einfach Ungeschicktheit. Einzeln ist das alles kaum eine Herausforderung, in Summe kommt es aber zusammen. Das Tübinger Ludwig-Uhland-Institut berichtet in einer Broschüre detailliert und lebensnahe über die Situation vor Ort. Vorschläge, wie man sie verbessern könnte inklusive!

Ansfelden spendet Blut: Alle sind eingeladen!

Anfang Februar ließ eine Presseaussendung der Islamischen Religionsgemeinde Linz aufhorchen: „Eine Blutspendenaktion von Österreicherinnen und Österreicher mit muslimischen Religionsbekenntnis wurde abgelehnt.“ Das Österreichische Rote Kreuz stellt nach Berichten in den Medien (unter anderem: hier, hier oder auch hier) klar:

„Menschen mit Migrationshintergrund sind bei uns als Blutspender jederzeit herzlich willkommen“ und „Für alle Menschen in Österreich gelten die selben gesetzlich geregelten Zulassungskriterien zum Blutspenden. Diese sind völlig unabhängig von politischer Überzeugung, kulturellem Hintergrund und religiöser Einstellung. Die Zulassung zur Spende wäre immer eine individuelle Einzelprüfung“

  • Ein Good-Practise Beispiel aus Deutschland: http://www.muslimespendenblut.de/
  • Der Blutspendedienst des Roten Kreuz für OÖ lädt am Donnerstag, 20. März 2014 von 15:30 – 20:30 Uhr im Stadtamt Ansfelden am Hauptplatz im Stadtteil Haid herzlich zur BLUTSPENDEAKTION ein. Dabei ist jeder willkommen: Eine Zulassung zur Spende erfolgt wie immer nach medizinischer Abklärung vor Ort!