Muslime

Vortrag: „Leben als Muslime in Europa“ mit Amira Hafner-Al Jabaji am 19. Jänner in Ansfelden

Welche Erfahrungen machen Muslime in Europa? Welche Identitäten gibt es? Wie ist die Rolle der Frau und wie lebt es sich in multireligiösen Familien zusammen?

Die Journalistin und Islamwissenschafterin Amira Hafner-Al Jabaji gibt am Freitag, 19. Jänner 2018 in Ansfelden ihr Wissen zu diesen Fragen an aufgeschlossene und kritische Ansfeldnerinnen und Ansfeldner weiter. Hafner-Al Jabaji engagiert sicht seit Jahren für einen respektvollen Dialog unter den Religionen. Sie zeigt in Ansfelden Möglichkeiten des Dialogs und Wege und Grundbedingungen eines gelingenden Gespräches zwischen den Religionen auf.

Die Veranstaltung ist ein Teil der Vortragsreihe „Was glaubst du?“. Der „Interreligiöser Dialog im Dekanat Traun“ lädt damit zu Begegnung und Information aus erster Hand ein. Dabei sollen brennende Fragen thematisiert werden und Möglichkeiten und Chancen für das Zusammenleben aufgezeigt werden. Die Stadt Ansfelden unterstützt mit dem Projekt Brücken~bauer~innen im Rahmen der Grundwerte Respekt und Vielfalt die Veranstaltung.

Studie: Wie religiös sind Muslime?

Wie viele österreichische Musliminnen tragen ein Kopftuch? Trinken Muslime auch mal ein Glas Wein? Und gehen „die Muslime“ wirklich jeden Freitag in die Moschee zum Beten?

In Österreich leben mittlerweile mehr als eine halbe Million Muslime und Musliminnen. Und doch gibt es nur wenige wissenschaftliche Studien, die Wissen über die Lebenswelten der muslimischen Bevölkerung und das vielfältige religiöse Leben schaffen. Das Forschungsprojekt ‚Muslimische Milieus in Österreich‘ der Universität Wien trägt dazu bei, Stereotype abzubauen. Eine Besonderheit der Studie ist, dass der Fokus der Untersuchung auf der religiösen Alltagspraxis lag. Dabei wurden gezielt Menschen abseits von Organisationen wie Moscheen und Kulturvereinen angesprochen und zur Teilnahme an der Studie eingeladen.

„Leben als Muslime in Europa“ mit Amira Hafner-Al Jabaji in Ansfelden

Religionen sind im Gespräch: Ob jemand an Gott glauben oder nicht, und welcher Religion die Menschen angehören, ist Privatsache. Durch Krieg und Terror sind Religionen in die Schlagzeilen geraten. Im täglichen Gespräch diskutieren Menschen, ob es möglich ist, dass Menschen unterschiedlicher Religionen friedlich zusammen leben.

Mit der Vortragsreihe „Was glaubst du?“ lädt das Projekt „Interreligiöser Dialog im Dekanat Traun“ zu Begegnung und Information aus erster Hand ein. Dabei sollen brennende Fragen thematisiert werden und Möglichkeiten und Chancen für das Zusammenleben aufgezeigt werden.

Vortrag „Leben als Muslime in Europa“ in Ansfelden

Welche Erfahrungen machen Muslime in Europa? Welche Identitäten gibt es? Wie ist die Rolle der Frau und wie lebt es sich in multireligiösen Familien zusammen? Die Journalistin (SRF) und Expertin für Interreligiösen Dialog Amira Hafner-Al Jabaji gibt am Freitag, 19. Jänner 2018 in Ansfelden ihr Wissen zu diesen Fragen an aufgeschlossene und kritische Ansfeldnerinnen und Ansfeldner weiter. Sie zeigt Möglichkeiten des Dialogs und Wege und Grundbedingungen eines gelingenden Gespräches zwischen den Religionen auf.

Der Stress mit „dem Islam“ ist oft selbst gemacht

Das Berliner Projekt „Brücken im Kiez“ bringt Lehrer, muslimische Eltern und islamische Gemeinden näher zusammen. Dabei werden strittige Fragen geklärt und die Zusammenarbeit zu verbessern. In einem Gastkommentar für den „Mediendienst Integration“ beschreibt Prof. Dr. Werner Schiffauer (Migrationsforscher und Initiator des Projektes) seine Erfahrungen dabei. Er meint, viele Probleme entstehen erst dadurch, dass statt auf Gemeinsamkeiten mehr Gewicht auf die Unterschiede gelegt wird – und geht der Frage nach, was eigentlich Stress erzeugt.

Ansfelden spendet Blut: Alle sind eingeladen!

Anfang Februar ließ eine Presseaussendung der Islamischen Religionsgemeinde Linz aufhorchen: „Eine Blutspendenaktion von Österreicherinnen und Österreicher mit muslimischen Religionsbekenntnis wurde abgelehnt.“ Das Österreichische Rote Kreuz stellt nach Berichten in den Medien (unter anderem: hier, hier oder auch hier) klar:

„Menschen mit Migrationshintergrund sind bei uns als Blutspender jederzeit herzlich willkommen“ und „Für alle Menschen in Österreich gelten die selben gesetzlich geregelten Zulassungskriterien zum Blutspenden. Diese sind völlig unabhängig von politischer Überzeugung, kulturellem Hintergrund und religiöser Einstellung. Die Zulassung zur Spende wäre immer eine individuelle Einzelprüfung“

  • Ein Good-Practise Beispiel aus Deutschland: http://www.muslimespendenblut.de/
  • Der Blutspendedienst des Roten Kreuz für OÖ lädt am Donnerstag, 20. März 2014 von 15:30 – 20:30 Uhr im Stadtamt Ansfelden am Hauptplatz im Stadtteil Haid herzlich zur BLUTSPENDEAKTION ein. Dabei ist jeder willkommen: Eine Zulassung zur Spende erfolgt wie immer nach medizinischer Abklärung vor Ort!