Linz

Respekt, Zusammenhalt, Vielfalt: Linz soll City of Respect werden

CityOfRespectSich mit Respekt begegnen, Zusammenhalt als Grundprinzip und die Vielfalt der hier lebenden Menschen als Bereicherung sehen: Die Landeshauptstadt Linz soll zu einer „City of Respect“ werden. Dazu lädt die Stadt gemeinsam mit der Medienwerkstadt Linz junge Menschen zwischen 12 und 18 Jahren ein, ihre Vision einer „City of Respect“ in Form eines Kurzvideos zu präsentieren! Die Kurzvideos sollen Anreize, Denkanstöße und Handlungsmöglichkeiten auf kreative Weise aufzeigen. Egal ob Einzelperson, Gruppe, Schulklasse: Die Kurzvideos (max. 3 Min.) können bis 31. Jänner 2016 eingereicht werden.

November 2015: Keine Bleibe mitten in Oberösterreich – Privatpersonen geben Flüchtlingen einen Schlafplatz

Chocolate. Photo by G. Kraftschik under CC-BY.

Chocolate. Photo by G. Kraftschik under CC-BY.

„Würden die vielen Menschen nicht einspringen, würden die Familien im Schillerpark schlafen müssen.“

Barbara Eidenberger von den Oberösterreichischen Nachrichten berichtet darüber, dass immer mehr Privatpersonen Flüchtlinge bei sich aufnehmen. Die Menschen stehen in Linz auf der Straße, da die Plätze in den Verteilerzentren des Bundes knapp werden.

Die Caritas Oberösterreich berichtet dazu auf ihrer Facebook-Seite: „Derzeit stranden täglich 100 Menschen und mehr bei der Drehscheibe am Bahnhof. Sie haben einen Asylantrag in Österreich gestellt, aufgrund der überfüllten Erstaufnahmestellen schickt man sie jetzt einfach auf die Straße. Bisher konnten die Leute notdürftig im Transitquartier für durchreisende Flüchtlinge im ehemaligen Postverteilungszentrum neben dem Bahnhof unterkommen. Dieses wurde geschlossen und seither konnte noch kein Ersatz gefunden werden. Aktuell sind wir aufgrund unserer Gespräche mit Politik und anderen Stellen aber zuversichtlich, dass es demnächst eine Lösung geben wird.“

Edmund Brandner berichtet in einem weiteren Artikel darüber, dass in St. Wolfgang eine Familie ihr Haus freiwillig zwanzig Flüchtlingen überlässt. „Wir geben unser Haus nicht für unbegrenzte Zeit her“, sagt Martin Arland. „Aber solange die Situation in Syrien so furchtbar ist, stellen wir es zur Verfügung.“ Dabei entstehen Ängste bei den Nachbarinnen und Nachbarn, die es ernstzunehmen gilt. Auch der Bürgermeister von St. Wolfgang kommt zu Wort und steht zum parteiübergreifenden Konsens.

  • Wer mithelfen möchte und Menschen für eine Nacht oder mehrere Nächte ein Dach über dem Kopf geben kann und will, kommt zur Drehscheibe am Hauptbahnhof Linz, Kellergeschoß beim Ausgang Kärntner Straße. Dort wird alles erklärt!

Z‘quetschte Zwetschkn – gemeinsam einkochen statt ausflippen!

ZwetschknSeit Mai 2012 treiben sich die Leute rund um die „Zquetschte Zwetschkn“ auf Linzer Märkten, in Gärten und Küchen rum, und kochen gemeinsam aus sogenanntem „Lebensmittel-Müll“ Geschmacksexplosionen ein. Denn: Z‘quetscht ist gut genug zum Essen; ob überreif, unhübsch oder ungewollt – ganz egal. Das fördert nicht nur den bewussten Umgang mit Lebensmitteln, sondern auch die Gemeinschaft.

Wie das geht und was dabei heraus kommen kann – samt einer Anleitung zum nachmachen – finden Sie auf der Projektseite

Theater Phönix: Wir sind keine Barbaren!

Es könnte so schön sein: Die Nachbarn Barbara und Mario lernen Linda und Paul kennen und über die Zeit finden sich gemeinsame Hobbys um eine höfliche Freundschaft zu pflegen.

Doch dann taucht ein Fremder auf, dem Barbara Asyl in ihrer Wohnung gewährt. Vorbei ist es mit den Höflichkeiten. Der Fremde hat Schreckliches durchgemacht, das sollte doch zur Hilfsbereitschaft verpflichten. Oder stellt er eine Bedrohung dar? Eine exotische Verlockung? Bevor noch darüber entschieden werden kann verschwindet Barbara mit dem Fremden.

Das Theater Phönix  zeigt ab Februar das Stück über das „Wir“ und „den Fremden“ von Philipp Löhle in der Inszenierung von Johannes Maile.

Wenn Du ins Franckviertel kommst ..

„Wenn du ins Franckviertel kommst, findest du immer jemanden, der dich versteht.“ Denn: „Wir sind fast 200 Kinder und können zusammen viele Sprachen.“

Der Standard und Franck4telTV berichten über ein Projekt der VS 33 („Dorfhalleschule“) im Franckviertel gemeinsam mit dem Soziologen Peter Arlt: Schulkinder haben dabei einen Reiseführer für ein Linzer Stadtviertel gestaltet, der über die Straßen, die Parks und auch die angrenzende Voest zu erzählen weiß. Auf eindrücklich Weise wissen die Kinder zu berichten, wo es gut riecht, in welchen Höfen man gut spielen kann – aber auch wovor sie Angst haben.

Karten zu Gewinnen: Nacht der Vielfalt am Sa, 18. Oktober 2014

Nacht-der-Vielfalt_FlyerOb Funk, Soul und Jazz bei Living Transit, Fanfare Shukar aus Rumänien mit Balkan Brass, Bongo Botrako aus Barcelona mit Pop, Reggea, Rock und Mestizo oder Klassiker von Van Morrison, The Beatles oder Pink Floyd im ungewöhnlichen acoustic soul Gewand bei  TR & B aus Oberösterreich: bei der neunten Nacht der Vielfalt der Volkshilfe, dem Ball für alle Menschen am Samstag, 18. Oktober 2014 ab 20 Uhr im Design Center Linz geht auch heuer anständig die Post ab.

Mit freundlicher Unterstützung der Volkshilfe OÖ können wir zwei mal zwei Karten für die Nacht der Vielfalt unter unseren Leserinnen und Lesern des Newsletters verlosen! Schreiben Sie uns bis Montag, 13. Oktober 2014 um 12 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff „Nacht der Vielfalt“, Ihren Kontaktdaten und ein paar Sätzen, warum genau Sie die Karten haben möchten!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Sprache: Tag der Sprachen in Linz

Der 26. September ist der Europäische Tag der Sprachen – ganz Europa feiert die Sprachenvielfalt ihrer Bürger und Bürgerinnen. Auch die Stadt Linz stellt heuer ihren Sprachenreichtum in den Mittelpunkt und bietet zwischen 26. September und 4. Oktober 2014 gemeinsam mit über 50 Kooperationspartnern dutzende Events über das ganze Stadtgebiet verteilt an. Ganz klar: Mehrsprachigkeit, Multikulturalität und Zusammenleben sind selbstverständlich.

Unser Tipp: Linzer Gastronomen und Gastronominnen und Organisationen laden am Samstag, 27. September zwischen 11 und 17 Uhr auf der Landstraße zum Genuss der kulinarischen und sprachlichen Vielfalt unserer Stadt ein! Unter dem Motto: „Linz is(s)t viele Sprachen“ haben Sie die Möglichkeit eine kulinarische Weltreise zu erleben. Gewinnen: Wer bei den Wirten und Wirtinnen Grundbegriffe wie z. B. „Mahlzeit!“ oder „Wie geht es dir?“ in der jeweiligen Landessprache lernt hat die Chance eines von fünf Abendessen für zwei Personen zu gewinnen!

26. September: Tag der Flucht in OÖ

Der 26. September steht als „UNHCR Langer Tag der Flucht“ im Zeichen von Flucht und Asyl. Mitmachen, sich Austauschen, Zuhören, Diskutieren, Zusehen und Feiern – darum geht es auch bei Veranstaltungen und Angeboten in Oberösterreich. So lädt am Martin Luther Platz in Linz die Aktion „Fluchtpunkte“ zum Mitmachen ein: 16 Organisationen stellen bei interaktiven Stationen Etappen einer Flucht vom Heimatland bis nach Österreich symbolisch nach. In unserer Nachbarstadt Traun ergreifen im Schloss Traun Flüchtlinge und Asylsuchende selbst das Wort und erzählen ihre persönlichen Geschichten. Der Eintritt ist überall frei!

Nacht der Vielfalt 2014 – der Ball für Menschen

Ob Funk, Soul und Jazz bei Living Transit, Fanfare Shukar aus Rumänien mit Balkan Brass, Bongo Botrako aus Barcelona mit Pop, Reggea, Rock und Mestizo oder Klassiker von Van Morrison, The Beatles oder Pink Floyd im ungewöhnlichen acoustic soul Gewand bei TR & B aus Oberösterreich: bei der neunten Nacht der Vielfalt der Volkshilfe, dem Ball für alle Menschen geht auch heuer anständig die Post ab. Karten gibt’s ab September bei der Volkshilfe in Linz zu kaufen!

  • Zum Vormerken: Sa, 18. Oktober 2014 ab 20 Uhr im Design Center Linz
  • Karten gibt es auch in Ansfelden beim Infopoint im Haidcenter neben dem Maximarkt!

 

Umbrella March Linz am 17. Juni 2014 ab 16 Uhr

Die Caritas Flüchtlingshilfe, SOS-Menschenrechte Österreich und die Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung laden am 17. Juni 2014 ab 16 Uhr zum gemeinsamen Umbrella-March in Linz ein. Die europaweite Aktion macht auf die Situation von notleidenden Flüchtlingen im Rahmen der EU-Asylpolitik aufmerksam. Mit aufgespannten Schirmen, die den Schutz für Flüchtlinge symbolisieren, startet der Marsch am Martin Luther Platz und führt zum AEC Maindeck, wo es um 17 Uhr eine Abschlusskundgebung geben wird.