IST OÖ

„iKomp vorort“ – Lehrgang zur Begleitung von regionalen und kommunalen Integrationsprozessen

Sie möchten gesellschaftliche Veränderungsprozesse mitgestalten? Sie legen Wert auf innovative und ganzheitliche Auseinandersetzung? Sie wollen ihre Qualifikationen und beruflichen Erfahrungen vertiefen und erweitern?
Im September 2018 startet der dritte Lehrgang ikomp vorort. Im sieben-moduligen Lehrgang erwerben Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kompetenzen zu: Was ist nötig um eine prozesshafte, strukturelle und potenzialorientierte Auseinandersetzung gesellschaftlicher Vielfalt zu ermöglichen? Wie lassen sich regionalen und kommunalen Integrationsprozessen gut begleiten? Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen praxisorientierte und interaktive Modulgestaltung durch renommierte Referentinnen und Referenten und der Austausch, die Vernetzung und Diskussion in Form von Kamingesprächen. Der Lehrgang schließt mit eine Abschlussarbeit und -präsentation und demAbschlusszertifikat„Experte/in zur Begleitung von regionalen und kommunalen Integrationsprozessen“ (10 ECTS) ab.

3. Umsetzungsbericht des Integrationsleitbildes OÖ

Cover des 3. Umsetzungsbericht zum Integrationsleitbild OÖRechtzeitig zur Landes-Integrationskonferenz erschien vor dem Sommer 2015 der 3. Umsetzungsbericht des Integrationsleitbildes OÖ.

Wie bereits im ersten und zweite Umsetzungsbericht liefert der dritte Umsetzungsbericht einerseits einen Überblick über den Stand und die laufenden Entwicklungen der Integrationsarbeit in OÖ. Andererseits gelingt es der Integrationsstelle des Landes OÖ (istOÖ), jene Entwicklungen auf wissenschaftlich-theoretischer sowie auf operativer Ebene darzustellen, welche die Integrationsarbeit in Oberösterreich beeinflussen – obwohl sie über die Landesgrenzen hinaus gehen.

Auch Ansfelden ist in dem Bericht mit den Angeboten „Ansfelden miteinander“ und dem Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ erwähnt. Bürgermeister Manfred Baumberger mit einem Zitat im Bericht dazu:

Gemeinsam haben wir in diesen Jahren gelernt: Herausforderungen, so komplex sie sich auch immer darstellen, können wir uns am besten durch kreative, partnerschaftliche und lösungsorientierte Zusammenarbeit stellen.

Cover des 3. Umsetzungsbericht zum Integrationsleitbild OÖ

Laden Sie den Bericht direkt von den Seiten des Landes OÖ herunter. Reinschauen lohnt sich!

„iKomp vorort“ – Erfolgreicher Lehrgangsabschluss in Ansfelden

StR Renate Heitz (2. v. r.) gemeinsam mit der Projektgruppe: Mag. Gregor Kraftschik (Stadt Ansfelden), Klaus Schöngruber (Stadt Traun), Michaela Bangerl (Caritas) und Gabriele Pointner (Volkshilfe FMB). Foto: Land OÖ/Schauer

StR Renate Heitz (2. v. r.) gemeinsam mit der Projektgruppe: Mag. Gregor Kraftschik (Stadt Ansfelden), Klaus Schöngruber (Stadt Traun), Michaela Bangerl (Caritas) und Gabriele Pointner (Volkshilfe FMB).
Foto: Land OÖ/Schauer

Die Stadt Ansfelden beschäftigt sich seit vielen Jahren proaktiv und einbindend mit der Gestaltung von guten Zusammenleben. Dazu wurde im September 2013 das Referat für kommunales Zusammenleben in der Stadtverwaltung gegründet. Mag. Gregor Kraftschik (Referent für kommunales Zusammenleben) absolvierte von September 2014 bis Juni 2015 den Lehrgang „ikomp vorort“ zur Begleitung von regionalen und kommunalen Integrationsprozessen. Mit dem dabei erworbenen Wissen bringt er zusätzliche Ideen rund um prozesshafte, strukturelle und potenzialorientierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Vielfalt in die Stadtverwaltung ein.

Der Lehrgang vermittelt Kompetenzen, die dazu befähigen, gesellschaftliche Veränderungsprozesse mitzugestalten, sich dabei innovative und ganzheitliche mit dem Thema auseinanderzusetzen und erweitert und vertieft nicht zuletzt das Wissen in der Organisation „Stadtverwaltung Ansfelden“.

„Die im Lehrgang in einer Projektgruppe erarbeitete Abschlussarbeit befasst sich mit einer möglichen prozessorientierten Weiterentwicklung des Angebotes ‚Seniorennachmittag in der Stadt Ansfelden im Hinblick auf eine sich verändernde Gesellschaft‘. Dabei gehen wir auf die verschiedenen Akteurinnen und Akteure ein und entwerfen ein mögliches Prozess-Szenario. Besonderes Augenmerk haben wir darauf gelegt, dass unsere Lehrgangsarbeit einen praktischen Bezug hat und der Stadt von Nutzen sein kann.“ so Mag. Gregor Kraftschik über die Abschlussarbeit im Rahmen des Lehrganges.

Hermann Krenn (Landtagsabgeordneter) und Dr.in Renate Müller (Leiterin der Integrationsstelle Oberösterreich) gemeinsam mit Mag. Gregor Kraftschik Foto: Land OÖ/Schauer

Hermann Krenn (Landtagsabgeordneter) und Dr.in Renate Müller (Leiterin der Integrationsstelle Oberösterreich) gemeinsam mit Mag. Gregor Kraftschik
Foto: Land OÖ/Schauer

Der Referent für kommunales Zusammenleben hat die Ausbildung im Juni 2015 abgeschlossen. Im Rahmen der feierlichen Abschlusspräsentation wurde ihm von Landtagsabgeordneten Hermann Krenn (in Vertretung für Landesrätin Mag.a Gertraud Jahn) und Dr.in Renate Müller, Leiterin der Integrationsstelle Oberösterreich im Beisein von Stadträtin Renate Heitz (Ansfelden) das Zertifikat überreicht.

Ansfelden beschäftigt sich seit fünf Jahren intensiv mit der partizipativen Weiterentwicklung des Zusammenlebens in der Stadt. Motivation, den Lehrgang zu absolvieren, war der Wunsch, die dabei übertragenen Aufgaben praktisch und theoretisch noch fundierter bearbeiten zu können.

Bürgermeister Manfred Baumberger freut sich, dass die Stadt Ansfelden das Angebot für engagierte Akteurinnen und Akteure der Stadt weiter ausbauen kann: „Gutes Zusammenleben stellt eine Stadt vor spannende Herausforderungen. Wir haben gelernt, durch kreatives, lösungsorientiertes Zusammenarbeiten Zukunft zu gestalten. Es freut mich, dass wir als eine der ersten Städte in Oberösterreich einen Mitarbeiter mit Kompetenz zur Begleitung für kommunale Integrationsprozesse in der Stadtverwaltung beschäftigen können.“