Integrationsvereinbarung

Integrationsgesetz leicht verständlich

Informationen zum Integrationsgesetz. Quelle: integrationsfonds.at

Das Bundesgesetz zur Integration rechtmäßig in Österreich aufhältiger Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft regelt in den Bereichen Sprachförderung und Orientierung die Integration von Asylberechtigten, subsidiär Schutzberechtigten und Drittstaatsangehörigen. Ziel ist es, mit Integrationsförderung und Integrationspflicht die rasche Integration in die österreichische Gesellschaft zu fördern. Zentrale Angebote sind dabei die Kurse zur Sprachförderung und die Werte- und Orientierungskurse.

  • Der Österreichische Integrationsfonds bietet auf seinen Seiten zusammengefasste Informationen zum Integrationsgesetz.
  • Dort finden sich auch eine Musterintegrationserklärung und Informationsblätter, unter anderem in Russisch, Englisch, Dari, Farsi und Somali.

 

Smartphone-App: „Meine Integration in Österreich“

Quelle: Integrationsfonds.at

Was bedeuten Meinungsfreiheit und Demokratie in Österreich? Welchen Stellenwert haben Sprache und Bildung? Wie ist das mit freiwilligen Engagement? Und wie funktioniert das Gesundheitssystem? Diese und noch viel mehr Themen werden in den Werte- und Orientierungskursen in Kleingruppen zu 15 Mensche vermittelt. Die Kurse stehen für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte sowie Asylwerberinnen und Asylwerber ab offen und werden in vielen Sprachen angeboten.

Mit der Smartphone-App „Meine Integration in Österreich“ unterstützt der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) die Lernenden bei der Vorbereitung für die Integrationsprüfung. Mehrsprachige Lernunterlagen helfen dabei, das Wissen gut zu erfassen. Danach können alle Fragen des Fragenkataloges beliebig oft geübt werden. Schließlich können die Nutzerinnen und Nutzer mit realen Prüfungsfragen können testen, ob das Gelernte auch wirklich sitzt.

Recht auf Sprachen? Deutsch als Pflicht?

Mehrsprachigkeit ist an der NMS Haid I täglich gelebte Realität.

Mehrsprachigkeit ist an der NMS Haid I täglich gelebte Realität.

Die in Österreich geltende Integrationsvereinbarung (IV) dient der Integration rechtmäßig in Österreich niedergelassener Fremder (Personen, die weder EU-Bürgerinnen/EU-Bürger noch sonstige EWR-Bürgerinnen/sonstige EWR-Bürger noch Schweizerinnen/Schweizer sind) und bezweckt den Erwerb von vertieften Kenntnissen der deutschen Sprache.

Ist es zielführend, wenn Menschen zum Erwerb einer Sprache gezwungen werden? Oder sollen das Erlernen einer Sprache und das Kennenlernen von Kulturen auf der Grundlage vollkommen freier Entscheidung möglich sein?

Das Netzwerk SprachenRechte (ein Zusammenschluss von Sprachwissenschaftern, Juristinnen, Pädagogen und Soziolinguistinnen) tritt für das Grundrecht eines jeden Menschen auf Schutz und Förderung seiner sprachlichen Identität ein. Dabei nimmt es Bezug auf die UN-Menschenrechtspakte (1966) und der Allgemeinen Erklärung der Sprachrechte (1996).