Hetze

#GegenHassimNetz unterstützt bei Hass, Hetze und Cyber-Mobbing

Hass im Netz ist allgegenwärtig und betrifft viele Nutzerinnen und Nutzer – egal ob als Opfer oder als Zeuge oder Zeugin. Online Hass und Hetze beeinflusst die öffentliche Meinung und stellt daher eine potenzielle Gefahr für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit dar.
Die Beratungsstelle #GegenHassimNetz unterstützt von Hass, Hetze und Cyber-Mobbing betroffene Internet-Userinnen & User dabei, gegen entsprechende Inhalte effektiv vorzugehen. Die berät über Handlungsoptionen, Gegenstrategien und bietet Unterstützung bei möglichen rechtlichen und anderen Schritten. Zusätzlich melden die juristisch und psychosozial geschulten Mitarbeiter & Mitarbeiterinnen entsprechende Inhalte bei den jeweiligen IT-Unternehmen, um eine Löschung zu erwirken.

Hass und Hetze im Netz: Wie damit umgehen?

sosmitmenschManche Menschen nutzen das Internet und besonders die Sozialen Medien um Botschaften voll Hass und Hetze zu verbreiten. Bei der Internet-Meldestelle für NS-Wiederbetätigung des BMI sind 2015 insgesamt 3.913 Hinweise eingegangen (+ 16,7 % gegenüber 2014). Der ZARA-Rassismus-Report verzeichnete im letzten Jahr 234 rassistische Vorfälle auf Webseiten, in Online-Foren, in sozialen Netzwerken, auf Blogs und in Kettenmails, die ZARA gemeldet wurden (+ 70 % gegenüber 2014). Wer diesem Hass ausgesetzt ist oder beobachtet, wie andere Menschen Opfer dieser Angriffe werden, muss nicht tatenlos zusehen.