Grundwerte

Zwei Halbzeiten für eine Stadt: Dialog Zusammenleben in Ansfelden

Im Grundsatzpapier „Zusammenleben“ definiert Ansfelden als Stadt die Werte „Respekt“, „Vielfalt“, „Mitspielen“, „Zuhause“ und „Willkommen“ als Grundwerte im Zusammenleben. Dazu hat sich die Stadtpolitik Gedanken gemacht, was das bedeuten kann. Die Stadt ist jedoch mehr als ein Gemeinderatsbeschluss und ein paar Definitionen. Das sind Sie & Ihre Nachbarn & Wir & alle, die hier leben. Mit all ihren Ideen, Gedanken und Perspektiven.

Ins Gespräch kommen über gutes Zusammenleben

Bei den Dialogständen „Zwei Halbzeiten für eine Stadt“ kommen interessierte Menschen zu den Grundwerten ins Gespräch! Was heißt Respekt haben für Sie? Wo und wie heißen Sie ihre Nachbarn willkommen? Was brauchen Sie, damit Sie in der Stadt „mitmachen können“? Und was kann die Stadt tun, damit Sie sich hier zuhause fühlen?

  • Donnerstag, 13. Juli 2017 von 19 bis 20.30 Uhr am Hauptplatz Ansfelden im Stadtteil Haid
  • Donnerstag, 21. Juli 2017 von 19 bis 20.30 Uhr am Vorplatz des ABC im Stadtteil Ansfelden

Mit dabei sind Bürgermeister Manfred Baumberger, Sozialstadträtin Andrea Hettich und engagierte Menschen rund um gutes Zusammenleben in der Stadt. Davor gibt’s am 13. Juli ein Picknick im Park und am 13. und 21. Juli das Ansfeldner sommer.luft.kino mit „Willkommen bei den Hartmanns“ und „Hotel Rock’n’Roll“ – bei freiem Eintritt versteht sich!

Gemeinsam sind wir Stadt – gutes Zusammenleben braucht Sie und auch Ihre Ideen!

„Vorbilder“ im Anton Bruckner Centrum

Einer der Grundwerte in Ansfelden:
Respekt – mehr als Toleranz!

Was ist ein Vorbild? Wozu brauchen wir Vorbilder? Wer waren oder sind Vorbilder? Wodurch sind Sie Vorbild? Was raten Sie jungen Menschen? Worauf kommt es im Leben an? Wenn sich 3 von 10 Österreicherinnen und Österreicher einen autoritären Führer oder eine Führerin wünschen dann stellt sich die Frage, ob sie mit einem (guten) Vorbild nicht besser bedient wären.

Thomas J. Nagy ging dem Thema „Vorbilder“ auf den Grund und führte ab 2014, begleitet von Fotograf Rainer Friedl, mit 80 „großen“ Persönlichkeiten wie Helmut Schmidt, Heinz Fischer, Jane Goodall, Anton Innauer, Barbara Coudenhove-Kalergi oder Barbara Prammer Interviews. Dabei ist es ihm gelungen, einen Blick in die Tiefe der Menschen zu werfen und sehr persönliche Ansichten, Haltungen und Tugenden zu erfahren. Die Antworten wurden wissenschaftlich ausgewertet, die Ergebnisse werden in verschiedenen Formaten präsentiert, aber vor allem als 90-minütiger Vortrag, in dessen Rahmen die großen Persönlichkeiten in pointierten Original-Tönen zu Wort kommen und auf Fotografien im Bild zu sehen sind.

  • Die Stadt Ansfelden lädt am Donnerstag, 16. Februar zur Bilderschau und zu Gesprächseinblicken in den Saal des ABC Ansfelden. Beginn ist um 20 Uhr, Karten gibt’s um 13 EUR im Onlineshop oder an den Bürgerservicestellen. Zusätzlich gibt es Plätze für Passinhaberinnen und -inhaber von Hunger auf Kunst & Kultur!

Broschüre zu den Wertekursen des Österreichischen Integrationsfonds

Illustration by Chico945 / flickr in CC-BY

Illustration by Chico945 / flickr in CC-BY

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) gibt mit der Broschüre „Mein Leben in Österreich – Chancen und Regeln“ eine Lernunterlage in einfacher Sprache zu den achtstündigen Werte- und Orientierungskursen für anerkannte Flüchtlinge heraus. Seit Februar 2016 bieten Trainerinnen und Trainer des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) diese Kurse auch in Oberösterreich an.

Zentrale Bestandteile der Kurse sind die Grundwerte der österreichischen Verfassung wie Gleichberechtigung von Mann und Frau, Menschenwürde und demokratische Prinzipien. Die Kurse sollen außerdem die Bedeutung von Deutschkenntnissen und Bildung sowie Alltagswissen vermitteln.

  • Alle Informationen zu den Werte- und Orientierungs-Kursen stellt der ÖIF auf seinen Seiten zum Abruf in mehreren Sprachen bereit.
  • Warum für Sprachwissenschafter Gero Fischer die Vorstellung, mit kurzer Instruktion eine nachhaltige Verhaltensveränderung erzielt „schlicht ein Blödsinn ist“, welche weiteren Maßnahmen der Sozialwissenschaftler Roland Verwiebe als zielführend sieht und über was sich Bildungswissenschaftlerin Annette Sprung bei dem Thema ärgert, darüber schreiben Peter Mayer und Karin Riss auf Standard.at.

Unsere Grundwerte im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“

 

Grundwerte

Gemeinsam sind wir Stadt! – Ansfelden kommt miteinander ins Gespräch

Vertreterinnen und Vertreter von SPÖ, ÖVP, GRÜNE laden gemeinsam mit der Verwaltung die Bevölkerung ein: „Alle, die in Ansfelden leben sind gemeinsam Stadt – seien auch Sie ein Teil davon und reden Sie mit!“

Vertreterinnen und Vertreter von SPÖ, ÖVP, GRÜNE laden gemeinsam mit der Verwaltung die Bevölkerung ein: „Alle, die in Ansfelden leben sind gemeinsam Stadt – seien auch Sie ein Teil davon und reden Sie mit!“

„Ansfelden hat’s drauf – die Menschen hier haben viele Ideen! Wir möchten alle, die hier leben ermuntern ihre Stadt mitzugestalten. Dazu haben wir das Dialog-Projekt ‚Gemeinsam sind wir Stadt!‘ ins Leben gerufen.“ meinen Bürgermeister Manfred Baumberger (SPÖ), Vizebürgermeisterin Andrea Hettich (ÖVP) und Gemeinderat Helmut Schmidt (GRÜNE).

Seit rund 20 Jahren fördert die Stadt Ansfelden gutes Zusammenleben zwischen den Menschen in der Stadt. Die Stadtpolitik im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ möchte ab Mai 2015 die Bürgerinnen und Bürgern anregen über die Grundwerte Willkommen, Respekt, Vielfalt, Zuhause und Mitspielen ins Gespräch kommen. Bis Mai 2016 wird es dazu verschiedene Dialogangebote geben.

Neugierig geworden? Mehr dazu gibt es in den FAQ  zum Projekt und regelmäßig in der neuen Blogsektion „Gemeinsam sind wir Stadt!“