Fundraising

NMS Ansfelden gewinnt Hauptpreis für vollen Einsatz für ein „Dach über dem Kopf“

Schüler und Schülerinnen der 3b in der NMS Ansfelden freuen sich über den Hauptpreis für ihr Engagement. (Foto: H. Hauer)

Jausenbrote streichen, Taschengeld sammeln, Eltern und FreundInnen „anzapfen“ – Bereits im Februar 2019 organisierten Schülerinnen und Schüler der NMS Ansfelden im Rahmen des SOS-Menschenrechte Österreich Hilfsprojektes „Jugend hilft Jugend“ ein Fundraising-Faustballturnier für die ganze Schule. Die gesammelten Spenden kamen dem Verein zur finanziellen Unterstützung der dringenden Sanierung des Hauses für Menschenrechte in Linz zu Gute. Dort leben auch Kinder und Jugendliche, die ihre Eltern in  Krisengebieten verloren haben.

Für ihr außergewöhnliches Engagement für Menschen in Not ging die 3b als Siegerklasse dieser mehrjährigen Spendenaktion in OÖ hervor. Die Schülerinnen und Schüler  sammelten die meisten Spenden in der Kategorie Jugend und dürfen sich dafür über den Hauptpreis im Rahmen von „Jugend hilft Jugend“ freuen!

Suppenkochen für mehr soziale Wärme

Team Frostschutzsuppe 2018: Ursula Schneider, Sonja Schillinger, Mag. Gregor Kraftschik, Elisabeth Gusenbauer, Mag. Werner Raggl

Wohin, wenn man seine Wohnung verliert – und nirgendwo mehr hinkann? Der Sozialverein B37 bietet in Linz seit über 25 Jahren eine Notschlafstelle für Menschen, die in der Not kein Dach über dem Kopf mehr haben. Auch manche Ansfeldner und Ansfeldnerinnen haben dort schon Hilfe gefunden.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Ansfelden haben am 6. Dezember 2018 beim gemeinsamen „Suppenessen für mehr soziale Wärme“ zusammen 350 EUR an Spenden für den Sozialverein gesammelt. Organisiert wurde die Aktion vom „Team Frostschutzsuppe 2018“ (Mag. Gregor Kraftschik, Sonja Schillinger, Elisabeth Gusenbauer, Ursula Schneider und Mag. Werner Raggl), die in ihrer Freizeit leckere Suppen gekocht und diese dann gegen eine Spende ausgegeben haben. Das gespendete Geld wird beim B37 gegen Jetons umgetauscht. Die „100 warmen Nächte“ können dann kostenlos von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern an Menschen, die auf der Straße leben ausgegeben werden.

„Diese Aktion hilft einerseits Ansfeldner Bürgern und Bürgerinnen in Notlagen. Andererseits fördert sie den Zusammenhalt innerhalb der Belegschaft“ so ein begeisterter Bürgermeister Manfred Baumberger, der gemeinsam mit Stadtamtsdirektor Dr. Wilhelm Wilfinger und Personalvertretungs-Obmann Ferdinand Kaltenböck zu den Unterstützern der ersten Stunde gehörte.

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