Freiwilliges Engagement

Verstärkung bei den freiwillig Engagierten in der Stadtbibliothek

Maria Egger, Ali Al Hasan (zwei der freiwillig engagierten Mitarbeiter in der Stadtbibliothek) gemeinsam mit Bibliotheksleiterin Klaudia Zieger. (Foto: Stadt Ansfelden / Mag. Ines Höllinger)

Maria Egger, Ali Al Hasan (zwei der freiwillig engagierten Mitarbeiter in der Stadtbibliothek) gemeinsam mit Bibliotheksleiterin Klaudia Zieger. (Foto: Stadt Ansfelden / Mag. Ines Höllinger)

Ali Al Hasan aus Raqqa (Syrien), der seit September in der Traunuferstraße in Ansfelden lebt, unterstützt seit Dezember das Team der freiwillig Engagierten in der Stadtbibliothek Ansfelden. In Syrien arbeitete er zuletzt in Damaskus als Schriftsteller, Journalist und Kritiker für Kultur und Kunst.

Herr Al Hasan profitiert durch sein freiwilliges Engagement in der Stadtbibliothek beim Spracherwerb – und auch die mehrsprachigen Kundinnen und Kunden in der Stadtbibliothek freuen sich über einen neuen mehrsprachigen Ansprechpartner im Team!

Bis zu 40 Menschen finden in Ansfelden Schutz vor Krieg und Not

Illustration by Chico945 / flickr in CC-BY

Illustration by Chico945 / flickr in CC-BY

Das Land Oberösterreich betreibt in Kooperation mit dem Roten Kreuz Oberösterreich ab 1. September 2015 in Ansfelden in der Traunuferstraße 96 (am Gelände der Straßenmeisterei) ein Quartier zur Unterbringung von bis zu 40 hilfs- und schutzbedürftigen Menschen aus Kriegsgebieten. Bürgermeister Manfred Baumberger stellt in einem Brief an alle Ansfeldner Haushalte klar: „Als Bürgermeister ist es mir ein besonderes Anliegen, den ärmsten der armen Menschen, die durch Krieg ihre Heimat verloren haben, in unserer Stadt mit Respekt und Toleranz begegnen.“ Gleichzeit betont er, dass Ansfelden Flüchtlinge „mit Augenmaß“ aufnimmt, und freut sich, das bereits so viele Menschen ihre Hilfe angeboten haben!

  • Lesen Sie hier den ganzen Brief, der Ende August 2015 an alle Ansfeldner Haushalte geht.
  • Das Rote Kreuz freut sich über freiwillig Engagierte! Menschen, die gerne Zeit spenden und freiwillig im neuen Quartier mithelfen wollen melden sich unter ll-asyl@o.roteskreuz.at oder auch am Telefon unter 0732/7644-203 oder -271
  • Die Menschen vor Ort freuen sich auch über folgende Sachspenden:
    Am Blog „Zusammenleben in Ansfelden“ informieren wir über aktuell „gefragte Dinge“. Sachspenden können wochentags täglich zwischen 08:00 – 12:00 Uhr an der Ortsstelle Traun des Österreichischen Roten Kreuzes in der Johann Roithner-Straße 92 abgegeben werden.
  • Das Rote Kreuz dankt auch für Ihre Geldspende: bitte an „Rotes Kreuz Linz-Land“, Stichwort „Flüchtlinge“ – IBAN AT06 3427 6000 0001 4688

Ansprechpartner vor Ort ist Herr Okan KAR. Sie erreichen Ihn Montag bis Freitag zwischen 8 und 19 Uhr am Telefon unter 0664 / 887 459 81

Anerkennungszeichen der Stadt Ansfelden für besondere Verdienste im Ehrenamt 2015

Grete Pichler wurde 2011 mit dem Anerkennungszeichen ausgezeichnet. 2015 möchte die Stadt das Anerkennungszeichen an weitere Engagierte vergeben.

Grete Pichler wurde 2011 mit dem Anerkennungszeichen ausgezeichnet. 2015 möchte die Stadt das Anerkennungszeichen an weitere Engagierte vergeben.

Grete Pichler arbeitet seit 1980 beim Roten Kreuz mit, ist Blutspende-Beauftragte in unserer Stadt, fährt beim SOMA Ansfelden mit, fährt als Begleiterin auf Seniorenurlaub mit, setzt sich für ein gutes Miteinander in ihrer Umgebung ein – und das macht sie alles freiwillig. 2011 hat die Stadt ihr – und 23 mindestens genau so engagierten Menschen in der Stadt – dafür das „Anerkennungszeichen für besondere Verdienste im Ehrenamt“ verliehen.

2015 möchten wir das Anerkennungszeichen erneut verleihen. Dazu brauchen wir die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt: Sie kennen die Leute, die sich ganz besonders für andere einsetzen. Dabei geht’s nicht um die langen Jahre, sondern um das Herausragende dabei.

Mehr Infos zum Anerkennungszeichen gibt‘s hier zusammengefasst!

Werden Sie Lesepate oder Lesepatin in der Volksschule Haid

Lesepate gesuchtIn den Schulen am Schulstandort Haid unterstützen engagierte Lehrerinnen & Lehrer junge Menschen dabei, sich Wissen anzueignen. Lesen ist dabei der Schlüssel dazu. Um die Lust darauf zu wecken und damit unsere Ansfeldner Kinder das auch „gscheit lernen“ sucht die VS Haid Lesepaten & Lesepatinnen.

Lesebegeisterte Ansfeldner & Ansfeldnerinnen aufgepasst!

Liegt Ihnen die Zukunft unserer Kinder mit ihrem vielfältigen Sprachenschatz am Herzen? Lesen Sie selbst gerne? Möchten Sie einmal die Woche mit Kindern in der Volksschule Haid lesen? Können Sie auch gut zuhören und mit Kindern umgehen?

  • Melden Sie sich am Besten noch heute bei Frau Direktorin Elisabeth Pröll unter 07229/89396!
  • Dieses Angebot in der VS Haid entstand unter anderem aufgrund einer Idee beim  Forum.Zusammenleben 2014!

Obst klauben – nix vawiastn

Sommerzeit ist auch Erntezeit. Aber was tun, wenn sich das Obstklauben nicht mehr lohnt? Jedes Jahr verrotten dabei Äpfel und Birnen auf Oberösterreichs Streuobstwiesen. Es gibt jedoch viele Menschen, die gerne etwas Sinnvolles tun möchten: zum Beispiel Asylwerber- und Asylwerberinnen. Denn die dürfen nicht arbeiten, und das klassische freiwillige Engagement ist oft auch nicht zugänglich. Das Projekt „Obstklaub’m – nix vawiastn“ (initiiert im Naturpark Obst-Hügel-Land) bringt das Obst und die Zeit der Menschen zusammen. So verfaulen kostbare Lebensmittel nicht auf der Erde.

Das gesammelte Obst wird entweder zu Saft oder Kompott verarbeitet , selbst konsumiert oder an Obst-verarbeitende Betriebe verkauft. Die Erträge kommen dem Asylantenheim Leppersdorf in der Naturparkgemeinde Scharten zu gute. Damit können Saatgut, Geräten, Zäune und andere Dinge für den geplanten Gemeinschaftsgarten finanziert werden.

  • Helfende Hände zum Ausmähen, Transportieren der Äpfel und Birnen sowie Säcke bzw. Eimer sind immer willkommen.
  • Mehr Infos im Büro des Naturparks ( 07249/47112-25, E-Mail unter info@obsthuegelland.at)

Meier. Müller. Shahadat. MigrantInnen bei Feuerwehr und Rotem Kreuz

Im Vergleich finden nur wenige Menschen mit Migrationshintergrund zur Freiwilligen Feuerwehr oder zum Roten Kreuz. Dabei sind es keine Mauern, die das Zusammenfinden behindern, eher geht es um Stolpersteine wie Stereotypen, Unsicherheiten, Fehleinschätzungen oder einfach Ungeschicktheit. Einzeln ist das alles kaum eine Herausforderung, in Summe kommt es aber zusammen. Das Tübinger Ludwig-Uhland-Institut berichtet in einer Broschüre detailliert und lebensnahe über die Situation vor Ort. Vorschläge, wie man sie verbessern könnte inklusive!