Flüchtlinge

aHAIDaFEST – das Ansfeldner Mitmachfest am 12. November 2016

ahaidafest_2016Gemeinsam Basteln, beim Lachyoga Spaß haben, den Bauch tanzen lassen oder in der Fotoecke besondere Erinnerungsfotos machen: Am 12. November 2016 lädt Ansfelden zum Mitmachen ein! Organisiert wird das klasse Fest von den freiwilligen und beruflich engagierten Personen rund um „Ansfelden Miteinander“. Sie sorgen bereits seit vier Jahren in Ansfelden für gute Kontakte zwischen Nachbarn und Nachbarinnen!

Auch heuer erwartet die Besucherinnen und Besucher ein unterhaltsames, bunt gemischtes Programm mit kreativen Angeboten. „Besonders freut mich die Möglichkeit, bei kostenlosen Mini-Workshops eigene verborgene Talente zu entdecken und dabei miteinander ins Gespräch zu kommen.“ so Bürgermeister Manfred Baumberger. Wo getanzt wird, braucht‘s auch zu Essen und trinken: Im AHAIDAFEST-Cafe sorgen die Damen der Goldhauben-Gruppe Haid mit selbstgemachten Kuchen und leckeren Kaffe für das Wohl der Gäste.

Vortragsreihe im Wissensturm: Flüchtlingskrise = Krise der Gesellschaft?

Der Wissensturm der Volkshochschule Linz bietet gemeinsam mit SOS im September eine Vortragsreihe und Ausstellung zum Thema „Flüchtlingskrise = Krise der Gesellschaft?“ an. Dabei gehen Vortragende und Publikum an drei Abenden (ab 12. September 2016; jeweils Montags 19 Uhr, bei freiem Eintritt) Fragen nach wie: Wie wirkt und wandelt der mediale Diskurs über Flüchtlinge auf die Konstruktion der Realität? Ist Europa im Umgang mit der Flüchtlingsbewegung an seine Grenzen gekommen? Welche Chancen, Grenzen und Forderungen hat die Freiwilligenarbeit rund um die Ereignisse im Sommer 2015?

Die Vorträge werden von a. Univ-Prof. Dr. Walter Ötsch (JKU) moderiert, die Medienwerkstatt Linz zeichnet die Wissenserweiterungen auf.

Den Schirm für ein Recht auf Leben in Würde aufspannen

Umbrellamarch_2016Die Caritas Flüchtlingshilfe, SOS-Menschenrechte Österreich und die Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung laden am 20. Juni 2016 ab 16.30 Uhr zum gemeinsamen Umbrella-March in Linz ein.

Die europaweite Aktion macht auf die Situation von notleidenden Flüchtlingen im Rahmen der EU-Asylpolitik aufmerksam. Mit aufgespannten Schirmen, die den Schutz für Flüchtlinge symbolisieren, startet der Marsch am Martin Luther Platz und führt zum AEC Maindeck, wo es um 17.30 Uhr eine Abschlusskundgebung geben wird.

Ansfelden machte sich schlau über Arbeitsmöglichkeiten von Asylwerbern in Österreich

Sefa Yetkin vom AMS OÖ informierte die wissbegierigen Zuhörerinnen und Zuhörer über den Arbeitsmarktzugang von Asylwerberinnen und Asylwerbern.

Sefa Yetkin vom AMS OÖ informierte die wissbegierigen Zuhörerinnen und Zuhörer über den Arbeitsmarktzugang von Asylwerberinnen und Asylwerbern.

Wie ist das mit dem Arbeitsmarktzugang von Asylwerbern und Asylwerberinnen in Österreich? Was ist eine Beschäftigungsbewilligung, was Saisonarbeit? Dürfen „die“ eine Lehre machen oder wo dürfen „sie“ sonst arbeiten?

Diese und andere Fragen aus dem Leben beantwortete Sefa Yetkin als Migrationsbeauftragter des AMS Oberösterreich am 10. Februar 2016 im Anton-Bruckner-Centrum Ansfelden. 50 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bezirk kamen und informierten sich über Esatzkraftverfahren, Gemeinnützige Tätigkeit und Beschäftigungen, die eindeutig verboten sind.

Aus der Ansfeldner Stadtpolitik waren unter anderem Vizebürgermeisterin Renate Heitz, Sozialstadträtin Andrea Hettich und der Fraktionsobmann der GRÜNEN Thomas Lindmayer dabei. Eingeladen zum Vortrag hat Andreas Hiebl, Leiter des regionalen Kompetenzzentrums für Integration und Diversität (ReKI) in Linz Land.

OECD-Bericht: 10 Punkte für erfolgreiche Integration

MedienservicestelleWie gelingt die Integration von Flüchtlingen in ein neues gesellschaftliches Umfeld?

Im Bericht „Erfolgreiche Integration: Flüchtlinge und sonstige Schutzbedürftige“ werden auf Basis der Erfahrungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zehn wichtige Integrationsmaßnahmen wie Arbeitsmarktzugang für Asylwerberinnen, Asylwerbern und Asylberechtigte, Erfassung von Qualifikationen der geflüchteten Personen oder Einbezug der Zivilgesellschaft herausgearbeitet.

25. Jänner: Kochen und Kultur im Treffpunkt mensch & arbeit mit den Neuen Ansfeldnern aus der Traunuferstraße

GemeinsamKochen

Gemeinsames Kochen macht Spaß und stärkt den Zusammenhalt zwischen den Menschen. (Foto: Gregor Kraftschik / CC-BY)

Der Treffpunkt mensch & arbeit in Nettingsdorf lädt am Montag, 25. Jänner 2016 zum gemeinsamen Kochen und Essen – gewürzt mit einer schmackhaften Prise Kultur ein.

Das Motto dieses Abends: Pakistan. Fredl Pointner vom Gelben Krokodil wird gemeinsam mit den pakistanischen Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft in Ansfelden „landestypische“ Gerichte kochen. Im Anschluss gegen 19.00 gibt es einen Infoabend über die Region um Parachinar, jener pakistanischen Stadt, aus der die meisten der Bewohner geflüchtet sind.

Bitte unbedingt um Anmeldung für das Kochen bis Do, 21. Jänner 2016 bei Fritz Käferböck-Stelzer unter mensch-arbeit.nettingsdorf@dioezese-linz.at oder 07229/88015!

Refugees in OÖ: Erfahrungen und Tipps auf Zusammen-helfen.at

zusammenhelfenTausende Menschen sind momentan auf der Flucht – und kommen auch nach Österreich. Die aktuelle Situation ist auf vielen Ebenen eine große Herausforderung. Zum Glück gibt es bereits eine große Vielfalt an Erfahrungen, Ratschlägen und Ideen wie es gelingen kann, Menschen auf der Flucht willkommen zu heißen.

Die neue Website zusammenhelfen.ooe.gv.at der Initiative „ZusammenHelfen in OÖ – Hilfe für Menschen auf der Flucht“ hat sich zum Ziel gesetzt, Hilfe und Wissen erfolgreich zu koordinieren und zu teilen. Engagierte Menschen finden dort aktuelle Infoblätter, Workshop-Angebote, einen Fragen & Antworten Bereich, sowie im Bereich „Ich mache mit“ das neue Flüchtlingshilfe-Tool, über das Zeit- und Sachspenden vermittelt oder Wohnraumangebote an die richtige Stelle abgeschickt werden können.

Vom Schenken und Teilen: Nikolaus zu Besuch in Ansfeldner Kindergärten

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Prall gefüllte Spendenboxen von den Eltern aus dem Kindergarten Haid I für die Menschen im Flüchtlingsquartier in Ansfelden

Am 3. Dezember war Martin Granig, Pastoralassistent der röm.-kath. Pfarre Haid als „Nikolaus“ im Kindergarten Haid I zu Besuch und brachte den Kindern Geschichten & Geschenke.

Mit dabei waren heuer auch Flüchtlinge aus dem Quartier in Ansfelden – gilt der Nikolaus doch im christlichen Glauben unter anderem als Patron der Kinder der Pilger und Reisenden. Besonders schön: dem Aufruf des Kindergarten Haid I, für die Ansfeldner Flüchtlinge Sachen zu spenden kamen viele, viele Eltern nach – so dass einige große Schachteln mit Hygieneartikeln und Nahrungsmitteln zusammenkamen!

Die von den beiden Kindergarten-Pädagoginnen Silke Hirzinger und Sabrina Hettich erdachte Idee fand auch am Stadtportal Ansfelden (den Seiten der Stadt auf Facebook) positiven Anklang:

 

Screenshot der Facebook-Kommentare auf facebook.com/StadtgemeindeAnsfelden/

Screenshot der Facebook-Kommentare auf facebook.com/StadtgemeindeAnsfelden/

 

aHAIDaFEST 2015: Ansfelden feierte ein lebendiges Fest zum Mitmachen

Linedance und viele freudvolle Angebote zum Mitmachen beim aHAIDaFEST in Ansfelden (Foto: O. Rockenschaub)

Linedance und viele freudvolle Angebote zum Mitmachen beim aHAIDaFEST in Ansfelden (Foto: O. Rockenschaub)

Rund 200 gut gelaunte Gäste feierten am Samstag, 14. November 2015 das sechste aHAIDaFEST unter dem Motto „mitmachen, mit dabei sein und dem anderen begegnen“ im Neuen Stadtzentrum Ansfelden.

Ob Linedance, Improtheater, Fotoecke oder Bollywood-Workshop: „Ein Blick in die Gesichter der Leute bei aHAIDaFEST zeigte, dass eines klar ist: gemeinsam feiern, gemeinsam Freude haben, miteinander etwas machen verbindet, macht Spaß und baut Brücken zwischen den Menschen.“ freut sich Bürgermeister Manfred Baumberger über den Erfolg.

November 2015: Keine Bleibe mitten in Oberösterreich – Privatpersonen geben Flüchtlingen einen Schlafplatz

Chocolate. Photo by G. Kraftschik under CC-BY.

Chocolate. Photo by G. Kraftschik under CC-BY.

„Würden die vielen Menschen nicht einspringen, würden die Familien im Schillerpark schlafen müssen.“

Barbara Eidenberger von den Oberösterreichischen Nachrichten berichtet darüber, dass immer mehr Privatpersonen Flüchtlinge bei sich aufnehmen. Die Menschen stehen in Linz auf der Straße, da die Plätze in den Verteilerzentren des Bundes knapp werden.

Die Caritas Oberösterreich berichtet dazu auf ihrer Facebook-Seite: „Derzeit stranden täglich 100 Menschen und mehr bei der Drehscheibe am Bahnhof. Sie haben einen Asylantrag in Österreich gestellt, aufgrund der überfüllten Erstaufnahmestellen schickt man sie jetzt einfach auf die Straße. Bisher konnten die Leute notdürftig im Transitquartier für durchreisende Flüchtlinge im ehemaligen Postverteilungszentrum neben dem Bahnhof unterkommen. Dieses wurde geschlossen und seither konnte noch kein Ersatz gefunden werden. Aktuell sind wir aufgrund unserer Gespräche mit Politik und anderen Stellen aber zuversichtlich, dass es demnächst eine Lösung geben wird.“

Edmund Brandner berichtet in einem weiteren Artikel darüber, dass in St. Wolfgang eine Familie ihr Haus freiwillig zwanzig Flüchtlingen überlässt. „Wir geben unser Haus nicht für unbegrenzte Zeit her“, sagt Martin Arland. „Aber solange die Situation in Syrien so furchtbar ist, stellen wir es zur Verfügung.“ Dabei entstehen Ängste bei den Nachbarinnen und Nachbarn, die es ernstzunehmen gilt. Auch der Bürgermeister von St. Wolfgang kommt zu Wort und steht zum parteiübergreifenden Konsens.

  • Wer mithelfen möchte und Menschen für eine Nacht oder mehrere Nächte ein Dach über dem Kopf geben kann und will, kommt zur Drehscheibe am Hauptbahnhof Linz, Kellergeschoß beim Ausgang Kärntner Straße. Dort wird alles erklärt!