FAQ

Fragen und Antworten zum Quartier in Ansfelden für Menschen auf der Flucht

Illustration by Chico945 / flickr in CC-BY

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Wo befindet sich das Quartier?

  • Das Quartier befindet sich in der Traunuferstraße 96 im Stadtteil Audorf. Dabei handelt es sich um ein bisher nicht genutztes Bürogebäude aus dem Komplex der Straßenmeisterei.

Wann ist der Bezugstermin?

  • Ab 1. September 2015 können Menschen einziehen – das genaue Bezugsdatum teilt uns das Rote Kreuz nach Information durchs Land OÖ zeitgerecht mit.

Wie viele Menschen finden im Quartier Platz?

  • Das Quartier bietet Platz für bis zu 40 Personen. Das sind etwa 0,2 Prozent der Ansfeldner Bevölkerung.

Woher kommen die Menschen?

  • Nach Rücksprache mit der Grundversorgungsstelle des Landes OÖ wird es sich um Familien und Einzelpersonen aus Kriegsgebieten wie Syrien, Afghanistan und dem Irak handeln. Die Leute werden nach Info des Roten Kreuzes aus Erstaufnahmezentren ins Quartier Ansfelden kommen.

Wer übernimmt die Betreuung vor Ort?

  • Herr Okan KAR, Mitarbeiter des Roten Kreuzes Oberösterreich betreut die Menschen vor Ort. Ihr erreicht Ihn Montag bis Freitag zwischen 8 und 19 Uhr am Telefon unter 0664 / 887 459 81.

Wie informiert die Stadt die Bevölkerung über das Quartier?

  • Bürgermeister Manfred Baumberger informiert in einem Brief an alle Ansfeldner Haushalte über das Quartier. Dabei betont er, dass Ansfelden Flüchtlinge „mit Augenmaß“ aufnimmt und informiert über Eckdaten und Möglichkeiten, wie geholfen werden kann.
  • Zusätzlich gibt’s Informationen auf der Stadtseite.

Wie kann ich helfen?

  • Hilfe ist herzlich willkommen! Das Rote Kreuz informiert uns, dass bereits Menschen anrufen, die ihre Unterstützung anbieten. Ob Zeit-, Sach- oder Geldspenden – alle Möglichkeiten zu helfen findet Ihr immer aktuell auf der Infoseite im Blog Zusammenleben in Ansfelden. Momentan sagt das Rote Kreuz im Namen der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern „DANKE“ für Küchenutensilien, einfache saubere Küchengeräte, Waschmittel, Duschgel, Handseifen (bitte keine Seifenspender), Zahnpasta, Zahnbürsten und Schreibutensilien und Hefte (für Deutschkurse).

Wie ist die Lage in den Kriegsgebieten, woher die Menschen kommen?

  • Syrien, Afghanistan, Irak, Ukraine und viele andere Krisenherde: Frieden-Fragen.de informiert Euch auf einfache, anschauliche Weise, was die Hintergründe der Konflikte sind und welche Auswirkungen das auf die Lebensumstände dort hat.

FAQ zu „Gemeinsam sind wir Stadt!“

Logo Gemeinsam sind wir StadtWieso wurde „Gemeinsam sind wir Stadt!“ ins Leben gerufen?
Alle, die in Ansfelden leben sind gemeinsam die Stadt Ansfelden. Die Parteien im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ (SPÖ, ÖVP und GRÜNE) sind der Meinung: „Ansfelden hat’s drauf – die Menschen hier haben viele Ideen! Wir ermuntern alle, die hier leben, ihre Stadt mitzugestalten.“

Welche Ziele verfolgt Ansfelden mit „Gemeinsam sind wir Stadt!“?

Die Stadtpolitik im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ steht für die Grundwerte Willkommen, Respekt, Vielfalt, Zuhause und Mitspielen. Sie möchte die Bürgerinnen und Bürgern anregen über die Grundwerte ins Gespräch zu kommen. Das dient einerseits dem sich Austauschen über Meinungen, andererseits ist es eine Anregung zum Weiterdenken.

Welche Fragen beschäftigen uns rund um „Gemeinsam sind wir Stadt!“?

Am Grundwert „Respekt“ demonstriert möchte die Stadtpolitik im Prozess wissen, was Respekt für die Menschen in der Stadt bedeutet, was sie bei Respekt von ihren Mit-Ansfeldnerinnen & -Ansfeldner erwarten, wie sie Respekt leben und was sich die Bürgerinnen und Bürger beim Thema Respekt zum Beispiel von der Stadt-Politik oder der Stadt-Verwaltung wünschen. Dieses Beispiel soll auch auf die weiteren Grundwerte „Vielfalt“, „Willkommen“, „Zuhause“ und „Mitspielen“ umgelegt werden.

Welche Angebote wird es rund um „Gemeinsam sind wir Stadt!“ geben?

Zwischen Mai 2015 und Mai 2016 wird es verschiedene Dialogangebote geben. So lädt das Jugendbüro der Stadt vom 7. bis 9. Mai 2015 zum gemeinsamen Malen an einem 3D Kunstwerk am Hauptplatz Haid ein – „Kunst.Werk.Stadt“. Beim Tag der offenen Türe wird es Möglichkeiten geben, um miteinander ins Gespräch über die Grundwerte kommen. Vereine in Ansfelden lädt die Stadt zu einer Informationsveranstaltung über Unterstützungsmöglichkeiten ein. Ab Herbst kommen Jugendliche in den Jugendtreffs sowie die Schülerinnen und Schüler in den Neuen Mittelschulen untereinander ins Gespräch. Im Winter lädt die Stadt Bürgerinnen und Bürger zu Stadtteil-Dialogen ein. Bei all diesen Möglichkeiten geht’s darum, sich über Ideen, Erwartungen und Sichtweisen zu den Grundwerten auszutauschen.

Wo kann ich „Gemeinsam sind wir Stadt!“ mit-verfolgen?

Aktuelle Berichte über das Projekt gibt es am Blog zusammenleben.ansfelden.at, im Newsletter (zu bestellen unter zusammenleben@ansfelden.at) und auf der Homepage der Stadt Ansfelden.

Von wann bis wann dauert das Projekt „Gemeinsam sind wir Stadt!“?

Das Projekt startet im Mai 2015 und läuft zumindest bis Mai 2016.

Wer sind meine Ansprechpartner für das Projekt?

Mag. Gregor Kraftschik (07229/840-518) und Günter Kienböck, MAS (0676/898480201) helfen bei Fragen gerne auch unter zusammenleben@ansfelden.at weiter!

Arbeitsmarktzugang für AsylwerberInnen FAQ

Wie ist das mit dem Arbeitsmarktzugang von Asylwerbern und Asylwerberinnen in Österreich? Was ist eine Beschäftigungsbewilligung, was Saisonarbeit? Dürfen „die“ eine Lehre machen oder wo dürfen „sie“ sonst arbeiten?

Die FAQs zum Arbeitsmarktzugang für Asylwerber und Asylwerberinnen (erstellt von asylkoordination österreich, dem Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen und helping hands)  sollen als Orientierungshilfe in der aktuellen Diskussion um den Arbeitsmarktzugang dienen. Dabei wird der Status Quo der relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen kurz, aber präzise erklärt, um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.