Andrea Hettich

Ansfeldner Verein Technicus erhält Landes-Integrationspreis 2018

Bürgermeister Manfred Baumberger, Mag. Gregor Kraftschik (Stadt Ansfelden), Karl Praunshofer (Verein Technicus), Vizebürgermeisterin Renate Heitz und Landesrat Rudi An-schober bei der Verleihung des Landesintegrationspreises in Linz. Foto: S. Liedl / Land Oberösterreich

Tag für Tag engagieren sich tausende Bürgerinnen und Bürger in Österreich für gutes Zusammenleben zwischen den Menschen. Auch in Ansfelden sind viele Menschen für ein gutes Mit- und Nebeneinander aktiv. Dabei entsteht durch ihr Engagement gesellschaftlicher Mehrwert.

Der Verein Technicus im Ansfeldner Stadtteil Haid hat sich unter dem Motto „Reparieren anstatt entsorgen“ verschrieben. Dabei machen  Bürgerinnen und Bürger gemeinsam technische Geräte wieder fit und unterstützen sich gegenseitig bei technischen Herausforderungen. Zusätzlich engagieren sich die Menschen im Verein rund um Obmann Karl Praunshofer auch für gutes Zusammenleben. Der Verein ermöglicht Menschen mit Fluchtgeschichte, mit dem Handwerk vertraut zu werden und Gemeinschaft und Halt im Verein zu finden. Für ihr Engagement haben die aktiven Menschen bei Technicus im Oktober 2018 den Integrationspreis des Landes Oberösterreich in der Kategorie „Zivilgesellschaft“ durch Landesrat Rudi Anschober verliehen bekommen.

„Als politische AkteurInnen können wir zwar die Rahmenbedingen für gute Zusammenleben schaffen – die tatsächliche und oftmals harte Arbeit ums Gemeinwohl passiert jedoch in der Gemeinschaft. Da, wo Werte vermittelt, Sichtweisen untereinander besprochen und voneinander gelernt wird, da wird der oft abstrakte Begriff Zusammenleben lebendig. Ich gratuliere herzlich zu der Auszeichnung und freue mich, wenn noch viele andere Organisationen in Ansfelden dem leuchtenden Beispiel von Technicus folgen und bewusst auf gutes Zusammenleben setzen!“ freut sich Sozialstadträtin Andrea Hettich.

Immigrant integration in rural areas – Ansfelden goes international

Das EU-Projekt „Immigrant Integration to Rural Areas: Identification and Exchange of Good Practices“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen 16 LEADER-Partnern in Österreich, Deutschland, Schweden und Finnland. Ziel ist es, den Austausch über Leuchtturm-Projekte, die die Integration von zuwandernden Menschen in den Regionen unterstützen.

Eine Abordnung unserer Stadtgemeinde nahm am 18. und 19. September an der 4. Internationalen Projekt-Konferenz als Teil der Leader-Region Linz Land in Lappajärvi (Finnland) teil. Vizebürgermeisterin Renate Heitz, Sozialstadträtin Andrea Hettich und Ansfeldens Referent für kommunales Zusammenleben Mag. Gregor Kraftschik stellten Ansfeldner „Leuchtturm-Projekte“ wie die Brücken~bauer~Innen oder das Wir.Buch vor und „bauten für Ansfelden Brücken“ zu Akteurinnen und Akteuren aus den anderen Projektpartnerländern. Teil der Abordnung aus Linz Land waren auch Ingrid Fremuth (Gemeindeverwaltung Kirchberg-Thening), Mag.a Agnes Rathberger-Reiter (REKI Linz-Land) und Isolde Fürst, die als Geschäftsführerin der LEADER-Region Linz Land die Reise organisierte.

  • Einen Bericht über die Konferenz (in der Unionssprache Englisch) gibt’s auf der Projektseite.
  • Sozialstadträtin Andrea Hettich über die Konferenz: „yksi kaksi kolme = 1, 2, 3 – meine Eindrücke als Fremde in Finnland: ohne Sprachkenntnisse wirst immer nur Bahnhof verstehen und immer ein Fremder bleiben!“ und Vizebürgermeisterin und Kulturstadträtin Renate Heitz findet: „Hab von Schweden bis Tirol interessante Menschen, die im Integrationsbereich arbeiten, kennen gelernt. Das war eines der schönsten Ergebnisse der Konferenz in Finnland.“

Zwei Halbzeiten für eine Stadt: Dialog Zusammenleben in Ansfelden

Im Grundsatzpapier „Zusammenleben“ definiert Ansfelden als Stadt die Werte „Respekt“, „Vielfalt“, „Mitspielen“, „Zuhause“ und „Willkommen“ als Grundwerte im Zusammenleben. Dazu hat sich die Stadtpolitik Gedanken gemacht, was das bedeuten kann. Die Stadt ist jedoch mehr als ein Gemeinderatsbeschluss und ein paar Definitionen. Das sind Sie & Ihre Nachbarn & Wir & alle, die hier leben. Mit all ihren Ideen, Gedanken und Perspektiven.

Ins Gespräch kommen über gutes Zusammenleben

Bei den Dialogständen „Zwei Halbzeiten für eine Stadt“ kommen interessierte Menschen zu den Grundwerten ins Gespräch! Was heißt Respekt haben für Sie? Wo und wie heißen Sie ihre Nachbarn willkommen? Was brauchen Sie, damit Sie in der Stadt „mitmachen können“? Und was kann die Stadt tun, damit Sie sich hier zuhause fühlen?

  • Donnerstag, 13. Juli 2017 von 19 bis 20.30 Uhr am Hauptplatz Ansfelden im Stadtteil Haid
  • Donnerstag, 21. Juli 2017 von 19 bis 20.30 Uhr am Vorplatz des ABC im Stadtteil Ansfelden

Mit dabei sind Bürgermeister Manfred Baumberger, Sozialstadträtin Andrea Hettich und engagierte Menschen rund um gutes Zusammenleben in der Stadt. Davor gibt’s am 13. Juli ein Picknick im Park und am 13. und 21. Juli das Ansfeldner sommer.luft.kino mit „Willkommen bei den Hartmanns“ und „Hotel Rock’n’Roll“ – bei freiem Eintritt versteht sich!

Gemeinsam sind wir Stadt – gutes Zusammenleben braucht Sie und auch Ihre Ideen!

Ansfelden.Fest.Engagiert – Zusammenkommen rund um den Prozess Zusammenleben

„Wer gemeinsam arbeitet, soll auch gemeinsam feiern!“ –  Seit über sechs Jahren engagiert sich Ansfelden gemeinsam im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ darin, die Stadt zu einer noch lebenswerteren Gemeinschaft zu machen. Mit vielen guten Ideen, Anregungen, Vorschlägen aber auch tatkräftigem Engagement tragen viele Menschen in und rund um den Prozess entschieden zum guten Gelingen bei.

Das Prozessleitungs-Team Bürgermeister Manfred Baumberger & Sozialstadträtin Andrea Hettich luden als DANKESCHÖN für die gute Arbeit am 23. November 2016 ins Anton-Bruckner-Centrum Ansfelden zum „Ansfelden.Fest.Engagiert“ ein. Auf der Gästeliste standen aktive Mitglieder in den Arbeitsgruppen des Prozesses Zusammenleben in Ansfelden, die frewillig Engagierten aus der Stadtbibliothek, dem Sozialmarkt Ansfelden und dem Besuchsdienst sowie alle aktiven Personen rund um das Quartier für Menschen, die auf der Flucht sind in Ansfelden.

Höhepunkt des Abends war die Welt-Premiere des Brücken~bauer~Innen-Videos. Darin berichten Brücken~bauer~Innen über Ihre Motivation, sich für gutes Zusammenleben einzusetzen und Hass, Respektlosigkeit und Engstirnigkeit keine Chance zu geben. Im Anschluss gab’s Möglichkeit, sich bei leckeren und reichhaltigen Brötchen aus der Küche des Bezirksaltenheimes Haid und Getränken der ABC-Bar zu vernetzen.

aHAIDaFEST 2016 – Ansfelden feierte ein Fest zum Mitmachen

Gemeinsam neue Varianten ausprobieren: bei Macarena tanzt auch Bürgermeister Manfred Baumberger mit.

Gemeinsam neue Varianten ausprobieren: bei Macarena tanzt auch Bürgermeister Manfred Baumberger mit.

Gemeinsam feiern, gemeinsam Freude haben, miteinander etwas ausprobieren: das verbindet, macht Spaß und baut Brücken zwischen den Menschen. Rund 150 gut gelaunte Gäste feierten am 12. November 2016 das 7. Ahaidafest – das Ansfeldner Mitmach-Fest im Neuen Stadtzentrum Ansfelden. Mit dabei waren unter dem Motto „mitmachen, mit dabei sein und dem anderen begegnen“  die Werksmusik Nettingsdorf, die Goldhaubengruppe Haid, der Jugendtreff Echo, der Treffpunkt mensch & arbeit Nettingsdorf, die Brücken~bauer~Innen, die Kinderfreunde Oberösterreich mit der Ortsgruppe Haid, Das Napalm Quintett, Rubija Begic … und viele Ansfeldnerinnen und Ansfeldner (unter Ihnen Bürgermeister Manfred Baumberger, Vizebürgermeisterin Renate Heitz, Vizebürgermeister Christian Partoll, Sozialreferentin Andrea Hettich) die offensichtlich viel Spaß und Freude bei Impro-Theater, Fotoecke, Lachyoga, Bauchtanz und Musik hatten.

Rund 200 Besucherinnen und Besucher feierten beim Frühlings- und Begegnungsfest im ABC Ansfelden

Livemusik, tanzen, z ´amsitzen, gut essen – so starteten die engagierten Freiwilligen und die Bewohner des Quartiers für Menschen, die einst auf der Flucht waren gemeinsam mit rund 200 Besucherinnen und Besuchern in den Frühling! Gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Renate Heitz und Sozialstadträtin Andrea Hettich war auch Bürgermeister Manfred Baumberger als Vertreter der Stadt Ansfelden auf dem Fest und berichtete dazu auf seinem Facebook-Account:

BaumbergerFlüchtlingeFacebook

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Der Ansfeldner Fotograf Otto Rockenschaub hat Fotos vom Fest gemacht, die wir bald auf den Flickr-Seiten der Stadt mit ihnen teilen dürfen.

Gutes Zusammenleben in der Stadt gemeinsam mit den Menschen gestalten: nun ein Anliegen aller Fraktionen in Ansfelden

Steuergruppe "Zusammenleben in Ansfelden". Alle Fraktionen im Gemeinderat machen mit, wenn es um die Gestaltung von gutem Zusammenleben in unserer Stadt geht. Für ein menschenfreundliches, respektvolles, vielfältiges Ansfelden! (Foto: Stadt Ansfelden / Mag. Ines Höllinger)

Steuergruppe „Zusammenleben in Ansfelden“. Alle Fraktionen im Gemeinderat machen mit, wenn es um die Gestaltung von gutem Zusammenleben in unserer Stadt geht. Für ein menschenfreundliches, respektvolles, vielfältiges Ansfelden!
(Foto: Stadt Ansfelden / Mag. Ines Höllinger)

Ansfelden ist ein wirtschaftlich und kulturell starker, vielfältiger und spannender Lebensort. Um die Dynamik und das Potential, das sich daraus ergibt gut und zukunftsorientiert zu nutzen hat die Stadtpolitik 2010 den Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ ins Leben gerufen. Von Anfang an waren die Ansfeldner Gemeinderatsfraktionen SPÖ, ÖVP und die GRÜNEN mit dabei. Bürgermeister Manfred Baumberger: „Ich freu mich, dass nun auch die FPÖ Ansfelden in den Prozess eingestiegen ist und sich für ein Respekt-volles,  die Vielfalt schätzendes und neue Bürgerinnen und Bürger Willkommen-heißendes Zusammenleben engagieren will.“

Sozialstadträtin und Co-Prozess-Leiterin Andrea Hettich: „Wichtig ist für, dass wir als Politik gemeinsam darauf schauen, dass strukturelle Voraussetzungen für friedliches, respektvolles Zusammenleben geschaffen werden und Menschen, die sich dafür einsetzen Unterstützung und Wertschätzung erfahren.“

Ansfelden machte sich schlau über Arbeitsmöglichkeiten von Asylwerbern in Österreich

Sefa Yetkin vom AMS OÖ informierte die wissbegierigen Zuhörerinnen und Zuhörer über den Arbeitsmarktzugang von Asylwerberinnen und Asylwerbern.

Sefa Yetkin vom AMS OÖ informierte die wissbegierigen Zuhörerinnen und Zuhörer über den Arbeitsmarktzugang von Asylwerberinnen und Asylwerbern.

Wie ist das mit dem Arbeitsmarktzugang von Asylwerbern und Asylwerberinnen in Österreich? Was ist eine Beschäftigungsbewilligung, was Saisonarbeit? Dürfen „die“ eine Lehre machen oder wo dürfen „sie“ sonst arbeiten?

Diese und andere Fragen aus dem Leben beantwortete Sefa Yetkin als Migrationsbeauftragter des AMS Oberösterreich am 10. Februar 2016 im Anton-Bruckner-Centrum Ansfelden. 50 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bezirk kamen und informierten sich über Esatzkraftverfahren, Gemeinnützige Tätigkeit und Beschäftigungen, die eindeutig verboten sind.

Aus der Ansfeldner Stadtpolitik waren unter anderem Vizebürgermeisterin Renate Heitz, Sozialstadträtin Andrea Hettich und der Fraktionsobmann der GRÜNEN Thomas Lindmayer dabei. Eingeladen zum Vortrag hat Andreas Hiebl, Leiter des regionalen Kompetenzzentrums für Integration und Diversität (ReKI) in Linz Land.