_Zusammenleben wirkt 2017

Zusammenleben in Ansfelden – Einblicke 2017

Seit 2010 arbeitet die Stadt im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus der organisierten Zivilgesellschaft, Fördergeberinnnen und Maßnahmenträgern für gutes Zusammenleben zwischen den Menschen in der Stadt. Zentrale Maßnahmen sind dabei Angebote wie das Wohnumfeldprojekt „Ansfelden Miteinander“, Begegnungsförderung durch die „Brücken~bauer~innen“, Bildungsprojekte wie „Rucksack“, „Frühe Sprachförderung“ oder „Lesetandem“ und auch der Fördertopf „Jack D.“ und „Jugend im Dialog“ für gesellschaftliche Sensibilisierung in den Schulen oder auch die „Willkommensmappe“.

  • Am Blog Zusammenleben berichtet das Referat für kommunales Zusammenleben regelmäßig über die Aktivitäten rund ums Zusammenleben in der Stadt und liefert Handwerkszeug und Ideen zum Weiterdenken.
  • Lesen Sie in der Kategorie „Zusammenleben wirkt 2017“ die Berichte zu ausgewählten Eckpunkten im letzten Jahr!

Forum.Zusammenleben – gemeinsam ein attraktives Ansfelden gestalten

Sich untereinander austauschen, gemeinsam Netze knüpfen und aktiv werden: Ansfelden lud am 29. November 2017 zum Forum.Zusammenleben 2017. Über 70 aktive Menschen aus Vereinen und Organisationen in und rund um die Stadt besuchten die Konferenz für gutes Zusammenleben. Die Brucknerstadt im Herzen von Linz Land fördert seit vielen Jahren aktiv gutes Zusammenleben zwischen den Bürgerinnen und Bürgern. Starke Partner wie Vereine, Organisationen, die Stadtpolitik und Stadtverwaltung gestalten gemeinsam mit vielen Akteurinnen & Akteuren konstruktives Miteinander in der Stadt.

Netze knüpfen, Ideen mitdenken und aktiv werden

Akteurinnen & Akteure, die gutes Zusammenleben in der Stadt aktiv mitgestalten, nutzen beim Forum.Zusammenleben die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen. Dazu bietet das Referat für kommunales Zusammenleben Infos zu den bestehenden Angeboten rund um den Fachbereich. Der Überblick über die Projekt-Ideen im kommenden Jahr und die Einladung aktiv zu werden runden das Programm ab.

Zusammenleben passiert täglich: dranbleiben zahlt sich aus

„Ich bin begeistert, mit welcher Ausdauer so viele Menschen sich in Ansfelden für ein gutes Miteinander aktiv einsetzen. Egal ob in den Kindergärten, den Schulen oder auch in mehr und mehr in Vereinen – es ist klar zu spüren: Den Ansfeldnerinnen und Ansfeldner liegt’s am Herzen, dass Menschen hier gut leben können. Für dieses außergewöhnliche Engagement sag ich ganz herzlich Danke!“ freut sich Sozial-Stadträtin Andrea Hettich.

Ansfelden bietet Ideen zu Respekt und Vielfalt im Wir.Buch 

Im Rahmen des Forum.Zusammenleben präsentierte das Team.Zusammenleben das „Ansfeldner Wir.Buch“. Ansfeldnerinnen und Ansfeldner kamen in den letzten zwei Jahren bei Veranstaltungen zu Fragen wie „Was bedeutet Respekt für mich?“ oder „Was können andere zum Thema Vielfalt beitragen?“ in den gemeinsamen Dialog. Die Sichtweisen, Ideen und konkreten Tipps von Menschen in Ansfelden dazu machen die Ansfeldner Grundwerte Vielfalt, Respekt, Mitspielen, Zuhause und Willkommen lebendig. Die 32-seitige Handreichung für gutes Zusammenleben ist eine Zusammenfassung und Inspiration aus über 600 Anregungen, die Ansfeldner Bürgerinnen und Bürger formuliert haben. 

Inspiration von und für Menschen in Ansfelden & darüber hinaus

„Mit dem Wir.Buch ist den Ansfeldnerinnen und Ansfeldnern etwas innovatives und wegweisendes gelungen. In vielen Orten wird von Integration geredet – nur welche Werte stehen da dahinter? Hier in Ansfelden ist das Wir.Buch ein Werk für Menschen in der Stadt von Menschen aus der Stadt, die sich mit Fragen rund um Respekt und Vielfalt befasst haben. Das ist ganz nah dran, näher als jeder Ratschlag-Geber es je sein kann.

Und: zumindest in Oberösterreich gibt’s kein ähnliches mir bekanntes Projekt, wo sich bei so vielen Dialog-Angeboten eine so interessierte Zahl an Leuten über Werte wie Respekt oder Willkommen-sein unterhalten hat. Vielleicht inspirieren ja die Handreichungen und Ideen in dem Buch auch andere Städte, Organisationen und Gemeinschaften, sich gemeinsam darüber Gedanken zu machen, was ihre Grundwerte im konkreten bedeuten können.“ so Bürgermeister Manfred Baumberger. 

Musik und Fest für alle, denen gutes Zusammenleben wertvoll ist

Musikalisch wurde das Fest von Marcel Hutter auf der Handpan begleitet. Für das leibliche Wohl sorgte Heinrich Hettich mit sehr schmackhaftem Truthahn aus der Feuerkiste, das Team des Bauernladen Ansfelden mit Beilagen und das Gastro-Team des Anton-Bruckner-Centrum Ansfelden. Organisiert wurde der Abend vom Referat für kommunales Zusammenleben in der Stadtverwaltung Ansfelden, umgesetzt vom Team.Zusammenleben der Stadt Ansfelden.

Zusammenleben in Ansfelden & Jugendbüro Ansfelden präsentieren: Das Wir.Buch

Die nächsten Tage im Druck: das Ansfeldner Wir.Buch

Ende November 2017 präsentiert Ansfelden mit dem Wir.Buch die gesammelten Ergebnisse aus Gemeinsam sind wir Stadt.

Wir laden ein: Am Mittwoch, 29. November 2017 (ABC Ansfelden, Beginn 19 Uhr) stellt das Team.Zusammenleben im „Wir.Buch“ diese Impulse als eine Handreichung von AnsfeldnerInnen für AnsfeldnerInnen zum guten Zusammenleben in der Stadt vor. Musikalisch wird der Abend von Marcel Hutter auf der Handpan begleitet. Der Eintritt ist frei!

Gemeinsam sind wir Stadt macht Grundwerte lebendig

2015 startete die Stadt Ansfelden mit dem Dialog-Projekt „Gemeinsam sind wir Stadt“ einen intensiven Austausch über die Ansfeldner Grundwerte.  Über 600 Statements von Ansfeldner und Ansfeldnerinnen zu den fünf Grundwerten „Willkommen“, „Zuhause“, „Respekt“, „Vielfalt“ und „Mitspielen“ geben Einblicke in die Ansichten der Bevölkerung zum Zusammenleben in der Stadt. Was ist wichtig dabei? Was kann hilfreich sein? Die zusammengefassten Ergebnisse im Wir.Buch sind Ideenanstöße, selbst darüber nachzudenken. 

Bereits seit 2010 geht Ansfelden einbindende Wege in Sachen Zusammenleben. Im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ gestalten Menschen aus Ansfeldner Vereinen und Organisationen  gemeinsam mit politischen EntscheiderInnen gutes Mit- und Nebeneinander in der Stadt. Orientierung geben dabei die fünf Grundwerte „Willkommen“, „Zuhause“, „Respekt“, „Vielfalt“ und „Mitspielen“.

Ansfelden Miteinander beim Weihnachtsmarkt der Vereine

Stimmungsvolle Weihnachtsmusik, Kekse, Punsch und frohe Zeiten: Am 2. Dezember 2017 laden Ansfeldner Vereine mit Unterstützung der Stadt zum Weihnachtsmarkt auf den Ansfeldner Hauptplatz im Stadtteil Haid ein. Auch die freiwillig Engagierten rund um das Wohnumfeldprojekt „Ansfelden Miteinnander“ sind heuer dabei und bieten bei Gebäck und Punsch die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen.

  • Die Weihnachts-Stände sind von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
  • Um 14 Uhr gibt’s das Kindertheater „Ein Fisch zum Weihnachtsfest“ der Theatergruppe des Siedlervereins Ansfelden.
  • Um 15 Uhr kommen der Nikolaus und die Trauner Teufeln.

Vereine pflegen die Gemeinschaft und bereichern die Stadt kulturell und sportlich. Unterstützen auch Sie dieses Engagement!

 

Martinsfest: Miteinander teilen in den Ansfeldner Kindergärten

„Kipferl-Teilen“ – Teilen ist ein hoher Wert und wird in den Ansfeldner Kindergärten auch im Rahmen des Martinsfests vermittelt.

Anfang November feiern manche Ansfeldnerinnen und Ansfeldner das Martinsfest. Für einige geht’s dabei um die Laterne, die Gans und den schönen Gesang. Andere wiederum legen hier Wert auf die Moral von der Geschichte des Bischof von Tours: Der hat – so die Legende – geteilt, was er hatte.

Den Wert dahinter vermitteln unsere Kolleginnen den Ansfeldner Kindern auch dieser Tage in den städtischen Kindergärten – sei es mit der Geschichte vom Kartoffelkönig oder am praktischen Beispiel des „Kipferl-Teilens“.

Ansfelden Miteinander: Schau-Mülltrennen in Ansfelden mit dem Bezirksabfallverband

Eine einfache Rechnung: Wer seinen Müll richtig trennt, spart sich Abfallgebühren und sichert wertvolle Rohstoffe für eine weitere Verwendung. Ein offenes Geheimnis ist: das funktioniert nicht immer überall gleich gut.

Die freiwillig Engagierten rund ums Ansfeldner Wohnumfeldprojekt AnsfeldenMiteinander im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden wolltens genau wissen. In einer Ansfeldner Wohnhausanlage haben Sie gemeinsam mit dem Bezirksabfallverband Linz Land, den Bewohnerinnen und Bewohnern vor Ort und mit Unterstützung von unseren Kolleginnen & Kollegen vom Ansfeldner Bauhof den Inhalt einer Restmülltonne „auseinander genommen“.

  • Was schätzen Sie, wie viel da richtig getrennt wurde? Alle Infos dazu gibt’s im Dokumentations-Video!

Mehrsprachchancen-Lesung für Volksschulkinder in der Stadtbibliothek Ansfelden

Die Stadtbibliothek Ansfelden hat sich zum Europäischen Tag der Sprachen am am Dienstag, 26. September 2017 eine tolle Aktion überlegt: Maria Egger, eine der freiwilligen Mitarbeiterinnen, hat für Kinder der 1. Klasse Volksschule Haid eine kurzweilige, mehrsprachige Lesung organisiert: Fatima Hammoud, Izeta Bajrektarevic und Valentina Peters vom Institut Interkulturelle Pädagogik haben für die jungen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner Gedichte und Geschichten auf Deutsch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Türkisch und Rumänisch gelesen.

„Ich möcht mit dem Angebot den Kindern vermitteln: jede Sprache hat ihrer Schönheit. Und auch in einem vielsprachigen Ansfelden ist es wichtig, Deutsch als gemeinsame Sprache zu lernen. Weil wir uns dann so besser verstehen und vieles einfacher wird.“ meint Maria, die seit 2011 bei uns in ihrer Freizeit mitarbeitet und nächstes Jahr die Ausbildung Ehrenamtliche und nebenberufliche BibliothekarInnen abschließen wird.

Wie fremd ist die Fremde? „Ankommen“ am Hauptplatz Ansfelden

Am Freitag, 22. September 2017 performten junge Schauspielerinnen und Schauspieler des BRG Traun mit „Ankommen“ ein doppelt bewegendes Theaterstück am Hauptplatz im Ansfelner Stadtteil Haid. Fragen rund um einen Neustart in der Fremde standen beim Stück im Mittelpunkt: „Wo finden momentan Heimatlose dort, wo zunächst alles fremd ist, wieder einen Ankerplatz?“ oder „Wie fremd ist die Fremde und wie wird sie vertraut?“. Die Theaterbesucherinnen und -besucher waren dabei selbst Teil der Geschichte: durch das Spazieren von Station zu Station fühlte sich „Ankommen“ jedes mal ein Stück realer an.

Entwickelt wurde dieses Stück von Schülerinnen und Schülern des BRG Traun gemeinsam mit ihren Lehrenden Mag. Ute Bauer und Mag. Andrea Plass. Die Performance entstand in Zusammenarbeit mit der Choreographin und Tänzerin Silke Grabinger (SILK-fluegge) und dem syrisch-österreichischen Autor Ali Al Hasan. Veranstaltet wurde dieser Abend vom Jugendbüro der Stadt Ansfelden und den Ansfeldner Brücken~bauer~innen, unterstützt vom Referat für kommunales Zusammenleben und Ansfelden/Kultur.

Sommersprachcamp 2017: Lernen, Spaß und Freizeitgestaltung im August in Ansfelden

Das Sommersprachcamp ist ein Angebot für Eltern, die ihren Kindern gute Bildung ermöglichen möchten. Dabei haben die jungen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner die Chance, das in der Schule Gelernte zu festigen und sich auf das kommende Schuljahr gut vorzubereiten. Gleich, welche Staatsbürgerschaft sie haben, welche Sprachen sie sprechen – Lernen, Spaß und gemeinsame Freizeitgestaltung: darum geht’s!

Der besondere Pluspunkt liegt darin, dass es nicht nur ums Wiederholen von bereits Gelerntem geht, sondern auch Neues dazu kommt. So zum Beispiel beim Besuch beim „Huber in Grabwinkel“, wo die 39 Ansfeldner Kinder im Sommersprachcamp gemeinsam am Hof von Stefanie Moosbauer erfahren, welches Gemüse wann geerntet, wie man daraus leckere Pizza bäckt und wie zum Beispiel Hendln gern gestreichelt werden wollen. Da lernt man für’s Leben!

Noch bis 1. September 2017 sorgt das Team aus motivierten Pädagoginnen und Pädagogen vom Institut Interkulturelle Pädagogik unter der Leitung von Aylin Bienert schon von der Früh weg im Gebäude der NMS Haid II für gute Laune – und bereitet unter anderem gemeinsam das Frühstück für die rund 40 jungen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner vor. Durchgeführt wird das Angebot im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden vom Institut Interkulturelle Pädagogik, einer verlässlichen Kooperationspartnerin wenn’s um Bildung in der Stadt geht.

Gemeinsam sind wir Stadt – Was denken Menschen bei „Zwei Halbzeiten für eine Stadt“ zu den Ansfeldner Grundwerten?

Im Rahmen des Dialog-Projekts „Gemeinsam sind wir Stadt!“ aus dem Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ haben sich Besucherinnen und Besucher beim Bürger-Dialog „Zwei Halbzeiten für eine Stadt“ über die fünf Ansfeldner Grundwerte unterhalten. Wir haben mitnotiert und die Gedanken für Sie in Bildern zusammengefasst.

Lesen Sie nach, was AnsfeldnerInnen zu folgenden Fragen denken:

 

Hier am Blog Zusammenleben in Ansfelden finden Sie die gesammelten Ergebnisse!