Stadtentwicklung

Freitag, 2. September 2016: Gemeinsamer Nachtspaziergang durch den Stadtteil Haid

banner-sw-haid-nocht-04„In Haid geht’s so zu!“, „Da kannst dich in der Nacht eh nicht mehr auf die Straße trauen!“, „Dauernd wirst angepöbelt!“, „Haid ist wie der wilde Westen!“

Stimmt das so? Woher kommt die Angst bei manchen Menschen wenn es um Haid geht? Wer sind eigentlich „die Jugendlichen“ in Ansfelden? Welche Ideen gibt es für die Gestaltung des öffentlichen Raumes? Am Freitag, 2. September 2016 gibt es ab 22 Uhr die Gelegenheit, die Ansfeldner Streetworkerinnen bei einem nächtlichen Streifzug zu begleiten und sich über die Themen zu unterhalten. David Popela, Viktoria Wimhofer und Stefan Leyerer arbeiten als Streetworker in unserer Stadt und geben dabei Einblicke in ihre Arbeitserfahrungen. Treffpunkt ist vor der Post-Filiale am Ansfeldner Hauptplatz in Haid! Anmeldung ist hilfreich jedoch nicht unbedingt erforderlich.

  • Wie lange der Spaziergang dauert, wo Sie sich anmelden können (wenn Sie möchten) und was es noch dazu gibt lesen Sie auf den Stadtseiten ansfelden.at!

Ansfelden nimmt’s in die Hand: Weiterentwicklungen im Kindergarten-Bereich

Stadtamtsdirektor und Leiter der Verwaltung Dr. Wilhelm Wilfinger (links) gemeinsam mit den engagierten Pädagoginnen Sabrina Hettich, Birgit Penninger, Edith Jung, Melanie Derndorfer, Veronika Kirchberger, Sandra Weissenberger, Anja Oberleitner und Andreas Klausberger (Leiter Personalstelle Stadtverwaltung Ansfelden). Nicht am Bild und doch dabei: Kindergarten-Koordinatorin Angela Altreiter.

Stadtamtsdirektor und Leiter der Verwaltung Dr. Wilhelm Wilfinger (links) gemeinsam mit den engagierten Pädagoginnen Sabrina Hettich, Birgit Penninger, Edith Jung, Melanie Derndorfer, Veronika Kirchberger, Sandra Weissenberger, Anja Oberleitner und Andreas Klausberger (Leiter Personalstelle Stadtverwaltung Ansfelden). Nicht am Bild und doch dabei: Kindergarten-Koordinatorin Angela Altreiter.

Was braucht es an Weiterbildung, damit wir Kindergartenpädagoginnen auch in Zukunft unsere Arbeit gut machen können? Welche Themenfelder und Projekte möchten wir weiterentwickeln? Wie schaut es mit den organisatorischen Rahmenbedingungen bei unserer Arbeit aus?

Um auf diese spannenden Fragen gemeinsam gute Ansätze  zur konstruktiven Entwicklung zu finden gründeten im Mai 2016 engagierte Pädagoginnen aus Ansfeldner Kindergärten die neue Arbeitsgruppe „Team Kindergarten“ im Rahmen des Prozesses „Zusammenleben in Ansfelden“. „Basis der Überlegungen sind dabei die Ergebnisse aus den Workshops „Vielfalt.Kindergarten“, wozu im Herbst 2015 durch alle Kindergarten-Pädagoginnen und Helferinnen eingeladen waren.“ so Arbeitsgruppen-Koordinatorin Sandra WeissenbergerKindergarten-Koordinatorin Angela Altreiter ergänzt: „Dabei geht es um Themen wie Pädagogik und Vielfalt, Stärkung unserer Rolle und auch die Weiterentwicklung der Elternarbeit, des Sprachförderkonzeptes und den Nahtstellen zwischen Verwaltung, Schulen und dem Prozess Zusammenleben in Ansfelden“

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die bereits vorliegenden Ideen kurz-, mittel- und längerfristig auf den Weg bringen und in konkrete Handlungsmaßnahmen zu gießen. Im Frühjahr 2017 soll eine stadtspezifische Bildungsreihe rund um den Themenbereich „Vielfalt.Kindergarten“ angeboten werden.

Sommer.luft.Kino in Ansfelden im Juli und August 2016

sommerkino16Der kommende Sommer wird in Ansfelden noch mal schöner. Im Juli und August 2016 gibt es auf der Riesenleinwand am Ansfeldner Hauptplatz in Haid bei freiem Eintritt zwei herrlich sommerliche Komödien beim sommer.luft.kino  zu sehen. Mit „Wir sind die Neuen“ (Do, 21. Juli 2016) und „Verstehen Sie die Béliers?“ (Do, 4. August 2016) heißt es jeweils ab 21.15 Uhr: Film ab!

Bereits ab 20 Uhr gibt es Getränke, Snacks, Popcorn und Begegnung – schließlich trifft man bei freiem Kino unter freiem Himmel nicht nur Kinobegeisterte, sondern auch alte Freundinnen, Freunde und neue Bekannte.

 

Aktiv werden in der Couragierten Gemeinde: kostenlose Basis-Workshops im Juni 2016

banner-couragierte-gemeinde-5eAnsfelden ist als „Couragierte Gemeinde“ Pilotgemeinde eines der gegenwärtig interessantesten und innovativsten Sicherheitsprojekte im deutschsprachigen Raum. Dabei treten engagierte Ansfeldner Bürgerinnen und Bürger gemeinsam gegen Gewalt, Vandalismus, Respektlosigkeit und Diskriminierung auf. Gemeinsam entwickeln sie Maßnahmen, die das Sicherheitsgefühl und den sozialen Zusammenhalt stärken. Am 9. Mai 2016 machten sich 40 interessierte Ansfeldnerinnen und Ansfeldner persönlich ein Bild über das neue Angebot in der Stadt. Neben den wesentlichen Informationen zu dem Projekt gab es dazu Informationen zur „Neuen Autorität“ und Impulse zu Zivilcourage durch Mitglieder des Projektteams.

All jene, die beim „Netzwerk Zivilcourage“ mitwirken wollen, sind nun zu einem Basis-Workshop eingeladen. In diesem rund dreistündigen Workshop wird das grundlegende Know-How zur „Neuen Autorität“ und zu Zivilcourage vermittelt. Auch gemeinsame Handlungsmöglichkeiten werden dabei erarbeitet.

Die kostenlosen Basis-Workshops finden unabhängig voneinander statt am:

  • Freitag, 3. Juni von 17 Uhr bis 20 Uhr im Stadtsaal / Neues Stadtzentrum, Stadtteil Haid
  • Dienstag, 21. Juni von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr im ABC-Gwölb, Stadtteil Ansfelden
  • Mittwoch, 6. Juli von 17 Uhr bis 20 Uhr, Ort noch offen.
  • Bitte melden Sie sich an! Günter Kienböck (0676/898 480 201 oder  jep@ansfelden.at) freut sich darauf!

Zusammenleben in Ansfelden lädt ein zu „Vielfalt.Durchstarten“

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forum.Zusammenlebens 2014 im Gespräch. Foto: Martin Ilich, CC-BY

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forum.Zusammenlebens 2014 im Gespräch. Foto: Martin Ilich, CC-BY

Die Arbeitsgruppen im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ haben – dank des Engagements der Mitglieder – in den letzten 4 Jahren bereits Tolles geleistet! So sind aus den Überlegungen Angebote wie das Wohnumfeldprojekt Ansfelden Miteinander, die Sprachmittler bei Elternsprechtagen oder das jedes Jahr begeisternde aHAIDaFEST entstanden. Darauf möchte die Stadt aufbauen und auch die kommenden Jahre weiter an einer menschenfreundlichen, attraktiven Stadt arbeiten.

Um gemeinsam in die neue Arbeitsperiode zu starten laden daher Bürgermeister Manfred Baumberger und Sozial-Stadträtin Andrea Hettich alle bisherigen Mitglieder der Arbeitsgruppen – und potentielle neue Mitglieder – zur Veranstaltung „Vielfalt.Durchstarten“ im April 2016 ins neue Stadtzentrum ein. Dabei geht es einerseits darum, Danke für die bereits geleistete Arbeit zu sagen und Fragen zu klären wie Was ist eine Arbeitsgruppe? Welche Arbeitsgruppen gibt es? Welche Rolle spielen Arbeitsgruppen im Prozess Zusammenleben? Andererseits sollen die Arbeitsgruppen einen Überblick über die Themenfelder im Bereich Zusammenleben in Ansfelden bekommen und so gut durchstarten können.

  • Wir halten Sie im hier im Blog auf dem Laufenden. Regelmäßig reinschauen lohnt sich!

Ansfelden wird Couragierte Gemeinde

banner-couragierte-gemeinde-5eNeue Ideen zur Sicherheit entwickeln, den sozialen Frieden stärken und ein respektvolles Miteinander fördern!

Basierend auf dem Konzept der „Neuen Autorität“ (gemeinschaftliches Lösen von Konflikten und ein lösungsorientiertes Miteinander) ist die Stadt Ansfelden vorne mit dabei und wird zur Courgierten Gemeinde. Denn: stabile Netzwerke und respektvolle Beziehungen bieten Menschen einen kompetenten, sorgsamen und sicheren Orientierungs- und Handlungsrahmen. Und das ist gelebte Gewalt- und Vandalismus-Prävention.

Internationaler Tag gegen Rassismus

Manfred Baumberger - Rassismus mog i nedRassismus ist eine Ideologie, die Menschen nach Körpertypen und -merkmalen einteilt und aus biologischer Verschiedenheit eine soziale Wertigkeit baut. Das lähmt, verletzt, macht Angst, macht hilflos. Und es birgt Gefahren in sich, auf die aufmerksam gemacht werden muss: Verletzung der Menschenrechte, Ausgrenzung ganzer Gruppen aus gesellschaftlichen Prozessen, Verhinderung jeglicher Integration.

Mit einer Facebook-Kampagne anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus macht das Bündnis „Rassismus mog i ned“   auf das Thema aufmerksam. Dabei zeigen bekannte Persönlichkeiten, dass Rassismus keinen Platz haben soll.

Auch Ansfeldens Bürgermeister Manfred Baumberger machte dabei mit – und stellt klar, dass auch bei ihm für Rassismus kein Platz ist.

 

12. März 2016: Zammruckn zua Traun

ZammrucknTraunDen Frühling gemeinsam begrüßen und zur Traun „zammruckn“ – dazu laden die Trauner Angebote Wohnen im Dialog Traun, Pfarre Traun, Streetwork, Jugendzentrum X-Treff, iPunkt, Frauengruppe IRIS, Rotes Kreuz und das Integrations- und Jugendservice TOGETHER der Stadt Traun am Samstag, 12. März 2016 ab 14 Uhr am Kirchenplatz St. Martin beim frühlingshaften Begegnungsfest „Zammruckn zua Traun“ ein.

aHAIDaFEST 2015: Ansfelden feierte ein lebendiges Fest zum Mitmachen

Linedance und viele freudvolle Angebote zum Mitmachen beim aHAIDaFEST in Ansfelden (Foto: O. Rockenschaub)

Linedance und viele freudvolle Angebote zum Mitmachen beim aHAIDaFEST in Ansfelden (Foto: O. Rockenschaub)

Rund 200 gut gelaunte Gäste feierten am Samstag, 14. November 2015 das sechste aHAIDaFEST unter dem Motto „mitmachen, mit dabei sein und dem anderen begegnen“ im Neuen Stadtzentrum Ansfelden.

Ob Linedance, Improtheater, Fotoecke oder Bollywood-Workshop: „Ein Blick in die Gesichter der Leute bei aHAIDaFEST zeigte, dass eines klar ist: gemeinsam feiern, gemeinsam Freude haben, miteinander etwas machen verbindet, macht Spaß und baut Brücken zwischen den Menschen.“ freut sich Bürgermeister Manfred Baumberger über den Erfolg.

Landesweite Wohnungsvergaberichtlinien in Vorarlberg: Integration statt Separation

Vor einem Jahr wurden von der Vorarlberger Landesregierung landesweite Wohnungs-Vergabe-Richtlinien für Miet- und Mietkaufwohnungen und betreute Wohnungen beschlossen. Dabei ersetzt erstmals eine bindende landesweite Vergaberichtlinie die bisher von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich vorhandenen Regelungen.

Die Richtlinie wurde in einem gemeinsamen Prozess mit Gemeinden erarbeitet und regelt die Bedarfsermittlung, die Bewerbung und die Dringlichkeitsreihung samt Ausnahmen zum Zweck einer sozialen Mischung. Der Vergabeprozess selbst ist nach wie vor interne Organisation jeder Gemeinde.