Schule

Sprachmittler in der Schule: Laiendolmetscher-Lehrgang in Linz

Seit 2011 können PädagogInnen der Ansfeldner Schulen bei Veranstaltungen wie Elternsprechtagen oder Klassenforen aus einem Pool von muttersprachlichen Begleitern Fachkräfte für Dolmetsch-Dienstleistungen anfordern. Durch die Maßnahme profitiert die Schulgemeinschaft als Ganzes: Die Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern wird verbessert und Eltern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, werden motiviert, diese Schulveranstaltungen zu besuchen. Das trägt zu einem entspannteren Schulklima bei, was wiederum allen zugutekommt.

Das Institut Interkulturelle Pädagogik bietet im Herbst einen weiteren LaiendolmetscherInnenlehrgang „Plus.Mehrsprachigkeit“ ab 29. September 2018 in Linz an. Lehrgangsleiterin Mag.a Andrea Jungwirth, AE vermittelt dabei in vier Modulen jeweils Samstag von 9 bis 16 Uhr Wissenswertes zur Tätigkeit als Laiendolmetscher. Der Abschluss findet mit einem mündlichen Abschlussgespräch mit der Lehrgangsleiterin am letzten Kurstag statt, bei dem auch die Zertifikate ausgehändigt werden. Die Kosten belaufen sich auf 150 EUR. Anmeldungen bis spätestens 27. September 2018 verbindlich unter institut@vhsooe.at inkl. Lebenslauf und unter Angabe der gesprochenen Sprachen.

Kunst zum Thema „Heimat“: VS Ansfelden gewinnt Preis

Kinder der 2b der VS Ansfelden gemeinsam mit Landerat Rudi Anschober bei der Preisverleihung zum Thema „Heimat“.
Foto: Land Oberösterreich

Was ist Heimat? Wie schaut das aus? Was geht einem dabei durch den Kopf? Im Schuljahr 2017/2018 lud die Integrationsstelle OÖ Schülerinnen und Schüler der 1. bis 12. Schulstufe ein, sich mit dem Begriff „Heimat“ kreativ auseinanderzusetzen. Die Volksschule Ansfelden hat mit Barbara Katzmair und den Schülerinnen und Schülern der 2b daran teilgenommen und einen der Hauptpreise (€ 600) gewonnen. Insgesamt wurden 38 Projekte in vier Kategorien eingereicht. Eine Expertenjury bestehend aus hat die zwölf Gewinner-Projekte ermittelt.

Die Kinder haben sich gemeinsam dabei mit Fragen wie „Was heißt Heimat? Wie sieht sie aus?“ auseinandergesetzt und die Ideen und Bilder in Zeichnungen kreativ umgesetzt. Die Gedanken dazu hat die Klassenlehrerin festgehalten und den Zeichnungen beigefügt. Bürgermeister Manfred Baumberger freut sich gemeinsam mit den aktiven Menschen in der Volksschule Ansfelden über die Auszeichnung und gratuliert herzlich zu der Wertschätzung des außerordentlichen Engagements.

Mit dem Lesetandem die Freude am Lesen an junge Menschen weitergeben

Mit dem Lesetandem (einem Angebot im Rahmen von „Zusammenleben in Ansfelden“) fördert die Stadt Ansfelden Bildung bei jungen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern in der Volksschule Ansfelden. Beim Lesetandem lesen freiwillig engagierte erwachsene Mentorinnen und Mentoren einmal die Woche – ein Semester lang –  eine Stunde – mit einem Kind. Sie wecken dabei das Interesse am Lesen und an Büchern, fördern die Kreativität und Vorstellungkraft, sind ein „starkes Lesevorbild“ und fördern Konzentration und den Sprachschatz der Kinder. Koordiniert wird das Angebot vom Verein für interkulturelle Begegnung und Kulturvermittlung (IBUK).

Möchten auch Sie Lesementorin oder Lesementor werden und Bildung in Ansfelden fördern? Das Team vom Verein IBUK, welcher das Angebot Lesetandem in Ansfelden koordiniert, informiert über das „Was?“ und „Wie?“ zum Lesetandem!

  • Fatima Malic Softic (Geschäftsführerin Verein IBUK) und Nadja Reichl (Projektleiterin Lesetandem) sind am 16. Juni 2018 beim Blasmusik Bezirksfest in Ansfelden dabei und beantworten gerne ihre Fragen …
  • … auch unter 0732 / 66 08 04 oder per E-Mail info@ibuk.at!
  • Hannah Haudum, Denise Mayer und Manfred Oberngruber erzählen im Interview über ihre Motiviation, sich beim Lesetandem zu engagieren.

Sprache entdecken und erleben im Sommersprachcamp Ansfelden 2018

Im Sommer 2018 bietet die Stadt Ansfelden gemeinsam mit dem Institut Interkulturelle Pädagogik zum fünften mal jungen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse im Sommersprachcamp zu festigen. In Kooperation mit der Neuen Mittelschule Haid richtet sich das Angebot an Volks- und Hauptschulkinder in Ansfelden. Das Sommersprachcamp findet vom 20. bis 31. August 2018 in der Neuen Mittelschule Haid II statt und bietet die Möglichkeit, sich gut auf den Einstieg in die nächste Schulstufe vorzubereiten, Freundschaften zu festigen und zu erweitern und Sprache aktiv und lebhaft wahrzunehmen.

Lernen in der Gruppe macht Spaß und Freude

„Das Schöne am Sprachcamp ist, dass hier neben dem Lernen der Spaß nicht zu kurz kommt. So lernen wir am Vormittag in der Gruppe; am Nachmittag spielen wir gemeinsam, basteln, expermientieren und machen Ausflüge. Dabei erweitern und verbessern die Kinder ihre Sprachkompetenzen spielerisch. Dabei fängt jeder Tag mit einem gemeinsamen Frühstück an und endet um 16 Uhr.“ erklärt Aylin Bienert, Projektleiterin des Sommersprachcamps in Ansfelden. Sie leitet das Team aus PädagogInnen an, die bis zu 35 Kinder in drei Gruppen motivieren und durch den Tag begleiten werden.

Gemeinderat unterstützt mit Sprachcamp Betriebs- und Wohnstadt Ansfelden

Bürgermeister Manfred Baumberger stellt klar: „Das Sommersprachcamp ist ein Angebot für Eltern, die ihren Kindern gute Bildung ermöglichen möchten. Egal, ob sie nun gut oder weniger gut Deutsch sprechen, ob sie Österreicher sind oder nicht – das sind alles unsere Ansfeldner Kinder, und die haben die besten Bildungsangebote verdient. Ich freue mich, dass der Gemeinderat diese Investiton in die Ansfeldner Zukunft auch heuer finanziell unterstützt. Dadurch können auch Familien mit geringem Haushaltsbudget ihren Kindern das Angebot machen.“ Auch Sozialstadträtin Andrea Hettich zeigt sich vom Angebot überzeugt: „Ansfeldens Bürgerinnen und Bürger waren und sind für Bildung offen. Von Mehrsprachigkeit – zu der auch Deutsch als verbreitete, gemeinsame Sprache zählt – und guter Bildung profitiert die Stadt als Gemeinschaft sowohl als Wohn-, als auch als Betriebsstandort.“

Anmeldungen in der Schule und über Netzwerkpartner

Die Informationsfolder zum Angebot mit der Möglichkeit, sich anzumelden erhalten interessierte Eltern ab Juni über die Schulen am Standort Haid. Ansfelden setzt im Bereich Zusammenleben auf gutes Netzwerk: Auch die Mitarbeiterinnen der Sozialberatungsstelle und im Bürgerservice haben dazu Informationen und sind Ansprechpartnerinnen für Menschen, denen eine gute Bildung ihrer Kinder wichtig ist.

Mehrsprachchancen-Lesung für Volksschulkinder in der Stadtbibliothek Ansfelden

Die Stadtbibliothek Ansfelden hat sich zum Europäischen Tag der Sprachen am am Dienstag, 26. September 2017 eine tolle Aktion überlegt: Maria Egger, eine der freiwilligen Mitarbeiterinnen, hat für Kinder der 1. Klasse Volksschule Haid eine kurzweilige, mehrsprachige Lesung organisiert: Fatima Hammoud, Izeta Bajrektarevic und Valentina Peters vom Institut Interkulturelle Pädagogik haben für die jungen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner Gedichte und Geschichten auf Deutsch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Türkisch und Rumänisch gelesen.

„Ich möcht mit dem Angebot den Kindern vermitteln: jede Sprache hat ihrer Schönheit. Und auch in einem vielsprachigen Ansfelden ist es wichtig, Deutsch als gemeinsame Sprache zu lernen. Weil wir uns dann so besser verstehen und vieles einfacher wird.“ meint Maria, die seit 2011 bei uns in ihrer Freizeit mitarbeitet und nächstes Jahr die Ausbildung Ehrenamtliche und nebenberufliche BibliothekarInnen abschließen wird.

Mit dem Lesetandem die Freude am Lesen an junge Menschen weitergeben

Die Lesementoren Denise Mayer, Manfred Oberngruber und Hannah Haudum freuen sich auf weitere Verstärkung im Mentoren-Team von „Lesetandem“!

Mit dem Lesetandem (einem Angebot im Rahmen von „Zusammenleben in Ansfelden“) fördert die Stadt Ansfelden Bildung bei jungen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern in den Volksschulen. Beim Lesetandem lesen freiwillig engagierte erwachsene Mentorinnen und Mentoren mit den Kindern. Sie wecken dabei das Interesse am Lesen und an Büchern, fördern die Kreativität und Vorstellungkraft, sind ein „starkes Lesevorbild“ und fördern Konzentration und den Sprachschatz der Kinder. Koordiniert wird das Angebot vom Verein für interkulturelle Begegnung und Kulturvermittlung (IBUK).

Möchten auch Sie Lesementorin oder Lesementor werden und Bildung in Ansfelden fördern? Das Team vom Verein IBUK, welcher das Angebot Lesetandem in Ansfelden koordiniert, informiert über das „Was?“ und „Wie?“ zum Lesetandem!

  • Fatima Malic Softic (Geschäftsführerin Verein IBUK) und Sumayya Ahmed, BA (Projektleiterin Lesetandem) sind am 27. Juli 2017 beim Picknick im Park und dem Sommerkino dabei und beantworten gerne ihre Fragen!

Stadt fördert Zeitgeschichte-Lernen in NMS Ansfelden mit Jack D.

Zeitzeugin Anna Hackl gemeinsam mit Lernenden beim Besuch in der NMS Ansfelden.

Wer mit 16 Jahren wählen darf, sollte Zusammenhänge und Folgen der Geschichte kennen: Unter diesem Leitgedanken engagieren sich Lehrende an der NMS Ansfelden außerordentlich und bieten den Lernenden neben dem „normalen Unterricht“ zusätzliche Bildungsmöglichkeiten an. Beim Besuch der Gedenk- und Lernorte Hartheim und Mauthausen, des Zeitgeschichtemuseums in der Voestalpine Linz und im Gespräch mit Zeitzeuginnen erfahren Schülerinnen und Schüler der 8. Schulstufe der NMS Ansfelden mehr über geschichtliche Zusammenhänge. Die Stadt Ansfelden fördert die demokratiepolitisch wichtige Bildung im Rahmen von „Jack D. – Check Demokratie“, einem Angebot der Stadt Ansfelden zur Förderung des guten Zusammenlebens.

Ansfelden fördert gutes Zusammenleben in der Schule

Ansfelden fördert seit Jahren mit verschiedenen Angeboten gutes Zusammenleben in der Stadt. Dabei entwickelt sie im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ gemeinsam mit AkteurInnen aus der organisierten Zivilgesellschaft Maßnahmen. Diese basieren auf konkreten Handlungsbedarfen in Themenfeldern und unterstützen die Agierenden bei konkreten Herausforderungen, die sich durch eine vielfältige Gesellschaft ergeben.

Bildung ist das, was Dich machen lässt, was Du machen willst

Besonders das Themenfeld Schule & Bildung liegt der Prozessleitung am Herzen. Mit folgenden Angeboten investiert die Stadt in ein friedliches, respektvolles Zusammenleben:

  • Mit dem städtischen Budgetopf „Jack D.“ fördert die Stadt Schulen und Vereine, die ihre SchülerInnen und jungen Mitglieder im Bereich Demokratie, Zivilcourage, Menschenrechte fortbilden. Dabei fördert die Stadt Angebote der politischen Bildung wie Bildungsfahrten in die Gedenkstätten Hartheim oder Mauthausen, den Besuch der Demokratiewerkstatt in Wien, einen Besuch im Landhaus Linz, Zivilcouragetrainings, das Planspiel „Miramix, StandUp! Menschenrechtsworkshops oder auch das projektXchange.
  • Das Angebot Jugend im Dialog  unterstützt Kinder dabei, Unterschiede als Chance zu entdecken, sich miteinander in Vielfältigkeit zu verständigen und zu lernen, wie Zusammenleben gut gelingen kann. Das Angebot wird im Auftrag und mit finanzieller Beteiligung der Stadt den Schulen angeboten und in Form von Workshop-Doppelstunden von Mitarbeitern der Volkshilfe OÖ FMB durchgeführt.
  • Die SprachmittlerInnen in Bildungseinrichtungen unterstützen Eltern und PädagogInnen dabei, ihre Anliegen und Fragen im Schulbereich über Sprachgrenzen hinweg zu bereden. PädagogInnen der Ansfeldner Schulen, der Horte und Kindergärten können bei Veranstaltungen wie Elternsprechtagen oder Klassenforen mehrsprachige Fachkräfte für Übersetzungen vor Ort anfordern. Das erleichert die Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern und Eltern die gerade Deutsch lernen besuchen die Veranstaltungen vermehrt.
  • Mit „Gemeinsam sind wir Stadt – und Du gehörst dazu“ laden wir Ansfeldner Schülerinnen und Schülern ein, die Ansfeldner Grundwerte durch ihre Sichtweise mit Leben zu erfüllen. In Zusammenarbeit mit dem Angebot „Jugend im Dialog“ bietet die Stadt Workshops speziell für die 7. und 8. Schulstufe an. Dabei haben bereits einige Klassen die Möglichkeit genutzt, sich mit diesem altersgerechten Dialogangebot an einem noch besseren Zusammenleben in der Stadt zu beteiligen.
  • Mit dem Lesetandem unterstützen wir als Stadt die Freude am Lesen bei jungen Ansfeldnerinnen und Ansfeldnern. Dabei lesen freiwillig engagierte erwachsene Mentorinnen und Mentoren mit den Kindern aus Ansfeldner Volksschulen. Sie wecken dabei das Interesse am Lesen und an Büchern, fördern die Kreativität und Vorstellungkraft, sind ein „starkes Lesevorbild“ und fördern Konzentration und den Sprachschatz der Kinder. Koordiniert wird das Angebot vom Verein für interkulturelle Begegnung und Kulturvermittlung (IBUK).

Noch heute aktiv werden für gutes Zusammenleben

Möchten Sie als Pädagogin oder Pädagoge eines der Angebote mit ihren Schülerinnen und Schülern nutzen? Möchten Sie sich als Ansfeldner Bürgerin oder Bürger beim Lesetandem engagieren, Ihre mehrsprachlichen Fähigkeiten als SprachmittlerIn einbringen? Kontaktieren Sie noch heute Mag. Gregor Kraftschik (07229/840-518 oder zusammenleben@ansfelden.at) im Referat für kommunales Zusammenleben, der Dreh- und Vernetzungsstelle für gutes Zusammenleben in der Stadt.

 

Aktionstage Politische Bildung

Zwischen 23. April und 9. Mai 2017 finden auch heuer die Aktionstage Politische Bildung statt. Neben Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Schulklassen und Lehrende. Auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Themen wie „Demokratie (lernen)“, „Europa“, „Interkulturelles Lernen“, „Macht/Ermächtigung“ oder auch „Zivilcourage“. Die bundesweite Kampagne findet dieses Mal unter dem Motto „Mitmachen – Vernetzen – Dranbleiben“ statt.  Einrichtungen, die sich im Bereich der Politischen Bildung in Österreich engagieren (Schulen, Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendinformatione, NGOs, Unis), sind eingeladen mitzumachen.

  • Eckdaten rund um die Aktionstage Politische Bildung gibt’s auf den Seiten des Zentrum Polis.
  • Ideen für Initiativen, Projekte und Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung.
  • Noch bis 31. März 2017 können Veranstaltungen im Online-Kalender eingetragen werden.
  • Besonders praktisch: der Schwerpunkttag am 26. April 2017

Demokratie-Menschenrechte-Zivilcourage: Ansfelden unterstützt mit Jack D. junge Bildungshungrige

Wie spürt sich Demokratie an? Was heißt Mitgestalten? Wie werden Gesetze in Oberösterreich beschlossen? Worauf ist es schlau zu achten, wenn ich mir eine eigene Meinung bilde? Wann kann ich in „unangenhemen Situationen“ selbst eingreifen? Mit dem Fördertopf Jack D. (check Demokratie) unterstützt die Stadt Ansfelden junge Menschen in Schulen und Vereinen dabei, sich zu den Themen „Demokratie“, „Zivilcourage“ und „Menschenrechte“ weiterzubilden. Denn: politische Bildung junger Menschen ist ein wesentlicher Motor für das Gelingen von gutem Zusammenleben in der Stadt.