Idee zum Weiterdenken

Barrierefreiere Veranstaltungen planen mit Ramp-Up.me

Mit Unterzeichnung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (kurz UN-Behindertenrechtskonvention) verpflichtet sich Österreich, die Menschenrechte von Menschen mit Beeinträchtigungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten. Die Infoseite Ramp-Up.me des Vereins Sozialhelden e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, gesellschaftliche Vielfalt und Teilhabe auf der Bühne und den Zuschauerrängen zu fördern. Dort gibt es Tipps und Hinweise, wie Veranstaltende ihre Veranstaltungen barrierefrei durchführen:  Veranstaltungsort barrierefreier machen, mehr Vielfalt in Dein Programm bekommen,  und mit gezielter Kommunikation mehr Menschen erreichen – das alles trägt dazu bei, die Veranstaltung für ein großes, vielfältiges Publikum zu öffnen.

 

Da mach ich nicht mit!

Wer kennt das nicht: Man ist mit Freunden und Freundinnen am Abend unterwegs, und plötzlich schimpft jemand über „die Ausländer“. Einige lachen über solche Sprüche, manche schweigen betreten, andere wiederum versuchen, etwas dagegen zu sagen. Aber was? Und wie? Hier aufzustehen erfordert Übung und Mut, selbstbewusst aufzustehen und das Wort zu ergreifen.

Das Taschenbuch „Da mach ich nicht mit!“ vom Verein „Land der Menschen“ bietet Anregungen dazu, wie man locker auf Sprüche, die sich abwertend gegen andere Menschen richten reagieren kann. Seit 2009 sind bereits vier Auflagen des Büchleins produziert worden. Neu in der Auflage:  Erklärdungen zu Rechtspopulismus und Rechtsextremismus und eine Anleitung für den Umgang mit „Hate Speech“ im Internet.

Welche Möglichkeiten gibt es, sich weiterzubilden um selbst aktiv zu werden, wenn gegen „die Ausländer“ gehetzt wird? Im Februar 2015 haben wir am Blog Zusammenleben bereits ein paar Links zu hilfreichen Materialien vorgestellt: Das Wissen darin kann Dich dabei unterstützten, auch in schwierigen Situationen gute sachliche Argumente parat zu haben – oder auch manchmal einfach mit unkonventionellen Techniken die Situation zu meistern.

Ansfeldner Glücksfest am 20. März: Was brauch ich zum Glücklich-Sein?

Der 20. März 2017 ist Frühlingsbeginn und Internationaler Tag des Glücks. Die Ansfeldner Brücken~bauer~innen im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden feiern dazu mit befreundeten Organisationen und Initiativen das 1. Ansfeldner Glücksfest am Hauptplatz Ansfelden im Stadtteil Haid und laden ein zum mitfeiern. Bei Livemusik, Glücks-Tee, Glücks-Kekse und Glück-Wunschkarten wollen wir gemeinsam der Frage nachgehen: Was brauche ich zum Glücklichsein? Was braucht’s rundherum, damit wir (noch) glücklicher sein können?

  • Mo, 20. März 2017 ab 17.30 Uhr bis etwa 20.00 Uhr
  • am Hauptplatz oder bei miesem Wetter im Festsaal (2. OG, Eingang Parkdeck nutzen!).
  • Mitmachen bringts und ist kostenlos!

KuleS Ansfelden – Stadt entwickelt gemeinsam ihre Kulturstrategie weiter

„Die Brucknerstadt Ansfelden verfügt über ein vielfältiges und reges Kulturangebot. Darauf sind wir mit Recht stolz. Aber auch was schon gut ist, soll noch die Chance erhalten, besser werden zu können“ (Vizebürgermeisterin Renate Heitz und Bürgermeister Manfred Baumberger).

Bereits vor einigen Jahren entwickelte die Stadt Ansfelden kooperativ ihr Kultur-Leitbild. Prozesshaft wurde dabei erarbeitet, welche Stratgegien die Stadt im Rahmen des Kulturbetriebes verfolgen soll, welche Ziele sie erreichen will, und welche Maßnahmen sie dazu setzt. 2016 luden nun Kultur-Stadträtin und Vizebürgermeisterin Renate Heitz und Bürgermeister Manfred Baumberger zur Weiterarbeit im Strategieprozess ein.  Jetzt geht es darum, die Zwischenergebnisse in konkrete Maßnahmenvorschläge zu gießen und mit bestehenden Initiativen und Arbeitsgruppen zu verbinden.

Folgende Fokusthemen bilden dabei den Rahmen der Diskussion, die wiederum offen für Ideen und Anregungen ist:

  • Kinder- und Jugendkultur (Familien)
  • Offene Räume (Begegnung von 0 – 100)
  • Interkulturalität / Kulturvielfalt

Am  Dienstag, 4. April 2017, 18 Uhr, Stadtsaal Haid (Stadtamt, Hauptplatz 41, 4053 Haid) wird weiter an der Kulturentwicklungsstrategie Ansfelden gearbeitet. Mitdenkerinnen und Mitdenker sind herzlich willkommen! Mehr Infos gibt’s bei Evelyne Schmid (07229/840-216 oder kulturjugendsport@ansfelden.at).

Wie ist der Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ mit dem Prozess „Kultur-Strategie“ verknüpft? „Politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und Aktive aus der organisierten Zivigesellschaft engagieren sich in beiden Prozessen, so dass sich aus der Schnittmenge thematische Synergien ergeben können. Zusätzlich ist das Referat kommunales Zusammenleben als Teil der Verwaltung mit der Abteilung Kultur-, Jugend- und Sport eng verknüpft.“ erläutert Mag. Gregor Kraftschik, Referent für kommunales Zusammenleben in Ansfelden.

 

Infovideos von und für Menschen auf der Flucht

„Zusammenleben“, „Liebe & Familie“, „Rechte in Österreich“, „Wege zu Arbeit und Bildung“ sowie „Die Zeit während des Asylverfahrens“. sind Themen, die Menschen, die nach der Flucht in Österreich Schutz suchen, beschäftigen. Die Asylkoordination Österreich hat dazu Filmclips veröffentlicht, die den Start in Österreich erleichtern sollen. Die Videos gibt es auf Dari und mit deutschen Untertiteln.

  • Alle Videos gibt’s auf dem Youtube-Kanal der Asylkoordination Österreich
  • Die asylkoordination österreich hat sich zum Ziel gesetzt, die Tätigkeiten der Organisationen und engagierter Einzelpersonen bei der Beratung von MigrantInnen und Flüchtlingen zu unterstützen.

Aktionstage Politische Bildung

Zwischen 23. April und 9. Mai 2017 finden auch heuer die Aktionstage Politische Bildung statt. Neben Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Schulklassen und Lehrende. Auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Themen wie „Demokratie (lernen)“, „Europa“, „Interkulturelles Lernen“, „Macht/Ermächtigung“ oder auch „Zivilcourage“. Die bundesweite Kampagne findet dieses Mal unter dem Motto „Mitmachen – Vernetzen – Dranbleiben“ statt.  Einrichtungen, die sich im Bereich der Politischen Bildung in Österreich engagieren (Schulen, Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendinformatione, NGOs, Unis), sind eingeladen mitzumachen.

  • Eckdaten rund um die Aktionstage Politische Bildung gibt’s auf den Seiten des Zentrum Polis.
  • Ideen für Initiativen, Projekte und Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung.
  • Noch bis 31. März 2017 können Veranstaltungen im Online-Kalender eingetragen werden.
  • Besonders praktisch: der Schwerpunkttag am 26. April 2017

Wissen schaffen für gutes Zusammenleben – Tagesheimstätten Ansfelden

Bei der Studienübergabe: Bürgermeister Manfred Baumberger (Stadt Ansfelden), Dr.in Ursula Rami (JKU Linz), Abteilungsleiterin Sonja Schillinger und Projektkoordinator Mag. Gregor Kraftschik (Stadt Ansfelden – Sozialservice & Zusammenleben). (Foto: Stadt Ansfelden / Mag. Ines Höllinger CCBY)

Seit gut 35 Jahren betreibt Ansfelden drei Tagesheimstätten: Abwechslung vom Alltag, Kontakt mit Gleichgesinnten und eine freundliche Umgebung sind Beweggründe für Besucherinnen und Besucher, das Angebot zu nutzen. Dennoch wird die Zahl  der Teilnehmerinnen und Teilnehmer weniger. Darum möchte es Ansfelden ganz genau wissen: Gemeinsam mit dem Institut für Soziologie an der Johannes Kepler Universität startete die Abteilung Sozialservice & Zusammenleben im März 2016 ein Forschungsprojekt zu Fragen wie „Wie sind die Bürgerinnen und Bürger mit dem kommunalen Angebot „Tagesheimstätten“ zufrieden?“ und „Was würde die Tagesheimstätten noch attraktiver machen?“

Die Ergebnisse wurden Ende Jänner von den Studierenden der Öffentlichkeit präsentiert und liegen nun vor. Studien zur Bedarfsgrundlage haben in Ansfelden einen festen Platz: so kooperierte die Stadt bereits ab 2011 mit Forschungs- und Lehreinrichtungen bei der Wohnumfeld- und Sozialstudie (Grundlage für das Angebot „Ansfelden Miteinander“), der Studie zur Weiterentwicklung der Stadtbibliothek, der Jugendstudie und der Familienstudie.

Leicht Lesen: Wozabal setzt auf Barrierefreiheit in der Sprache

4 von 10 Erwachsenen in Österreich verstehen Texte, die im Alltag wichtig sind nicht. Das betrifft nicht nur Menschen, die Deutsch als Erstsprache gelernt haben, sondern auch Menschen mit Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache. Sichtbar wird das, wenn Aufgaben und Anweisungen fehlerhaft ausgeführt werden. Damit Information besser ankommt gestaltet das Linzer Unternehmen Wozabal Texte barrierefrei. Dabei wendet die TÜV-zertifizierte Methode „Leicht Lesen“ an. Dabei werden die Informationen in einer zielgruppen-gerecht leicht verständlichen Sprache geschrieben. Menschen aus der Zielgruppe prüfen sie dann auf verständlichkeit. So kann das Unternehmen sicher sein, dass die Information bei der Zielgruppe „ankommt“.

„ Bei Wozabal ist es uns ein besonderes Anliegen, dass sich alle Mitarbeiter respektiert fühlen. Dies bedingt auch ein Bereitstellen von wichtiger Information in leicht verständlicher Form. Aus diesem Grund tragen unsere aktuelle Krisenkommunikations-Broschüre sowie die Social Media Guideline nun das Zertifikat „Leicht Lesen A2“. erläutert Christian Wozabal, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Wozabal.

 

Oberösterreich sagt DANKE fürs Zusammenhelfen

Oberösterreich hat die Herausforderungen, die die Fluchtbewegung aus Kriegsgebieten nach OÖ mitgebracht hat bisher sehr gut bewältigt. NGOs, Bildungseinrichtungen, Kirchen, Gemeinden, Behörden und eine großartige Zivilgesellschaft haben dabei großes geleistet und gestalten gutes Zusammenleben aktiv mit. Über 10.000 Helferinnen und Helfer sind heute noch aktiv.  „Danke für das großartige Engagement und BITTE machen Sie weiter und machen auch Sie mit.“ bedankt sich Integrations-Landesrat Rudi Anschober und motiviert zum weitermachen.

  • In 9 Kurzvideos erzählen Menschen, warum sie sich engagieren; warum sie anderen Menschen helfen anzukommen, was es bedeutet Pate zu sein, Unterkünfte zu schaffen, unbegleitete Minderjähige zu unterstützen, selbst auf der Flucht Brückenbauer zu sein oder das Gefühl, willkommmen zu sein zurück zu geben.

Was frühstückt mein Nachbar? Frühstück-Tauschen beim Nachbarschaftsfrühstück im OTELO Haid

otelologoGemeinsam essen schafft Begegnung: Das OTELO Haid lädt am Samstag, 03. Dezember 2016 zum Nachbarschaftsfrühstück ein. Zwischen 09.30 Uhr und 11.00 Uhr bringen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner besonders aus dem Stadtteil Haid das eigene Frühstück mit um zu teilen und auch von anderen zu kosten. Das Team von OTELO sorgt dabei für Kaffee und Tee.

Offenes Technologielabor (Otelo) heißt: ich kann etwas und teil das gern mit dir, wenn Du das auch können willst. So entsteht dabei Neues! Im Frühjahr 2016 eröffnete im Ansfeldner Stadtteil Haid ein OTELO-Standort. Ob Stadtspaziergänge, Häkelabende, gemeinsam Singen oder Impro-Theater: das Ziel hinter dem offenen Technologielabor ist, Menschen einen Raum zum Austausch von Wissen untereinander zu geben. Weil durchs gemeinsame Arbeiten mehr geschafft werden kann.