Idee zum Weiterdenken

Infovideos von und für Menschen auf der Flucht

„Zusammenleben“, „Liebe & Familie“, „Rechte in Österreich“, „Wege zu Arbeit und Bildung“ sowie „Die Zeit während des Asylverfahrens“. sind Themen, die Menschen, die nach der Flucht in Österreich Schutz suchen, beschäftigen. Die Asylkoordination Österreich hat dazu Filmclips veröffentlicht, die den Start in Österreich erleichtern sollen. Die Videos gibt es auf Dari und mit deutschen Untertiteln.

  • Alle Videos gibt’s auf dem Youtube-Kanal der Asylkoordination Österreich
  • Die asylkoordination österreich hat sich zum Ziel gesetzt, die Tätigkeiten der Organisationen und engagierter Einzelpersonen bei der Beratung von MigrantInnen und Flüchtlingen zu unterstützen.

Aktionstage Politische Bildung

Zwischen 23. April und 9. Mai 2017 finden auch heuer die Aktionstage Politische Bildung statt. Neben Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Schulklassen und Lehrende. Auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Themen wie „Demokratie (lernen)“, „Europa“, „Interkulturelles Lernen“, „Macht/Ermächtigung“ oder auch „Zivilcourage“. Die bundesweite Kampagne findet dieses Mal unter dem Motto „Mitmachen – Vernetzen – Dranbleiben“ statt.  Einrichtungen, die sich im Bereich der Politischen Bildung in Österreich engagieren (Schulen, Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendinformatione, NGOs, Unis), sind eingeladen mitzumachen.

  • Eckdaten rund um die Aktionstage Politische Bildung gibt’s auf den Seiten des Zentrum Polis.
  • Ideen für Initiativen, Projekte und Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung.
  • Noch bis 31. März 2017 können Veranstaltungen im Online-Kalender eingetragen werden.
  • Besonders praktisch: der Schwerpunkttag am 26. April 2017

Wissen schaffen für gutes Zusammenleben – Tagesheimstätten Ansfelden

Bei der Studienübergabe: Bürgermeister Manfred Baumberger (Stadt Ansfelden), Dr.in Ursula Rami (JKU Linz), Abteilungsleiterin Sonja Schillinger und Projektkoordinator Mag. Gregor Kraftschik (Stadt Ansfelden – Sozialservice & Zusammenleben). (Foto: Stadt Ansfelden / Mag. Ines Höllinger CCBY)

Seit gut 35 Jahren betreibt Ansfelden drei Tagesheimstätten: Abwechslung vom Alltag, Kontakt mit Gleichgesinnten und eine freundliche Umgebung sind Beweggründe für Besucherinnen und Besucher, das Angebot zu nutzen. Dennoch wird die Zahl  der Teilnehmerinnen und Teilnehmer weniger. Darum möchte es Ansfelden ganz genau wissen: Gemeinsam mit dem Institut für Soziologie an der Johannes Kepler Universität startete die Abteilung Sozialservice & Zusammenleben im März 2016 ein Forschungsprojekt zu Fragen wie „Wie sind die Bürgerinnen und Bürger mit dem kommunalen Angebot „Tagesheimstätten“ zufrieden?“ und „Was würde die Tagesheimstätten noch attraktiver machen?“

Die Ergebnisse wurden Ende Jänner von den Studierenden der Öffentlichkeit präsentiert und liegen nun vor. Studien zur Bedarfsgrundlage haben in Ansfelden einen festen Platz: so kooperierte die Stadt bereits ab 2011 mit Forschungs- und Lehreinrichtungen bei der Wohnumfeld- und Sozialstudie (Grundlage für das Angebot „Ansfelden Miteinander“), der Studie zur Weiterentwicklung der Stadtbibliothek, der Jugendstudie und der Familienstudie.

Leicht Lesen: Wozabal setzt auf Barrierefreiheit in der Sprache

4 von 10 Erwachsenen in Österreich verstehen Texte, die im Alltag wichtig sind nicht. Das betrifft nicht nur Menschen, die Deutsch als Erstsprache gelernt haben, sondern auch Menschen mit Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache. Sichtbar wird das, wenn Aufgaben und Anweisungen fehlerhaft ausgeführt werden. Damit Information besser ankommt gestaltet das Linzer Unternehmen Wozabal Texte barrierefrei. Dabei wendet die TÜV-zertifizierte Methode „Leicht Lesen“ an. Dabei werden die Informationen in einer zielgruppen-gerecht leicht verständlichen Sprache geschrieben. Menschen aus der Zielgruppe prüfen sie dann auf verständlichkeit. So kann das Unternehmen sicher sein, dass die Information bei der Zielgruppe „ankommt“.

„ Bei Wozabal ist es uns ein besonderes Anliegen, dass sich alle Mitarbeiter respektiert fühlen. Dies bedingt auch ein Bereitstellen von wichtiger Information in leicht verständlicher Form. Aus diesem Grund tragen unsere aktuelle Krisenkommunikations-Broschüre sowie die Social Media Guideline nun das Zertifikat „Leicht Lesen A2“. erläutert Christian Wozabal, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Wozabal.

 

Oberösterreich sagt DANKE fürs Zusammenhelfen

Oberösterreich hat die Herausforderungen, die die Fluchtbewegung aus Kriegsgebieten nach OÖ mitgebracht hat bisher sehr gut bewältigt. NGOs, Bildungseinrichtungen, Kirchen, Gemeinden, Behörden und eine großartige Zivilgesellschaft haben dabei großes geleistet und gestalten gutes Zusammenleben aktiv mit. Über 10.000 Helferinnen und Helfer sind heute noch aktiv.  „Danke für das großartige Engagement und BITTE machen Sie weiter und machen auch Sie mit.“ bedankt sich Integrations-Landesrat Rudi Anschober und motiviert zum weitermachen.

  • In 9 Kurzvideos erzählen Menschen, warum sie sich engagieren; warum sie anderen Menschen helfen anzukommen, was es bedeutet Pate zu sein, Unterkünfte zu schaffen, unbegleitete Minderjähige zu unterstützen, selbst auf der Flucht Brückenbauer zu sein oder das Gefühl, willkommmen zu sein zurück zu geben.

Was frühstückt mein Nachbar? Frühstück-Tauschen beim Nachbarschaftsfrühstück im OTELO Haid

otelologoGemeinsam essen schafft Begegnung: Das OTELO Haid lädt am Samstag, 03. Dezember 2016 zum Nachbarschaftsfrühstück ein. Zwischen 09.30 Uhr und 11.00 Uhr bringen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner besonders aus dem Stadtteil Haid das eigene Frühstück mit um zu teilen und auch von anderen zu kosten. Das Team von OTELO sorgt dabei für Kaffee und Tee.

Offenes Technologielabor (Otelo) heißt: ich kann etwas und teil das gern mit dir, wenn Du das auch können willst. So entsteht dabei Neues! Im Frühjahr 2016 eröffnete im Ansfeldner Stadtteil Haid ein OTELO-Standort. Ob Stadtspaziergänge, Häkelabende, gemeinsam Singen oder Impro-Theater: das Ziel hinter dem offenen Technologielabor ist, Menschen einen Raum zum Austausch von Wissen untereinander zu geben. Weil durchs gemeinsame Arbeiten mehr geschafft werden kann.

How to be Österreich – Lesung am 28. November 2016 in Ansfelden

flyer_lesung_infoflyAlle sprechen von Integration und von Werten. Nur, wie geht eigentlich Österreich? Der Wiener Satiriker Maximilian Zirkowitsch liest am Montag 28. November 2016 um 19 Uhr unter den Lichtern der Weihnachtsbeleuchtung auf der Verbindungsbrücke im Neuen Stadtzentrum Ansfelden aus seinem Buch „How to be Österreich“.

„How to be Österreich ist eine patriotische Liebeserklärung an ein Österreich, das es nicht gibt.“  – Das Innenministerium gab 2016 einen „Refugee-Guide“ heraus, der vom Krieg traumatisierte Menschen im Handumdrehen zu Vorzeigeösterreichern machen soll. Das Satireprojekt Hydra hat diesen Wertekatalog – samt platten Klischees – aufs Korn genommen und einen Werteguide verfasst, der Flüchtlinge weniger zu Vorzeige-, sondern mehr zu Alltagsösterreichern macht.

5. November 2016: „Rescue Me“ im Anton Bruckner Centrum Ansfelden

rescueme112016Wollte Jesus nach Ägypten? Mohammed nach Medina? Die Juden in die Diaspora? Und hatten sie einen Pass? Und hat ihnen der geholfen? Waren sie dann gerettet? Wollte Brecht endlich einmal woanders aufwachen? Oder Stefan Zweig? Und hatten sie einen Pass? Und hat ihnen der geholfen? Wer hat ihnen denn geholfen?

„Retten braucht mehr als Worte! Retten braucht Taten!“ ist eine der Botschaften aus dem Stück „Rescue Me“ des BRG Traun. Das Theaterstück wurde von Schülerinnen und Schülern der schuleigenen Theatergruppe gemeinsam mit ihren Professorinnen Ute Bauer und Andrea Plass erarbeitet und bereits mehrmals aufgeführt.

  • Schauen auch Sie hin, wenn die Schülerinnen und Schüler des BRG Traun sich mit dem Begriff „Rettung“ in einem Theaterstück auseinandersetzen!
  • Samstag, 5. November 2016 im Anton Bruckner Centrum Ansfelden. Beginn 20.00 Uhr.
  • Ihre Freiwillige Spende kommt dem Quartier für Menschen, die auf der Flucht waren in Ansfelden zugute.

Welche gemeinnützigen Tätigkeiten dürfen Menschen im Asylverfahren ausüben?

Logo Zusammenleben 600pxEinige Monate beschäftigte die Frage, welche Tätigkeiten Asylwerberinnen und Asylwerber im gemeinnützigen Bereich verrichten dürfen verschiedene Gremien. Seit Ende Oktober 2016 liegt nun eine präzisierte Liste vor, die definiert um welche Aufgaben es sich hierbei handeln kann. Nun können Menschen, die auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten bei Bund, Länder und Gemeinden ihre Fähigkeiten im Rahmen von gemeinnützige Hilfstätigkeiten einbringen. Entscheidend ist dabei, dass die (Hilfs-)tätigkeiten

  • anlass- bzw. projektbezogen sind
  • nicht auf Dauer ausgerichtet sind
  • und zusätzlich bestehende Arbeitsplätze nicht ersetzen oder gefährden

Das können zum Beispiel Unterstützung in der Verwaltung, Mitarbeit in städtischen Archiven,  Tätigkeiten im Bauhof an Gemeindeeigentum  wie Straßen- und Winterdienste oder Mithilfe am Friedhof, Hilfstätigkeitenim Bereich der öffentlichen Kindergärten,  Hilfstätigkeiten in den Kultureinrichtungen oder auch die Unterstützung bei kleineren Übersiedlungen im Rahmen der Gemeinde sein.

Frag Nebenan – Nachbarschafthilfe einfacher gemacht

Quelle: Fragnebenan.at

Quelle: Fragnebenan.at

Wer kennt das: man hat Zeit zur Verfügung, um mit dem Nachbarhund spazieren zu gehen, weil man das gerne macht. Allein, es fehlt am Wissen: wo gibt es einen Nachbarn mit Hund, der sich darüber freuen würde. Nun hat nicht jeder den Mut, einfach anzuklopfen und zu fragen, ob wer seinen Hund, seine Bohrmaschine, Mixer gerne „ausleihen“ würde. FragNebenan hilft hierbei: Die Online-Plattform stärkt Nachbarschaftshilfe, in dem sie Nachbarn miteinander vernetzt, um sich gegenseitig zu unterstützen und auszuhelfen. Und noch mehr: Nachbarn vernetzen sich hier, organisieren Treffen, finden Gleichgesinnte und gestalten vielleicht sogar die Stadt ein Stück mit. Die Nutzung ist dabei für Privatpersonen kostenlos.

 

  • Wo gibt es FragNebenan bereits? Wie kann ich mich registrieren? Wie weit geht eine Nachbarschaft geografisch? Wer steht hinter dem Angebot und wie finanziert es sich? Die FAQ zum Projekt helfen weiter!
  • Ein ähnliches Projekt – mit dem Unterschied, dass es dort keine Registrierung braucht – ist Pumpipumpe. Auch hier können Nachbarn ihre Angebote sichtbarer machen.