Idee zum Weiterdenken

Was frühstückt mein Nachbar? Frühstück-Tauschen beim Nachbarschaftsfrühstück im OTELO Haid

Gemeinsam Frühstücken macht mehr Spaß – Nachbarschaftsfrühstück beim OTELO Haid.
Quelle: Otelo Haid.

Gemeinsam frühstücken macht mehr Spaß: Das OTELO Haid lädt am Samstag, 3. Februar 2018 zum Nachbarschaftsfrühstück ein. Zwischen 09.30 Uhr und 11.00 Uhr bringen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner besonders aus dem Stadtteil Haid das eigene Frühstück mit um zu teilen und auch von anderen zu kosten.

Offenes Technologielabor (Otelo) heißt: ich kann etwas und teil das gern mit dir, wenn Du das auch können willst. So entsteht dabei Neues. Im Frühjahr 2016 eröffnete im Ansfeldner Stadtteil Haid ein OTELO-Standort. Ob gemeinsam Malen, Schneidern, Häkelabende, gemeinsam Singen oder Impro-Theater: das Ziel hinter dem offenen Technologielabor ist, Menschen einen Raum zum Austausch von Wissen untereinander zu geben. Weil durchs gemeinsame Arbeiten mehr geschafft werden kann.

So geht Medien: Medienwissen – nicht nur für SchülerInnen und LehrerInnen

Quelle: http://www.br.de/sogehtmedien

Jeden Tag erscheinen weltweit Millionen neuer Videos, Artikel und Posts im Internet. Einst als *das* demokratischste Medium schlecht hin gefeiert stellt sich heute oft die Frage: Stimmt das wirklich, was da zu sehen und zu lesen ist? Oder ist alles nur Fake? So geht Medien, ein Onlineangebot von ARD, ZDF und Deutschlandradio erklärt, wie Nachrichten enstehen, Lügen im Netz entlarvt werden können und woher Journalisten überhaupt wissen, ob etwas wahr ist? Dabei setzen die MacherInnen auf Videos, Audios, Quiz, und interaktiven Karten und Texte.

  • Die Inhalte sind für den Einsatz im Unterricht konzipiert: Wie das geht, erklärt dieses Videotutorial. Arbeitsblätter zur weiteren Nutzung gibt’s dazu!
  • Spannend auch „für den Hausgebrauch“ auf der YouTube-Playlist: Wie sich Lügen im Netz verbreiten, der Unterschied zwischen YouTuber und Nachrichtensprecher und auch Infos zu Filterblasen und Quellenauswahl.

Studie: Wie religiös sind Muslime?

Wie viele österreichische Musliminnen tragen ein Kopftuch? Trinken Muslime auch mal ein Glas Wein? Und gehen „die Muslime“ wirklich jeden Freitag in die Moschee zum Beten?

In Österreich leben mittlerweile mehr als eine halbe Million Muslime und Musliminnen. Und doch gibt es nur wenige wissenschaftliche Studien, die Wissen über die Lebenswelten der muslimischen Bevölkerung und das vielfältige religiöse Leben schaffen. Das Forschungsprojekt ‚Muslimische Milieus in Österreich‘ der Universität Wien trägt dazu bei, Stereotype abzubauen. Eine Besonderheit der Studie ist, dass der Fokus der Untersuchung auf der religiösen Alltagspraxis lag. Dabei wurden gezielt Menschen abseits von Organisationen wie Moscheen und Kulturvereinen angesprochen und zur Teilnahme an der Studie eingeladen.

Das Ansfeldner Wir.Buch – eine Handreichung zu Respekt und Vielfalt in der Stadt

„Was bedeutet Respekt für mich?“ oder „Was können andere zum Thema Vielfalt beitragen?“ – in den letzten zwei Jahren kamen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner bei Veranstaltungen zu Fragen in den gemeinsamen Dialog. Die Sichtweisen, Ideen und konkreten Tipps von Menschen in Ansfelden dazu machen die Ansfeldner Grundwerte Vielfalt, Respekt, Mitspielen, Zuhause und Willkommen lebendig. Als 32-seitige Handreichung für gutes Zusammenleben ist das Wir.Buch eine Zusammenfassung und Inspiration aus über 600 Anregungen, die Ansfeldner Bürgerinnen und Bürger formuliert haben.

  • Schauen Sie sich das Wir.Buch hier an (PDF, rund 6 MB)

Inspiration von und für Menschen in Ansfelden & darüber hinaus

„Mit dem Wir.Buch ist den Ansfeldnerinnen und Ansfeldnern etwas Innovatives und Wegweisendes gelungen. In vielen Orten wird von Integration geredet – nur welche Werte stehen da dahinter? Hier in Ansfelden ist das Wir.Buch ein Werk für Menschen in der Stadt von Menschen aus der Stadt, die sich mit Fragen rund um Respekt und Vielfalt befasst haben. Das ist ganz nah dran, näher als jeder Ratgeber es je sein kann.“ so Bürgermeister Manfred Baumberger

Dialog in kleinen Einheiten

Das besondere am Projekt Gemeinsam sind wir Stadt ist, dass der Dialog in kleinen Einheiten stattgefunden hat. Dabei wurde darauf Wert gelegt, die Zugänge für möglichst viele Menschen breit und offen anzulegen. „Zumindest in Oberösterreich gibt’s kein ähnliches mir bekanntes Projekt, wo sich bei so vielen Dialog-Angeboten eine so interessierte Zahl an Leuten über Werte wie Respekt oder Willkommen-sein unterhalten hat.“ so der Bürgermeister.

Von der Idee inspirieren lassen: ja bitte!

Und weiter: „Vielleicht inspirieren ja die Handreichungen und Ideen in dem Buch auch andere Städte, Organisationen und Gemeinschaften, sich gemeinsam darüber Gedanken zu machen, was ihre Grundwerte im konkreten bedeuten können.“

Was kann man mit dem Wir.Buch machen?

  • Greifen Sie sich Sichtweisen aus diesem Wir.Buch heraus und diskutieren Sie darüber mit Ihrer Familie.
  • Tauschen Sie sich mit Freundinnen & Freunden über unsere gemeinsamen, über Ihre Werte aus.
  • Klopfen Sie bei Ihren Nachbarn an und reden Sie über eine der vielen Anregungen in diesem Wir.Buch.
  • Kommen Sie ins Gespräch mit Kolleginnen & Kollegen an Ihrem Arbeitsplatz, mit Schülerinnen & Schülern Ihrer Schule, mit Interessierten in Ihrem Verein.
  • Bauen Sie Brücken zueinander: Es braucht manchmal Mut. Und ja, hin und wieder ist es auch anstrengend. Aber manchmal auch ganz einfach. Es lohnt sich, über Grundsätzliches zu reden!

Zusammenleben in Ansfelden & Jugendbüro Ansfelden präsentieren: Das Wir.Buch

Die nächsten Tage im Druck: das Ansfeldner Wir.Buch

Ende November 2017 präsentiert Ansfelden mit dem Wir.Buch die gesammelten Ergebnisse aus Gemeinsam sind wir Stadt.

Wir laden ein: Am Mittwoch, 29. November 2017 (ABC Ansfelden, Beginn 19 Uhr) stellt das Team.Zusammenleben im „Wir.Buch“ diese Impulse als eine Handreichung von AnsfeldnerInnen für AnsfeldnerInnen zum guten Zusammenleben in der Stadt vor. Musikalisch wird der Abend von Marcel Hutter auf der Handpan begleitet. Der Eintritt ist frei!

Gemeinsam sind wir Stadt macht Grundwerte lebendig

2015 startete die Stadt Ansfelden mit dem Dialog-Projekt „Gemeinsam sind wir Stadt“ einen intensiven Austausch über die Ansfeldner Grundwerte.  Über 600 Statements von Ansfeldner und Ansfeldnerinnen zu den fünf Grundwerten „Willkommen“, „Zuhause“, „Respekt“, „Vielfalt“ und „Mitspielen“ geben Einblicke in die Ansichten der Bevölkerung zum Zusammenleben in der Stadt. Was ist wichtig dabei? Was kann hilfreich sein? Die zusammengefassten Ergebnisse im Wir.Buch sind Ideenanstöße, selbst darüber nachzudenken. 

Bereits seit 2010 geht Ansfelden einbindende Wege in Sachen Zusammenleben. Im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ gestalten Menschen aus Ansfeldner Vereinen und Organisationen  gemeinsam mit politischen EntscheiderInnen gutes Mit- und Nebeneinander in der Stadt. Orientierung geben dabei die fünf Grundwerte „Willkommen“, „Zuhause“, „Respekt“, „Vielfalt“ und „Mitspielen“.

#GegenHassimNetz unterstützt bei Hass, Hetze und Cyber-Mobbing

Hass im Netz ist allgegenwärtig und betrifft viele Nutzerinnen und Nutzer – egal ob als Opfer oder als Zeuge oder Zeugin. Online Hass und Hetze beeinflusst die öffentliche Meinung und stellt daher eine potenzielle Gefahr für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit dar.
Die Beratungsstelle #GegenHassimNetz unterstützt von Hass, Hetze und Cyber-Mobbing betroffene Internet-Userinnen & User dabei, gegen entsprechende Inhalte effektiv vorzugehen. Die berät über Handlungsoptionen, Gegenstrategien und bietet Unterstützung bei möglichen rechtlichen und anderen Schritten. Zusätzlich melden die juristisch und psychosozial geschulten Mitarbeiter & Mitarbeiterinnen entsprechende Inhalte bei den jeweiligen IT-Unternehmen, um eine Löschung zu erwirken.

Friedensmuseum in Wolfsegg am Hausruck

Wo beginnt der Krieg? Wo und wann beginnt der Friede? Was macht einen Krieg so Widersinnig? Das Friedensmuseum in Wolfsegg am Hausruck im Kulturhaus Wolfsegg befasst sich seit über 20 Jahren mit Friedenspädagogik. In verschiedenen thematischen Bereichen geht das Team rund um Initiator Franz Deutsch dem Komplex „Vorurteile, Pauschalurteile, Schwarz-Weißmalereien, Klischeevorstellungen, Feind- und Sündenbockdenken“, der kritischen Betrachtung von Entwicklungen unseres Jahrhunderts und der Frage nach „Wo beginnt’s?“ und auch den Zukunftsperspektiven, Modellentwürfen, Visionen und erprobten Initiativen auf den Grund.

  • Das Friedensmuseum ist nach Vereinbarung von Mitte April bis Mitte Oktober, jeweils Montag Nachmittag nach tel. Voranmeldung unter T 0676 77 53 354 (Jo Nagl) oder Marktgemeindeamt Wolfsegg, T 07676 73 55 geöffnet. Informationen beim Kulturhaus Wolfsegg.
  • Aktueller Veranstaltungtipp: Podiumsdiskussion „Wieviel Waffen braucht der Friede?“ am Donnerstag, 2. November 2017 – 19.00 Uhr im Wissensturm Linz.

Wie fremd ist die Fremde? „Ankommen“ am Hauptplatz Ansfelden

Am Freitag, 22. September 2017 performten junge Schauspielerinnen und Schauspieler des BRG Traun mit „Ankommen“ ein doppelt bewegendes Theaterstück am Hauptplatz im Ansfelner Stadtteil Haid. Fragen rund um einen Neustart in der Fremde standen beim Stück im Mittelpunkt: „Wo finden momentan Heimatlose dort, wo zunächst alles fremd ist, wieder einen Ankerplatz?“ oder „Wie fremd ist die Fremde und wie wird sie vertraut?“. Die Theaterbesucherinnen und -besucher waren dabei selbst Teil der Geschichte: durch das Spazieren von Station zu Station fühlte sich „Ankommen“ jedes mal ein Stück realer an.

Entwickelt wurde dieses Stück von Schülerinnen und Schülern des BRG Traun gemeinsam mit ihren Lehrenden Mag. Ute Bauer und Mag. Andrea Plass. Die Performance entstand in Zusammenarbeit mit der Choreographin und Tänzerin Silke Grabinger (SILK-fluegge) und dem syrisch-österreichischen Autor Ali Al Hasan. Veranstaltet wurde dieser Abend vom Jugendbüro der Stadt Ansfelden und den Ansfeldner Brücken~bauer~innen, unterstützt vom Referat für kommunales Zusammenleben und Ansfelden/Kultur.

Bibliothek Garsten setzt auf Leichte Sprache

Die Bibliothek Garsten möchte allen Menschen, die Freude an Büchern und am Lesen haben, Zugang zu ihren Informationen bieten. Dabei soll nicht nur der Zugang zu den Räumen barrierefrei sein, sondern auch der zu Informationen. Darum haben die motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort allgemeinen Informationen am Eingangsschild, die Anmeldekarte, die Bibliotheksregeln, das Leitbild und den Infofolder der Bibliothek Garsten in leichte Sprache übersetzt. „Leichte Sprache“ zielt dabei auf Verständlichkeit ab. Darüber freuen sich besonders Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können, und auch Menschen mit Sprachschwierigkeiten oder ältere Menschen, die wenig lesen.

Wanderausstellung „Steuer-Tricks – wer bietet weniger?“ in Ansfelden

Steuern sind die wesentlichste Grundlage aller öffentlichen Leistungen und Güter. Ohne Steuern gäbe es kein öffentliches Bildungs-, Gesundheits- oder Sozialsystem, keine öffentliche Infrastruktur, keine Straßen, keinen Rechtsstaat und vieles andere auch nicht. Steuergelder bilden somit auch die Basis dafür, als Stadt wirkungsvolle Angebote setzen zu können, die den Menschen hier zugute kommen. Mit Steuermitteln finanziert die Stadt Angebote, die gutes Zusammenleben zwischen den Menschen fördern.

Steuersysteme geraten zunehmend unter Druck

Die Stadt Ansfelden bietet nun im Neuen Stadtzentrum eine weiterbildende Ausstellung an. Noch bis 12. Oktober 2017 haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die Themen Steuervermeidung, Steuerflucht und die Auswirkungen in der Wanderausstellung „Steuer-Tricks – wer bietet weniger?“ der Arbeiterkammer Oberösterreich zu informieren. Die Ausstellung befindet sich im 2. Obergeschoß des neuen Stadtzentrums Ansfelden im Foyer vor dem Festsaal. Die Ausstellung ist öffentlich und kostenlos während der Öffnungszeiten des Stadtamtes (Montag bis Freitag von 7 bis 12 Uhr, Donnerstag auch von 14 bis 16 Uhr) zugänglich.