Flüchtlinge in Ansfelden

Oberösterreich sagt DANKE fürs Zusammenhelfen

Oberösterreich hat die Herausforderungen, die die Fluchtbewegung aus Kriegsgebieten nach OÖ mitgebracht hat bisher sehr gut bewältigt. NGOs, Bildungseinrichtungen, Kirchen, Gemeinden, Behörden und eine großartige Zivilgesellschaft haben dabei großes geleistet und gestalten gutes Zusammenleben aktiv mit. Über 10.000 Helferinnen und Helfer sind heute noch aktiv.  „Danke für das großartige Engagement und BITTE machen Sie weiter und machen auch Sie mit.“ bedankt sich Integrations-Landesrat Rudi Anschober und motiviert zum weitermachen.

  • In 9 Kurzvideos erzählen Menschen, warum sie sich engagieren; warum sie anderen Menschen helfen anzukommen, was es bedeutet Pate zu sein, Unterkünfte zu schaffen, unbegleitete Minderjähige zu unterstützen, selbst auf der Flucht Brückenbauer zu sein oder das Gefühl, willkommmen zu sein zurück zu geben.

How to be Österreich – Lesung am 28. November 2016 in Ansfelden

flyer_lesung_infoflyAlle sprechen von Integration und von Werten. Nur, wie geht eigentlich Österreich? Der Wiener Satiriker Maximilian Zirkowitsch liest am Montag 28. November 2016 um 19 Uhr unter den Lichtern der Weihnachtsbeleuchtung auf der Verbindungsbrücke im Neuen Stadtzentrum Ansfelden aus seinem Buch „How to be Österreich“.

„How to be Österreich ist eine patriotische Liebeserklärung an ein Österreich, das es nicht gibt.“  – Das Innenministerium gab 2016 einen „Refugee-Guide“ heraus, der vom Krieg traumatisierte Menschen im Handumdrehen zu Vorzeigeösterreichern machen soll. Das Satireprojekt Hydra hat diesen Wertekatalog – samt platten Klischees – aufs Korn genommen und einen Werteguide verfasst, der Flüchtlinge weniger zu Vorzeige-, sondern mehr zu Alltagsösterreichern macht.

5. November 2016: „Rescue Me“ im Anton Bruckner Centrum Ansfelden

rescueme112016Wollte Jesus nach Ägypten? Mohammed nach Medina? Die Juden in die Diaspora? Und hatten sie einen Pass? Und hat ihnen der geholfen? Waren sie dann gerettet? Wollte Brecht endlich einmal woanders aufwachen? Oder Stefan Zweig? Und hatten sie einen Pass? Und hat ihnen der geholfen? Wer hat ihnen denn geholfen?

„Retten braucht mehr als Worte! Retten braucht Taten!“ ist eine der Botschaften aus dem Stück „Rescue Me“ des BRG Traun. Das Theaterstück wurde von Schülerinnen und Schülern der schuleigenen Theatergruppe gemeinsam mit ihren Professorinnen Ute Bauer und Andrea Plass erarbeitet und bereits mehrmals aufgeführt.

  • Schauen auch Sie hin, wenn die Schülerinnen und Schüler des BRG Traun sich mit dem Begriff „Rettung“ in einem Theaterstück auseinandersetzen!
  • Samstag, 5. November 2016 im Anton Bruckner Centrum Ansfelden. Beginn 20.00 Uhr.
  • Ihre Freiwillige Spende kommt dem Quartier für Menschen, die auf der Flucht waren in Ansfelden zugute.

Welche gemeinnützigen Tätigkeiten dürfen Menschen im Asylverfahren ausüben?

Logo Zusammenleben 600pxEinige Monate beschäftigte die Frage, welche Tätigkeiten Asylwerberinnen und Asylwerber im gemeinnützigen Bereich verrichten dürfen verschiedene Gremien. Seit Ende Oktober 2016 liegt nun eine präzisierte Liste vor, die definiert um welche Aufgaben es sich hierbei handeln kann. Nun können Menschen, die auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten bei Bund, Länder und Gemeinden ihre Fähigkeiten im Rahmen von gemeinnützige Hilfstätigkeiten einbringen. Entscheidend ist dabei, dass die (Hilfs-)tätigkeiten

  • anlass- bzw. projektbezogen sind
  • nicht auf Dauer ausgerichtet sind
  • und zusätzlich bestehende Arbeitsplätze nicht ersetzen oder gefährden

Das können zum Beispiel Unterstützung in der Verwaltung, Mitarbeit in städtischen Archiven,  Tätigkeiten im Bauhof an Gemeindeeigentum  wie Straßen- und Winterdienste oder Mithilfe am Friedhof, Hilfstätigkeitenim Bereich der öffentlichen Kindergärten,  Hilfstätigkeiten in den Kultureinrichtungen oder auch die Unterstützung bei kleineren Übersiedlungen im Rahmen der Gemeinde sein.

Ansfeldner Projekt Brücken~bauer~innen ist Ort des Respekts 2016

brueckenbauer-logoRespekt.net suchte heuer zum zweiten Mal in Österreich Orte des Respekts. Das sind jene Orte, die für Offenheit, Zuwendung und Respekt im Umgang der Menschen miteinander stehen, zur Gleichbehandlung und Gleichstellung von Menschen beitragen oder gelebte Demokratie erleichtern.  Das Ansfeldner Projekt Brücken~bauer~Innen ist dabei als Ort des Respekts auszeichnet worden und hat es in Oberösterreich unter die TOP 10 geschafft. Im September entschied eine Jury in einem zweistufigen Prozess über die neun Landessieger. Daraus wird im Oktober  der Bundessieger gewählt.

Wir freuen uns über die Anerkennung des Engagement von Ansfeldner Bürgerinnen und Bürger für ein gutes Zusammenleben in der Stadt! Gleichzeitig gratulieren wir Radio FRO 105.0 zum Landessieg in Oberösterreich mit dem Projekt „Achtung! Refugee Radio“. Die Idee dahinter: Menschen mit journalistischer Erfahrung werden bei Radio FRO zu Radiotrainerinnen und Radiotrainern ausgebildet. In ihrer Muttersprache geben sie dann ihr Wissen wiederum an andere Radiointeressierte und insbesondere jugendliche Flüchtlinge weiter.

Angekommen!? Ein Jahr Geflüchtete in Ansfelden – Runder Tisch zur Zeitgeschichte

39 Menschen, die in Ansfelden Schutz vor Verfolgung gfunden haben sagen "Danke Ansfelden von Herzen"

September 2015: Menschen, die in Ansfelden Schutz vor Verfolgung gefunden haben sagen „Danke Ansfelden von Herzen“

Die Plattform „Wider das Vergessen“ lädt am 5. Oktober 2016 ab 19 Uhr in den Festsaal im Neuen Stadtzentrum Ansfelden (Hauptplatz im Stadtteil Haid, 2. OG, bitte Eingang Parkdeck benutzen) zum zeitgeschichtlichen Runden Tisch „Angekommen!? Ein Jahr Geflüchtete in Ansfelden“ ein.

Seit September 2015 haben 39 Menschen auf der Flucht in einem Gemeinschafts-Quartier in der Stadt Ansfelden ein neues Zuhause gefunden. Wie hat sich das Projekt entwickelt? Sind die Menschen angekommen? Sind die bereits Angekommenen dazu gekommen? Wie schauen die Realitäten aus der Sicht der Menschen auf der Flucht, von VertreterInnen der Politik und der Stadtverwaltung aus? Welche Perspektiven gibt es?

  • Diese und andere Fragen diskutieren am Podium Vertreterinnen und Vertretern der organisierten Zivilgesellschaft, der Stadtpolitik und der Stadtverwaltung.
  • Eintritt frei! Keine Anmeldung notwendig!

 

 

Vortragsreihe im Wissensturm: Flüchtlingskrise = Krise der Gesellschaft?

Der Wissensturm der Volkshochschule Linz bietet gemeinsam mit SOS im September eine Vortragsreihe und Ausstellung zum Thema „Flüchtlingskrise = Krise der Gesellschaft?“ an. Dabei gehen Vortragende und Publikum an drei Abenden (ab 12. September 2016; jeweils Montags 19 Uhr, bei freiem Eintritt) Fragen nach wie: Wie wirkt und wandelt der mediale Diskurs über Flüchtlinge auf die Konstruktion der Realität? Ist Europa im Umgang mit der Flüchtlingsbewegung an seine Grenzen gekommen? Welche Chancen, Grenzen und Forderungen hat die Freiwilligenarbeit rund um die Ereignisse im Sommer 2015?

Die Vorträge werden von a. Univ-Prof. Dr. Walter Ötsch (JKU) moderiert, die Medienwerkstatt Linz zeichnet die Wissenserweiterungen auf.

Angekommen – you’ve arrived!

angekommenWo muss ich mich anmelden? Wie bekomme ich Post? Welche Rechte haben Kinder? Ist Homosexualität in Österreich erlaubt? Welches Wasser kann ich trinken? Muss meine Frau tun, was ich ihr sage? Welche Religionen gibt es in Österreich? Wann kann ich einkaufen? Wie verhalte ich mich in öffentlichen Verkehrsmitteln?

Mit den Seiten www.angekommen.online bietet das Österreichische Rote Kreuz Menschen in Österreich Informationen zu Arbeitsmarkt, Bildung, Religionen, Tipps für den Alltag und auch zu Gleichberechtigung zwischen den Menschen, ihren Rechten und auch Pflichten.

Das ist besonders für neu nach Österreich kommende Menschen interessant. Auch jene, die hier geboren wurden können dabei ihr Wissen vermehren und sich selbst fragen: gilt es überall als unhöflich nicht zu grüßen? Haben am Samstag tatsächlich viele Menschen frei? Steht in Bus und Bim wirklich nur der bei der Tür, der auch aussteigen will? Oder auch: wie unhöflich ist es, neben Nichtrauchern zu rauchen?

Mehrsprachige Online-Wegweiser: Welcome to AMS!

SefaAMSInfoVideoWer wenig über die Angebote des AMS zur Unterstützung weiß, tut sich schwerer, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die MitarbeiterInnen des AMS OÖ bemühen sich täglich, die Kundinnen und Kunden bestmöglich zu beraten. Dabei kommen Menschen, die gut die Deutsche Sprache sprechen in die Beratung – und auch jene, die sich noch schwer tun oder gar Analphabetinnen oder Analphabeten sind. Das AMS hat erkannt: hier bringt der beste geschrieben Folder nichts, hier führen neue Wege zum Ziel!

Dazu hat ein Projektteam rund um den Migrationsbeauftragten des AMS OÖ  Sefa Yetkin mehrsprachige Online-Wegweiser zu den Themen Erstkontakt, Finanzielle Fragen, Jobsuche und Weiterbildung in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari, Russisch und Paschtu entwickelt.

Die darin ansprechend vermittelten Informationen sind für all jene hilfreich, die sich bereits vor dem ersten Besuch beim AMS über das Wie und Wo informieren möchten!

7. Juli 2016: „Rescue Me“ im Anton Bruckner Centrum Ansfelden

Rescue MeWollte Jesus nach Ägypten? Mohammed nach Medina? Die Juden in die Diaspora? Und hatten sie einen Pass? Und hat ihnen der geholfen? Waren sie dann gerettet? Wollte Brecht endlich einmal woanders aufwachen? Oder Stefan Zweig? Und hatten sie einen Pass? Und hat ihnen der geholfen? Wer hat ihnen denn geholfen?

Rescue me! Rette mich! Hilf mir! Schau hin! Geh nicht an mir vorbei!

  • Schauen auch Sie hin, wenn die Schülerinnen und Schüler des BRG Traun sich mit dem Begriff „Rettung“ in einem Theaterstück auseinandersetzen!
  • Donnerstag, 7. Juli 2016 im Anton Bruckner Centrum Ansfelden. Beginn 19.30 Uhr.
  • Ihre Freiwillige Spende kommt dem Quartier für Menschen, die auf der Flucht waren in Ansfelden zugute!