Brücken~bauer~innen

Stadtbildungsfahrt nach Mauthausen

Zeitgeschichtlich interessierte Ansfeldnerinnen und Ansfeldner bei der Exkursion ins Mauthausen Memorial im Oktober 2019

Das Konzentrationslager Mauthausen steht wie kein anderer Ort unserer Region für die Gräuel des Nationalsozialismus. Rund 30 Ansfeldnerinnen und Ansfeldner fuhren Anfang Oktober bei der ersten Ansfeldner Stadtbildungsfahrt (organisiert im Rahmen der Brücken~bauer~Innen in Ansfelden) mit. Maria Molterer vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) begleitete die zeitgeschichtlich interessiertem Ansfeldner Bürgerinnen und Bürger und vermitteltete Wissen in der ausführlichen rund dreistündigen Führung durch das Memorial.

Den Horizont erweitern im Sprach-Café Ansfelden

Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt – und „durch’s Reden kommen’d Leut z’amm“. Mit dem kostenlosen Sprach-Café bietet Ansfelden deutschlernenden Bürgerinnen und Bürgern in freundlicher Atmosphäre Raum und Zeit, ihre Sprachkenntnisse auszubauen. Das Angebot findet alle zwei Wochen im Ansfeldner Rathaussaal (Stadtteil Haid) statt und kann ohne Anmeldung unverbindlich besucht werden. Damit auch Eltern(-teile) mit Kind(ern) das Angebot in Anspruch nehmen können, ist für einen Kinderbetreuung gesorgt!

Termine Herbst 2019

Das Sprachcafe findet im Herbst 2019 zu folgenden Terminen statt:

  • 23. und 30. Oktober von 17.00 bis 19.00 Uhr im Rathaussaal Haid
  • 13. und 27. November von von 17.00 bis 19.00 Uhr im Rathaussaal Haid 
  • 11. Dezember von 17.00 bis 19.00 Uhr im Rathaussaal Haid 

Das Sprach-Café Es ist kann kostenlos und ohne Anmeldung unverbindlich besucht werden. 

Ein Angebot im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden

Das Sprach-Café ist ein Angebot im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden. Es wurde von den Ansfeldner  Brücken~bauer~Innen entwickelt und wird durch das Land OÖ (Integrationsstelle) gefördert. Ansfelden fördert das Erlernen der deutschen Sprache mit Angeboten wie der Frühen Sprachförderung im Kindergarten oder auch dem Sommersprachcamp.

Einladung zur Stadtexkursion: Bildungsfahrt in die KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Die Brücken~bauer~innen Ansfelden machen sich stark für gutes Zusammenleben und laden Interessierte ab 16 Jahren zur kostenlosen Bildungsfahrt am Nachmittag des 11. Oktober 2019 (Freitag) ins Mauthausen Memorial ein. Maria Molterer vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) begleitet an Zeitgeschichte Interessierte bei der ausführlichen rund dreistündigen Führung durch das Memorial. Zusätzlich bieten wir am 23. Oktober um 18.30 Uhr im Jugendtreff Echo eine Nachbesprechung an, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bildungsfahrt teilnehmen können.

Aus der Geschichte für Gegenwart und Zukunft lernen

Das Konzentrationslager Mauthausen steht wie kein anderer Ort unserer Region für die Gräuel des Nationalsozialismus. Im Mai 1945 befreit ist das KZ heute ein internationaler Gedenk- und Lernort. Aus den fatalen Fehlern und Grausamkeiten der Vergangenheit können wir heute für die Gegenwart
und Zukunft lernen.

Im Rahmen des Internationalen Menschenrechtssymposiums

Die Bewusstseinsregion Mauthausen, Gusen, St. Georgen veranstaltet vom 7. bis 10. November 2019 das Dritte Internationale Menschenrechtssymposium (Programm und Anmeldung). Mit dem Internationalen Menschenrechtesymposium möchte der Gemeindeverband ermutigen, die Menschenrechte in Anspruch zu nehmen, sie zu nutzen und einzufordern. Mit interessanten Angeboten an Workshops, Filmen, Vorträgen, Ausstellungen und Rundgängen in der Region werden diese greifbar, vorstellbar und lebendig. Die Exkursion der Stadt Ansfelden findet im Zusammenhang mit dem Menschenrechtssymposium statt.

  • Freitag, 11. Oktober 2019, Treffpunkt um 13.30 Uhr, Stadtamt Ansfelden, Hauptplatz 41, 4053 Haid. Gemeinsame Fahrt mit dem Bus nach Mauthausen und zurück. Rückkehr ca. 18.30 Uhr.
  • Teilnahme kostenlos – Anmeldung notwendig! Teilnahme ab 16 Jahren.
  • Infos und Anmeldung bitte bis 9. Oktober 2019 per E-Mail: bb@ansfelden.at oder Telefon 07229/840-0 (Bürgerservice, Mo bis Fr von 7 bis 12 Uhr, Donnerstag auch 15 bis 18 Uhr) (Datenschutzhinweis).
  • Beachten Sie unseren Datenschutzhinweis für die Verarbeitung von Bilddaten bei der Veranstaltung.

Deutsch-Lehrende für SprachCafè gesucht

Die Brücken-bauer-innen Ansfelden möchten auch im Herbst 2019 ein Sprach-Cafè für jene anbieten, die noch besser Deutsch sprechen möchten. Dazu suchen wir einen Sprachlehrer oder eine Sprachlehrerin auf Honorabasis. Projektkoordinator Günter Kienböck freut sich auf Ihre Bewerbung unter bb@ansfelden.at.

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Ansfeldner Bildungsfahrt zum Memorial Mauthausen

Die Brücken~Bauer~Innen in Ansfeldenladen am Freitag, 11. Oktober 2019 nachmittags eine Bildungsfahrt zum Gedenk- und Lernort Mauthausen ein.

Das Konzentrationslager Mauthausen steht wie kein anderer Ort unserer Region für die Gräuel des Nationalsozialismus. Im Mai 1945 befreit ist das KZ heute ein internationaler Gedenk- und Lernort. Aus den fatalen Fehlern und Grausamkeiten der Vergangenheit können wir heute für die Gegenwart und Zukunft lernen.

Die Brücken~bauer~innen Ansfelden machen sich stark für gutes Zusammenleben und laden Interessierte ab 16 Jahren zur kostenlosen Bildungsfahrt am 11. Oktober 2019 ins Memorial Mauthausen ein. Maria Molterer vom Mauthausen Kommitte Österreich (MLÖ) begleitet uns bei der ausführlichen rund dreistündigen Führung durch den Gedenkort.

Infos und Anmeldung bitte bis 9. Oktober 2019 per
E-Mail: bb@ansfelden.at oder Telefon 07229/840-0 (Bürgerservice).

Feuerwehr, Kehrmaschine & Co ganz nah beim Ansfeldner Miteinand‘-am-Hauptplatz-Fest am 7. September 2019

Ansfelden feiert am Sa, 7. September 2019 ab 14 Uhr gemeinsam das Ansfeldner Miteinand‘ am Hauptplatz Fest. Der familienfreundliche Nachmittag findet im Hauptplatzpark und am Festplatz im Stadtteil Haid statt. Mit dabei sind unter anderem Polizei, Feuerwehr, Rettung, Kehrmaschine & Co „zum Angreifen“. Den Abschluss bildet gegen 17 Uhr ein Freiluftkonzert der Jugendblaskapelle Nettingsdorf. Für Musik, Kaffee & Kuchen ist gesorgt, das Fest ist eine Gemeinschaftsproduktion von Ansfeldner Vereinen und Organisationen unter Leitung von Ansfelden Miteinander.

Miteinand‘-am-Hauptplatz-Fest: Mal auf einem Polizeimotorrad sitzen

Sich beim „Mitspielen“ die Zeit vertreiben und den Nachmittag miteinander verbringen

„Gutes Auskommen untereinander ist mir in der Stadt wichtig!“

Bürgermeister Manfred Baumberger.

„Das Miteinand‘-am-Hauptplatz-Fest findet heuer zum ersten Mal statt. Wir freuen uns auf freundliche Leute, die Lust am Beisammensein, sich die Zeit vertreiben und einfach den schönen Nachmittag genießen haben. Dabei kann aus Neben- ein lockeres Miteinander entstehen. Das finde ich gut, denn gutes Auskommen untereinander ist mir in der Stadt wichtig!“ so Bürgermeister Manfred Baumberger. Das bunte Nachmittagsprogramm bietet die Möglichkeit für Selfies auf dem Polizeimotorrad, sich Feuerwehrautos, Kehrmaschine & Co aus der Nähe anzusehen und bei der Mülltrennolympiade kleine Preise zu gewinnen. Dazu gibt’s Kinderschminken und eine Spielezone für alle von ganz klein bis ganz groß. Wer’s richtig rundgehen lassen möchte, macht beim Trommelworkshop mit – und entspannt danach in der Chill-Out-Area bei Kaffee und Kuchen oder in der Vor- und Mitlesezone.  Alle, die es lieber gemütlich haben, machen beim gemeinsamen Musizieren mit und gestalten sich als Andenken einen eigenen Button zum Mitnachhause nehmen.

„Ansfelden fördert seit Jahren gutes Zusammenleben zwischen den Menschen. Wir sind überzeugt davon, dass die, die sich zumindest ein bisschen kennen, auch besser und miteinander leben. Damit gibt’s weniger ungewollte Anonymität in der Stadt und das Klima verbessert sich.

Sozialstadträtin Andrea Hettich.
Ob Regen oder Sonnenschein: der Hauptplatz Ansfelden ist ein bunter. (Foto: Stadt Ansfelden / G. Kraftschik)

Wer einander kennt lebt besser mit- und nebeneinander

Organisiert wird das Ansfeldner Miteinand‘ am Hauptplatz Fest im Rahmen des Zusammenleben-in-Ansfelden-Angebotes Ansfelden Miteinander. Mit Ansfelden Miteinander unterstützt die Stadt Ansfelden ihre Bürgerinnen und Bürger, Netzwerke in der Nachbarschaft und Umgebung zu schaffen. Der Austausch mit und zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern aktiviert und motiviert Menschen, das Zusammenleben vor Ort miteinander zu verbessern und Konflikte gar nicht erst eskalieren zu lassen.

Gut einwohnen mit der Willkommensmappe in Ansfelden & ZusammenLeben in OÖ

Yvonne Ilich (hier mit der Willkommensmappe) arbeitet in der Stadtverwaltung Ansfelden im Meldeamt und der Bürgerservicestelle. Sie ist eine der ersten Ansprechpartnerinnen für neue Bürgerinnen in der Stadt.

Wer nach Ansfelden zuzieht, bringt neue Ideen in die städtische Gesellschaft. Er oder sie bereichert das Stadt- und Vereinsleben und bietet Betrieben in der Region seine oder ihre Arbeitskraft an. Das macht Ansfelden zu der starken und lebendigen Stadt und ist ein Gewinn für die Gemeinschaft. Darüber freut sich die Stadt und bieten als „freundliches Hallo mit Mehrwert!“ all jenen, die in Ansfelden einen Haushalt gründen eine Willkommensmappe an.

Darin ist viel Wissenswertes rund um die Stadt: Vom Willkommensbrief des Bürgermeisters über die aktuelle Gemeindezeitung, Infos zu Hundehalten und Hausbauen, dem Programm von ABC & der Eltern Kind Zentren. Praktische Infos, wie Abfall gescheit getrennt werden kann samt zum „Müll-Film“ oder wer alles über den Umzug informiert werden kann sind mit dabei. Und: Gutscheine für die Stadtbibliothek, das ABC und das Erlebnisbad – eine freundliche und informative Mappe eben.

Zusätzlich zu den Informationen in der Willkommensmappe bietet das Land OÖ mit dem Infoprodukt „ZusammenLeben in Oberösterreich“ ein praktisches Handbuch zur ersten Orientierung in Oberösterreich“ an. Darin erhalten Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen zu Zusammenleben, Arbeiten, Wohnen, Bildung, Finanzen, Gesundheit, Umweltschutz und Verkehr in Oberösterreich sowie relevante Informations- und Beratungsadressen. Das Handbuch gibt’s in Deutsch und ist online auch auf Arabisch, Englisch, Französisch, Dari, Pashtu und Tschetschenisch abrufbar.

Brücken~bauer~Innen in Ansfelden

Sie sind neu in Ansfelden und kennen sich noch nicht so gut aus hier? Sie möchten bei einem Verein dabei sein, und wissen nicht wo und wie? Sie möchten mehr Leute kennen lernen und hier in Ansfelden bald neue Freundinnen und Freunde finden?

Ansfelden ist eine Stadt mit vielen unterschiedlichen Menschen. Vereine und Organisationen bieten abwechslungsreiche Freizeitangebote in der Stadt an. Auch die Verwaltung hat viele attraktive Angebote für die Bürgerinnen und Bürger. Die Brücken~bauer~innen schaffen Verbindungen zwischen Menschen und Angeboten: so kann jede und jeder, der möchte diese Angebote einfacher nutzen. So, dass er oder sie sagen kann: „Hier bin ich willkommen. Das wird auch meine Stadt!

„Wir Brücken~bauer~Innen sprechen mehrere Sprachen und helfen Ihnen bei Ihren Fragen weiter. Wir informieren, wir vermitteln und wir fördern Begegnung. Wir kennen die Angebote und Zuständigkeiten in der Stadt. Wir geben dieses Wissen an Sie weiter. Wir wissen, wer die richtige Ansprechperson für Sie ist, wenn wir selbst nicht weiterhelfen können. Und wir machen uns stark für gutes Zusammenleben: Wir klären über Kulturen und verschiedene Lebenswelten auf. “

 

Brücken~bauer~Innen bieten Sprach-Cafè in Ansfelden an

Sprache schafft Chancen und „durch’s Reden kommen’d Leut z’amm“. Mit dem Sprach-Cafè bietet Ansfelden seinen Bürgerinnen und Bürgern in freundlicher Atmosphäre Raum und Zeit, ihre  Deutschkenntnisse auszubauen. Das Angebot wurde von den Brücken~bauer~Innen im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden entwickelt und umgesetzt.

Das Sprach-Cafè findet alle 14 Tage von 17.00 bis 18.30 im OTELO Haid (Schulstraße 5, 4053 Ansfelden) statt. Die kommenden Termine für das Jahr 2018 sind: 24. Oktober, 7. & 21. November, 5. & 19. Dezember 2018. In der ersten Einheit ab 17 Uhr werden die Kenntnisse in der Deutschen Sprache verbessert. Im zweiten Teil des Sprachcafes geht’s darum das Gelernte in der Praxis miteinander zu üben. Dazu suchen die Brücken~bauer~Innen noch freundliche AnsfeldnerInnen, die gerne als ÜbungspartnerInnen mitmachen möchten. Einfach bei den Terminen um 17.50 Uhr vorbei kommen und mitmachen, der Kaffee im „Sprach-Café“ geht dabei „aufs Haus“!

Immigrant integration in rural areas – Ansfelden goes international

Das EU-Projekt „Immigrant Integration to Rural Areas: Identification and Exchange of Good Practices“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen 16 LEADER-Partnern in Österreich, Deutschland, Schweden und Finnland. Ziel ist es, den Austausch über Leuchtturm-Projekte, die die Integration von zuwandernden Menschen in den Regionen unterstützen.

Eine Abordnung unserer Stadtgemeinde nahm am 18. und 19. September an der 4. Internationalen Projekt-Konferenz als Teil der Leader-Region Linz Land in Lappajärvi (Finnland) teil. Vizebürgermeisterin Renate Heitz, Sozialstadträtin Andrea Hettich und Ansfeldens Referent für kommunales Zusammenleben Mag. Gregor Kraftschik stellten Ansfeldner „Leuchtturm-Projekte“ wie die Brücken~bauer~Innen oder das Wir.Buch vor und „bauten für Ansfelden Brücken“ zu Akteurinnen und Akteuren aus den anderen Projektpartnerländern. Teil der Abordnung aus Linz Land waren auch Ingrid Fremuth (Gemeindeverwaltung Kirchberg-Thening), Mag.a Agnes Rathberger-Reiter (REKI Linz-Land) und Isolde Fürst, die als Geschäftsführerin der LEADER-Region Linz Land die Reise organisierte.

  • Einen Bericht über die Konferenz (in der Unionssprache Englisch) gibt’s auf der Projektseite.
  • Sozialstadträtin Andrea Hettich über die Konferenz: „yksi kaksi kolme = 1, 2, 3 – meine Eindrücke als Fremde in Finnland: ohne Sprachkenntnisse wirst immer nur Bahnhof verstehen und immer ein Fremder bleiben!“ und Vizebürgermeisterin und Kulturstadträtin Renate Heitz findet: „Hab von Schweden bis Tirol interessante Menschen, die im Integrationsbereich arbeiten, kennen gelernt. Das war eines der schönsten Ergebnisse der Konferenz in Finnland.“

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