Bildung

Wissen weiter geben in der VHS OÖ

Haben Sie eine besondere Begabung oder Fertigkeit? „Brennen“ Sie so richtig für ein Thema und möchten Ihr Wissen weitergeben? Möchten Sie mit ihrem Wissen andere Menschen befähigen, gutes Zusammenleben zu gestalten? Die VHS ist aktuell auf der Suche nach Kursleiterinnen und Kursleitern. Besonders die Bereiche Bewegung und Sport, Sprachen, Kulinarik, kreatives Gestalten und Neue Medien werden von Kundinnen und Kunden nachgefragt. Bei den „Kursleiter-Castings“ (zum Beispiel auch in Traun!) im März und April 2018 können Sie sich und Ihre Kursideen in 5 bis 10 Minuten vorstellen, die Rahmenbedingungen der VHS-Arbeit kennenlernen und gleich vor Ort Kontakte mit den Programmplanenden knüpfen. 

Die Erwachsenen-Bildungseinrichtung Volkshochschule Oberösterreich (VHS) bietet rund 8000 Kurse und Veranstaltungen in ganz Oberösterreich an. Dabei werden die Veranstaltungen zum großen Teil von nebenberuflich tätigen Expertinnen und Experten geleitet. Mit ihrem Engagement und ihrer Kompetenz machen sie die Kurse zu Impulsgebern und einer Bereicherung fürs Leben und befähigen mit dem weitergegeben Wissen Menschen, gutes Miteinander und Zusammenleben in Oberösterreich zu gestalten.

Integrationsgesetz leicht verständlich

Informationen zum Integrationsgesetz. Quelle: integrationsfonds.at

Das Bundesgesetz zur Integration rechtmäßig in Österreich aufhältiger Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft regelt in den Bereichen Sprachförderung und Orientierung die Integration von Asylberechtigten, subsidiär Schutzberechtigten und Drittstaatsangehörigen. Ziel ist es, mit Integrationsförderung und Integrationspflicht die rasche Integration in die österreichische Gesellschaft zu fördern. Zentrale Angebote sind dabei die Kurse zur Sprachförderung und die Werte- und Orientierungskurse.

  • Der Österreichische Integrationsfonds bietet auf seinen Seiten zusammengefasste Informationen zum Integrationsgesetz.
  • Dort finden sich auch eine Musterintegrationserklärung und Informationsblätter, unter anderem in Russisch, Englisch, Dari, Farsi und Somali.

 

Smartphone-App: „Meine Integration in Österreich“

Quelle: Integrationsfonds.at

Was bedeuten Meinungsfreiheit und Demokratie in Österreich? Welchen Stellenwert haben Sprache und Bildung? Wie ist das mit freiwilligen Engagement? Und wie funktioniert das Gesundheitssystem? Diese und noch viel mehr Themen werden in den Werte- und Orientierungskursen in Kleingruppen zu 15 Mensche vermittelt. Die Kurse stehen für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte sowie Asylwerberinnen und Asylwerber ab offen und werden in vielen Sprachen angeboten.

Mit der Smartphone-App „Meine Integration in Österreich“ unterstützt der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) die Lernenden bei der Vorbereitung für die Integrationsprüfung. Mehrsprachige Lernunterlagen helfen dabei, das Wissen gut zu erfassen. Danach können alle Fragen des Fragenkataloges beliebig oft geübt werden. Schließlich können die Nutzerinnen und Nutzer mit realen Prüfungsfragen können testen, ob das Gelernte auch wirklich sitzt.

So geht Medien: Medienwissen – nicht nur für SchülerInnen und LehrerInnen

Quelle: http://www.br.de/sogehtmedien

Jeden Tag erscheinen weltweit Millionen neuer Videos, Artikel und Posts im Internet. Einst als *das* demokratischste Medium schlecht hin gefeiert stellt sich heute oft die Frage: Stimmt das wirklich, was da zu sehen und zu lesen ist? Oder ist alles nur Fake? So geht Medien, ein Onlineangebot von ARD, ZDF und Deutschlandradio erklärt, wie Nachrichten enstehen, Lügen im Netz entlarvt werden können und woher Journalisten überhaupt wissen, ob etwas wahr ist? Dabei setzen die MacherInnen auf Videos, Audios, Quiz, und interaktiven Karten und Texte.

  • Die Inhalte sind für den Einsatz im Unterricht konzipiert: Wie das geht, erklärt dieses Videotutorial. Arbeitsblätter zur weiteren Nutzung gibt’s dazu!
  • Spannend auch „für den Hausgebrauch“ auf der YouTube-Playlist: Wie sich Lügen im Netz verbreiten, der Unterschied zwischen YouTuber und Nachrichtensprecher und auch Infos zu Filterblasen und Quellenauswahl.

Vortrag: „Leben als Muslime in Europa“ mit Amira Hafner-Al Jabaji am 19. Jänner in Ansfelden

Welche Erfahrungen machen Muslime in Europa? Welche Identitäten gibt es? Wie ist die Rolle der Frau und wie lebt es sich in multireligiösen Familien zusammen?

Die Journalistin und Islamwissenschafterin Amira Hafner-Al Jabaji gibt am Freitag, 19. Jänner 2018 in Ansfelden ihr Wissen zu diesen Fragen an aufgeschlossene und kritische Ansfeldnerinnen und Ansfeldner weiter. Hafner-Al Jabaji engagiert sicht seit Jahren für einen respektvollen Dialog unter den Religionen. Sie zeigt in Ansfelden Möglichkeiten des Dialogs und Wege und Grundbedingungen eines gelingenden Gespräches zwischen den Religionen auf.

Die Veranstaltung ist ein Teil der Vortragsreihe „Was glaubst du?“. Der „Interreligiöser Dialog im Dekanat Traun“ lädt damit zu Begegnung und Information aus erster Hand ein. Dabei sollen brennende Fragen thematisiert werden und Möglichkeiten und Chancen für das Zusammenleben aufgezeigt werden. Die Stadt Ansfelden unterstützt mit dem Projekt Brücken~bauer~innen im Rahmen der Grundwerte Respekt und Vielfalt die Veranstaltung.

„Leben als Muslime in Europa“ mit Amira Hafner-Al Jabaji in Ansfelden

Religionen sind im Gespräch: Ob jemand an Gott glauben oder nicht, und welcher Religion die Menschen angehören, ist Privatsache. Durch Krieg und Terror sind Religionen in die Schlagzeilen geraten. Im täglichen Gespräch diskutieren Menschen, ob es möglich ist, dass Menschen unterschiedlicher Religionen friedlich zusammen leben.

Mit der Vortragsreihe „Was glaubst du?“ lädt das Projekt „Interreligiöser Dialog im Dekanat Traun“ zu Begegnung und Information aus erster Hand ein. Dabei sollen brennende Fragen thematisiert werden und Möglichkeiten und Chancen für das Zusammenleben aufgezeigt werden.

Vortrag „Leben als Muslime in Europa“ in Ansfelden

Welche Erfahrungen machen Muslime in Europa? Welche Identitäten gibt es? Wie ist die Rolle der Frau und wie lebt es sich in multireligiösen Familien zusammen? Die Journalistin (SRF) und Expertin für Interreligiösen Dialog Amira Hafner-Al Jabaji gibt am Freitag, 19. Jänner 2018 in Ansfelden ihr Wissen zu diesen Fragen an aufgeschlossene und kritische Ansfeldnerinnen und Ansfeldner weiter. Sie zeigt Möglichkeiten des Dialogs und Wege und Grundbedingungen eines gelingenden Gespräches zwischen den Religionen auf.

Mehrsprachchancen-Lesung für Volksschulkinder in der Stadtbibliothek Ansfelden

Die Stadtbibliothek Ansfelden hat sich zum Europäischen Tag der Sprachen am am Dienstag, 26. September 2017 eine tolle Aktion überlegt: Maria Egger, eine der freiwilligen Mitarbeiterinnen, hat für Kinder der 1. Klasse Volksschule Haid eine kurzweilige, mehrsprachige Lesung organisiert: Fatima Hammoud, Izeta Bajrektarevic und Valentina Peters vom Institut Interkulturelle Pädagogik haben für die jungen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner Gedichte und Geschichten auf Deutsch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Türkisch und Rumänisch gelesen.

„Ich möcht mit dem Angebot den Kindern vermitteln: jede Sprache hat ihrer Schönheit. Und auch in einem vielsprachigen Ansfelden ist es wichtig, Deutsch als gemeinsame Sprache zu lernen. Weil wir uns dann so besser verstehen und vieles einfacher wird.“ meint Maria, die seit 2011 bei uns in ihrer Freizeit mitarbeitet und nächstes Jahr die Ausbildung Ehrenamtliche und nebenberufliche BibliothekarInnen abschließen wird.

Bibliothek Garsten setzt auf Leichte Sprache

Die Bibliothek Garsten möchte allen Menschen, die Freude an Büchern und am Lesen haben, Zugang zu ihren Informationen bieten. Dabei soll nicht nur der Zugang zu den Räumen barrierefrei sein, sondern auch der zu Informationen. Darum haben die motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort allgemeinen Informationen am Eingangsschild, die Anmeldekarte, die Bibliotheksregeln, das Leitbild und den Infofolder der Bibliothek Garsten in leichte Sprache übersetzt. „Leichte Sprache“ zielt dabei auf Verständlichkeit ab. Darüber freuen sich besonders Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können, und auch Menschen mit Sprachschwierigkeiten oder ältere Menschen, die wenig lesen.

Geht das: mit meinen Kindern in der Sprache reden, die ich will?

Klar ist: Deutschkurse schaffen Chancen. Manche sehen sie auch als (scheinbare) Lösung aller Integrationsprobleme. Wie ist das jedoch, wenn man als Italienerin angefeindet wird, wenn man sich mit seinen Kindern in einer anderen Sprache als Deutsch unterhält? „Die alte Dame hat sich aufgeregt, weil man ihrer Meinung nach österreichischen Kindern nicht Türkisch beibringen soll und mir unterstellt, dass ich kein Deutsch könne“ – Aysun Bayizilioglu hat sich für die Presse angesehen, wie es darum steht, eine beliebige Sprache sprechen „zu dürfen“, was türkisch Sprechende mit Vorarlbergern gemeinsam haben und ob es gute und böse Sprachen gibt – und welche das sind.

  • „Aber trotzdem muss man sich bemühen, Deutsch zu lernen. Denn ohne die Sprache der Aufnahmegesellschaft zu können, kann man sich nicht integrieren.“ – lesen Sie den ganzen Bericht auf diepresse.at
  • Die Sprachkurse des BFI in Traun helfen dabei!
  • Ansfelden unterstützt mit „Mama lernt Deutsch“ im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden ab Herbst 2017 eine Gruppe engagierter Mütter, die ihre Sprachkenntnisse im Alltag verbessern möchten.

Wanderausstellung „Steuer-Tricks – wer bietet weniger?“ in Ansfelden

Steuern sind die wesentlichste Grundlage aller öffentlichen Leistungen und Güter. Ohne Steuern gäbe es kein öffentliches Bildungs-, Gesundheits- oder Sozialsystem, keine öffentliche Infrastruktur, keine Straßen, keinen Rechtsstaat und vieles andere auch nicht. Steuergelder bilden somit auch die Basis dafür, als Stadt wirkungsvolle Angebote setzen zu können, die den Menschen hier zugute kommen. Mit Steuermitteln finanziert die Stadt Angebote, die gutes Zusammenleben zwischen den Menschen fördern.

Steuersysteme geraten zunehmend unter Druck

Die Stadt Ansfelden bietet nun im Neuen Stadtzentrum eine weiterbildende Ausstellung an. Noch bis 12. Oktober 2017 haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die Themen Steuervermeidung, Steuerflucht und die Auswirkungen in der Wanderausstellung „Steuer-Tricks – wer bietet weniger?“ der Arbeiterkammer Oberösterreich zu informieren. Die Ausstellung befindet sich im 2. Obergeschoß des neuen Stadtzentrums Ansfelden im Foyer vor dem Festsaal. Die Ausstellung ist öffentlich und kostenlos während der Öffnungszeiten des Stadtamtes (Montag bis Freitag von 7 bis 12 Uhr, Donnerstag auch von 14 bis 16 Uhr) zugänglich.