Begegnung

Vielfalt.in.Concert 2018 in Linz und Schulworkshops

Am Weltflüchtlingstag (20. Juni 2018) findet am Main Deck des Ars Electronica Centers das VIELFALT.in.CONCERT 2018 statt. Bei freiem Eintritt geben sich ab 15.30 Uhr Acts wie Bella Diablo, Def ILL aka Ruffian Rugged, 1er Koda & Bauer Max, E-Phife und als Mainact Attwenger die Ehre. Zusätzlich zu der Vielfalt an Acts gibt’s am Nachmittag einen Graffiti-Workshop von Mural Harbor sowie Kulinarische Genüsse und Erfrischungen von Cafe Strom, Stan’s, tamu sana und der Über den Tellerrand Community Linz.

Rund um den Weltflüchtlingstag werden von Caritas OÖ, SOS-menschenrechte und Land der Menschen OÖ kostenlose Schulworkshops angeboten. Alle Informationen und die Anmeldemodalitäten finden sich HIER. Die Plattform Solidarität OÖ wird am 20. Juni, Nachmittags, „Umbrella Talks“ auf der Linzer Landstraße abhalten, um zum Thema Menschenrechte zu sensibilisieren.

Brücken~bauer~innen besuchen die Synagoge in Linz

Brücken~bauer~Innen in der Synagoge Linz. Foto: G. Kienböck / Stadt Ansfelden

Kunst, Kultur, jüdischer Witz und die Verfolgung im Nationalsozialismus: Die Ansfeldner Brücken~bauer~Innen besuchten im April 2018 die Synagoge in Linz. Dr. Charlotte Herman, die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde Linz erzählte dabei den engagierten Ansfeldnerinnen und Ansfeldnern aus der Geschichte und der Gegenwart der Kultusgemeinde. Ernste Momente bei der Gedenktafel der jüdischen Oper des Nationalsozialismus und Lachen bei der lebendigen Tradition des jüdischen Witzes waren an diesem Abend ganz nah beieinander. Interessant für die Brücken~bauer~Innen war besonders, wie nah sich eigentlich die großen Religionen der Welt bei Überzeugungen und teilweise auch bei Gepflogenheiten sind.

  • Hätten Sie’s gewusst? Die neue Synagoge ist bereits 50 Jahre alt und gilt aufgrund der Architektur als eines der bedeutensten sakralen Bauwerke in Europa.
  • Fotos von der Exkursion gibt’s auf den Facebookseiten der Brücken~bauer~innen

Mitmachen und mitgestalten im Otelo Haid

Offenes Technologielabor (Otelo) heißt: ich kann etwas und teil das gern mit dir, wenn Du das auch können willst. So entsteht dabei Neues. Seit 2016 gibt es im Ansfeldner Stadtteil Haid einen OTELO-Standort. Ob gemeinsam Malen, Schneidern, Häkelabende, gemeinsam Singen oder Impro-Theater: das Ziel hinter dem offenen Technologielabor ist, Menschen einen Raum zum Austausch von Wissen untereinander zu geben. Weil durchs gemeinsame Arbeiten mehr geschafft werden kann.

Mitmachen bei den Otelo-Angeboten

Regelmäßig werden im Otelo Haid angeboten: Tarok-Treff (jeden Mittwoch, ab 19 Uhr), „Strich für Strich“ – gemeinsam malen mit Harald Limberger (jeden Mittwoch von 9.30 – 11.30 Uhr) und das Nachbarschaftsfrühstück jeden ersten Samstag im Monat. Dazu kommen einzelne Angebot wie Walking, ein Erzählcafe und die Handarbeitsrunde Häkeln-Stricken-Ausprobieren. Immer gut informiert bleiben Interessierte mit dem Newsletter. Den gibt’s mit einer leeren Mail unter otelo-haid-subscribe@yahoogroups.de zu bestellen.

Aktiv werden im Otelo

Möchten Sie eines der folgenden Angebote miteinander umsetzen? Spinnen & Färben, eine Bastelrunde, Hochbeet und Insektenhotels bauen oder ein Projekt zum Thema „Mein Lieblingsplatz in Haid“? Einfach Kontakt aufnehmen. Maria Oberlik freut sich über ein Mail an otelo.haid@gmx.at.

 

Ansfelden verleiht Anerkennungszeichen für freiwilliges Engagement – jetzt nominieren

Die Ansfeldner Gemeinschaft lebt vom Einsatz der Menschen füreinander. Mit ihren Fähigkeiten schaffen sie Orte, an dem es sich gut leben lässt. Die Stadt Ansfelden wertschätzt die freiwilligen Leistungen ihrer Bürgerinnen und Bürger. 2018 möchte der Gemeinderat dazu das Anerkennungszeichen für besondere Verdienste im Ehrenamt erneut zu verleihen. Damit sollen besondere, hervorragende Leistungen für die Menschen in Ansfelden ausgezeichnet werden.

  • Bevölkerung und Vereine in der Stadt aufgepasst: Niemand weiß besser, wer das Anerkennungszeichen wirklich verdient hat: „Es geht dabei um besondere Leistungen mit außergewöhlicher Wirkung und weniger um langjähriges Engagement.“ erläutert Vizebürgermeisterin und Kulturstadträtin Renate Heitz.
  • Wir freuen uns auf Ihren Vorschlag! Alle Informationen zum Anerkennungszeichen gibt’s auf den Stadtseiten ansfelden.at, im Vorschlagsformular und in den Oft Gestellten Fragen.
  • „Wir sind uns bewusst, wie wichtig es ist, dass sich eine Vielzahl von Menschen in ihrer Freizeit sowohl in Vereinen als auch außerhalb für ihren Nächsten einsetzen. Dafür kann man gar nicht genug danke sagen“ (Bürgermeister Manfred Baumberger)

Was macht mich glücklich in Ansfelden?

Am 20. März war Frühlingsbeginn und Internationaler Tag des Glücks“. Die Ansfeldner Brücken~bauer~innen im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden luden dazu mit Ansfelden Miteinander, Sozialmarkt Ansfelden, dem Jugendbüro und dem Treffpunkt Mensch & Arbeit Nettingsdorf zur Begegnungszone im Stadtteil Haid ein. Mit Livemusik, Glücks-Tee, Glücks-Kekse und Glück-Wunschkarten gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Frage nach: Was brauche ich zum Glücklichsein? Was braucht’s rundherum, damit wir (noch) glücklicher sein können?

Glück gehabt! Es ist keiner erfroren bei der spontan in "Bleib!Frisch!" umbenannten Begegnungszone zum Glückstag in…

Gepostet von Stadtportal Ansfelden am Mittwoch, 21. März 2018

 

Geh denken am 25. April: Wider das Vergessen – Flucht und Heimat

Ende April 1945, wenige Tage vor der Befreiung des KZ Mauthausen, zwangen Nationalsozialisten ungarische Juden zum Todesmarsch von Mauthausen nach Gunskirchen. Die Route führte dabei auch durch Ansfelden. Tausende Menschen starben qualvoll. Die Plattform „Wider das Vergessen“ lädt ein zum

  • „Geh-Denken“ mit Musik und Texten am Mittwoch, 25. April 2018 um 18 Uhr bei der Kremsbrücke in der Ritzlhofstraße, nahe dem Gasthof Stockinger.
  • Die Historikerin Angelika Schlackl hat die bisher bekannten Details auf einer Google-Map anschaulich zusammengefasst.

Zur Geschichte an der Kremsbrücke

An der Kremsbrücke wurde 1945 der Leichnam einer ungarischen Jüdin ins Wasser geworfen. Die Frau gehörte mit ihrem Kind, einem kleinen Mädchen, dem Todesmarsch an. Sie war nahe der Krems zusammengebrochen und konnte sich nicht mehr erheben. „Gleich trat ein SS-Bewachungsposten hinzu und erschoss vor den Augen des Kindes die Mutter. Das Kind weinte herzzerreißend. Die Frau wurde zur Brücke getragen und dort in den Fluss geworfen,“ schreibt Peter Kammerstätter in der Materialsammlung „Die es noch immer nicht glauben wollen“. Kinder, Frauen, Männer, Alte und Gebrechliche mussten den 55-km-Marsch von Mauthausen über Enns, Asten, St. Florian, Ansfelden, Pucking, Weißkirchen, Schleißheim, Thalheim und Wels nach Gunskirchen antreten. Tausende starben an Erschöpfung oder wurden von den Nazis am Weg ermordet.

Einfach Mensch sein – Lesung mit Ali Al Hasan & Ute Bauer in der Stadtbibliothek Ansfelden

Zu einem Abend voller Poesie und berührender Begegnung lud die Stadtbibliothek am 21. März 2018 ein. Der in Ansfelden lebende un in Syrien geborene Schriftsteller Ali Al Hasan präsentierte gemeinsam mit Ute Bauer den Ansfeldnerinen und Ansfeldnern Lyrik aus Syrien und Werke, die er bereits in deutscher Sprache verfasste. Dabei setzt sich Herr Al Hasan auf Syrisch und Deutsch  mit der breiten Themenpalette des menschlichen Lebens und den daraus resultierenden philosophischen Fragestellungen auseinander und verbindet Orient mit dem Okzident. Lieben, Leben, Menschsein sind zentrale Motive seines Schaffens. Ganz klar: die Themen Krieg und Flucht sind ebenfalls Teil seiner Arbeit – jedoch nicht ausschließlich!

Ansfeldner Glückstag am 20. März: Was brauch ich zum Glücklich-Sein?

Der 20. März 2018 ist Frühlingsbeginn und Internationaler Tag des Glücks. Die Ansfeldner Brücken~bauer~innen im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden laden dazu mit befreundeten Organisationen und Initiativen zur Begegnungszone vor den Spar-Markt im Stadtteil Haid ein. Bei Livemusik, Glücks-Tee, Glücks-Kekse und Glück-Wunschkarten wollen wir gemeinsam der Frage nachgehen: Was brauche ich zum Glücklichsein? Was braucht’s rundherum, damit wir (noch) glücklicher sein können?

Starthilfe Integration & Frauenzentrum Olympe mit neuem Standort

Eine Wohnung und Arbeit finden ist wirklich nicht so einfach – besonders wenn man als Mensch auf der Flucht in ein neues Land kommt, und nochdazu kein Mann ist.

Das Angebot „Starthilfe zur Integration“ richtet sich an all jene Menschen, die einen positiven Asylbescheid bekommen haben oder subsidiär schutzberechtigt sind. Herr Zakaria Balla von der Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung (0676/8734-7049, Zakaria.Balla@volkshilfe-ooe.at) hat sein Büro neu in der Bahnhofstraße 21, 4050 Traun. Er unterstützt Männer und Frauen dabei, eine Wohnung zu finden und hilft auch bei Fragen rund um Schule, Arbeit und Bildung weiter.

Im selben Büro hat auch das Frauen-Zentrum Olympe einen neuen Standort gefunden. Frau Mag.a Claudia Ziehengraser, B.A. (0676/8734-7111, claudia.ziehengraser@volkshilfe-ooe.at) unterstützt Frauen mit Migrations-Hintergrund dabei (gleich, ob sie EU-BürgerInnen oder Drittstaatsangehörige sind), die Herausforderungen rund um die Themen Gesundheit, Bildung und Arbeit oder Familie zu bewältigen. Frauen der Zielgruppe in Ansfelden profitieren durch das Angebot besonders, da es eine weiterführende Betreuung zu den Beratungsleistungen der Sozialberatungsstelle Ansfelden bieten kann.

  • Ausführliche Informationen zum Angebot Starthilfe zur Integration und zum Frauen-Zentrum Olympe gibt’s auf den Seiten der Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung.
  • Lernen Sie die Angebote des Frauenzentrums Olympe und Starthilfe zur Integration – SI am neuen Standort in Traun kennen! Wann: am Mittwoch, den 04.04.2018 ab 14:00, Wo: Bahnhofstraße 21, 4050 Traun

In Ansfeldens Wohnanlagen ist Mitreden machbar, Frau und Herr Nachbar!

Nachbarschaftscafe in Haid – eine Möglichkeit, untereinander besser kennenzulernen

Ob Konflikt-Regelung im Mietwohnhaus, Bleib-Steh-Cafe, Plauderrunde, Mülltrenn-Aktion oder Picknick im Park: Die (freiwillig) engagierten Menschen von AnsfeldenMiteinander haben 2017 das Wohnumfeldim Stadtteil Haid attraktiver gemacht und aktive Gemeinschaften gestärkt. Der Verein Wohnplattform Oberösterreich führt das Angebot im Auftrag der Stadt Ansfelden seit 2013 in Wohnbauten von Wohnbauträgerinnen im Stadtteil Haid durch. Finanziert wird die Maßnahme zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger aus dem Bereich Zusammenleben durch Wohnbauträgerinnen, die Integrationsstelle Oberösterreich und die Stadt Ansfelden.

  • Informieren Sie sich dazu im aktuellen Bericht auf den Stadtseiten ansfelden.at
  • Wie funktioniert eine Müll-Trenn-Aktion? Schauen Sie sich das im Kurz-Video an.
  • Ansfeldens Bürgermeister weiß von einer ziemlich vertrackten Situation in einem Wohnhaus aus dem Jahr 2016 zu berichten, die durch den Einsatz von Ansfelden Miteinander verbessert werden konnte.
  • 2018 geht’s bei Ansfelden Miteinander unter anderem um das Fest zum 30-Jahre-Jubiläum der Stadt: Möchten auch Sie Ihre Fähigkeiten und Talente einbringen und Zeit, Ideen, Motivation in gutes Zusammenleben investieren? Christiane Mairinger und Verena Schadauer (+43 65060310 – 11 bzw. – 46) freuen sich über die bereits aktiven und auch neue freiwillig Engagierte!