Begegnung

Informations- und Begegnungsabend Muslime und Christen

Wie barmherzig ist der Islam? Was sind die Kernbotschaften der beiden Religionen? Warum ist der interreligiöse Dialog wichtig? Wie leben Christen und Muslime ihren Festkreis?
Der Interreligiöser Dialog im Dekanat Traun und Fachausschuss Caritas der Pfarre Ansfelden laden am 30. Jänner 2019 um 19 Uhr in den Pfarrhof Ansfelden zum „Informations- und Begegnungsabend Muslime und Christen“. Lic. Murat Başer (Vorsitzender Islamische Religionsgemeinde für OÖ, Imam, Theologe) und Monika Greil-Payrhuber MA (Projektverantwortliche Interreligiöser Dialog im Dekanat Traun) geben dabei Antworten aus erster Hand auf Fragen rund um Kernbotschaften, Dialog und Festkreise.
Diese Veranstaltung wird organisiert von Interreligiöser Dialog im Dekanat Traun und Fachausschuss Caritas der Pfarre Ansfelden. Mit freundlicher Unterstützung durch die Österreichische Gesellschaft für politische Bildung und der Stadt Ansfelden.

Kostenlose Schulworkshops im Rahmen der „Wochen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“

Auch für Ansfeldens Bürgermeister Manfred Baumberger hat Rassismus keinen Platz in der Gesellschaft.

Rassismus ist eine Ideologie, die Menschen nach Körpertypen und -merkmalen einteilt und aus biologischer Verschiedenheit eine soziale Wertigkeit baut. Das lähmt, verletzt, es macht Angst, macht hilflos. Und es birgt Gefahren in sich, auf die aufmerksam gemacht werden muss: Verletzung der Menschenrechte, Ausgrenzung ganzer Gruppen aus gesellschaftlichen Prozessen, Verhinderung jeglicher Integration.

Rassismus für viele Menschen immer noch trauriger Bestandteil ihres Alltags. Statistiken zeigen, dass damit zusammenhängende strafrechtliche Delikte in den letzten Jahren zunehmen. Ob beim Einkaufen, in der Schule oder am Arbeitsplatz – rassistische Bemerkungen können überall vorkommen. Darum ist Bewusstseinsbildung bei jungen Menschen wichtig!

Im Aktionszeitraum 1. bis 21. März bietet Land der Menschen Oberösterreich im Rahmen der „Wochen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ kostenlose Workshops rund um das Thema vor Ort in Oberösterreichs Schulen an. Das Angebot geht dabei vom Planspiel „Reise nach Albatros – Begegnung mit einer fremden Kultur“ über „Soll‘i – dar‘i – tät’i: Workshop zu Zivilcourage und Zusammenhalt“ bis hin zu „Vielfalt als Chance: Workshop zu Interkulturalität und Wertevermittlung“

Ansfelden sagt „Danke“ für Freiwilliges Engagement

Die Stadt Ansfelden zeichnete Ende November aktive Menschen in Ansfelden mit dem Anerkennungszeichen für besondere Verdienste im Ehrenamt aus. Damit würdigt sie besondere, hervorragende Leistungen für die Menschen in der Stadt. Bürgermeister Manfred Baumberger lud dazu die 14 Preisträger und Preisträgerinnen und die Mitglieder des Gemeinderates zur feierlichen Verleihungsgala am 29. November 2018 in den Festsaal des Anton Bruckner Centrums Ansfelden. „Menschen, die sich in Ihrer Freizeit für ihren Nächsten einsetzen sind die Stützen einer tragfähigen, menschenfreundlichen Gesellschaft“ so der Bürgermeister.

Im Frühling 2018 waren Ansfeldner Bürgerinnen und Bürger bereits zum dritten Mal aufgerufen, Menschen zu nominieren, die besonderes für die Gemeinschaft geleistet haben. Niemand als die Ansfeldnerinnen und Ansfeldner weiß besser, wer das Anerkennungszeichen wirklich verdient hat. „Es geht dabei um besondere Leistungen mit außergewöhlicher Wirkung und weniger um langjähriges Engagement.“ erläutert Vizebürgermeisterin und Kulturstadträtin Renate Heitz.

Der Gemeinderat hat im September über die Vorschläge beraten und einstimmig die Verleihung beschlossen. Über das Anerkennungszeichen für besondere Leistungen im Bereich Zusammenleben freuen sich Melitta Baumgartner, Thomas Gutwald, Hermine Hauer, Stefan Leibetseder, Haci Mehmet Peker und Wilfried Tesch. Franz Affenzeller, Albert Neuwirt, Karl Dolzer, Hilda Reisinger, Anna Thalhammer, Ingrid Groer sowie Johann und Walter Scherer gehören zu den Anerkennungszeichenträgern im Bereich Kunst und Kultur.

Ansfeldner Verein Technicus erhält Landes-Integrationspreis 2018

Bürgermeister Manfred Baumberger, Mag. Gregor Kraftschik (Stadt Ansfelden), Karl Praunshofer (Verein Technicus), Vizebürgermeisterin Renate Heitz und Landesrat Rudi An-schober bei der Verleihung des Landesintegrationspreises in Linz. Foto: S. Liedl / Land Oberösterreich

Tag für Tag engagieren sich tausende Bürgerinnen und Bürger in Österreich für gutes Zusammenleben zwischen den Menschen. Auch in Ansfelden sind viele Menschen für ein gutes Mit- und Nebeneinander aktiv. Dabei entsteht durch ihr Engagement gesellschaftlicher Mehrwert.

Der Verein Technicus im Ansfeldner Stadtteil Haid hat sich unter dem Motto „Reparieren anstatt entsorgen“ verschrieben. Dabei machen  Bürgerinnen und Bürger gemeinsam technische Geräte wieder fit und unterstützen sich gegenseitig bei technischen Herausforderungen. Zusätzlich engagieren sich die Menschen im Verein rund um Obmann Karl Praunshofer auch für gutes Zusammenleben. Der Verein ermöglicht Menschen mit Fluchtgeschichte, mit dem Handwerk vertraut zu werden und Gemeinschaft und Halt im Verein zu finden. Für ihr Engagement haben die aktiven Menschen bei Technicus im Oktober 2018 den Integrationspreis des Landes Oberösterreich in der Kategorie „Zivilgesellschaft“ durch Landesrat Rudi Anschober verliehen bekommen.

„Als politische AkteurInnen können wir zwar die Rahmenbedingen für gute Zusammenleben schaffen – die tatsächliche und oftmals harte Arbeit ums Gemeinwohl passiert jedoch in der Gemeinschaft. Da, wo Werte vermittelt, Sichtweisen untereinander besprochen und voneinander gelernt wird, da wird der oft abstrakte Begriff Zusammenleben lebendig. Ich gratuliere herzlich zu der Auszeichnung und freue mich, wenn noch viele andere Organisationen in Ansfelden dem leuchtenden Beispiel von Technicus folgen und bewusst auf gutes Zusammenleben setzen!“ freut sich Sozialstadträtin Andrea Hettich.

Kindertheater in Ansfelden: Was wir nicht allein schaffen, das schaffen wir gemeinsam

„Der kleine Tom träumt von den Sternen. Als er eine Sternschnuppe sieht, geht sein Wunsch in Erfüllung: einmal die Erde zu umkreisen. Er baut sich ein Flugzeug und macht sich auf die Reise. Er fliegt höher und höher, bis sein Tank leer ist und er eine kühne Landung auf dem Mond wagen muss. Wie sich herausstellt ist Tom nicht alleine auf dem Mond. Nox, ein grünes Wesen vom Mars musste ebenfalls dort notlanden.“

Mit „Mein Freund vom Mars“ des Theater Feuerblau lädt die Stadt Ansfelden junge Menschen ab 4 Jahren und Juggebliebene zu einer abenteuerlichen Reise vom Rathaussaal auf den Mond ein. Dabei handelt die Geschichte des kleinen Jungen, der seinen Träumen folgt und dabei unerwartet eine Freundschaft fürs Leben schließt von Vertrauen, Zusammenhalt und Freundschaft über Barrieren hinweg.

  • Geeignet für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren.
  • Tickets um 4 EUR pro Kind. Kartenvorverkauf an den Bürgerservice-Stellen Stadtamt und ABC – Anton Bruckner Centrum.
  • Dienstag, 06.11.2018, Rathaussaal Haid, Beginn 14 Uhr

Ansfelden mitgestalten mit Ansfelden Miteinander

Nachbarschaftscafe in Haid – ein Angebot der Stadt, sich untereinander besser kennenzulernen.

Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Die eigene Wohnung und das Wohnumfeld bieten Sicherheit, Regeration und Geborgenheit.  Mit Ansfelden Miteinander unterstützt die Stadt Menschen, gutes Zusammenleben im Wohnumfeld zu gestalten und Netzwerke zwischen den BewohnerInnen zu schaffen.

Am Donnerstag, 11. Oktober von 17.00 bis 19.00 Uhr lädt das Team von Ansfelden Miteinander herzlich zur „Plauderrunde“ in die Salzburger Straße 24a ins Untergeschoß ein. Alle, die Ideen haben,  wie Ansfelden noch schöner und lebenswerter werden kann sind herzlich willkommen! Aktive Gestalterinnen und Gestalter sind bei Ansfelden Miteinander genau richtig!

Ein Tag für Ansfelden – 30 Jahre Stadt

Am 25. September 1988 wurde Ansfelden zur Stadt erhoben. Die Brucknerstadt feiert am Freitag, 14. September ab 14 Uhr das Jubiläum zur 30-jährigen Stadterhebung Ansfeldens mit einem Fest für alle AnsfeldnerInnen und BesucherInnen unserer schönen Stadt. Das Team rund um Zusammenleben in Ansfelden bringt Erfahrungen aus dem aHAIDaFEST mit und war bei den Planungen von Anfang an mit dabei. So wirken Engagierte rund ums Thema „Gemeinsam“ bei folgenden Stationen mit:

  • Zukunfts-Dialog-Wand: Ansfelden 2033 – meine Idee. Der Bürgermeister interessiert sich für die Ideen seiner Bürgerinnen und Bürger zur Zukunft Ansfeldens – gestaltet vom Referat für kommunales Zusammenleben.
  • Mitmach.Station Gemeinsam.Stadt.Zentrum gestaltet vom Jugendbüro im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden.
  • Mülltrennolympiade zum Thema Ressourcenschonung und Mülltrennung gestaltet vom Bezirksabfallverband und Ansfelden Miteinander
  • Malen von Wander-Bildern zu den fünf Grundwerten des Zusammenlebens in Ansfelden mit Harald Limberger gestaltet von Ansfelden Miteinander
  • Trommeln (14:30 Uhr und 16:00 Uhr) / Musizieren (15:00 Uhr und 16:30 Uhr) Improvisationstheater (15:30 Uhr und 17:00 Uhr) gestaltet vom Treffpunkt Mensch & Arbeit Nettingsdorf

Und noch mehr: Am Festplatz, im Park, am Hauptplatz Nord und auch im Stadtamt bietet die Stadt am 14. September ein Fest zum Genießen, Informieren und Mitmachen an. Höhepunkt des Tages ist sicher das Konzert von RUSSKAJA am Abend – gratis für alle Bürgerinnen, Bürger, Freundinnen und Freunde der Stadt.

 

Videorückblick Gemeinsam.Stadt.Zentrum für einen schönen Stadtpark

Foto: Stadt Ansfelden / G. Kraftschik

Im Juli 2018 sanierten Ansfeldner Bürgerinnen und Bürger mit Unterstützung der Stadt Bänke, Tische & Wege im Stadtpark am Hauptplatz im Stadtteil Haid. Rund 20 Freiwillige setzen an vier Nachmittagen Muskelkraft und Hirnschmalz für mehr Lebensqualität im Ansfeldner Stadtzentrum ein. Das Resultat lässt sich sehen: „Danke, dass ihr mit uns den Park schön macht“, „Dem Bürgermeister sind  die Leut im Park nicht egal“ und andere, durchwegs positive Rückmeldungen kamen von regelmäßigen Parkbenützerinnen und Parkbenützern. Mit dabei waren auch Bürgermeister Manfred Baumberger,Vizebürgermeister Christian Partoll und Stadträtin Brigitte Werenka sowie einige Gemeinderatsmitglieder. Die Aktion ist Teil des Projektes „Gemeinsam.Stadt.Zentrum“, welches von Günter Kienböck und Sabrina Seyrl im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden durchgeführt wird.

  • MTW RegionalTV und KremstalTV haben über die Aktion einen knackigen Bericht gestaltet.
  • Am Blog Zusammenleben gibt’s einen kleinen Fotorückblick über die gemeinschaftsbildende Aktion.

Gemeinsam Frühstücken im OTELO Haid

Gemeinsam frühstücken macht mehr Spaß: Das OTELO Haid lädt am Samstag, 1. September 2018 zum Nachbarschaftsfrühstück ein. Zwischen 09.30 Uhr und 11.00 Uhr bringen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner das eigene Frühstück mit um zu teilen und auch von anderen zu kosten.

Offenes Technologielabor (Otelo) heißt: ich kann etwas und teil das gern mit dir, wenn Du das auch können willst. So entsteht dabei Neues. Im Frühjahr 2016 eröffnete im Ansfeldner Stadtteil Haid ein OTELO-Standort. Ob gemeinsam Malen, Schneidern, Häkelabende, gemeinsam Singen oder Impro-Theater: das Ziel hinter dem offenen Technologielabor ist, Menschen einen Raum zum Austausch von Wissen untereinander zu geben. Weil durchs gemeinsame Arbeiten mehr geschafft werden kann.

Miteinander feiern beim Ansfelden.Engagiert.Fest 2018

„Wer gemeinsam arbeitet, soll auch gemeinsam feiern!“ –  Seit rund acht Jahren engagiert sich Menschen aus Ansfelden gemeinsam im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“, um die Stadt zu einer noch lebenswerteren Gemeinschaft zu machen. Mit vielen ansprechenden Ideen und auch tatkräftigem Engagement tragen viele Menschen in und rund um den Prozess entschieden zum guten Gelingen bei.

Das Prozessleitungs-Team Bürgermeister Manfred Baumberger & Sozialstadträtin Andrea Hettich luden als DANKESCHÖN für die gute Arbeit am 12. Juli 2018 auf die Terrasse des Neuen Stadtzentrums zum „Ansfelden.Fest.Engagiert 2018“ ein. Auf der Gästeliste standen aktive Mitglieder in den Arbeitsgruppen des Prozesses Zusammenleben in Ansfelden, die frewillig Engagierten aus dem Sozialmarkt Ansfelden, von Ansfelden Miteinander, der Stadtbibliothek und dem Besuchsdienst sowie alle aktiven Personen rund um das Quartier Traunuferstraße 96 (für Menschen in Ansfelden, die auf der Flucht waren). Gestaltet wurde der Abend vom Referat für kommunales Zusammenleben.

Bei leckeren und gesunden Köstlichkeiten der FAB Offenen Kantine nutzen die engagierten Menschen die Möglichkeit, sich untereinander gut zu vernetzen. „Mitspielen“ wird in Ansfelden groß geschrieben: Ob nun NachbarInnen gemeinsam das Wohnumfeld gestalten mit AnsfeldenMiteinander, Brücken~bauer~Innen die neuen Menschen in der Stadt die Hand und Informationen reichen, ÄrztInnen, die Gesundheit bei Vielfalt.Gesundheit weiterdenken, Engagierten, die die 30 Jahre Feier unserer Stadt im Herbst unterstützen, die sich in der Sprachförderung und Elternbildung einsetzen, oder auch im Projekt und bei den Aktionstagen: Gemeinsam.Stadt.Zentrum  – überall dort denken engagierte Menschen nach, wie sie ihre Stadt noch menschenfreundlicher gestalten können.