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„Gekommen und Geblieben“ in Ansfelden

Ansfelden_Ausstellung_50Jahre2014 jährt sich zum 50. Mal der Abschluss des österreichisch-türkischen, 2016 der des österreichisch-jugoslawischen Anwerbeabkommens. Der Verein Migrare und die Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung haben dieses Jubiläum zum Anlass genommen und mit Univ. Prof. Dr. Michael John eine Wanderausstellung mit dem Titel „Gekommen und Geblieben“ zum Thema Arbeitsmigration gestaltet (Bericht über die Eröffnung in Linz auf Youtube, Infoseite bei Migrare). Die AusstellungsmacherInnen sind nun an die Stadt Ansfelden herangetreten und haben angeboten, die Ausstellung auch für die Menschen in Ansfelden auf einfachem Weg zugänglich zu machen. Direkt vor Ort, im Neuen Stadtzentrum Ansfelden.

Von 28. Oktober 2014 bis 20. November 2014 hat jedermann und jederfrau die Möglichkeit die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Stadtamtes zu begehen und sich in diesem Themenbereich weiterzubilden!

Ansfelden hat somit die Ehre, nach Linz die erste von zwölf Städten zu sein, in der die Wanderausstellung gezeigt werden wird!

 

Ausstellung „Gekommen und Geblieben“ in Linz

1964 und 1966 schloss Österreich schloss mit der Türkei und dem ehemaliges Jugoslawien ein Anwerbeabkommen, um Arbeitskräfte anzuwerben. „Gastarbeiter“ und „Gastarbeiterinnen“ sind gekommen und geblieben. Der Verein migrare und die Volkshilfe FMB OÖ haben dieses Jubiläum als Anlass genommen und mit Univ. Prof. Dr. Michael John eine Wanderausstellung über Arbeitsmigration konzipiert.

  • Die Ausstellung ist vom 2. bis zum 24. Oktober 2014 im Landesdienstleistungszentrum Linz am Bahnhofplatz zu sehen. Die Vernissage findet am 1. Oktober 2014 um 18 Uhr statt (bitte um Anmeldung unter ausstellung@migration.at).
  • Vor 50 Jahren wurden 10.000 Krankenpflegerinnen für deutsche Krankenhäuser angeworben. „Die Zeit“ fragte nach, wie es den Menschen damals ergangen ist, und was aus ihnen geworden ist.

 

Gelebte Menschlichkeit in Salzburger Stadtverwaltung

Bereits seit März 2013 verstärken junge Asylwerber und Asylwerberinnen verschiedene Ämter der Salzburger Stadtverwaltung. Die Tätigkeit ist bei den Asylwerbenden hoch begehrt, gibt sie doch Sinn und bietet eine regelmäßige Tagesstruktur. Warum das gelebte Menschlichkeit ist, wo die jungen Menschen eingesetzt werden, was ihr Aufgabengebiet ist, und wie die Zusammenarbeit zwischen ihnen und den Kollegen und Kolleginnen funktioniert beschreibt die Stadt Salzburg auf ihren Internetseiten.

Gepflegter Rassismus

Betreuung braucht Menschen: BetreuerInnen für Menschen mit Pflegebedarf kommen mehr und mehr aus dem Ausland. Fremdenfeindlichkeit auf Pflegestationen und rassistische Beleidigungen sind kein unbekanntes Phänomen – darüber sprechen möchte jedoch kaum jemand.