Mag. Gregor Kraftschik

In meiner Funktion als Referent für kommunales Zusammenleben betreibe ich als Mitarbeiter der Stadt Ansfelden diesen Blog und unterstütze kommunale politische EntscheidungsträgerInnen bei der Entwicklung von Angeboten. Ich koordiniere Maßnahmen, die unsere Stadt für ein friedliches und zukunftsweisendes Zusammenleben der BürgerInnen untereinander in den Bereichen Bildung, Wohnen, Freizeit und Begegnung setzt.

Ansfeldner Verein Technicus erhält Landes-Integrationspreis 2018

Bürgermeister Manfred Baumberger, Mag. Gregor Kraftschik (Stadt Ansfelden), Karl Praunshofer (Verein Technicus), Vizebürgermeisterin Renate Heitz und Landesrat Rudi An-schober bei der Verleihung des Landesintegrationspreises in Linz. Foto: S. Liedl / Land Oberösterreich

Tag für Tag engagieren sich tausende Bürgerinnen und Bürger in Österreich für gutes Zusammenleben zwischen den Menschen. Auch in Ansfelden sind viele Menschen für ein gutes Mit- und Nebeneinander aktiv. Dabei entsteht durch ihr Engagement gesellschaftlicher Mehrwert.

Der Verein Technicus im Ansfeldner Stadtteil Haid hat sich unter dem Motto „Reparieren anstatt entsorgen“ verschrieben. Dabei machen  Bürgerinnen und Bürger gemeinsam technische Geräte wieder fit und unterstützen sich gegenseitig bei technischen Herausforderungen. Zusätzlich engagieren sich die Menschen im Verein rund um Obmann Karl Praunshofer auch für gutes Zusammenleben. Der Verein ermöglicht Menschen mit Fluchtgeschichte, mit dem Handwerk vertraut zu werden und Gemeinschaft und Halt im Verein zu finden. Für ihr Engagement haben die aktiven Menschen bei Technicus im Oktober 2018 den Integrationspreis des Landes Oberösterreich in der Kategorie „Zivilgesellschaft“ durch Landesrat Rudi Anschober verliehen bekommen.

„Als politische AkteurInnen können wir zwar die Rahmenbedingen für gute Zusammenleben schaffen – die tatsächliche und oftmals harte Arbeit ums Gemeinwohl passiert jedoch in der Gemeinschaft. Da, wo Werte vermittelt, Sichtweisen untereinander besprochen und voneinander gelernt wird, da wird der oft abstrakte Begriff Zusammenleben lebendig. Ich gratuliere herzlich zu der Auszeichnung und freue mich, wenn noch viele andere Organisationen in Ansfelden dem leuchtenden Beispiel von Technicus folgen und bewusst auf gutes Zusammenleben setzen!“ freut sich Sozialstadträtin Andrea Hettich.

Wohnumfeldprojekt „Ansfelden Miteinander“ als Ort des Respekts ausgezeichnet

Michael Url, BA und Mag. Verena Schadauer (Ansfelden Miteinander) freuen sich gemeinsam mit Bürgermeister Manfred Baumberger und Mag. Gregor Kraftschik (Stadt Ansfelden) über die Auszeichnung „Ort des Respekts“ für „Ansfelden Miteinander“. Foto: Stadt Ansfelden / S. Seyrl

Der Verein Respekt.net suchte im Sommer Österreichs Orte des Respekts. Das sind jene Orte, die für Offenheit, Zuwendung und Respekt im Umgang der Menschen miteinander stehen, zur Gleichbehandlung und Gleichstellung von Menschen beitragen oder gelebte Demokratie erleichtern. „Ansfelden Miteinander“, ein Angebot des Vereins Wohnplattform ist dabei als Ort des Respekts 2018 auszeichnet worden. Ansfelden Miteinander unterstützt mit einem Team aus freiwillig Engagierten und professionellen MitarbeiterInnen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner, gutes Zusammenleben im Wohnumfeld zu gestalten und Netzwerke zwischen den BewohnerInnen zu schaffen.

„Seit vielen Jahren professionalisiert Ansfelden die Förderung von gutem Zusammenleben in der Stadt. Dabei geschieht Gemeinwesenarbeit und gutes Mit- und Nebeneinander weniger in politischen Gremien, sondern ‚draußen‘ in der Zivilgesellschaft vor Ort. Ich freu mich gemeinsam mit den Freiwilligen bei Ansfelden Miteinander über die Auszeichnung und sage Danke für das jahrelange, wirksame Engagement in und für die Stadtgemeinschaft“ so Bürgermeister Manfred Baumberger (SPÖ).

Kindertheater in Ansfelden: Was wir nicht allein schaffen, das schaffen wir gemeinsam

„Der kleine Tom träumt von den Sternen. Als er eine Sternschnuppe sieht, geht sein Wunsch in Erfüllung: einmal die Erde zu umkreisen. Er baut sich ein Flugzeug und macht sich auf die Reise. Er fliegt höher und höher, bis sein Tank leer ist und er eine kühne Landung auf dem Mond wagen muss. Wie sich herausstellt ist Tom nicht alleine auf dem Mond. Nox, ein grünes Wesen vom Mars musste ebenfalls dort notlanden.“

Mit „Mein Freund vom Mars“ des Theater Feuerblau lädt die Stadt Ansfelden junge Menschen ab 4 Jahren und Juggebliebene zu einer abenteuerlichen Reise vom Rathaussaal auf den Mond ein. Dabei handelt die Geschichte des kleinen Jungen, der seinen Träumen folgt und dabei unerwartet eine Freundschaft fürs Leben schließt von Vertrauen, Zusammenhalt und Freundschaft über Barrieren hinweg.

  • Geeignet für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren.
  • Tickets um 4 EUR pro Kind. Kartenvorverkauf an den Bürgerservice-Stellen Stadtamt und ABC – Anton Bruckner Centrum.
  • Dienstag, 06.11.2018, Rathaussaal Haid, Beginn 14 Uhr

Ansfelden im Wandel der Zeit: Vom Lager zur Stadt

Barackenlager Haid. Quelle: Pfarrarchiv Haid

Ansfelden ist eine vielfältige Stadt. Menschen aus 80 verschiedenen Nationen (hauptsächlich aus Österreich, aus den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien und aus der Türkei) leben hier neben- und miteinander. Die verschiedenen kulturellen und sozialen Hintergründe prägen die Geschichte Ansfeldens. Gegenseitige Hilfe ihrer Bewohnerinnen und Bewohner, Toleranz, gegenseitigen Respekt und Solidarität haben beigetragen, vom Zufluchtsort für viele tausende Menschen zu einer dynamischen Stadt zu werden.

Wie hat sich die Stadt entwickelt? Was war hier früher? Was ist dazu gekommen? Mit dem Buch „Ansfelden von 1918 bis 2018“ präsentiert der Ansfeldner Biologe und Geowissenschafter Josef Friedhuber eine interessante Zeitreise über 100 Jahre Stadt. „Neben dem Verkehr ist die Integration das Zukunftsthema in Ansfelden“ meint Friedhuber.

  • Die Bezirksrundschau Linz Land berichtet über die Geschichte der Stadt Ansfelden in ihrer aktuellen Ausgabe.
  • Im November 2018 erscheint das Buch „Ansfelden von 1918 bis 2018“ – werden Sie Fan von „Stadtportal Ansfelden“ auf Facebook und bleiben Sie auf dem Laufenden dazu.

Ansfelden mitgestalten mit Ansfelden Miteinander

Nachbarschaftscafe in Haid – ein Angebot der Stadt, sich untereinander besser kennenzulernen.

Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Die eigene Wohnung und das Wohnumfeld bieten Sicherheit, Regeration und Geborgenheit.  Mit Ansfelden Miteinander unterstützt die Stadt Menschen, gutes Zusammenleben im Wohnumfeld zu gestalten und Netzwerke zwischen den BewohnerInnen zu schaffen.

Am Donnerstag, 11. Oktober von 17.00 bis 19.00 Uhr lädt das Team von Ansfelden Miteinander herzlich zur „Plauderrunde“ in die Salzburger Straße 24a ins Untergeschoß ein. Alle, die Ideen haben,  wie Ansfelden noch schöner und lebenswerter werden kann sind herzlich willkommen! Aktive Gestalterinnen und Gestalter sind bei Ansfelden Miteinander genau richtig!

Brücken~bauer~Innen bieten Sprach-Cafè in Ansfelden an

Sprache schafft Chancen und „durch’s Reden kommen’d Leut z’amm“. Mit dem Sprach-Cafè bietet Ansfelden seinen Bürgerinnen und Bürgern in freundlicher Atmosphäre Raum und Zeit, ihre  Deutschkenntnisse auszubauen. Das Angebot wurde von den Brücken~bauer~Innen im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden entwickelt und umgesetzt.

Das Sprach-Cafè findet alle 14 Tage von 17.00 bis 18.30 im OTELO Haid (Schulstraße 5, 4053 Ansfelden) statt. Die kommenden Termine für das Jahr 2018 sind: 24. Oktober, 7. & 21. November, 5. & 19. Dezember 2018. In der ersten Einheit ab 17 Uhr werden die Kenntnisse in der Deutschen Sprache verbessert. Im zweiten Teil des Sprachcafes geht’s darum das Gelernte in der Praxis miteinander zu üben. Dazu suchen die Brücken~bauer~Innen noch freundliche AnsfeldnerInnen, die gerne als ÜbungspartnerInnen mitmachen möchten. Einfach bei den Terminen um 17.50 Uhr vorbei kommen und mitmachen, der Kaffee im „Sprach-Café“ geht dabei „aufs Haus“!

Ansfelden spendet Blut und alle sind eingeladen

Am Donnerstag, 18. Oktober 2018 macht der Blutspendedienst des Roten Kreuzes Oberösterreich in Ansfelden Station. Von 15.30 – 20.30 Uhr freut sich das Team auf regen Besuch und großzügige Spendenbereitschaft im  Stadtsaal des Neuen Stadtzentrums (Hauptplatz 41, Eingang Parkdeck, kostenlose 90-Minuten-Kurzparkzonenplätze am Parkdeck). Alle 80 Sekunden benötigt eine Patientin oder ein Patient in Österreichs Spitälern eine Blutkonserve. Oft rettet das ein Menschenleben. Gerade jetzt, wo es (mehr oder weniger) kalt und winterlich ist und Verkühlungen zu schaffen machen, gehen die Lagerbestände an Blutkonserven oft rasch zur Neige. Mit einer Blutspende können Sie helfen!

  • Für alle, die mitmachen möchten, aber noch nie dabei waren – und Fragen haben: Auf blut.at gibt es Antworten auf Fragen wie „Wer darf spenden?“, „Was passiert beim Blutspenden?“, „Was bringt mir das?“ und „Wer bekommt die Blutspende?“. Auch die Blutspende-Hotline unter 0800 190 190 hilft bei Fragen zur Spendentauglichkeit, z.B. bei Einnahme von Medikamenten gerne weiter!
  • Zum Blutspenden sind grundsätzlich alle eingeladen! So stellt das Rote Kreuz klar: „Menschen mit Migrationshintergrund sind bei uns als Blutspender jederzeit herzlich willkommen“ und „Für alle Menschen in Österreich gelten die selben gesetzlich geregelten Zulassungskriterien zum Blutspenden. Diese sind völlig unabhängig von politischer Überzeugung, kulturellem Hintergrund und religiöser Einstellung. Die Zulassung zur Spende wäre immer eine individuelle Einzelprüfung“ so das Rote Kreuz.

 

 

Hass in der Gesellschaft – Vortragsreihe im Wissensturm

Öffentliche und versteckte Hassreden sind in der Politik, vor allem in den Sozialen Medien, in den letzten Jahren stärker geworden. Sie richten sich gegen Personen oder Gruppen mit bestimmten Eigenschaften wie Hautfarbe, Nationalität, Religionszugehörigkeit oder sexuelle Orientierung. In welchen Formen treten sie auf, was sind die Ursachen und wie kann man damit umgehen? Die Diskussionsreihe „Talk im Turm“ widmet sich ab 10. Oktober 2018 im Wissensturm Linz dem Thema „Hass in der Gesellschaft“. Mit Nina Horaczek, Ingrid Brodnig und Ruth Wodak beleuchten drei namhafte Expertinnen aus unterschiedlichen Perspektiven das Phänomen der zunehmenden Aggression in der Gesellschaft.

  • „Hass im Journalismus“ am Mi, 10.10.2018 mit Nina Horaczek, Journalistin und Autorin, Falter
  • „Hass im Netz“ am Mi, 24.10.2018 mit Ingrid Brodnig, Journalistin und Autorin“
  • „Hass in der Politik“ am Mi, 31.10.2018 mit Univ.-Prof.in Dr.in Ruth Wodak, Em. Distinguished Prof. of Discourse Studies (Diskursforschung), Lancaster University (UK) und o. Univ.-Prof.in i.R. für Angewandte Linguistik, Universität Wien
  • Beginn ist jeweils um 19 Uhr, der Eintritt ist frei!

Ansfelden 2033 – Zukunftsbausteine beim 30 Jahre Stadtfest

Mag. Gregor Kraftschik und Sabrina Wimmer, BScN (rechts) kamen bei den „Zukunftsbausteinen“ mit Bürgerinnen und Bürgern in Gespräch. Foto: Wilfried Skledar/cityfoto

Ansfelden feierte am 14. September 2018 sein 30 Jahre Stadt Jubiläum. Bürgermeister Manfred Baumberger konnte beim Empfang vor seinem Büro viele Bürgerinnen und Bürger, einige Bürgermeister-Kollegen und auch Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer begrüßen. Neben Getränken und guter Laune fragte das Referat kommunales Zusammenleben mit den „Zukunftsbausteinen Ansfelden“ was den Menschen in den nächsten 15 Jahren wichtig ist, wenn sie an die Entwicklung der Stadt denken. „Was brauchts mehr? Wohin geht die Reise? Eine Stadt ist lebendig und entwickelt sich weiter. Dabei liegt es auch in den Händen der Gestaltenden, wohin die Reise geht und wie sie verläuft“ so Mag. Gregor Kraftschik vom Referat.

  • Das dabei entstandene Kunstwerk ist aktuell beim Büro des Bürgermeisters / der Stadtamtsdirektion ausgestellt. Schauen Sie sich an, was es „mehr“ in der Stadt braucht, und woran die „StadtbewegerInnen“ auf dem Weg ins Jahr 2033 besonders denken sollen.

Immigrant integration in rural areas – Ansfelden goes international

Das EU-Projekt „Immigrant Integration to Rural Areas: Identification and Exchange of Good Practices“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen 16 LEADER-Partnern in Österreich, Deutschland, Schweden und Finnland. Ziel ist es, den Austausch über Leuchtturm-Projekte, die die Integration von zuwandernden Menschen in den Regionen unterstützen.

Eine Abordnung unserer Stadtgemeinde nahm am 18. und 19. September an der 4. Internationalen Projekt-Konferenz als Teil der Leader-Region Linz Land in Lappajärvi (Finnland) teil. Vizebürgermeisterin Renate Heitz, Sozialstadträtin Andrea Hettich und Ansfeldens Referent für kommunales Zusammenleben Mag. Gregor Kraftschik stellten Ansfeldner „Leuchtturm-Projekte“ wie die Brücken~bauer~Innen oder das Wir.Buch vor und „bauten für Ansfelden Brücken“ zu Akteurinnen und Akteuren aus den anderen Projektpartnerländern. Teil der Abordnung aus Linz Land waren auch Ingrid Fremuth (Gemeindeverwaltung Kirchberg-Thening), Mag.a Agnes Rathberger-Reiter (REKI Linz-Land) und Isolde Fürst, die als Geschäftsführerin der LEADER-Region Linz Land die Reise organisierte.

  • Einen Bericht über die Konferenz (in der Unionssprache Englisch) gibt’s auf der Projektseite.
  • Sozialstadträtin Andrea Hettich über die Konferenz: „yksi kaksi kolme = 1, 2, 3 – meine Eindrücke als Fremde in Finnland: ohne Sprachkenntnisse wirst immer nur Bahnhof verstehen und immer ein Fremder bleiben!“ und Vizebürgermeisterin und Kulturstadträtin Renate Heitz findet: „Hab von Schweden bis Tirol interessante Menschen, die im Integrationsbereich arbeiten, kennen gelernt. Das war eines der schönsten Ergebnisse der Konferenz in Finnland.“