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Ansfelden sichert mit Sprachförderung Bildungschancen von Anfang an

Seit über 20 Jahren unterstützt die Stadt Ansfelden junge Bürgerinnen und Bürger dabei, ihre Muttersprache gut zu lernen. Das von den Pädagoginnen der städtischen Kindergärten entwickelte Konzept zur systematischen Förderung der Sprache dient dabei als Grundlage. „Wir möchten, dass unsere Ansfeldner Kinder gut Deutsch sprechen, bevor sie in die Schule kommen. Das macht Lernen und Lehren einfacher und bringt Vorteile für alle Ansfeldnerinnen und Ansfeldnern.“ so Bürgermeister Manfred Baumberger. 

Mit Sprachförderung zu mehr Bildung 

2 von 10 Kindern in Österreich können nach der Pflichtschule nur unzureichend lesen und schreiben. Dabei ist das einer der wichtigen Schlüssel zu Wissen. Denn: Bildung ist das, was einen Menschen befähig, all seine Stärken voll einsetzen zu können. In Ansfelden leben Kinder auch in Familien, die nur wenig Chancen auf Bildung gehabt haben. Oft ist es so, dass Bildungs-Chancen „vererbt“ werden. Diesen Kreislauf gilt es von mal zu mal aufs Neue zu durchbrechen. Daran arbeitet die Stadt mit Nachdruck in den Kindergärten.

Förderung für alle, die Unterstützung brauchen

Die Sprach- und Bildungsforschung weiß: In jungen Jahren lernen Menschen Sprachen einfacher. Und: um in Zukunft weitere Sprachen gut lernen zu können, ist es notwendig, die Sprache(n) des Elternhauses (Erstsprache) gut zu sprechen. Darum setzt Ansfelden schon im Kindergarten auf frühe Förderung. „Dabei geht es um alle Kinder: auch jene aus Familien, in denen Deutsch als Erstsprache gesprochen wird, profitieren von der muttersprachlichen Förderung.“ so Sozialstadträtin Andrea Hettich (ÖVP). 

Sprichst Du Deine Herzens-Sprache gut, lernst Du andere Sprachen einfacher 

Das Konzept zur systematischen Förderung der Sprache beinhaltet auch die Förderung von anderen Erstsprachen als Deutsch mit mehrsprachigen Pädagoginnen und Pädagogen. „Wir wollen, dass sich Menschen in Ansfelden gut verstehen können: Anfangs in der Schule, später am Arbeitsplatz, in ihrer Rolle als Eltern, Nachbarn, Bekannte. Darum investieren wir hier in Bildung und schaffen Chancen zur Weiterentwicklung. Mehrsprachigkeit ist ein Teil von Ansfelden – und das ist gut so! Wir lassen Eltern nicht im Stich sondern unterstützen sie dabei, ihren Kindern die jeweilige Muttersprache (Deutsch und auch andere) zu vermitteln. Denn, wer seine Herzens-Sprache gut spricht, lernt auch andere Sprachen einfacher.“ erklärt Bürgermeister Manfred Baumberger, warum muttersprachliche Förderung von Deutsch und anderen Sprachen wichtig ist. Und er ergänzt: „Ich freu mich, dass es durch den Gemeinderat ein mehrheitlich klares Bekenntnis zu diesem zukunftsgerichteten Weg gibt.“

Ansfelden sichert mit Sprachförderung Bildungschancen von Anfang an

infografik-sprachfoerderungWir möchten, dass unsere Ansfeldner Kinder gut Deutsch sprechen, bevor sie in die Schule kommen. Das macht Lernen und Lehren einfacher und bringt Vorteile für alle Ansfeldnerinnen und Ansfeldnern.“ meint Bürgermeister Manfred Baumberger. Darum setzt Ansfelden seit über 20 Jahren auf die Förderung der Muttersprachen Deutsch und andere als Deutsch: „Dabei geht es um alle Kinder: auch jene aus Familien, in denen Deutsch als Erstsprache gesprochen wird, profitieren von der muttersprachlichen Förderung.“ so Sozialstadträtin Andrea Hettich. In der Sitzung des Gemeinderates der Stadt Ansfelden im September hat es ein mehrheitliches Bekenntnis von SPÖ, ÖVP und GRÜNEN zu diesem Angebot gegeben.

  • Warum die Förderung der Sprache, die ein junger Mensch spricht, besonders in jungen Jahren sinnvoll und besonders zielführend ist lesen Sie auf den Stadtseiten ansfelden.at

Mit dem „Netzwerk mehr Sprache“ die gemeinsame Sprachförderung stärken

Mit der Initiative „Netzwerk mehr Sprache“ bauen die Vorarlberger Gemeinden Hard, Rankweil, Frastanz und Wolfurt lokale Netzwerke auf. Ziel der Netzwerke ist eine gute und abgestimmte Zusammenarbeit möglichst vieler Institutionen (wie z.B. Elternbildung, Familienservice, Migranten-Vereine, Kinderbetreuung, Spielgruppen, Kindergärten, Volksschulen, Bibliotheken …) und Akteure. Dabei soll die Stoßkraft der Sprachförderung für alle Kinder, unabhängig von ihrer Erstsprache gestärkt werden.

 

 

Zusammenleben in Ansfelden – Einblicke 2018

Seit 2010 arbeitet die Stadt im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus der organisierten Zivilgesellschaft, Fördergeberinnnen und Maßnahmenträgern für gutes Zusammenleben zwischen den Menschen in der Stadt. Zentrale Angebote sind dabei das Wohnumfeldprojekt „Ansfelden Miteinander“, Begegnungsförderung durch die „Brücken~bauer~innen“, Bildungsprojekte wie „Rucksack“, „Frühe Sprachförderung“ oder „Lesetandem“ und auch der Fördertopf „Jack D.“ und „Jugend im Dialog“ für gesellschaftliche Sensibilisierung in den Schulen oder auch die „Willkommensmappe“.

  • Am Blog Zusammenleben berichtet das Referat für kommunales Zusammenleben regelmäßig über die Aktivitäten rund ums Zusammenleben in der Stadt und liefert Handwerkszeug und Ideen zum Weiterdenken.
  • Lesen Sie in der Kategorie „Zusammenleben wirkt 2018“ die Berichte zu ausgewählten Eckpunkten im letzten Jahr!

Miteinander feiern beim Ansfelden.Engagiert.Fest 2018

„Wer gemeinsam arbeitet, soll auch gemeinsam feiern!“ –  Seit rund acht Jahren engagiert sich Menschen aus Ansfelden gemeinsam im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“, um die Stadt zu einer noch lebenswerteren Gemeinschaft zu machen. Mit vielen ansprechenden Ideen und auch tatkräftigem Engagement tragen viele Menschen in und rund um den Prozess entschieden zum guten Gelingen bei.

Das Prozessleitungs-Team Bürgermeister Manfred Baumberger & Sozialstadträtin Andrea Hettich luden als DANKESCHÖN für die gute Arbeit am 12. Juli 2018 auf die Terrasse des Neuen Stadtzentrums zum „Ansfelden.Fest.Engagiert 2018“ ein. Auf der Gästeliste standen aktive Mitglieder in den Arbeitsgruppen des Prozesses Zusammenleben in Ansfelden, die frewillig Engagierten aus dem Sozialmarkt Ansfelden, von Ansfelden Miteinander, der Stadtbibliothek und dem Besuchsdienst sowie alle aktiven Personen rund um das Quartier Traunuferstraße 96 (für Menschen in Ansfelden, die auf der Flucht waren). Gestaltet wurde der Abend vom Referat für kommunales Zusammenleben.

Bei leckeren und gesunden Köstlichkeiten der FAB Offenen Kantine nutzen die engagierten Menschen die Möglichkeit, sich untereinander gut zu vernetzen. „Mitspielen“ wird in Ansfelden groß geschrieben: Ob nun NachbarInnen gemeinsam das Wohnumfeld gestalten mit AnsfeldenMiteinander, Brücken~bauer~Innen die neuen Menschen in der Stadt die Hand und Informationen reichen, ÄrztInnen, die Gesundheit bei Vielfalt.Gesundheit weiterdenken, Engagierten, die die 30 Jahre Feier unserer Stadt im Herbst unterstützen, die sich in der Sprachförderung und Elternbildung einsetzen, oder auch im Projekt und bei den Aktionstagen: Gemeinsam.Stadt.Zentrum  – überall dort denken engagierte Menschen nach, wie sie ihre Stadt noch menschenfreundlicher gestalten können.

 

Integrationsgesetz leicht verständlich

Informationen zum Integrationsgesetz. Quelle: integrationsfonds.at

Das Bundesgesetz zur Integration rechtmäßig in Österreich aufhältiger Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft regelt in den Bereichen Sprachförderung und Orientierung die Integration von Asylberechtigten, subsidiär Schutzberechtigten und Drittstaatsangehörigen. Ziel ist es, mit Integrationsförderung und Integrationspflicht die rasche Integration in die österreichische Gesellschaft zu fördern. Zentrale Angebote sind dabei die Kurse zur Sprachförderung und die Werte- und Orientierungskurse.

  • Der Österreichische Integrationsfonds bietet auf seinen Seiten zusammengefasste Informationen zum Integrationsgesetz.
  • Dort finden sich auch eine Musterintegrationserklärung und Informationsblätter, unter anderem in Russisch, Englisch, Dari, Farsi und Somali.

 

Zusammenleben in Ansfelden – Einblicke 2017

Seit 2010 arbeitet die Stadt im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus der organisierten Zivilgesellschaft, Fördergeberinnnen und Maßnahmenträgern für gutes Zusammenleben zwischen den Menschen in der Stadt. Zentrale Maßnahmen sind dabei Angebote wie das Wohnumfeldprojekt „Ansfelden Miteinander“, Begegnungsförderung durch die „Brücken~bauer~innen“, Bildungsprojekte wie „Rucksack“, „Frühe Sprachförderung“ oder „Lesetandem“ und auch der Fördertopf „Jack D.“ und „Jugend im Dialog“ für gesellschaftliche Sensibilisierung in den Schulen oder auch die „Willkommensmappe“.

  • Am Blog Zusammenleben berichtet das Referat für kommunales Zusammenleben regelmäßig über die Aktivitäten rund ums Zusammenleben in der Stadt und liefert Handwerkszeug und Ideen zum Weiterdenken.
  • Lesen Sie in der Kategorie „Zusammenleben wirkt 2017“ die Berichte zu ausgewählten Eckpunkten im letzten Jahr!

Geht das: mit meinen Kindern in der Sprache reden, die ich will?

Klar ist: Deutschkurse schaffen Chancen. Manche sehen sie auch als (scheinbare) Lösung aller Integrationsprobleme. Wie ist das jedoch, wenn man als Italienerin angefeindet wird, wenn man sich mit seinen Kindern in einer anderen Sprache als Deutsch unterhält? „Die alte Dame hat sich aufgeregt, weil man ihrer Meinung nach österreichischen Kindern nicht Türkisch beibringen soll und mir unterstellt, dass ich kein Deutsch könne“ – Aysun Bayizilioglu hat sich für die Presse angesehen, wie es darum steht, eine beliebige Sprache sprechen „zu dürfen“, was türkisch Sprechende mit Vorarlbergern gemeinsam haben und ob es gute und böse Sprachen gibt – und welche das sind.

  • „Aber trotzdem muss man sich bemühen, Deutsch zu lernen. Denn ohne die Sprache der Aufnahmegesellschaft zu können, kann man sich nicht integrieren.“ – lesen Sie den ganzen Bericht auf diepresse.at
  • Die Sprachkurse des BFI in Traun helfen dabei!
  • Ansfelden unterstützt mit „Mama lernt Deutsch“ im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden ab Herbst 2017 eine Gruppe engagierter Mütter, die ihre Sprachkenntnisse im Alltag verbessern möchten.

Zusammenleben in Ansfelden – Einblicke 2016

Seit 2010 arbeitet die Stadt im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus der organisierten Zivilgesellschaft, Fördergeberinnnen und Maßnahmenträgern für gutes Zusammenleben zwischen den Menschen in der Stadt. Zentrale Maßnahmen sind dabei Angebote wie das Wohnumfeldprojekt „Ansfelden Miteinander“, Begegnungsförderung durch die „Brücken~bauer~innen“, Bildungsprojekte wie „Rucksack“, „Frühe Sprachförderung“ oder „Lesetandem“ und auch der Fördertopf „Jack D.“ und „Jugend im Dialog“ für gesellschaftliche Sensibilisierung in den Schulen oder auch die „Willkommensmappe“.

  • Am Blog Zusammenleben berichtet das Referat für kommunales Zusammenleben regelmäßig über die Aktivitäten rund ums Zusammenleben in der Stadt und liefert Handwerkszeug und Ideen zum Weiterdenken.
  • Lesen Sie in der Kategorie „Zusammenleben wirkt 2016“ die Berichte zu ausgewählten Eckpunkten im letzten Jahr!

Vielfalt macht die Stadt stark – Ansfelden fördert und spricht viele Sprachen

infografik-sprachfoerderungRund 17.000 Menschen aus etwa 85 verschiedenen Nationen leben in der Stadt friedlich und mehrsprachig zusammen.  Der Europäische Tag der Sprachen am 26. September 2016 stand im Zeichen des Sprachenlernens und des Sichtbarmachens sprachlicher Vielfalt. Weltweit werden 6000 bis 7000 Sprachen gesprochen – mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung ist bi- oder pluri-lingual, d.h. die Menschen sprechen oder verstehen zwei oder mehr Sprachen.

  • Wir nutzen die Gelegenheit und informieren auf den Stadtseiten ansfelden.at über Mehrsprachigkeit in der Brucknerstadt.
  • Der Gemeinderat der Stadt Ansfelden hat im September 2016 bekräftigt, das Angebot „Frühe Förderung der Muttersprache“ für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache weiterzuführen. Dieses Angebot ist Teil des Konzeptes zur systematischen Sprachförderung für alle Kinder (gleich, welcher Muttersprache sie sprechen) in den Ansfeldner Kindergärten.
  • Wie funktioniert Sprachförderung in Ansfeldner Kindergärten? Was will die Stadt damit erreichen? Warum ist Mehrsprachigkeit ein Vorteil? Und wieso ist es für Kinder, die Deutsch lernen wollen, wichtig, ihre Muttersprache zu festigen? Dazu eine Infografik aus dem Referat für kommunales Zusammenleben – für alle, die’s genau wissen wollen!

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