Herzlich Willkommen! Schön, dass Sie uns lesen! Hier gibt es spannende Neuigkeiten und Informationen zum Fachbereich „Zusammenleben in Ansfelden“. Wir haben auch Veranstaltungsankündigung und Medienberichte zum Themenfeld Zusammenleben-Aktivwerden-Inklusion-Diversität im Angebot. Und noch viel mehr …

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Ansfelden mitgestalten mit Ansfelden Miteinander

Nachbarschaftscafe in Haid – ein Angebot der Stadt, sich untereinander besser kennenzulernen.

Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Die eigene Wohnung und das Wohnumfeld bieten Sicherheit, Regeration und Geborgenheit.  Mit Ansfelden Miteinander unterstützt die Stadt Menschen, gutes Zusammenleben im Wohnumfeld zu gestalten und Netzwerke zwischen den BewohnerInnen zu schaffen.

Am Donnerstag, 11. Oktober von 17.00 bis 19.00 Uhr lädt das Team von Ansfelden Miteinander herzlich zur „Plauderrunde“ in die Salzburger Straße 24a ins Untergeschoß ein. Alle, die Ideen haben,  wie Ansfelden noch schöner und lebenswerter werden kann sind herzlich willkommen! Aktive Gestalterinnen und Gestalter sind bei Ansfelden Miteinander genau richtig!

Brücken~bauer~Innen bieten Sprach-Cafè in Ansfelden an

Sprache schafft Chancen und „durch’s Reden kommen’d Leut z’amm“. Mit dem Sprach-Cafè bietet Ansfelden seinen Bürgerinnen und Bürgern in freundlicher Atmosphäre Raum und Zeit, ihre  Deutschkenntnisse auszubauen. Das Angebot wurde von den Brücken~bauer~Innen im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden entwickelt und umgesetzt.

Das Sprach-Cafè findet alle 14 Tage von 17.00 bis 18.30 im OTELO Haid (Schulstraße 5, 4053 Ansfelden) statt. Die kommenden Termine für das Jahr 2018 sind: 24. Oktober, 7. & 21. November, 5. & 19. Dezember 2018. In der ersten Einheit ab 17 Uhr werden die Kenntnisse in der Deutschen Sprache verbessert. Im zweiten Teil des Sprachcafes geht’s darum das Gelernte in der Praxis miteinander zu üben. Dazu suchen die Brücken~bauer~Innen noch freundliche AnsfeldnerInnen, die gerne als ÜbungspartnerInnen mitmachen möchten. Einfach bei den Terminen um 17.50 Uhr vorbei kommen und mitmachen, der Kaffee im „Sprach-Café“ geht dabei „aufs Haus“!

Ansfelden spendet Blut und alle sind eingeladen

Am Donnerstag, 18. Oktober 2018 macht der Blutspendedienst des Roten Kreuzes Oberösterreich in Ansfelden Station. Von 15.30 – 20.30 Uhr freut sich das Team auf regen Besuch und großzügige Spendenbereitschaft im  Stadtsaal des Neuen Stadtzentrums (Hauptplatz 41, Eingang Parkdeck, kostenlose 90-Minuten-Kurzparkzonenplätze am Parkdeck). Alle 80 Sekunden benötigt eine Patientin oder ein Patient in Österreichs Spitälern eine Blutkonserve. Oft rettet das ein Menschenleben. Gerade jetzt, wo es (mehr oder weniger) kalt und winterlich ist und Verkühlungen zu schaffen machen, gehen die Lagerbestände an Blutkonserven oft rasch zur Neige. Mit einer Blutspende können Sie helfen!

  • Für alle, die mitmachen möchten, aber noch nie dabei waren – und Fragen haben: Auf blut.at gibt es Antworten auf Fragen wie „Wer darf spenden?“, „Was passiert beim Blutspenden?“, „Was bringt mir das?“ und „Wer bekommt die Blutspende?“. Auch die Blutspende-Hotline unter 0800 190 190 hilft bei Fragen zur Spendentauglichkeit, z.B. bei Einnahme von Medikamenten gerne weiter!
  • Zum Blutspenden sind grundsätzlich alle eingeladen! So stellt das Rote Kreuz klar: „Menschen mit Migrationshintergrund sind bei uns als Blutspender jederzeit herzlich willkommen“ und „Für alle Menschen in Österreich gelten die selben gesetzlich geregelten Zulassungskriterien zum Blutspenden. Diese sind völlig unabhängig von politischer Überzeugung, kulturellem Hintergrund und religiöser Einstellung. Die Zulassung zur Spende wäre immer eine individuelle Einzelprüfung“ so das Rote Kreuz.

 

 

Hass in der Gesellschaft – Vortragsreihe im Wissensturm

Öffentliche und versteckte Hassreden sind in der Politik, vor allem in den Sozialen Medien, in den letzten Jahren stärker geworden. Sie richten sich gegen Personen oder Gruppen mit bestimmten Eigenschaften wie Hautfarbe, Nationalität, Religionszugehörigkeit oder sexuelle Orientierung. In welchen Formen treten sie auf, was sind die Ursachen und wie kann man damit umgehen? Die Diskussionsreihe „Talk im Turm“ widmet sich ab 10. Oktober 2018 im Wissensturm Linz dem Thema „Hass in der Gesellschaft“. Mit Nina Horaczek, Ingrid Brodnig und Ruth Wodak beleuchten drei namhafte Expertinnen aus unterschiedlichen Perspektiven das Phänomen der zunehmenden Aggression in der Gesellschaft.

  • „Hass im Journalismus“ am Mi, 10.10.2018 mit Nina Horaczek, Journalistin und Autorin, Falter
  • „Hass im Netz“ am Mi, 24.10.2018 mit Ingrid Brodnig, Journalistin und Autorin“
  • „Hass in der Politik“ am Mi, 31.10.2018 mit Univ.-Prof.in Dr.in Ruth Wodak, Em. Distinguished Prof. of Discourse Studies (Diskursforschung), Lancaster University (UK) und o. Univ.-Prof.in i.R. für Angewandte Linguistik, Universität Wien
  • Beginn ist jeweils um 19 Uhr, der Eintritt ist frei!

Ansfelden 2033 – Zukunftsbausteine beim 30 Jahre Stadtfest

Mag. Gregor Kraftschik und Sabrina Wimmer, BScN (rechts) kamen bei den „Zukunftsbausteinen“ mit Bürgerinnen und Bürgern in Gespräch. Foto: Wilfried Skledar/cityfoto

Ansfelden feierte am 14. September 2018 sein 30 Jahre Stadt Jubiläum. Bürgermeister Manfred Baumberger konnte beim Empfang vor seinem Büro viele Bürgerinnen und Bürger, einige Bürgermeister-Kollegen und auch Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer begrüßen. Neben Getränken und guter Laune fragte das Referat kommunales Zusammenleben mit den „Zukunftsbausteinen Ansfelden“ was den Menschen in den nächsten 15 Jahren wichtig ist, wenn sie an die Entwicklung der Stadt denken. „Was brauchts mehr? Wohin geht die Reise? Eine Stadt ist lebendig und entwickelt sich weiter. Dabei liegt es auch in den Händen der Gestaltenden, wohin die Reise geht und wie sie verläuft“ so Mag. Gregor Kraftschik vom Referat.

  • Das dabei entstandene Kunstwerk ist aktuell beim Büro des Bürgermeisters / der Stadtamtsdirektion ausgestellt. Schauen Sie sich an, was es „mehr“ in der Stadt braucht, und woran die „StadtbewegerInnen“ auf dem Weg ins Jahr 2033 besonders denken sollen.

Immigrant integration in rural areas – Ansfelden goes international

Das EU-Projekt „Immigrant Integration to Rural Areas: Identification and Exchange of Good Practices“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen 16 LEADER-Partnern in Österreich, Deutschland, Schweden und Finnland. Ziel ist es, den Austausch über Leuchtturm-Projekte, die die Integration von zuwandernden Menschen in den Regionen unterstützen.

Eine Abordnung unserer Stadtgemeinde nahm am 18. und 19. September an der 4. Internationalen Projekt-Konferenz als Teil der Leader-Region Linz Land in Lappajärvi (Finnland) teil. Vizebürgermeisterin Renate Heitz, Sozialstadträtin Andrea Hettich und Ansfeldens Referent für kommunales Zusammenleben Mag. Gregor Kraftschik stellten Ansfeldner „Leuchtturm-Projekte“ wie die Brücken~bauer~Innen oder das Wir.Buch vor und „bauten für Ansfelden Brücken“ zu Akteurinnen und Akteuren aus den anderen Projektpartnerländern. Teil der Abordnung aus Linz Land waren auch Ingrid Fremuth (Gemeindeverwaltung Kirchberg-Thening), Mag.a Agnes Rathberger-Reiter (REKI Linz-Land) und Isolde Fürst, die als Geschäftsführerin der LEADER-Region Linz Land die Reise organisierte.

  • Einen Bericht über die Konferenz (in der Unionssprache Englisch) gibt’s auf der Projektseite.
  • Sozialstadträtin Andrea Hettich über die Konferenz: „yksi kaksi kolme = 1, 2, 3 – meine Eindrücke als Fremde in Finnland: ohne Sprachkenntnisse wirst immer nur Bahnhof verstehen und immer ein Fremder bleiben!“ und Vizebürgermeisterin und Kulturstadträtin Renate Heitz findet: „Hab von Schweden bis Tirol interessante Menschen, die im Integrationsbereich arbeiten, kennen gelernt. Das war eines der schönsten Ergebnisse der Konferenz in Finnland.“

Ansfelden sichert mit Sprachförderung Bildungschancen von Anfang an

Seit über 20 Jahren unterstützt die Stadt Ansfelden junge Bürgerinnen und Bürger dabei, ihre Muttersprache gut zu lernen. Das von den Pädagoginnen der städtischen Kindergärten entwickelte Konzept zur systematischen Förderung der Sprache dient dabei als Grundlage. „Wir möchten, dass unsere Ansfeldner Kinder gut Deutsch sprechen, bevor sie in die Schule kommen. Das macht Lernen und Lehren einfacher und bringt Vorteile für alle Ansfeldnerinnen und Ansfeldnern.“ so Bürgermeister Manfred Baumberger. 

Mit Sprachförderung zu mehr Bildung 

2 von 10 Kindern in Österreich können nach der Pflichtschule nur unzureichend lesen und schreiben. Dabei ist das einer der wichtigen Schlüssel zu Wissen. Denn: Bildung ist das, was einen Menschen befähig, all seine Stärken voll einsetzen zu können. In Ansfelden leben Kinder auch in Familien, die nur wenig Chancen auf Bildung gehabt haben. Oft ist es so, dass Bildungs-Chancen „vererbt“ werden. Diesen Kreislauf gilt es von mal zu mal aufs Neue zu durchbrechen. Daran arbeitet die Stadt mit Nachdruck in den Kindergärten.

Förderung für alle, die Unterstützung brauchen

Die Sprach- und Bildungsforschung weiß: In jungen Jahren lernen Menschen Sprachen einfacher. Und: um in Zukunft weitere Sprachen gut lernen zu können, ist es notwendig, die Sprache(n) des Elternhauses (Erstsprache) gut zu sprechen. Darum setzt Ansfelden schon im Kindergarten auf frühe Förderung. „Dabei geht es um alle Kinder: auch jene aus Familien, in denen Deutsch als Erstsprache gesprochen wird, profitieren von der muttersprachlichen Förderung.“ so Sozialstadträtin Andrea Hettich (ÖVP). 

Sprichst Du Deine Herzens-Sprache gut, lernst Du andere Sprachen einfacher 

Das Konzept zur systematischen Förderung der Sprache beinhaltet auch die Förderung von anderen Erstsprachen als Deutsch mit mehrsprachigen Pädagoginnen und Pädagogen. „Wir wollen, dass sich Menschen in Ansfelden gut verstehen können: Anfangs in der Schule, später am Arbeitsplatz, in ihrer Rolle als Eltern, Nachbarn, Bekannte. Darum investieren wir hier in Bildung und schaffen Chancen zur Weiterentwicklung. Mehrsprachigkeit ist ein Teil von Ansfelden – und das ist gut so! Wir lassen Eltern nicht im Stich sondern unterstützen sie dabei, ihren Kindern die jeweilige Muttersprache (Deutsch und auch andere) zu vermitteln. Denn, wer seine Herzens-Sprache gut spricht, lernt auch andere Sprachen einfacher.“ erklärt Bürgermeister Manfred Baumberger, warum muttersprachliche Förderung von Deutsch und anderen Sprachen wichtig ist. Und er ergänzt: „Ich freu mich, dass es durch den Gemeinderat ein mehrheitlich klares Bekenntnis zu diesem zukunftsgerichteten Weg gibt.“

Leichte Sprache – Mitspielen und Respekt voreinander

Knapp eine Million Menschen in Österreich verstehen komplexe Informationen von Behörden nicht, tun sich schwer Bücher oder Qualitätszeitungen zu lesen. 85.000 Menschen haben Lernschwierigkeiten. So zu Schreiben und Kommunizieren, dass möglichst viele verstehen ist ein Zeichen von Respekt gegenüber dem anderen. Welche Hürden gibt es beim Verstehen von Informationen? Wie kann man im Internet barrierefrei surfen? Können Gesetzestexte auch verständlicher formuliert werden?

  • Das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz schreibt vor: Niemand darf aufgrund einer Behinderung unmittelbar oder mittelbar diskriminiert werden. Damit sind auch Menschen mit Lernschwierigkeiten und Schwierigkeiten beim Verstehen von Informationen gemeint.
  • Leichte Sprache ist ein Gewinn für alle schreibt die Wiener Zeitung.
  • Das Netzwerk Capito hat rund 170 Kriterien erarbeitet, die ein Text erfüllen muss um als leicht Lesbar zu gelten.
  • Die Bibliothek Garsten möchte allen Menschen, die Freude an Büchern und am Lesen haben, Zugang zu ihren Informationen bieten und setzt seit 2017 auf Leichte Sprache.
  • Das Team der Abteilung Sozialservice und Zusammenleben in der Stadtverwaltung Ansfelden achtet bereits seit Jahren bei Informationen für Bürgerinnen und Bürger auf leicht verständliche Sprache. Ein Beispiel ist die Infobroschüre für das Angebot „Essen auf Rädern“.
  • Die Stadtverwaltung Ansfelden wird in Zukunft verstärkt auf Leichte Sprache in ihrer Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern achten. Dazu arbeitet ein Projektteam im Prozess Zusammenleben in Ansfelden aktuell an einem Fortbildungskonzept für Mitarbieterinnen und Mitarbeiter.

Gemeinsam singen und streiten im Ansfeldner Eltern-Kind-Zentrum Sabberlot

Mitten im schönen Stadtteil Haid ist das Ansfeldner Eltern-Kind-Zentrum SABBERLOT ein Ort der sozialen und wertschätzenden Begegnung. In vielen der Angebote geht es darum, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich mit und ohne Kinder auszutauschen und dabei Wertvolles voneinander zu lernen. Bei der Programmgestaltung legt Eltern-Kind-Zentrum Leiterin Ursula Schneider besonderes Augenmerk auf Angebote, die eine breite Menge von Menschen mit Kindern niederschwellig anspricht. Zwei Veranstaltungen im Herbst/Winter 2018 knüpfen hier besonders an den Ansfeldner Grundwert Mitspielen und die Angebote im Bereich Zusammenleben an:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das EKiZ-Team freut sich auf Anmeldungen bis spätestens eine Woche vor dem ersten Termin. Die Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

  • Schauen Sie sich das ganze Programm online an!
  • Im EKiZ Programm finden Sie auch die Angebote der Eltern-/Mutterberatung IGLU der Kinder- und Jugendhilfe OÖ
  • Sie finden das EKiZ Sabberlot in der Maderspergerstraße 5 im Stadtteil Haid.

Sprachmittler in der Schule: Laiendolmetscher-Lehrgang in Linz

Seit 2011 können PädagogInnen der Ansfeldner Schulen bei Veranstaltungen wie Elternsprechtagen oder Klassenforen aus einem Pool von muttersprachlichen Begleitern Fachkräfte für Dolmetsch-Dienstleistungen anfordern. Durch die Maßnahme profitiert die Schulgemeinschaft als Ganzes: Die Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern wird verbessert und Eltern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, werden motiviert, diese Schulveranstaltungen zu besuchen. Das trägt zu einem entspannteren Schulklima bei, was wiederum allen zugutekommt.

Das Institut Interkulturelle Pädagogik bietet im Herbst einen weiteren LaiendolmetscherInnenlehrgang „Plus.Mehrsprachigkeit“ ab 29. September 2018 in Linz an. Lehrgangsleiterin Mag.a Andrea Jungwirth, AE vermittelt dabei in vier Modulen jeweils Samstag von 9 bis 16 Uhr Wissenswertes zur Tätigkeit als Laiendolmetscher. Der Abschluss findet mit einem mündlichen Abschlussgespräch mit der Lehrgangsleiterin am letzten Kurstag statt, bei dem auch die Zertifikate ausgehändigt werden. Die Kosten belaufen sich auf 150 EUR. Anmeldungen bis spätestens 27. September 2018 verbindlich unter institut@vhsooe.at inkl. Lebenslauf und unter Angabe der gesprochenen Sprachen.