Herzlich Willkommen! Schön, dass Sie uns lesen! Hier gibt es spannende Neuigkeiten und Informationen zum Fachbereich „Zusammenleben in Ansfelden“. Wir haben auch Veranstaltungsankündigung und Medienberichte zum Themenfeld Zusammenleben-Aktivwerden-Inklusion-Diversität im Angebot. Und noch viel mehr …

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Fotoshooting für alle: Gemeinsam sind wir Stadt – Das WIR-Buch

Im Spätherbst 2017 präsentiert Ansfelden „Gemeinsam sind wir Stadt: Das WIR-Buch“. Darin stellen wir wesentliche Sichtweisen und Anregungen zum Zusammenleben in Ansfelden vor. Basis dafür sind die rund 600 Beiträgen von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt im Rahmen unseres Dialogprojektes „Gemeinsam sind wir Stadt“. 

Beim Fotoshooting mit einem Profi-Fotografen setzen wir die Ansfeldner Grundwerte (Willkommen – Zuhause – Respekt – Vielfalt – Mitspielen) in Szene. Die Fotos kommen dann in das WIR-Buch, welches wir im November im Rahmen eines Festes präsentieren wollen.

  • Gemeinsam sind wir Stadt: Werden auch Sie Teil des „WIRBuches“!
  • Samstag, 30. September 2017 um 15 Uhr am Ansfeldner Hauptplatz im Stadtteil Haid bei den Stufen.
  • Anmeldung: Nicht notwendig, wir freuen uns aber darüber: Tel + SMS: 0676/898 480 201 oder eMail: jep@ansfelden.at

Wanderausstellung „Steuer-Tricks – wer bietet weniger?“ in Ansfelden

Steuern sind die wesentlichste Grundlage aller öffentlichen Leistungen und Güter. Ohne Steuern gäbe es kein öffentliches Bildungs-, Gesundheits- oder Sozialsystem, keine öffentliche Infrastruktur, keine Straßen, keinen Rechtsstaat und vieles andere auch nicht. Steuergelder bilden somit auch die Basis dafür, als Stadt wirkungsvolle Angebote setzen zu können, die den Menschen hier zugute kommen. Mit Steuermitteln finanziert die Stadt Angebote, die gutes Zusammenleben zwischen den Menschen fördern.

Steuersysteme geraten zunehmend unter Druck

Die Stadt Ansfelden bietet nun im Neuen Stadtzentrum eine weiterbildende Ausstellung an. Noch bis 12. Oktober 2017 haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die Themen Steuervermeidung, Steuerflucht und die Auswirkungen in der Wanderausstellung „Steuer-Tricks – wer bietet weniger?“ der Arbeiterkammer Oberösterreich zu informieren. Die Ausstellung befindet sich im 2. Obergeschoß des neuen Stadtzentrums Ansfelden im Foyer vor dem Festsaal. Die Ausstellung ist öffentlich und kostenlos während der Öffnungszeiten des Stadtamtes (Montag bis Freitag von 7 bis 12 Uhr, Donnerstag auch von 14 bis 16 Uhr) zugänglich.

(Mehr)-Sprachentwicklung gut unterstützen und Auffälligkeiten erkennen mit kindersprache.org

Sprache ist eine Schlüsselkompetenz – denn Sprache öffnet Türen zum erfolgreichen Lernen, für Freundschaften und Beziehungen und das selbstbewusste Mitwirken in der Welt. Das Projekt „kindersprache.org“ des Konventhospitals Barmherzige Brüder sowie der Kinder- und Jugendhilfe Oberösterreich bietet eine erste Anlaufstelle für Informationen rund um Kindersprache und Sprachentwicklung.

Neben Informationen zur allgemeinen Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit finden Eltern von Kindern bis zum 6. Lebensjahr Hilfen zum frühen Erkennen von Auffälligkeiten der Sprachentwicklung und auch Information über professionelle Abklärungs- und Diagnostikangebote. Darüber hinaus werden zahlreiche Sprachfördertipps im Alltag für die unterschiedlichen Entwicklungsphasen angeführt sowie pädagogische und therapeutische Angebote bzw. Kontaktstellen erläutert.

  • Besonders die Informationen zu Formen der Mehrsprachigkeit sind für Elternin einem vielfältigen Umfeld interessant.
  • Auch die FAQ zu Fragen wie „Wie kann ich darauf reagieren, wenn mir das nächste Mal jemand empfiehlt, mit meinem Kind Deutsch zu sprechen oder mir sagt, dass Zweisprachigkeit schlecht für mein Kind ist?“ sind hilfreich bei der mehrsprachigen Erziehung.

Stand up! Menschenrechte in der Praxis – Workshopangebote in Ansfelden

SOS-Menschenrechte tritt aktiv für Demokratie und Zivilcourage ein und fördert den interkulturellen Dialog. Durch Bildungsarbeit wie dem Angebot „Stand Up! Menschenrechte in der Praxis“ sensibilisiert sie insbesondere Kinder und Jugendliche für Fragen rund um den Schutz von Menschenrechten.

„Stand Up!“ ist für Schulen, Jugendorganisationen, Gemeinden, Aus- und Fortbildungseinrichtungen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung geeignet. Das Angebot ist modular zu Themen wie Demokratie, Flucht und Asyl, Zivilcourage, Diversität, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit oder Armut und Medien aufgebaut und im Ausmaß von zwei Stunden bis zu mehreren Tagen buchbar. Darüber hinaus bietet SOS Menschenrechte ein vierstündiges Planspiel zum Thema Medien an.

  • Die Stadt Ansfelden ermutigt im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden Ansfeldner Organisationen – besonders im Jugendbereich – das Angebot zu nutzen.
  • Mehr Informationen über das Was & Wie und die Umsetzung gibt’s auf den Seiten von SOS-Menschenrechte oder auch im Folder.
  • Ansfelden fördert Schulen und Jugendeinrichtungen, die das Angebot nutzen möchten im Rahmen der Förderschiene Jack D.

3. HelferInnenkonferenz „ZusammenHelfen in OÖ – Gemeinsam für geflüchtete Menschen“

Integrations-Landesrat Rudi Anschober und das Team von ZusammenHelfen in OÖ laden am Samstag, 9. September 2017 zur 3. HelferInnenkonferenz „ZusammenHelfen in OÖ – Gemeinsam für geflüchtete Menschen“ in die POSTCITY Linz ein.

Die Konferenz bietet Engagierten aus Zivilgesellschaft, Behörden, Politik und den Betroffenen in Oberösterreich ein bunt gemischtes Programm mit neuen Perspektiven, aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen sowie  Projekten rund um das Thema „Gemeinsam für geflüchtete Menschen“. Auf die Besucherinnen und Besucher warten fachliche Inputs zu den Themen „International“, „Integration“, „Chancen“ und „Medien“. Zusätzlich gibt es auch viele Möglichkeiten der Vernetzung mit Gleichgesinnten – u.a. im ZusammenKommenLab im Festivalbereich, das übrigens an allen fünf Tagen des Ars Electronica Festivals stattfindet.

Ankommen – ein bewegendes Theaterstück auf Ansfeldens Hauptplatz

„Der Krieg ist nicht vorbei, wenn er aus ist. Die Flucht ist nicht beendet, wenn mensch sie überlebt. Die Heraus- und Überforderung geht weiter. Bist Du schon angekommen?“

„Die Impros“, eine Theatergruppe von jungen Menschen des BRG Traun führen am Freitag, 22. September 2017 um 18 Uhr am Hauptplatz Ansfelden im Stadtteil Haid eine Performance unter der Choreografie von Silke Grabinger (SILK Fluegge) und Jerca Roznik Novak (Assistenz) auf. Die Idee und das Konzept stammen dabei von Ali Al Hasan (syrisch-österr. Autor) und Ute Bauer (BRG Traun).

Zu hören gibt’s Texte von Brecht (An die Nachgeborenen), Kafka (Gibs auf, Der Aufbruch), Rilke (Der Panther), Eichendorff (Mondnacht), Eich (Inventur) und Ali Al Hasan (Schnee).

Eintritt frei – Spenden sind immer gerne gesehen! Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im gleich daneben liegenden Rathaussaal statt.

Sommersprachcamp 2017: Lernen, Spaß und Freizeitgestaltung im August in Ansfelden

Das Sommersprachcamp ist ein Angebot für Eltern, die ihren Kindern gute Bildung ermöglichen möchten. Dabei haben die jungen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner die Chance, das in der Schule Gelernte zu festigen und sich auf das kommende Schuljahr gut vorzubereiten. Gleich, welche Staatsbürgerschaft sie haben, welche Sprachen sie sprechen – Lernen, Spaß und gemeinsame Freizeitgestaltung: darum geht’s!

Der besondere Pluspunkt liegt darin, dass es nicht nur ums Wiederholen von bereits Gelerntem geht, sondern auch Neues dazu kommt. So zum Beispiel beim Besuch beim „Huber in Grabwinkel“, wo die 39 Ansfeldner Kinder im Sommersprachcamp gemeinsam am Hof von Stefanie Moosbauer erfahren, welches Gemüse wann geerntet, wie man daraus leckere Pizza bäckt und wie zum Beispiel Hendln gern gestreichelt werden wollen. Da lernt man für’s Leben!

Noch bis 1. September 2017 sorgt das Team aus motivierten Pädagoginnen und Pädagogen vom Institut Interkulturelle Pädagogik unter der Leitung von Aylin Bienert schon von der Früh weg im Gebäude der NMS Haid II für gute Laune – und bereitet unter anderem gemeinsam das Frühstück für die rund 40 jungen Ansfeldnerinnen und Ansfeldner vor. Durchgeführt wird das Angebot im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden vom Institut Interkulturelle Pädagogik, einer verlässlichen Kooperationspartnerin wenn’s um Bildung in der Stadt geht.

Gemeinsam sind wir Stadt – Was denken Menschen bei „Zwei Halbzeiten für eine Stadt“ zu den Ansfeldner Grundwerten?

Im Rahmen des Dialog-Projekts „Gemeinsam sind wir Stadt!“ aus dem Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ haben sich Besucherinnen und Besucher beim Bürger-Dialog „Zwei Halbzeiten für eine Stadt“ über die fünf Ansfeldner Grundwerte unterhalten. Wir haben mitnotiert und die Gedanken für Sie in Bildern zusammengefasst.

Lesen Sie nach, was AnsfeldnerInnen zu folgenden Fragen denken:

 

Hier am Blog Zusammenleben in Ansfelden finden Sie die gesammelten Ergebnisse!

 

 

DANKE sagen für die engagierte Arbeit mit dem Ansfelden.Engagiert.Fest

Gut vernetzt sein ist die Basis, um eine aktive Stadt wie Ansfelden weiterzubewegen.

„Wer gemeinsam arbeitet, soll auch gemeinsam feiern!“ –  Seit rund sieben Jahren engagiert sich Menschen aus Ansfelden gemeinsam im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“, um die Stadt zu einer noch lebenswerteren Gemeinschaft zu machen. Mit vielen ansprechenden Ideen und auch tatkräftigem Engagement tragen viele Menschen in und rund um den Prozess entschieden zum guten Gelingen bei.

Das Prozessleitungs-Team Bürgermeister Manfred Baumberger & Sozialstadträtin Andrea Hettich luden als DANKESCHÖN für die gute Arbeit am 6. Juli 2017 auf die Terrasse des Neuen Stadtzentrums zum „Ansfelden.Fest.Engagiert 2017“ ein. Auf der Gästeliste standen aktive Mitglieder in den Arbeitsgruppen des Prozesses Zusammenleben in Ansfelden, die frewillig Engagierten aus der Stadtbibliothek, dem Sozialmarkt Ansfelden, von Ansfelden Miteinander und dem Besuchsdienst sowie alle aktiven Personen rund um das Quartier Traunuferstraße 96 (für Menschen in Ansfelden, die auf der Flucht waren).

Bei leckeren und gesunden Köstlichkeiten des Bauernladens Ansfelden nutzen die engagierten Menschen die Möglichkeit, sich untereinander gut zu vernetzen. „Mitspielen“ wird in Ansfelden groß geschrieben: Ob nun NachbarInnen gemeinsam das Wohnumfeld gestalten mit AnsfeldenMiteinander, ÄrztInnen, die Gesundheit bei Vielfalt.Gesundheit weiterdenken, den Planungen für die 30 Jahre Feier unserer Stadt kommendes Jahr oder auch die Fortbildungen der Brücken-bauer-innen Ansfelden über Fake News und der Lehrgang Plus.Mehrsprachigkeit – überall dort denken engagierte Menschen nach, wie sie ihre Stadt noch menschenfreundlicher gestalten können.

  • Ein paar Eindrücke der Veranstaltung finden Sie am Stadtportal Ansfelden.
  • Gestaltet wurde der Abend vom Referat für kommunales Zusammenleben.

Woran arbeiten die engagierten Menschen im Rahmen von Zusammenleben in Ansfelden aktuell?

Bürgermeister Manfred Baumberger, Sozialstadträtin Andrea Hettich, Vizebürgermeisterin Renate Heitz und Referent für kommunales Zusammenleben
Mag. Gregor Kraftschik mit den Informationstafeln über die aktuellen Arbeitsfelder.

Vor rund sieben Jahren ergriff die Stadt Ansfelden die Initiative des Landes OÖ und startete den Prozess Zusammenleben in Ansfelden. Ziel dabei war es einerseits klare Richtlinien für die „Integrationsarbeit“ in der Stadt zu schaffen und andererseits die Stadt durch gute Arbeit im Fachbereich attraktiv zu gestalten.

Im Rahmen des Ansfelden.Engagiert.Fest 2017 informierten sich die aktiven Mitdenkerinnen und Mitdenker darüber, woran momentan Menschen im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ arbeiten:

  • Mitglieder der Arbeitsgruppe „Bildung“ überlegen mit dem Projekt „VOLLe.KANNe“, wie kreative Potentiale in der Stadt noch sichtbarer und nutzbarer gemacht werden können.
  • Die Mitdenkerinnen und Mitdenker in der AG „Soziales & Gesundheit“ luden im Frühjahr zum Vernetzungsworkshop „Vielfalt.Gesundheit“ ein und überlegten gemeinsam mit Gesundheitsdienstleistenden der Stadt, wie mit den Herausforderungen und Chancen von Vielfalt konstruktiv umgegangen werden kann.
  • Engagierte in der AG „Freizeit & Begegnung“ erarbeiteten unter dem Titel „Vielfalt.Ferienprogramm“ Ideen dazu, wie das Kinderferienprogramm der Stadt auch für weitere Zielgruppen als die bisher angesprochenen attraktiv gestaltet werden kann.
  • Mit „Zwei Halbzeiten für eine Stadt“ lädt das Projektteam rund um „Gemeinsam sind wir Stadt“ zum Dialog über die verschiedenen Sichtweisen auf die Grundwerte der Stadt ein.
  • In der Arbeitsgruppe „30 Jahre Stadt Ansfelden“ engagieren sich kreative Köpfe um mit handfesten Ideen ein Stadtfest zum „g’spüren“ kommendes Jahr anbieten zu können.
  • Die Brücken~bauer~innen boten im Frühjahr mit dem Glücksfest und den Inputs zu „Fake News“ und „Verschwörungstheorien“ Sensibilisierung und Wissenserweiterung für die interessierten Bürgerinnen und Bürger an.
  • Das Wissen, welches sich mehrsprachige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung im Lehrgang „Plus.Mehrsprachigkeit“ aneigneten unterstützt und stärkt sie in ihrer Rolle bei Sprachmitteleinsätzen.
  • Schließlich brachte die Fortbildung zum Thema „Wert der Mehrsprachigkeit“ für die Mitglieder der Steuergruppe und der AG Bildung neue Denkansätze zur frühen Förderung von Sprache in den Kindergärten.

Die besondere Qualität im Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ gründet dabei auf:

  • Die Arbeitsgruppen setzen sich aus Expertinnen & Experten der organisierten Zivilgesellschaft zusammen. Das bedeutet, dass sie in einem Verein oder einer Organisation angeknüpft sind und dort besonderes Fachwissen haben. Sie analysieren in den Arbeits- und Projektgruppen die Bedarfe um gutes Zusammenleben in Ansfelden weiter voranzutreiben und erdenken dabei gemeinsam Handlungsansätze.
  • Die Steuergruppe ist mit Mitgliedern aller Fraktionen besetzt und wird durch Fachkräfte der Verwaltung ergänzt. Die Vorschläge aus den Arbeitsgruppen werden in den Sitzungen der Arbeitsgruppen diskutiert und verknüpft. Danach geht eine Empfehlung an den Gemeinderat, der im Endeffekt das Budget dafür beschließt.